Kastenwagen Vantana BEDIENUNGSHANDBUCH Version 12/2015
1. Einleitung Liebe Motorcaravaner, wir beglückwünschen Sie zum Erwerb Ihres neuen HOBBY-Kastenwagens. Das in uns gesetzte Vertrauen ist Ansporn und Verpflichtung, unsere Fahrzeuge von Jahr zu Jahr durch neue Ideen, technische Innovationen und liebevolle Details noch besser zu machen. Mit komplett ausgestatteten und ausgereiften Modellen möchten wir Ihnen den perfekten Rahmen für die schönsten Tage des Jahres bieten.
2 1. Einleitung Kapitel 1: Einleitung 1.1 Allgemeines...................................................................4 1.2 Kennzeichnungen in der Bedienungsanleitung.............6 Kapitel 2: Sicherheit 2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung............................. 8 2.2 Allgemeines...................................................................8 2.3 Brandschutz..................................................................9 2.4 Ausrüstung............................................................
1. Einleitung Kapitel 7: Elektroinstallationen 7.1 Sicherheitshinweise....................................................70 7.2 Elemente der elektrischen Anlage...............................70 7.3 Stromversorgung......................................................100 7.4 Bordnetz....................................................................109 7.5 Spezielle Beleuchtungen...........................................113 7.6 Mobile Navigation.....................................................114 7.
4 1. Einleitung Kapitel 1: Einleitung 1.1 Allgemeines Unsere Fahrzeuge werden ständig weiterentwickelt. Wir bitten um Verständnis, dass Änderungen in Ausstattung, Form und Technik vorbehalten sind. In dieser Bedienungsanleitung sind auch Ausstattungsvarianten beschrieben, die teilweise nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören. Aus dem Inhalt der Bedienungsanleitung können aus diesen Gründen keine Ansprüche an HOBBY geltend gemacht werden.
1. Einleitung Füllen Sie die Garantiekarten der Einbaugeräte und Zubehörteile in den separaten Anleitungen aus und schicken Sie die Garantiekarten den Geräteherstellern zu. Dadurch sichern Sie Ihren Garantieanspruch für alle Geräte. HOBBY gewährt Ihnen über Ihren Vertragspartner eine 5-Jahresgarantie auf Dichtigkeit des Kastenwagens gemäß der Garantiebedingungen. Bei Fahrzeugübergabe erhalten Sie ein Garantieheft „5 Jahre Garantie auf Dichtigkeit“ durch Ihren Vertragshändler.
6 1. Einleitung 1.2 Kennzeichnungen in der Bedienungsanleitung Dieses Handbuch erklärt Ihnen den Kastenwagen auf folgende Weise: Texte und Abbildungen Texte, die sich auf Abbildungen beziehen, stehen direkt bei den Abbildungen. Details in Abbildungen (hier: Eingangstür) sind mit Positionsnummern gekennzeichnet. j 1 Aufzählungen Aufzählungen erfolgen stichpunktartig und sind mit einem vorangestellten Bindestrich „-” gekennzeichnet.
1. Einleitung Sonderausstattungen Sie haben sich für einen Kastenwagen mit individueller Ausstattung entschieden. Diese Bedienungsanleitung beschreibt alle Modelle und Ausstattungen, die innerhalb des gleichen Programms angeboten werden. Somit können Ausstattungsvarianten enthalten sein, die Sie ggf. nicht gewählt haben. Unterschiede und damit alle Sonderausstattungen sind mit einem Stern „ ” gekennzeichnet.
8 2. Sicherheit Kapitel 2: Sicherheit 2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung Der Kastenwagen ist als mobile Reiseunterkunft für den privaten, nicht gewerblichen Gebrauch konzipiert. Eine Verwendung als dauerhafter Wohnsitz ist nicht vorgesehen. Des Weiteren dürfen nicht mehr als die vorgesehene Personenanzahl in dem Fahrzeug übernachten. Im öffentlichen Straßenverkehr darf das Fahrzeug nur gemäß der Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung und Straßenverkehrs-Zulassungsordnung verwendet werden.
2. Sicherheit 2.3 Brandschutz Modellbeispiel Rettungskarte Rettungskarten Hinter der Sonnenblende ist die Rettungskarte für den Kastenwagen angebracht. Bei einem Unfall können die Rettungskräfte alle für speziell dieses Fahrzeugmodell wichtigen Informationen von der Karte entnehmen. Die Rettungskarte sorgsam behandeln, nicht unleserlich machen und immer an dem vorgesehenen Ort hinter der Sonnenblende aufbewahren. Vorsichtsmaßnahmen gegen Feuer • Kinder nicht alleine im Fahrzeug lassen.
10 2. Sicherheit 2.4 Ausrüstung 2.4.1 Notfallausrüstung Damit Sie für einen Notfall vorbereitet sind, sollten Sie die drei Rettungsmittel stets mit sich führen und sich damit vertraut machen. Verbandkasten Der Verbandkasten sollte jederzeit griffbereit sein und einen festen Platz im Fahrzeug besitzen. Nach Entnahme von Teilen aus dem Verbandkasten sind diese unverzüglich zu ersetzen. Das Verfallsdatum ist regelmäßig zu kontrollieren.
2. Sicherheit Kastenwagen mit 4 t zulässigem Gesamtgewicht müssen zusätzlich eine Warnblinkleuchte und mindestens 2 Unterlegkeile mitführen (nicht im Lieferumfang enthalten). 2.4.2 Bordwerkzeug In jedem Fahrzeug ist eine individuelle Grundausstattung an Bordwerkzeug und Zubehör vorhanden. Der Werkzeugkasten wird dem Fahrzeug lose beigelegt. Bei der Auslieferung befindet er sich im Heck unter dem Bett.
12 2. Sicherheit 2.5 Vor der Fahrt Bei jeder Hauptuntersuchung müssen Sie Folgendes vorlegen: 2.5.1 Was vor der ersten Fahrt zu beachten ist - Zulassungsbescheinigung Teil I - Gültige Gasprüfbescheinigung über die Gasinstallation. Die Erstbescheinigung erhalten Sie von Ihrem Händler. Zulassung Jedes Fahrzeug, das auf öffentlichen Straßen fährt, ist zulassungspflichtig. So auch Ihr neuer Kastenwagen. Die Zulassung beantragen Sie bei der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle.
2. Sicherheit 2.5.2 Vor jeder Fahrt Verkehrssicherheit • Vor Fahrtbeginn die Funktion der Signal- und Beleuchtungseinrichtung (Batterietrennschalter einschalten), der Lenkung und der Bremsen prüfen. • Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. • Außenspiegel am Fahrzeug einstellen. • Verdunklungen der Front- und Seitenscheiben komplett öffnen und sichern.
14 2. Sicherheit Heckstauraum Beim Beladen des Heckbereiches auf die zulässigen Achslasten und die technisch zulässige Gesamtmasse achten. Zuladung gleichmäßig verteilen und sichern. Zu hohe Punktlasten beschädigen den Bodenbelag. • Die zulässige Hinterachslast darf auf keinen Fall überschritten werden. • Bei voller Beladung der Heckgarage verschlechtert sich das Fahrverhalten durch die Entlastung der Vorderachse erheblich. Batterie • Batterien vor jeder Reise voll laden.
2. Sicherheit • Ggf. Markise einholen und Kurbel sicher im Kastenwagen verstauen. Innen Auch im Inneren des Kastenwagens müssen Sie einige Vorbereitungen treffen. Innenraum vorbereiten: • Lose Gegenstände ordnen und in den Fächern verstauen. • Schwere Sachen nach unten räumen. • Ggf. Kühlschrank auf 12 V-Betrieb umschalten. • Sämtliche Flüssigkeiten, auch im Kühlschrank, gegen Auslaufen sichern. • Gasflaschen befestigen. • Tisch sichern und wenn möglich absenken. • Ggf.
16 2. Sicherheit • Kindersitze nur an Sitzplätzen mit werkseitig montierten Dreipunktgurten anbringen. • Die Drehsitze in Fahrtrichtung drehen und arretieren. Während der Fahrt dürfen die Sitze nicht gedreht werden. • Türverriegelung nicht öffnen! • Weitere Personen dürfen sich nicht im Fahrzeug aufhalten! Beifahrerseite K65 VANTANA 2015 Besonderheiten im Fahrverhalten beachten! 2.6 Während der Fahrt Ihr Kastenwagen ist kein Pkw! Er verhält sich in vielen Situationen anders als ein „normales“ Auto.
2. Sicherheit • Bei Pendelbewegungen niemals beschleunigen. • Fahrgeschwindigkeit den Straßen- und Verkehrsverhältnissen anpassen. • Bergabfahrten grundsätzlich nicht schneller als Bergauffahrten. • Lange, leicht abfallende Gefällestrecken können gefährlich werden. Die Geschwindigkeit von Anfang an so bemessen, dass notfalls noch beschleunigt werden kann, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. • Beim Überholen und Überholtwerden von Lastzügen oder Bussen kann der Kastenwagen in einen Luftsog geraten.
18 2. Sicherheit Rückwärtsfahren/Rangieren 2.7 Nach der Fahrt Ihr Kastenwagen ist weitaus größer als ein Pkw. Stellplatzauswahl Zum Rückwärtsfahren/Rangieren gilt • Auch bei richtig eingestellten Außenspiegeln gibt es einen erheblichen toten Winkel. • Beim Rückwärtsfahren und Einparken an unübersichtlichen Stellen Hilfe zum Einweisen in Anspruch nehmen. Tanken Im Kastenwagen ist eine Anzahl von Verbrauchern mit offener Flamme eingebaut.
