Instructions

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Geräuschanpassungen
sofort beobachten zu können.
5. Prüfen Sie den Lauf der Lokomotive genau. Werden zu vie-
le Dampfstöße pro Radumdrehung erzeugt, erhöhen Sie den
Wert von CV 57 schrittweise, andernfalls muss ein kleinerer
Wert für mehr Dampfstöße sorgen.
6. Wenn Sie mit der Anzahl der Dampfstöße bei Fahrstufe 1 zu-
frieden sind, erhöhen Sie die Geschwindigkeit auf Fahrstufe 4
(von 28).
7. Versuchen Sie zu beobachten, ob noch immer die korrekte An-
zahl Dampfstöße erzeugt werden. Wenn Sie der Meinung sind,
es seien zu viele Dampfstöße pro Radumdrehung, erhöhen Sie
den Wert in CV 58 (Werkswert ist 20). Wenn es zu wenige
Dampfstöße sind, verringern Sie den Wert von CV 58. Diese
Prozedur wird den Getriebefaktor des LokSound Decoders kor-
rekt eichen.
13.3.1. Minimaler Dampfstoß-Abstand
Gerade bei sehr kleinen Treibraddurchmessern kann es vorkom-
men, dass die Dampfstöße bei geringen und mittleren Geschwin-
digkeiten sehr gut klingen, aber bei hoher Fahrt seltsam verzerrt
und abgehakt erklingen. Vielfach hat dies mit einer überhöhen,
nicht mehr vorbildgetreuen Endgeschwindigkeit zu tun. Um den-
noch auch bei hoher Fahrt ein akzeptables Klangbild zu erreichen,
kann der minimale Abstand, den zwei Dampfstöße haben müs-
sen, mit Hilfe von CV 249 eingestellt werden. Die Einheit von 1 ms
lässt eine sehr exakte Abstimmung zu.
Wenn Sie mit dem Klangbild bei Vollgas nicht zufrieden sind,
sollten Sie bei eingeschaltetem Geräusch die CV 249 schrittweise
erhöhen, bis der Klang aufgrund der weiter auseinander liegenden
Dampfstöße natürlicher klingt.
13.4. Bremsgeräuschschwelle einstellen
Der LokSound Decoder kann ein radsynchrones Bremsgeräusch
abspielen. Damit das Bremsgeräusch abgespielt wird, sind mehre-
re Voraussetzungen erforderlich:
Die Bremszeit in CV 4 ist hinreichend hoch (mindest. Wert 20 oder
höher) eingestellt.
Die Lok fährt zum Zeitpunkt des Bremsbefehls mit hoher Ge-
schwindigkeit.
Die Lok erhält einen Fahrbefehl “Fahrstufe 0”.
Der LokSound Decoder wird nun zu einem bestimmten Zeitpunkt,
der mit CV 64 bestimmt werden soll, mit dem Bremsgeräusch
beginnen. Je größer der Wert in CV 64 ist, desto früher beginnt
das Bremsgeräusch. Der Werkswert 100 entspricht etwa Fahrstu-
fe 48 von 128.
Das Bremsgeräusch sollte mit dem Stillstand der Lok enden. Sie
können mit CV 65 etwas “finetuning” betreiben, wenn die Lok zu
früh zum Stehen kommen sollte.
13.5. Soundfader
Mit Hilfe der Funktion „Fader“ kann die Lautstärke auf „Knopf-
druck“ reduziert werden. Dies ist hilfreich bei Einfahrten in den
Tunnel. Die bei aktivem Fader gewünschte Lautstärke kann in CV
133 eingestellt werden, relativ zur Gesamtlautstärke.
Wert 0 – 127: Die Lautstärke ist geringer als normal
Wert 128: Lautstärke ist gleich Gesamtlautstärke (Fader
ohne Funktion)
Wert 129 – 255: Lautstärke ist höher als normal.
13.6. Lautstärkeregelung
Mit Hilfe der logischen Funktion „Lautstärkeregelung“ kann die
Lautstärke auf „Knopfdruck“ um jeweils eine Stufe verändert wer-
den. Bei jedem Druck auf die konfigurierte Taste wird die Lautstär-
ke um eine von vier Stufen reduziert, bis die minimale Lautstärke
erreicht ist. Danach wird die Lautstärke bei jedem Tastendruck
wieder erhöht, bis die maximale Lautstärke erreicht ist.
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