Instructions
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Funktionsausgänge
12.3.1. Beispiel
Beispiel: AUX4 mit F9 schalten. Angenommen, Sie haben einen
LokSound 5 Decoder und möchten AUX4 mit Hilfe der Taste F9
schalten, fahrtrichtungsunabhängig. AUX4 haben Sie mit einem
Birnchen versehen.
Ein Blick auf das „Standardmapping LokSound 5 ” auf Seite 78
zeigt, dass am Eingabeblock nichts verändert werden muss. F9 ist
in Mapping-Zeile 15 bereits eingetragen.
Aus der Tabelle in Abschnitt 12.2.2.2. ersehen wir, dass zum Ak-
tivieren von AUX4 die erste CV des Blocks auf den Wert 32 ge-
setzt werden muss. Aus der Übersichtstabelle Seite 70 entnehmen
wir weiterhin, dass dies CV 481 (Index: 8) sein muss. Daher muss
zuerst CV 32 auf den Wert 8, danach CV 481 auf den Wert 32
gesetzt werden.
Damit unser Beispiel funktioniert, muss der AUX4 Ausgang auch
eingeschaltet werden. Dies wird in Abschnitt 12.5. erläutert.
Weiterhin sehen Sie, dass mit F9 normalerweise auch der Sound-
slot 9 eingeschaltet wird. Wenn Sie nicht möchten, dass mit F9
weiterhin dieser Sound gespielt wird, dann gehen Sie wie folgt
vor: Soundslot 9 wird mit der Control CV R, Bit 0 geschaltet. Sie
Müssen daher die Control CV R der entsprechenden Mapping-
Zeile auf 0 setzen. Für Mapping Zeile 15 ist dies die CV 488 (Index:
8). Daher muss zuerst CV 32 auf den Wert 8, danach CV 488 auf
den Wert 0 gesetzt werden.
12.4. Funktionstastenzuordnung mit dem LokProgrammer
Obwohl die Programmierung des Funktionstastenausgänge mit
Hilfe einer ESU ECoS bzw. mit jedem anderen DCC-konformen
Steuergerät möglich ist, erfolgt dies wesentlich komfortabler am
PC mit Hilfe des ESU Lokprogrammers. Dessen grafisches Menü,
erleichtert Ihnen die Belegung der Funktionen wesentlich. Wir
empfehlen den Einsatz der Software ab Version 5.0.0., um alle
Möglichkeiten auszuschöpfen.
Abbildung 39: Screenshot LokProgrammer, Function mapping