2. Sicherheit Verbraucher umschalten Zum Umschalten der Verbraucher gilt • Hauptabsperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventile der benötigten Verbraucher öffnen. • Kühlschrank von 12 V auf Gas oder 230 V umschalten, da sich die 12 V-Versorgung bei stehendem Motor nach kurzer Zeit automatisch abschaltet. Wasseranlage Stehendes Wasser im Frischwassertank oder in den Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit ungenießbar. Vor dem Füllen des Wassertankes unbedingt Restwasser vollständig entleeren.
20 3. Fahrwerk Kapitel 3: Fahrwerk 3.1 Allgemeines Rahmenteile und Achsen sind Bestandteil des Fahrwerkes. Es dürfen keine technischen Änderungen vorgenommen werden, da sonst die allgemeine Betriebserlaubnis erlischt! Technische Änderungen sind nur mit Herstellerfreigabe möglich. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der beiliegenden Bedienungsanleitung des Basisfahrzeuges. FIN Basisfahrzeug 3.
3. Fahrwerk 3.3 Beladung 1 2 3 4 5 6 7 Hobby-Fabrikschild 1 2 3 4 5 6 7 Genehmigungsnummer Herstellerstufe Fahrzeug-Identifizierungsnummer Zulässige Gesamtmasse Zulässiges Zuggesamtgewicht Zulässige Achslast Achse 1 Zulässige Achslast Achse 2 3.3.1 Allgemeines Für die Beladung gilt • Zuladung gleichmäßig zwischen linker und rechter Fahrzeugseite verteilen. Schwere oder sperrige Gegenstände gehören in die unteren Staukästen und in Achsnähe verstaut.
22 3. Fahrwerk Die in den Fahrzeugpapieren eingetragenen maximalen Achslasten sowie die technisch zulässige Gesamtmasse dürfen nicht überschritten werden. Ein Überladen kann zum Ausfall oder sogar zum Platzen der Reifen führen! Hierdurch besteht die Gefahr, dass das Fahrzeug außer Kontrolle gerät. Sie gefährden dadurch sich selbst und auch andere Verkehrsteilnehmer. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie das Fahrzeug überladen haben, sollten Sie es auf einer öffentlichen Waage wiegen. 3.3.
3. Fahrwerk FIAT Vantana a) Flüssiggasversorgung Anzahl der eingebauten Gasregler: Gewicht einer 11 kg Alu-Gasflasche: 11 kg Gasfüllung: 1 5,5 11 gesamt: 16,5 b) Flüssigkeiten 100 l Frischwassertank: 95 l Frischwassertank: 10 l Warmwassererhitzer (Heizung): Grundausstattung gesamt: 95 10 121,5 kg 3. Zusatzausrüstung / Sonderzubehör Masse der Ausrüstung, die werkseitig zusätzlich zur serienmäßigen Ausstattung am oder im Kastenwagen montiert wird.
24 3. Fahrwerk In die Mindest-Nutzlast werden Gegenstände eingerechnet, die die Benutzer im Kastenwagen mitführen können und die nicht in der Masse im fahrbereiten Zustand oder im Sonderzubehör enthalten sind (z. B. Kleidung, Toiletten- und Küchenausstattung, Lebensmittel, Campingausrüstung, Spielzeug, Haustiere). Die verbleibende Zuladung (5.) muss immer größer-gleich der Mindest-Nutzlast (6.) sein; dies gilt es bei der Fahrzeugkonfiguration zu beachten.
3. Fahrwerk Während des Rangierens zum An- und Abkuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Fahrzeug und Anhänger aufhalten. Durch Auflagen des Basisfahrzeughersteller und die Festlegung des sog. D-Wertes der Anhängevorrichtung sind keine weiteren Auflastungen der Anhängelasten möglich. Eine Erhöhung der Anhängelast ist nur in Kombination mit einer stärkeren Motorisierung möglich. 3.
26 3. Fahrwerk 3.6 Automatisiertes Getriebe * Optional ist Ihr Kastenwagen mit einem automatisierten Getriebe (Comfort-Matic) ausgerüstet, das über die Betriebsweisen MANUAL /Schaltbetrieb und AUTO verfügt. Da das Ein- und Auskuppeln durch eine elektro-hydraulische Einheit erfolgt, die vom Steuergerät des Getriebes kontrolliert wird, ist ein Kupplungspedal überflüssig und deshalb nicht vorhanden. Sowohl der gewählte Modus, als auch der eingelegte Gang werden im Multifunktionsdisplay angezeigt.
3. Fahrwerk Falls erforderlich schaltet das System nach Durchtreten des Gaspedals um einen oder mehrere Gänge herunter, um die nötige Leistung und Drehmoment für die vom Fahrer gewünschte Beschleunigung bereit zu stellen. Abstellen des Fahrzeugs Für ein sicheres Abstellen des Fahrzeuges muss bei betätigtem Bremspedal der 1. Gang oder der Rückwärtsgang (R) eingelegt werden. Außerdem muss beim Abstellen auf Gefällen die Feststellbremse betätigt werden.
28 4. Räder und Reifen Kapitel 4: Räder und Reifen 4.1 Räder Für Radschrauben gilt Ziehen Sie bei Neufahrzeugen sowie nach jedem Aus- und Einbauvorgang die Radschrauben bzw. Radmuttern nach den ersten 50 km und den darauf folgenden 100 km nach. Verwenden Sie zu Ihrer Sicherheit keine anderen Räder oder Befestigungsmittel als die ursprünglich vorgesehenen. Danach sind die Radschrauben bzw. -muttern regelmäßig auf festen Sitz zu überprüfen. Anziehdrehmomente der Radmuttern bzw.
4. Räder und Reifen Schneeketten Nicht schneller als 50 km/h fahren. Auf schneefreien Straßen keine Schneeketten verwenden. Schneeketten können nur auf Reifen montiert werden, die genauso groß sind, wie die ursprünglich an ihrem Fahrzeug montierten Reifen. Schneeketten dürfen nur auf die vorderen Antriebsräder aufgezogen werden; die Montage auf die Hinterräder ist strikt untersagt. Radzierblenden müssen vor dem Aufziehen von Schneeketten entfernt werden. 4.
30 4. Räder und Reifen 4.4 Profiltiefe und Reifenalter Erneuern Sie Ihre Reifen, sobald die Profiltiefe nur noch 1,6 mm beträgt. Die Mindestprofiltiefe gewährt nur einen Rest an Fahrsicherheit. Folgende Empfehlungen sind zu beachten: Sommersicherheitsgrenze 3,0 mm Wintersicherheitsgrenze 4,0 mm 1 2 3 Unterschiedliche Reifenluftdrücke Für den Reifenfülldruck gilt: – Richtiger Reifenfülldruck . – Zu niedriger Reifenfülldruck – Zu hoher Reifenfülldruck . j k.
4. Räder und Reifen 4.5 Felgen Verwenden Sie nur Felgen, die über die Fahrzeuggenehmigung abgedeckt sind. Falls Sie andere Felgen benutzen möchten, müssen Sie folgende Punkte beachten. DOT-Nummer Reifenalter Reifen sollten nicht älter als 6 Jahre sein, denn das Material wird durch lange Standzeiten und Alterung brüchig. Die vierstellige DOT-Nummer auf der Reifenflanke (ggf. auf der Innenseite nachschauen) gibt das Herstellungsdatum an.
32 4. Räder und Reifen 4.6 Radwechsel Radwechsel vorbereiten • Fahrzeug auf möglichst ebenem und festem Boden parken. • Bei Reifenpannen auf öffentlichen Straßen Warnblinker einschalten und Warndreieck aufstellen. • Handbremse anziehen, Gang einlegen und Räder geradeaus stellen. • Ggf. Unterlegkeile vorn und hinten am noch intakten Rad platzieren, um das Fahrzeug zu sichern. Rad wechseln • Bei weichem Untergrund eine stabile Unterlage unter den Wagenheber legen, z.B. Holzbrett.
4. Räder und Reifen Das Reifenschnellreparaturset ist bei Außentemperaturen zwischen -20°C und + 50°C verwendbar. Die Handhabung des Reifenschnellreparatursets ist im FIAT-Handbuch beschrieben. Die Dichtflüssigkeit besitzt ein Haltbarkeitsdatum. Achten Sie daher auf das Ablaufdatum. Abgelaufene Dichtflüssigkeit gewährt keine einwandfreie Funktion. Reifenschnellreparaturset 4.7 Reifenschnellreparaturset Ihr Kastenwagen verfügt über kein Ersatzrad. Stattdessen liegt ein Reifenschnellreparaturset bei.
34 5. Aufbau Außen Kapitel 5: Aufbau Außen 5.1 Belüftung und Entlüftung 2 Für die Belüftung gilt Die richtige Be- und Entlüftung des Kastenenwagens ist Voraussetzung für einen angenehmen Wohnkomfort. In Ihrem Kastenwagen ist eine zugfreie Belüftung über den Triebkopf und Entlüftung über die Dachhauben integriert, sie dürfen in ihrer Wirkungsweise nicht beeinträchtigt werden. Die Sicherheitslüftungen dürfen unter keinen Umständen verschlossen werden, auch nicht teilweise.
5. Aufbau Außen Die Belüftungsgitter des Kühlschrankes nicht blockieren, um die Kühlleistung und Funktion des Kühlschrankes nicht einzuschränken. Bei geöffneter Schiebetür kann die Luftzirkulation ungünstig beeinflusst werden. 3 Bei Winterbetrieb sind spezielle Abdeckplatten für die seitlichen Belüftungsgitter einzusetzen. Diese Winterabdeckungen sind Sonderzubehör und erhalten Sie kostenpflichtig über Ihren Vertragshändler. Beachten Sie die Hinweise auf den Abdeckungen.
36 5. Aufbau Außen 1 5.2 Öffnen und Schließen von Türen und Klappen Schlüssel 2 Heizungskamin Heizung Mit dem Kastenwagen werden folgende Schlüssel ausgeliefert: - Zwei Schlüssel, passend für folgende Schlösser des Basisfahrzeuges: - Fahrer-/Beifahrertür - Schiebetür - Hecktüren - Tankdeckel - Eine Codekarte. Die Heizung wird von außen mit Verbrennungsluft versorgt . Gleichzeitig wird auch die Heizungsabluft nach außen geführt.
5. Aufbau Außen Das Fenster in der Schiebetür muss vor dem Betätigen der Tür immer verschlossen sein. 1 Vergewissern Sie sich, dass beim Betätigen der Tür keine Personen oder Tiere zu Schaden kommen können. Die Schiebetür ist Ihr Fluchtweg im Notfall. Deshalb niemals die Tür von außen zustellen! Während der Fahrt muss die Schiebetür geschlossen und verriegelt sein. Schiebetür außen Schiebetür außen Das Türschloss der Schiebetür ist an die Zentralverriegelung angeschlossen.
38 5. Aufbau Außen 1 2 3 2 1 1 Schiebetür innen Hecktür außen Schiebetür innen Hecktüren Öffnen • Riegel nach rechts bewegen und die Schiebetür bis zum Anschlag am Griff öffnen. j k Schließen • Tür am Griff zuziehen, bis das Schloss einrastet und die Tür vollständig geschlossen ist.
5. Aufbau Außen Sind die Hecktüren um 180° geöffnet, muss ggf. auf den fließenden Verkehr oder etwaige Fahrradfahrer geachtet werden. 2 Ist ein Fahrradträger montiert, kann es beim Öffnen der Hecktüren um 180° zu Beschädigungen am Kastenwagen kommen. 3 Beim Schließen der Hecktüren darauf achten, dass die Türen ins Schloss fallen und verriegeln. Hecktür innen Hecktür innen (Hecktür links) Die linke Hecktür lässt sich erst dann öffnen, wenn die rechte Hecktür bereits geöffnet ist.
40 5. Aufbau Außen 1 2 1 Insektenschutzplissee Insektenschutzplissee* j • Das Insektenschutzplissee vorsichtig an der Führung entlang öffnen und schließen. Beim Schließen der Eingangstür muss die Insektenschutztür im Vorwege geschlossen werden! Porta-Potti-Klappe Toilettenklappe Öffnen • Schloss mit Schlüssel entriegeln. • Beide Knöpfe ( und ) drücken und Klappe öffnen. j j k Schließen • Klappe bis zum Einrasten zudrücken. • Schloss mit Schlüssel verriegeln.
5. Aufbau Außen Öffnen • Abdeckklappe unten an der Lasche anfassen und nach oben aufschwenken. Schließen • Abdeckklappe an der Lasche anfassen und schließen, bis diese einrastet.
42 5. Aufbau Außen 1 1 Tankverschluss Eingangsstufe ausgefahren Der schwarze Tankverschluss befindet sich auf der linken Fahrzeugseite hinter der Fahrertür im unteren Bereich der BSäule hinter einer Klappe. Die Kastenwagen besitzen eine elektrisch ausfahrbare Eingangsstufe . Kraftstoffeinfüllstutzen Öffnen • Klappe mit Finger an der Aussparung vorne aufziehen. 5.3 Eingangsstufe j nach außen/ Schließen • Klappe bis zum Einrasten zudrücken.
5. Aufbau Außen 3 2 Trittstufenschalter Öffnen • Schalter im Eingangsbereich drücken. Die Eingangsstufe fährt automatisch aus. k Schließen • Schalter im Eingangsbereich drücken. Die Eingangsstufe fährt automatisch ein. l Der Schalter muss gedrückt bleiben, bis die Stufe vollständig ein- bzw. ausgefahren ist. Falls die Trittstufe durch Verschmutzung oder Frost schlecht oder nicht mehr funktioniert, müssen die Scharniere sauber gemacht oder aufgetaut werden.
44 5. Aufbau Außen 1 2 Beladener Fahrradträger 5.4 Fahrradträger * Bitte lesen Sie vor Gebrauch die separate Bedienungsanleitung des Fahrradträgers. Das Fahrverhalten des Kastenwagens ändert sich mit einem beladenen Fahrradträger erheblich. Die Fahrgeschwindigkeit sollte diesen Umständen angepasst werden: • Der Fahrzeugführer ist für die sichere Befestigung der Fahrräder verantwortlich. Auch im unbeladenen Zustand muss das hochgeklappte Ladesystem mit den vorhandenen Clipsen gesichert werden.
5. Aufbau Außen Markise 5.5 Markise * Optional kann der Kastenwagen mit einer auf das Dach aufgesetzten Markise ausgestattet werden. • Eine Markise ist ein Sonnenschutz, kein Allwetterschutz. • Im Aus- und Einfahrbereich der Markise dürfen sich keine Personen oder Hindernisse befinden. • Die Markise besitzt eine Getriebeendsperre zur Begrenzung des Ausfahrweges. Die Endsperre darf niemals mit Gewalt angefahren werden. • Die ausgefahrene Markise immer mit den integrierten Stützen abstützen.
46 6. Aufbau Innen Kapitel 6: Aufbau Innen 6.1 Öffnen und Schließen von Türen, Klappen und Schubladen 1 Griff mit Schließmechanismus Möbeltüren mit Schließmechanismus Stau- und Küchenhängeschränke, Küchenauszüge Öffnen • Taster zum Entriegeln der Klappe/Schublade drücken. • Am Griff ziehen, bis die Klappe/Schublade offen ist. j Schließen • Klappe/Schublade am Griff zuschwenken, bis diese schließt und von selbst verriegelt. Das Verriegeln ist deutlich wahrnehmbar.
6. Aufbau Innen Spiegelschrank Spiegelschränke Waschraum Öffnen • Spiegelschranktür durch Drücken von hinten an der unteren Kante öffnen. Schließen • Spiegelschranktür in Ausgangsposition führen, bis diese selbstständig und spürbar arretiert. Tür mit Magnetverschluss Möbeltüren mit Magnetschnappern Öffnen • Am Griff ziehen und Tür aufschwenken. Schließen • Tür am Griff zudrücken, bis diese spürbar schließt. Die Möbeltüren werden im geschlossenen Zustand ggf.
48 6. Aufbau Innen 1 Bild 2 Pushlock Türen mit Pushlock Öffnen • Pushlock (Druck-Rastknopf) drücken bis der Knopf herausspringt. • Vorsichtig ziehen, um die Tür zu öffnen. j Schließen • Tür zuschieben. • Pushlock drücken bis der Knopf einrastet und die Tür gesichert ist. Rolltür im Waschraum Rolltüren Halteband Waschraum, Duschabtrennung Öffnen • Tür am Griff/Steg anfassen und aufschieben. Schließen • Tür am Griff/Steg anfassen und bis zum Anschlag zuschieben.
6. Aufbau Innen 1 Fernsehhalter Drehknopf Waschraumtür K60 T / K65 T 1 6.2 Fernsehhalter Öffnen • Den Drehknopf nach links drehen, bis der Mechanismus öffnet. Dann die Rolltür vorsichtig am Drehknopf j j entlang der Führung aufschieben. Schließen • Die Rolltür vorsichtig am Drehknopf zuschieben, bis ein Widerstand spürbar wird. Dann den Drehknopf nach links betätigen und die Rolltür bis zum Anschlag schließen. Die Rolltür muss anschließend arretiert sein.
50 6. Aufbau Innen 3 6 1 Arbeitsplattenerweiterung 1 2 5 4 2 Hängetisch mit ausschwenkbarer Tischplatte 6.3 Arbeitsplattenerweiterung für die Küche 6.4 Tische • Bewegliches Teil mit einer Hand in die waagerechte Position bringen. • Mit der anderen Hand den Bügel um 90 ° unter das bewegliche Teil klappen, sodass die Erweiterung abgestützt wird. Hängetisch j k Zurück sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge, dabei darauf achten, dass das bewegliche Teil an den Magneten anschließt.
6. Aufbau Innen 6.5 Sitzgruppen und Schlafbereiche Notbett in der Sitzgruppe* Die Sitzgruppe kann zum Schlafen zu einem Notbett umgebaut werden. 7 In Verbindung mit einer Milansitzbank* ist ein Umbau der Sitzgruppe nicht vorgesehen. Hängetisch abgesenkt Tisch absenken/entfernen • Die ausschwenkbare untere Tischplatte vollständig einklappen, bis diese selbstständig arretiert. • Verriegelung runterdrücken. • Tischplatte vorne ca. 30° anheben.
52 6. Aufbau Innen 3 3 2 1 1 2 Polsterumbau K55 Polsterumbau K60(T) und K65(T) Umbau • Tisch komplett entfernen (siehe 6.4 Tische). • Sitzbank und Sitzpolster zum Eingang hin auseinanderziehen (siehe 6.11 Sitze im Aufbau). • Zusatzplatte in der unteren Schiene einhaken. • Fahrersitz von der Fahrposition aus um 180° drehen (siehe 6.10 Sitze im Fahrerhaus). • Zusatzpolster auf der Zusatzplatte positionieren. Umbau • Tisch in der unteren Schiene einhaken (siehe 6.4 Tische).
6. Aufbau Innen 1 Einzelbetten im Heck Heckeinzelbetten Positionierung Querbalken und Lattenroste Bettenbau • Die zwei Querbalken gleichmäßig zwischen den beiden Bettkästen verteilen, sodass die Lattenroste optimal abgestützt werden. • Anschließend die beiden Lattenroste auflegen. Dabei darauf achten, dass die abgeschrägten Bettseiten in Richtung Fahrzeugfront zeigen und die Polsterung am Rahmen zur Fahrzeugmitte.
54 6. Aufbau Innen 2 3 Positionierung Verbreiterungsplatte Zusatzpolster • Die Verbreiterungsplatte zwischen die beiden Lattenroste legen. An der Unterseite der Verbreiterungsplatte befindet sich eine Leiste, welche als Sicherung gegen das Verrutschen in Richtung Fahrzeugfront an der Treppe anliegt. • Zuletzt die Matratzen links und rechts auflegen, dabei wieder auf die Schrägung achten.
6. Aufbau Innen 1 Doppelbett im Heck Heckquerbett Positionierung Lattenroste Bettenbau • Im ersten Schritt die beiden Lattenroste quer zum Fahrzeug auf die Ablagen auflegen, sodass diese in Richtung Fahrzeugfront an die Stützwände anliegen. Dabei darauf achten, dass sich die gepolsterten Seiten des Rahmens an den Außenseiten des Bettes befinden.
56 6. Aufbau Innen 1 2 3 Ausrichtung der Matratzen Aufstiegshilfe • Anschließend die drei Matratzen in Längsrichtung zum Fahrzeug auflegen. Dabei die zwei Matratzen mit der Schrägung links und rechts an die Hecktüren platzieren. Aufstieg in das Heckquerbett • Das Heckquerbett wird über die Aussparung in der Schottwand bestiegen. Dabei darauf achten, dass die Schottwand auf beiden Seiten in den Führungen verankert ist.
6. Aufbau Innen 1 2 1 Transportsicherung Sicherungsband und Gegenstück Das Bett kann an der Seitenwand befestigt werden, um im Heck zusätzlichen Stauraum zu gewinnen. • Matratzen und Lattenroste mit den Sicherungsbändern verzurren. • Die Sicherungsbänder über die Aussparung in das Gegenstück einschieben,bis diese ineinander verschließen. • Sicherungsbänder spannen.
58 6. Aufbau Innen 1 1 Duschwanneneinsatz Fensterriegel 6.7 Fenster 6.6 Waschraum Zum Schutze der Duschwanne und zur angenehmen Überquerung verfügt diese über einen herausnehmbaren Einsatz Zum Duschen muss der Einsatz aus der Duschwanne herausgenommen werden. 2 j. Ausstellfenster mit Raster-Ausstellern Je nach Bauart des Fensters verfügt es über einen oder mehrere Fensterriegel mit Verriegelungsknöpfen j. Um diese Fensterriegel öffnen zu können, müssen die Verriegelungsknöpfe j gedrückt werden.
6. Aufbau Innen Schließen • Fenster leicht anheben, damit der Aussteller ausrastet. • Fenster zuklappen. • Alle Riegel in Ausgangsposition drehen, so dass diese hinter die Böckchen greifen und die Scheibe an die Dichtung ziehen. 2 k 1 Fensteraufsteller stufenlos Fensteraufsteller stufenlos Öffnen • Alle Riegel um 90° drehen. • Fenster mit der einen Hand am Riegel nach außen drücken, bis der gewünschte Öffnungswinkel erreicht ist.
60 6. Aufbau Innen 2 1 Kombinieren • Sonnenschutzrollo langsam und gleichmäßig nach oben ziehen, dann das Insektenschutzrollo bis zur gewünschten Stufe herunter ziehen. Lassen Sie die Rollos bei Nichtgebrauch des Kastenwagens geöffnet, um Folgeschäden zu vermeiden. Sonnen- und Insektenschutzrollo Sonnen- und Insektenschutzrollo Sonnen- und Insektenschutzrollos sind im Fensterrahmen integriert und stufenlos verstellbar.
6. Aufbau Innen 2 1 3 Verdunklungssystem Frontscheibe Verdunklungssystem Seitenscheibe 6.8 Verdunklungssystem für Fahrerhaus * Frontsystem Das Schließen der Verdunklung ist nur im Stillstand des Fahrzeugs und bei abgestelltem Motor erlaubt. Vor Fahrtantritt ist das System komplett zusammenzufalten und zu verriegeln. • Verriegelungen zusammendrücken, um Schließmechanismus zu öffnen. • Griffleisten in der Mitte gleichmäßig zusammenführen. Magnetverschluss verriegelt automatisch.
62 6. Aufbau Innen 6.9 Dachhauben Sicherheitshinweise • Dachhauben bei starkem Wind/ Regen/ Hagelschlag etc. und bei Außentemperaturen unter - 20°C nicht öffnen! • Dachhauben bei Frost und Schnee nicht mit Gewalt öffnen, da Bruchgefahr der Scharniere und Öffnungsmechanik besteht. • Vor dem Öffnen Schnee, Eis oder starke Verunreinigungen entfernen. Zum Öffnen der Dachhaube unter Bäumen, in Garagen o.ä. den Raumbedarf beachten. • Nicht auf die Dachhaube treten.
6. Aufbau Innen Insektenschutz- und Verdunklungsplissees Beide Plisses können durch waagerechtes Verschieben stufenlos verstellt werden. Fahrersitz 6.10 Sitze im Fahrerhaus Alle Kastenwagen verfügen über drehbare Fahrer- und Beifahrersitze, mit denen der Wohnraum um entsprechende Sitzmöglichkeiten erweitert werden kann. Die Bedienung entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung des Basisfahrzeugs. • Vor Fahrtbeginn alle drehbaren Sitze in Fahrtrichtung drehen und arretieren.
64 6. Aufbau Innen 1 Hebel zum Drehen der Sitze j Hebel zum Drehen befindet sich an der Innenkante der Sitze im Fahrerhaus. Sitze drehen • Armlehnen nach oben stellen. • Sitz in Mittelstellung schieben. • Den Hebel zum Verdrehen des Sitzes betätigen. Der Sitz wird aus der Arretierung gelöst. • Gurtschloss nach unten drücken, um es nicht zu beschädigen. • Sitz in die gewünschte Position drehen. Sitzbank im Aufbau 6.
6. Aufbau Innen 1 Verbreiterung der Sitzbank Einzelsitze im Aufbau Die Sitzbank kann verbreitert werden, indem das bewegliche Teil mit samt dem Polster in Richtung Schiebetür vorsichtig bis zum Anschlag ausgezogen wird. Das Fahrzeug kann mit verschiebbaren Einzelsitzen an Stelle der Sitzbank ausgestattet werden.
66 6. Aufbau Innen 1 2 Sitzposition verstellen Rückenlehne verstellen • Hebel betätigen. j Sitz seitlich verschieben • Bügel betätigen. k Sitz vor- und zurückschieben • Bügel an der Vorderkante des Sitzes betätigen. 3 Position der Gurtschlösser l • Die Gurtschlösser müssen außen neben den Sitzen positioniert und nicht zwischen Rückenlehne und Sitzfläche durchgeführt werden.
6. Aufbau Innen • Den oberen Gurtteil über die Schulter und diagonal über die Brust führen. • Den unteren Gurtteil am Becken anlegen. Abschnallen • Taste am Gurtschloss drücken, damit die Schlosszunge entriegelt wird. Sicherheitsgurte 6.12 Sicherheitsgurte im Aufbau Die Sitzgruppen sind mit Sicherheitsgurten ausgestattet. Beachten Sie die jeweilige Sitzplatzübersicht ihres Fahrzeuges. Bestimmte Sitzplätze dürfen während der Fahrt nicht besetzt sein! Anschnallen Der Gurt darf nicht verdreht werden.
68 6. Aufbau Innen 6.13 Übersicht der Sitzplätze K55 Vantana K60 Vantana 3 4 3 1 1 4 2 2 Sitzplätze 1 - 4: Nutzung während der Fahrt zulässig. Sitzplätze 1 - 4: Nutzung während der Fahrt zulässig. K60 Milan Vantana K65 Milan Vantana 3 4 1 2 Sitzplätze 1 - 4: Nutzung während der Fahrt zulässig. Milan = verschiebbare Einzelsitze* (siehe Seite 65) 3 4 1 2 Sitzplätze 1 - 4: Nutzung während der Fahrt zulässig.
6. Aufbau Innen K65 Vantana 3 4 1 2 Sitzplätze 1 - 4: Nutzung während der Fahrt zulässig.
70 7. Elektroinstallationen Kapitel 7: Elektroinstallationen 7.2 Elemente der elektrischen Anlage 7.1 Sicherheitshinweise Ratschläge und Kontrollen Elektroinstallationen in den HOBBY-Kastenwagen sind nach den geltenden Vorschriften und Normen ausgeführt. Wichtig • Eventuelle Änderungen an der elektrischen Anlage dürfen nur vom Fachmann durchgeführt werden. • Batterie abklemmen und 230 V-Netz abschalten, bevor man Wartungen ausführt. • Die Sicherheits- bzw.
7. Elektroinstallationen • Bei längerer Nichtbenutzung der Aufbaubatterie (4 Wochen und länger) Batterietrennschalter öffnen. Der Ruhestrom, den einige elektrische Verbraucher ständig verbrauchen, entlädt die Aufbaubatterie. Trotz unterbrochenem Batterietrennschalter kann die Batterie durch das Ladegerät geladen werden. (Erhaltungsladung) • Im Falle der Entfernung der Aufbaubatterie, den Pluspol isolieren (um Kurzschlüsse, beim Einschalten des Motors, zu vermeiden).
72 7. Elektroinstallationen TFT-Bedienpanel Hauptschalterfunktion • Ist die Anlage in Betrieb, schaltet ein kurzes Drücken des Hauptschalters die Beleuchtung und die Wasserversorgung komplett aus. Alle 12 V-Dauerversorger (z.B. Kühlschranksteuerung, 12 V-Steckdosen, USB-Ladesteckdosen* und Heizung) bleiben aktiviert. Der 12 V-Betrieb des Kühlschrankes erfolgt bei laufendem Motor des Fahrzeuges automatisch, ohne den Hauptschalter betätigen zu müssen.
7. Elektroinstallationen Küchenleuchte Taste Memory • Mit dieser Taste können Beleuchtungszustände abgespeichert und wiederabgerufen werden. Eine kurze Betätigung dieser Taste ruft den zuletzt gespeicherten Zustand aller schaltbaren 12 V-Leuchten wieder ab. Das Speichern eines Beleuchtungszustandes erfolgt über eine längere Betätigung dieser Taste. Die Zustände der 230 V-Verbraucher (z.B. Warmluftheizung) werden mit dieser Taste nicht abgespeichert.
74 7. Elektroinstallationen Startdisplay TFT-Bedienpanel 1 Hauptdisplay B 2 3 4 09:11 22,5 °C 21,5 °C 01.09.15 Hier können die aktuellen Zustände und Werte der vorhandenen Komponenten an festgelegten Orten abgelesen werden. A B C Statische Kopfzeile A Zeigt permanent an: - Datum 1 - Uhrzeit 2 - Innentemperatur Stand-by Modus - Das Display wird leicht abgedunkelt, wenn in einem Zeitraum von einer Minute keine Funktion ausgeführt wird.
r g Abwassertankheizung Wasser Ver- und Endsorgung Heizung Popupfenster / Fehlermeldung Achtung Netz- und Autospannung! 09.01.
76 7. Elektroinstallationen * Klimaanlage Klimaanlage grün = in Klimaanlage Klimaanlage Klimaanlage Klimaanlage kühlen Betrieb Kühlen kühlen kühlen kühlen kühlen heizen (Funktion Klima) heizen heizen Heizen heizen heizen (Funktion Klima) k k k k Automatik (Funktion Klima) Umluft (Funktion Klima) Softkey-Menüleiste C Hier gelangt man in die jeweilgen Menüs der Komponenten. Softkeys Die „Softkeys“ führen die darüber in der unteren Menüzeile (C) angezeigten Befehle aus.
Füllstand Frischwassertank 09.01.15 Wassertank 12:30 23,5 °C Füllstand Abwassertank Elektrische Abwassertankheizung Optional kann der Kastenwagen mit einer elektrischen Abwassertankheizung ausgestattet werden. Die Heizfunktion wird über den Softkey aktiviert und deaktiviert. 18,0 °C automatic tank control automatic tank control Alarmfunktion Elektrische Frischwassertank Abwassertankheizung 7.
78 7. Elektroinstallationen 09.01.
7. Elektroinstallationen Sensor manuell kalibrieren Durch Öffnen des Batterietrennschalters muss die Aufbauelektronik ausgeschaltet werden (siehe Position Batterietrennschalter). Jetzt kann der Sensor sich kalibrieren, der Vorgang ist nach ca. 3 Std. abgeschlossen. Wenn jetzt der Batterietrennschalter wieder eingeschaltet wird, sollte am Display der Wert „1“ ausgegeben werden.
80 7. Elektroinstallationen 09.01.15 12:30 23,5 °C 09.01.15 18,0 °C 12:30 23,5 °C 18,0 °C 09.01.15 12:30 23,5 °C 18,0 °C Bat. 1: SOH: 42 % U : 14,2 V Bat. Mot.: SOH: 92 % U : 14,2 V Bat. 1: 060 Ah AGM Bat. 2: 060 Ah Standard Motor: 060 Ah GEL Warnmeldung Batteriealterung (SoH = State of Health) Die Warnung erscheint, wenn die ursprüngliche Kapazität einer Batterie unter einen Wert von 50% fällt. Die Batteriesensoren müssen kalibriert sein, damit diese Meldung erscheint.
7. Elektroinstallationen 09.01.15 12:30 23,5 °C 18,0 °C Bat. 1: 095 Ah AGM Motor: 095 Ah GEL Einstellung des Batterietyps Typ und Kapazität der Batterien sind ab Werk eingestellt. Beim Wechsel des Batterietyps müssen diese Einstellungen geändert werden. Anhand der Pfeiltasten oder über den Steuerungsknopf den gewünschten Wert anwählen und mithilfe der +/- Funktionen erhöhen oder vermindern. Wird ein Wert über den Steuerungsknopf verändert, muss er durch Drücken des Steuerungsknopfes bestätigt werden.
82 Lichtsystem 7. Elektroinstallationen 09.01.15 12:30 23,5 °C 18,0 °C Lichtsystem 01.07.15 14:00 ------- ------- An/Aus Timer aktivierterTimer (blauer Punkt) 09.01.15 12:30 Lichtsystem 23,5 °C Leuchte eingeschaltet 18,0 °C (grüner Punkt) 18:00 to 20:30 on Im Menü für das Lichtsystem wird mit dem Steuerungsknopf 01.07.15 14:00 ------- ------- 0:00 to 0:00 off oder den Pfeilfunktionen die gewünschte Leuchte ausgewählt (Anzeige gelb). Durch Drücken des Steuerungsknopfes oder 09.01.
H 7. Elektroinstallationen Der aktivierte Timer wird im Hauptmenü des Lichtsystems durch einen blauen Punkt im entsprechenden LeuchtenHauptdisplay / Inhalt symbol kenntlich gemacht. 09.01.15 Heizung 12:30 ALDE 23,5 °C 83 R 18,0 °C 18 °C Das Menü kann über die „Zurück“-Funktion verlassen werden oder wechselt automatisch nach 1 Minute zum Startdisplay. 09.01.
84 7. Elektroinstallationen Dem Bediener werden auf den ersten Blick die gewünschte Raumtemperatur (°C), die kurzfristige Steigerung der WarmHauptdisplay / Inhalt wassermenge zum Duschen (°C) und die Betriebsart angezeigt. Das untere Menüsymbol wird grün angezeigt, wenn die Heizung in Betrieb ist. Nebenstehend wird der Wert on = an oder Menüleiste / Einstellungen off = Heizung außer Betrieb (Symbol weiß) angezeigt. Über die „An/Aus“-Funktion in der Menüleiste C wird die Heizung aktiviert oder deaktiviert.
7. Elektroinstallationen 09.01.15 09.01.15 12:30 12:30 23,5 °C 23,5 °C 18,0 18,0 °C 09.01.15 09.01.15 12:30 12:30 23,5 °C 23,5 °C 18,0 18,0 °C 09.01.15 85 09.01.
86 7. Elektroinstallationen 23,5 °C des Steue18,0 °C 09.01.15 Über die Pfeile (Menüleiste C) oder12:30 durch Drehen rungsknopfes die gewünschte Betriebsart auswählen (gelb hinterlegt) und über die „An/Aus“-Funktion oder durch Drücken des Steuerungsknopfes aktivieren. 18,0 °C 09.01.15 12:30 23,5 °C 18,0 °C Truma Truma Gerätetechnik GmbH & Co KG http://www.truma.com/ Bitte beachten Sie auch die Beschreibung zu der Heizung im Kapitel 10.
IC 7. Elektroinstallationen 12:30 09.01.15 23,5 °C Klima DOMETIC 18,0 °C 09.01.15 DOMETIC 12:30 23,5 °C 87 18,0 °C 1 12:30 09.01.15 19 °C 23,5 °C 18,0 °C DOMETIC 1 on 19 °C on Klima DOMETIC* Im Menü der Dometic-Klimaanlage werden dem Bediener auf den ersten Blick die eingestellte Betriebsart, die Lüfterstufe und die gewünschte Raumtemperatur angezeigt. Das untere Menüsymbol wird grün angezeigt, wenn die Klimaanlage in 12:30 23,5 °C 18,0 °C Betrieb ist. 09.01.15 09.01.
88 7. Elektroinstallationen 09.01.15 12:30 09.01.15 23,5 °C 12:30 18,0 °C °C 23,5 20° C 18,0 °C 20° C Temperatureinstellung Hier kann die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Bei Umluftbetrieb nicht möglich, da keine Kühl- oder Heizfunktion aktiv ist. 09.01.15 12:30 09.01.15 23,5 °C 12:30 18,0 23,5 °C °C 2 18,0 °C 2 Lüfterstufe einstellen Hier kann die gewünschte Lüfterstufe eingestellt werden (Stufe 1-3 und maximale Lüftung).
,0 °C 7. Elektroinstallationen 12:30 Menüleiste 23,5 °C °C 09.01.15 Die Werte können über die Softkeys der C18,0 „+/-“ oder durch das Drehen des Steuerungsknopfes verändert werden. Der neue Wert wird automatisch beim Verlassen des Untermenüs übernommen. Bitte beachten Sie hierzu auch die Beschreibungen im 2 Kapitel 10.6 Dachklimaanlage. 09.01.15 12:30 23,5 °C 18,0 °C Dometic Info: Dometic Servicepartner http://service-location.dometic.com http://dometic.
90 7. Elektroinstallationen 09.01.15 12:30 --------- --------- 09.01.15 12:30 23,5 °C Radiovorbereitung 18,0 °C 35% 09.01.15 12:30 23,5 °C 18,0 °C Klima TRUMA* Bei einer nachträglich nachgerüsteten Truma-Klimaanlage kann außerdem das Untermenü zur Regelung der Beleuchtung angewählt werden. Radio Über die An/Aus-Funktion kann das Radio ein- und ausgeschaltet werden. Ist das Radio eingeschaltet, wird das Symbol grün dargestellt.
7. Elektroinstallationen AUX 09.01.15 12:30 23,5 °C 18,0 °C 31.08.15 7:48 7:48 09.01.15 12:30 23,5 °C AUX (Funktion Duo Control inkl. Eis-Ex*) AUX ist ein externer Relaisausgang, der die Eis-Ex-Patrone im Gasflaschenkasten ein- und ausschaltet. Die Eis-Ex-Patrone muss immer23,5über das 18,0 TFT-Panel 12:30 °C °C 09.01.15 waste water heater enabled: werden.
92 7. Elektroinstallationen 01.09.15 08:59 19,5 °C 17,5 °C 01.09.15 0 °C 8:59 0 °C 12:00 Einstellungsmenü (für Daten aus der Kopfzeile A) Im Einstellungsmenü können das Datum und die Uhrzeit eingestellt werden. Der gewünschte Wert wird über den Steuerungsknopf oder über die Pfeile links und rechts angesteuert. Durch Drücken des Steuerungsknopfes können die Werte anschließend durch Drehen (rechts = Wert erhöhen, links = Wert vermindern) oder durch die Plus- und Minus-Funktion verändert werden.
7. Elektroinstallationen 09.01.15 12:30 23,5 °C 18,0 °C 20.08.15 13:12 ------- ------- HOBBY Hobby-Wohnwagenwerk Ing. Harald Striewski GmbH Harald-Striewski-Strasse 15 24787 Fockbek Deutschland Info-Menü TFT-Panel Hier werden die Daten zum Gerätehersteller angezeigt. WLAN-Modul * Das Hobby CI-BUS-Bordmanagement kann bis zu 15 Geräte miteinander vernetzten, um diese über ein zentrales Panel bedienen zu können und deren Funktionen über ein Display anzuzeigen (Standard).
94 7. Elektroinstallationen Einstellungsmenü Datum Bei eingeschaltetem Uhrzeit Hauptschalter am Bedienpanel und richTemperaturoffset tigem Anschluss aller Verbindungen wird ein WLAN-Netz aufWecker on/off gebaut, das an allen WLAN-fähigen Geräten erkannt wird. 01.07.15 14:00 ------- ------- WLAN SSID: meinhobby1 WLAN Password: meinhobby1 Web I f Username: hobby Web I f Password: caravan Das WLAN muss im Untermenü aktiviert werden, um eine Verbindung aufbauen zu können.
7. Elektroinstallationen i Information Hier können aktuelle Werte abgelesen werden (siehe auch S. 92 für die Daten aus der Kopfzeile A und S. 78 für das Batteriemanagement). Beleuchtung Hier können die unterschiedlichen Leuchten geschaltet werden.
96 7. Elektroinstallationen Heizung und Einbaugeräte (sofern vorhanden) Mit dem Bedienpanel verbundene Geräte können auch über das WLAN-Netzwerk gesteuert werden. (siehe auch TFT-Bedienpanel). Zugangsdaten ändern Hier können der Name des Netzwerkes sowie das Passwort, als auch die Zugangsdaten des Webservers geändert werden. Mit dem Button „Holen“ werden die jeweils aktuellen Werte abgerufen. Nach der Änderung müssen die Werte gespeichert werden. Änderungen werden nach ca. 2 Minuten wirksam.
7. Elektroinstallationen Rückseite Leiterplatte TFT-Anzeige 1 Allgemeine Hinweise zum TFT-Display Die Uhrzeit und das Datum werden durch eine Knopfzelle von Typ 3V 210 mAh, CR2032 gepuffert. Sollte also die Uhrzeit ungenau oder gar nicht mehr laufen, so muss diese Knopfzelle erneuert werden. 1 j Die Knopfzelle befindet sich in einer Halterung auf der Rückseite der Leiterplatte der TFT-Anzeige. Zur Erneuerung muss die TFT-Anzeige aus der Möbelfront demontiert werden.
98 7. Elektroinstallationen 4 2 1 Modelle K60 T/K 65 T Nebenpanel Waschraum • Mit kurzer Betätigung der Taste wird die Beleuchtung im Waschraum eingeschaltet. 3 Nebenpanele Eingang Die Funktionen dieser Nebenpanele bestehen auch, wenn die Hauptschalterfunktion am TFT-Panel ausgeschaltet ist. Das Nebenpanel steuert die elektrische Trittstufe.
7. Elektroinstallationen Nebenpanel Küche • Der obere separate Schalter schaltet mit kurzer Betätigung der Taste die Badbeleuchtung (nicht bei K60 T/K65 T). • Mit kurzer Betätigung der rechten Taste des Doppelschalters wird die Arbeitsflächenbeleuchtung in der Küche geschaltet. Die linke Taste des Doppelschalters ist nicht belegt und weist keine Funktion auf.
100 7. Elektroinstallationen 7.3 Stromversorgung Der Einbauort für die Zentralelektrik ist bei allen Fahrzeugen unter dem Beifahrersitz. 2 1 3 4 230 V-Einspeisestecker angeschlossen Versorgung über Netzanschluss Der Anschluss des Kastenwagens an das 230V-Netz erfolgt über den CEE-Einspeisestecker in der Seitenwand. Außensteckdose Der Kastenwagen kann über folgende Anschlüsse mit Strom versorgt werden: - 230 V-Netzanschluss 50 Hz.
7. Elektroinstallationen Der Motor des Kastenwagens muss ausgeschaltet sein, bevor der 230 V-Netzanschluss hergestellt wird. Verbindung lösen • Sicherungsautomat durch Herunterdrücken der Schaltwippe ausschalten. • CEE-Stecker (S. 100) abziehen. • Abdeckklappe der Außensteckdose (siehe auch S. 41) nach unten drücken bis diese einrastet. k j 2 m Nur Stecker und Kabel nach CEE-Norm verwenden.
102 7. Elektroinstallationen Für den Netzanschluss gilt • Der Anschluss des Kastenwagens an das 230 V-Netz darf nur mit einer max. 25 m langen Anschlussleitung 3 x 2,5 mm2 mit CEE-Stecker und Kupplung erfolgen. • Nach dem Einstecken des Netzanschlusses werden Aufbau- und Fahrzeugbatterie automatisch durch das Ladegerät im Kastenwagen aufgeladen (auch, wenn das Bedienpanel nicht eingeschaltet ist).
7. Elektroinstallationen Die Auslösezeit des FI-Schalters mit einem 30 mA Fehlerstrom beträgt kleiner 0,1 s. Nach Inbetriebnahme der elektrischen Anlage muss die Funktion des FI-Schutzschalters überprüft werden. Der an Spannung liegende und eingeschaltete Schalter (S. 102) - Stellung auf I-ON - muss beim Betätigen des Testknopfes (S. 102) auslösen. j k k Die Schalterwippe (S. 101) schnellt nach unten und muss nach erfolgreicher Prüfung wieder nach oben in die "Ein-Stellung" geschaltet werden.
104 7. Elektroinstallationen Um eine entladene Aufbaubatterie während der Fahrt optimal zu laden, sollte zunächst der 12 V-Betrieb des Kühlschrankes unterbleiben und möglichst wenige 12 VVerbraucher eingeschaltet werden. Checkliste zur Überprüfung • Motor ausschalten. • 12 V-Hauptschalter einschalten. • Alle 12 V-Verbraucher ausschalten. • Motor starten. Die Spannung der Aufbaubatterie muss ansteigen, wenn - die Motordrehzahl über der Leerlaufdrehzahl liegt.
7. Elektroinstallationen Betrieb und Laden der Aufbaubatterie Wenn der Kastenwagen nicht an die 230 V-Versorgung angeschlossen ist, versorgt die Aufbaubatterie das Bordnetz mit 12 V-Gleichspannung. Da die Batterie nur eine begrenzte Kapazität hat, sollten die elektrischen Verbraucher nicht über einen längeren Zeitraum ohne Batterieladung oder 230 VNetzanschluss betrieben werden. Einige elektrische Verbraucher beziehen einen permanenten Ruhestrom aus der Aufbaubatterie, der diese entlädt.
106 7. Elektroinstallationen Bedienpanels. Die Ladung erfolgt schonend nach dem Kennlinienprinzip durch ein "intelligentes" Ladegerät. Der Batterie-Sensor ist mit 10 A abgesichert. Intelligenter Batteriesensor (IBS) Batteriesensor* Am Batteriepol ist ein intelligenter Batteriesensor (IBS) angeschlossen, der hoch präzise den aktuellen Strom und die aktuelle Spannung überwacht. Die exakte Vorausbestimmung der Batterielaufzeit bei aktuellem Verbrauch ist möglich.
7. Elektroinstallationen Das Ladegerät ist direkt an die Aufbaubatterie angeschlossen, so dass auch bei geöffnetem Batterietrennschalter die Aufbauund Starterbatterie geladen werden kann. Der Batteriesensor* ist auch bei geöffnetem Batterietrennschalter weiterhin aktiv. Batterietrennschalter Position Batterietrennschalter Der Batterietrennschalter befindet sich direkt am Beifahrersitz.
108 7. Elektroinstallationen 3 1 2 4 5 Anschlüsse Ladegerät Ladegerät Ladegerät CA-360, 25 A Powerlademodul Das Ladegerät versorgt die Batterien beim 230 V-Netzbetrieb, busgesteuert, mit elektrischer Leistung. Bei zunehmender Erwärmung regelt das Ladegerät seine Stromleistung zurück, damit eine Überhitzung ausgeschlossen werden kann. Das Ladegerät ist am Beifahrersitz von hinten zugänglich.
7. Elektroinstallationen 7.4 Bordnetz Alle 12 V-Verbraucher werden direkt von der Aufbaubatterie versorgt. Bei 230 V-Netzbetrieb werden diese automatisch über das Ladegerät geladen. Alle Leuchten im Kastenwagen sind 12V-LED-Leuchten. Nur elektrische Großgeräte wie Combi E-Heizung*, Klimaanlage* usw. sind 230 V-Geräte. Sicherungsbelegung Sicherungsbelegung Die Sicherungen der einzelnen internen Stromkreise befinden sich im Eingangsmodul.
7.
7. Elektroinstallationen Kontaktplan Lichtsteuersystem Lichtsteuersystem Die Ausgänge sind durch interne Sicherungsautomaten abgesichert (Polyswitch), diese sind selbstrückstellend und können mehrfach verwendet werden. Ein Austausch ist nicht möglich, da sie wartungsfrei sind. TV-Anschüsse TV-Einheit Der Einbaubereich für den Flachbildfernseher ist über der Sitzgruppe an der Trennwand zum Bad. Die dazugegehörigen Anschlüsse sind im angrenzenden Hängeschrank.
112 7. Elektroinstallationen Antenne und Sat-Kabel Der dazugehörige Anschluss für die SAT-Antenne (E3) ist hinter der Möbelblende positioniert, auf der sich die TV-Anschlüsse befinden. Das Stromkabel (E3) ist bereits ab Werk an der Steuerung angeschlossen.
7. Elektroinstallationen USB-Anschluss USB-Ladesteckdose* Der Anschluss der USB-Ladesteckdose ist von unten zugänglich. Der Anschluss ist ausschließlich zum Laden von USBfähigen Geräten geeignet. Der 5 V-USB-Anschluss wird über das 12 V-Bordnetz mit Strom versorgt. Leseleuchte in der Sitzgruppe 7.5 Spezielle Beleuchtungen Die hier beschriebenen Beleuchtungen werden direkt am Gerät geschaltet und sind nicht zentral über das Bedienpanel steuerbar.
114 7. Elektroinstallationen Abbildung 1 Abbildung 2 Eintrittsleuchte /Einstiegsleuchte Der Eintrittsbereich bei der Schiebetür ist mit einer Leuchte ausgestattet, diese ist nicht über das Controlpanel oder eines der Nebenpanele bedienbar. Die Leuchte kann im Rahmen gekippt werden: - rechts = aus (siehe Abbildung 1) - mitte = Dauerlicht an (siehe Abbildung 2) - links = automatisches Einschalten des Lichtes beim Öffnen der Schiebetür. Navigationsgerät 7.
7. Elektroinstallationen Rückfahrvideosystem * 7.7 Nachträglich installierte Geräte Alle Kastenwagen sind serienmäßig für den Anschluss eines Rückfahrvideosystems vorbereitet: Der vordere Anschluss des verbauten Videokabels liegt bei allen Fahrzeugen unter dem rechten oberen Fach im Armaturenbrett, zugänglich nach Ausbau der Innenschale. Vantana Das hintere Kabelende ist von außen, durch das Abschrauben der 3. Bremsleuchte, zugänglich.
116 8. Wasser Kapitel 8: Wasser 8.1 Allgemeines Es wird empfohlen, das eingefüllte Wasser vor der Verwendung besonders kritisch zu beurteilen. • Beim Umgang mit Lebensmitteln ist immer Wasser von Trinkwasserqualität zu verwenden. Dies gilt auch für die Reinigung der Hände und die Reinigung von Gegenständen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen. • Um eine einwandfreie Wasserqualität sicherstellen zu können, sollte das Wasser möglichst direkt aus dem öffentlichen Trinkwassernetz entnommen werden.
8. Wasser Für die Tandemtauchpumpe gilt • Die Tandemtauchpumpe ist nur für Wasser geeignet. • Die Tandemtauchpumpe verträgt kurzzeitig Temperaturen bis zu 60 ºC. • Trockenlauf ist zu vermeiden. • Die Pumpe ist vor Einfrieren zu schützen. • Starke Stöße, Schläge oder stark verschmutztes Wasser können die Pumpe zerstören. Die Tandemtauchpumpe ist wartungsfrei. Die Tandemtauchpumpe schaltet sich automatisch ein, wenn die Wasserhähne geöffnet werden.
118 8. Wasser 1 Einfüllstutzen für den Frischwassertank Öffnen • Schloss mit Schlüssel entriegeln. • Blauen Deckel kräftig entgegen des Uhrzeigersinns aufdrehen und abnehmen. j Schließen • Blauen Deckel aufsetzen und im Uhrzeigersinn zudrehen. • Schloss mit Schlüssel verriegeln. j k Rote Servicedeckel S. 117 regelmäßig kontrollieren, da diese sich durch häufiges Befüllen des Frischwassertanks lösen können. Wasseranlage befüllen • Kastenwagen waagerecht stellen. • Alle Wasserhähne schließen.
8. Wasser Die Füllmenge des Frischwassertanks kann am Bedienpanel kontrolliert werden. Niemals Frostschutzmittel oder andere Chemikalien in den Wasserkreislauf einbringen. Vergiftungsgefahr! Bei Winterbetrieb für eine ausreichende Beheizung des Frischwassertank sorgen. Wasser entnehmen • Je nach Stellung der Mischarmatur(en) bzw. des Vormischventils wird das Wasser auf die eingestellte Temperatur gemischt.
120 8. Wasser 1 Ablassventil für Frischwassertank Abwasserauslass Frischwassertank entleeren Das Ablassventil befindet sich im Heckbereich hinter einer Möbelöffnung, direkt am Frischwassertank. Abwassertank entleeren • Auf der linken Seite, unterhalb des Fahrzeuges befindet sich der Abwasserauslass. • Den Auslass durch Drehen öffnen, um das Abwasser abzulassen. • Nachdem das Abwasser vollständig ausgelaufen ist, Auslass wieder zudrehen.
8. Wasser Komplette Wasseranlage entleeren • Strom für Wasserpumpe am Bedienpanel durch Drücken des Hauptschalters abschalten. • Alle Wasserhähne in Mittelstellung öffnen. • Handbrause nach oben in Duschstellung hängen. • Alle Ablassventile öffnen (auch Frostwächter). • Verschlussdeckel von der Reinigungsöffnung des Frischwassertanks abschrauben. • Verschlussdeckel des Wassertanks abnehmen. Wasserpumpe heraus nehmen und nach oben halten, bis die Wasserleitungen vollständig entleert sind.
122 8. Wasser Abwassertank Der Abwassertank ist unterflur montiert und isoliert. Optional Nach dem Einschalten der elektrischen Abwassertank-Heizung am Controlpanel wird der Tank durch eine Heizpatrone erwärmt. Hierdurch wird das Einfrieren des Abwassers bei leichtem Frost verhindert (siehe auch Beschreibung auf Seite 77). Bei starkem Frost dem Abwassertank zusätzlich ein wenig Frostschutzmittel (z.B. Kochsalz) beigeben, damit das Abwasser nicht einfrieren kann.
8. Wasser Dosieren Sie Sanitärflüssigkeit sehr sparsam. Eine Überdosierung ist kein Garant zur Verhinderung eventueller Geruchsbildungen! • Angegebene Menge Sanitärflüssigkeit in den Fäkalientank füllen. • Danach soviel Wasser hinzufüllen, bis der Boden des Fäkalientanks völlig bedeckt ist. • Entleerungsstutzen wieder zurückdrehen. Sanitärflüssigkeit niemals direkt in das Toilettenbecken füllen. • Fäkalientank wieder an seinen Platz zurückschieben.
124 8. Wasser Bedienung • Toilettenbecken in die gewünschte Position schwenken. • Lassen Sie etwas Wasser in das Becken laufen, indem Sie den Spülknopf drücken, oder öffnen Sie den Schieber, indem Sie die den Schiebergriff unter dem Becken zu sich heranziehen. • Toilette nutzen • Nach der Nutzung Schieber öffnen (falls noch geschlossen) und spülen. Schließen Sie nach dem Spülen den Schieber. Fäkalientank entleeren Der Fäkalientank muss spätestens dann entleert werden, wenn die LED aufleuchtet.
8. Wasser Fäkalientank nur an den extra dafür vorgesehenen Entsorgungsstellen entleeren, jedoch niemals in der freien Natur! • Fäkalientank zu einer dafür vorgesehenen Entleerungsstelle bringen. Dabei den Entleerungsstutzen nach oben richten. • Verschluss des Entleerungsstutzens entfernen. • Fäkalientank mit dem Entleerungsstutzen nach unten richten. • Belüftungsknopf mit dem Daumen betätigen und gedrückt halten. Der Fäkalientank entleert sich. • Fäkalientank wieder an seinen Platz zurückschieben.
126 9. Gas Kapitel 9: Gas 9.1 Allgemeine Sicherheitsregeln für den Gebrauch von Flüssiggasanlagen Der Gasbetriebsdruck beträgt 30 mbar. Das Heizen ist während der Fahrt verboten! Ausnahme: Das Fahrzeug ist optional mit einem Gasdruckregler für den Fahrbetrieb ausgestattet (z.B. Control CS). Prüfung der Gasanlage • Flüssiggasanlagen vor der ersten Inbetriebnahme von einem Sachkundigen überprüfen lassen. • Die Prüfung der Gasanlage ist alle 2 Jahre von einem Flüssiggas-Sachkundigen zu wiederholen.
9. Gas Regler und Ventile • Ausschließlich spezielle Fahrzeugregler mit Sicherheitsventil verwenden. Andere Regler sind gemäß DVWGArbeitsblatt G 607 nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht. • Druckregeleinrichtungen müssen einen festen Druck von 30 mbar haben. Hierfür gelten die Anforderungen der EN 12864, Anhang D. Die Durchflussrate der Druckregeleinrichtung beträgt 1,2 kg/h. • Regler bzw. Hochdruckschlauch an der Flasche sorgfältig von Hand anschließen (Achtung: Linksgewinde).
128 9. Gas Vor Inbetriebnahme • Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Es darf keine Beschädigung aufweisen. • Lüftungen sind freizuhalten. • Kamin ggf. von Schnee befreien. • Ansaugöffnung für die Verbrennungsluft in der Seitenwand von Schmutz und ggf. von Schneematsch befreien. Die Abgase könnten sonst einen unzulässig hohen CO-Gehalt bekommen. • Die Sicherheitslüftungen dürfen nicht verschlossen werden.
9. Gas 4 5 3 2 1 Befestigungsgurte Angeschlossene Gasflasche Gasflaschenkasten Der Zugang zum Gasflaschenkasten befindet sich im Fahzeugheck hinter einer Möbeltür, zugänglich über die Hecktüren. Der Gasflaschenkasten fasst 2 x 11 kg Propangasflaschen . Die Gasflaschen sind über einen Sicherheitsregler mit Schlauch an der Versorgungsleitung angeschlossen. Die Flaschen sind jeweils mit zwei separaten Riemen an der Wand befestigt.
130 9. Gas Gasflaschen wechseln Beim Wechseln der Gasflaschen nicht rauchen und keine offenen Flammen entzünden. Nach Wechseln der Gasflaschen prüfen, ob an den Anschlussstellen Gas austritt. Dazu die Anschlussstelle mit Lecksuchspray besprühen. • Gasflaschenkastentür öffnen. • Hauptabsperrventil an der Gasflasche schließen. Pfeilrichtung beachten. • Gasdruckregler/ Hochdruckschlauch* per Hand von der Gasflasche abschrauben (Linksgewinde). • Befestigungsgurte lösen und Gasflasche herausnehmen.
9. Gas Für Absperrhähne und Ventile gilt • Während der Fahrt alle Ventile von Gasgeräten schließen. • Zum Öffnen der Ventile müssen diese durch Drehen in Richtung der Gasleitung gestellt werden, d.h. im Küchenblock senkrecht stellen und im Gasflaschenkasten den Gashahn für die Heizung waagerecht stellen. • Beim Befüllen des Kraftstofftanks Ihres Fahrzeuges auf Fähren und in der Garage darf keine Brennstelle in Betrieb sein.
132 9. Gas Gasregler mit Crashsensor * 1 Mit dem MonoControl CS und DuoControl CS ist es möglich, das Fahrzeug auch während der Fahrt zu beheizen. Der integrierte Crashsensor unterbricht bei einem Unfall automatisch die Gaszufuhr und verhindert somit das Ausströmen von Gas.
9. Gas DuoComfo rt Bei einem Flaschendruck unter 0,5 bar wechselt das Ventil automatisch die Betriebsflasche. min. 50 cm a a Funktion • Gasflaschen anschließen und Ventile jeweils beider Gasflaschen öffnen. Drehknopf nach links bzw. rechts bis zum Anschlag drehen. bb 4 Schemazeichnung DuoControl CS Umschaltventil Zweiflaschen-Gasanlage * Das Umschaltventil DuoControl CS ermöglicht die automatische Umstellung von der Betriebs- auf die Reserveflasche.
134 9. Gas DuoC f d e c b a Fernanzeige für DuoControl CS Fernanzeige für Umschaltventil * Die Fernanzeige ist an das Umschaltventil der ZweiflaschenGasanlage gekoppelt. a Sommerbetrieb. Schalter nach unten gedrückt zeigt LED den Status der Betriebsflasche an. b Anzeige ausgeschaltet. c Winterbetrieb. Schalter nach oben gedrückt wird zusätzlich zum angezeigten Status das Umschaltventil beheizt.
9. Gas Das Kupplungsventil ist so konstruiert, dass sich das Schnellschlussventil nur öffnen lässt, wenn ein Gasschlauch angekuppelt ist. Zum Ankuppeln wird der Steckanschluss in die Sicherheitskupplung eingeführt. Wenn kein Gasschlauch abgekuppelt ist, Ventilöffnung grundsätzlich mit der Schutzkappe verschließen. Die Gasaußensteckdose eignet sich nur zur Gasentnahme, nicht zur Einspeisung in die Gasanlage.
136 10. Einbaugeräte Kapitel 10: Einbaugeräte 10.1 Allgemeines In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Einbaugeräten des Kastenwagens. Die Hinweise beziehen sich nur auf die Bedienung der Geräte. Teilweise handelt es sich bei den beschriebenen Geräten um Sonderausstattungen. Weitere Informationen zu den einzelnen Einbaugeräten entnehmen Sie bitte den separaten Bedienungsanleitungen, die dem Fahrzeug in der blauen Servicetasche beiliegen.
10. Einbaugeräte Der Heizbetrieb ist sowohl mit als auch ohne Wasserinhalt uneingeschränkt möglich. 1 2 Einbauort: - unter dem Bett. 6 3 Inbetriebnahme 7 5 9 8 • Im Kastenwagen sind mehrere Luftaustrittdüsen eingebaut. Rohre führen die Warmluft zu den Luftaustrittsdüsen. Die Düsen so einstellen, dass die Warmluft dort austritt, wo es gewünscht ist. • Prüfen, ob der Kamin frei ist. Etwaige Abdeckungen unbedingt entfernen. • Gasflasche und Gasabsperrhahn in der Gaszuleitung öffnen.
10. Einbaugeräte Dreh- / Drückknopf Mit dem Dreh- / Drückknopf können Sollwerte und Parameter angewählt, geändert und durch Antippen gespeichert werden. Angewählte Menüpunkte blinken. q ı ı ı ı 138 Start- / Stand-by-Bildschirm Nach dem Verbinden des Bedienteils mit der Spannungsversorgung wird nach wenigen Sekunden ein Startbildschirm angezeigt. Drehen nach rechts (+) - Menü wird von links nach rechts durchlaufen. - Erhöhen von Werten.
10. Einbaugeräte Ein- / ausschalten APP Modus in Verbindung mit einer iNet Box Einschalten - Dreh-/Drückknopf antippen. Funktion Im APP Modus gehen die angeschlossenen Geräte sowie das Bedienteil Truma CP plus auf Stand-by. - keine Heizfunktion - keine Warmwasserbereitung - kein Betrieb des Klimasystems - keine Funktion der Schaltuhr im Bedienteil Truma CP plus Vorher eingestellte Werte / Betriebsparameter werden nach dem Einschalten wieder aktiv.
140 10. Einbaugeräte Raumtemperatur ändern Warmwasserstufe ändern Mit Dreh- / Drückknopf das Symbol in Menüzeile anwählen - Durch Antippen in die Einstellebene wechseln. - Mit Dreh- / Drückknopf die gewünschte Temperatur wählen. - Dreh- / Drückknopf zum Bestätigen des Wertes antippen. l a Mit Dreh- / Drückknopf das Symbol in Menüzeile anwählen - Durch Antippen in die Einstellebene wechseln. - Mit Dreh- / Drückknopf die gewünschte Temperatur wählen.
10. Einbaugeräte Energieart wählen * anwählen Mit Dreh- / Drückknopf das Symbol in Menüzeile - Durch Antippen in die Einstellebene wechseln. - Mit Dreh- / Drückknopf die gewünschte Energieart wählen. - Dreh- / Drückknopf zum Bestätigen des Wertes antippen. l a b c d e 1) Betriebsart Gas EL 1 EL 2 MIX 1 1) MIX 2 1) Besonderheiten im Mischbetrieb Unterbrechung der Spannungsversorgung 230V: Die Heizung schaltet automatisch in den Gasbetrieb.
142 10. Einbaugeräte Gebläsestufe wählen Mit Dreh- / Drückknopf das Symbol in Menüzeile anwählen - Durch Antippen in die Einstellebene wechseln. - Mit Dreh- / Drückknopf die gewünschte Gebläsestufe wählen. - Dreh- / Drückknopf zum Bestätigen des Wertes antippen. l a b c d e Kann zu höherem Motorverschleiß führen, je nach Häufigkeit der Benutzung 2) Gebläsestufe „HIGH” ist mit höherer Stromaufnahme, höherem Geräuschpegel und erhöhtem Motorverschleiß verbunden.
10. Einbaugeräte Zeitschaltuhr einstellen Die Zeitschaltuhr kann nur ausgewählt werden, wenn die Uhrzeit des Bedienteils eingestellt wurde. Ist die Zeitschaltuhr aktiviert (ON), wird zuerst das Menü Zeitschaltuhr aktivieren (OFF) dargestellt. Mit Dreh- / Drückknopf das Symbol in Menüzeile - Durch Antippen in die Einstellebene wechseln. m anwählen Startzeitpunkt eingeben - Mit Dreh- / Drückknopf die Stunden, anschließend die Minuten einstellen.
144 10. Einbaugeräte Energieart wählen * Zeitschaltuhr aktivieren (ON) - Mit Dreh- / Drückknopf die gewünschte Energieart wählen. - Dreh- / Drückknopf zum Bestätigen des Wertes antippen. Das Menü Energieart wählen wird dargestellt, wenn eine Heizung mit elektrischen Heizstäben angeschlossen ist (Sonderausstattung). Gebläsestufe wählen - Mit Dreh- / Drückknopf die gewünschte Gebläsestufe wählen. - Dreh- / Drückknopf zum Bestätigen des Wertes antippen.
10. Einbaugeräte Hintergrundbeleuchtung des Bedienteils ändern Uhrzeit einstellen - Die Stundenanzeige blinkt. - Mit Dreh- / Drückknopf die Stunden (24 h-Modus) einstellen. - Nach erneutem Antippen des Dreh- / Drückknopfes blinkt die Minutenanzeige. - Dreh- / Drückknopf zum Bestätigen des Wertes antippen. Servicemenü Versionsnummer angeschlossener Geräte ausgeben Versionsnummer von Heizung oder Bedienteil anzeigen. Die Hintergrundbeleuchtung ist in 10 Stufen änderbar.
146 10. Einbaugeräte Auf Werkseinstellung zurücksetzen (RESET) Die Reset-Funktion setzt das Bedienteil auf die Werkseinstellung zurück. Alle Einstellungen werden damit gelöscht. Reset bestätigen - Dreh- / Drückknopf antippen Anzeige Netzspannung 230V Das Symbol signalisiert, dass 230V Netzspannung (Ladestrom) verfügbar sind. Anzeige nur in Verbindung mit einer Heizung Combi E CP plus ready möglich, die zusätzliche Heizstäbe für den Elektrobetrieb enthält.
10. Einbaugeräte Code der Warnung auslesen - Mit Dreh- / Drückknopf das Symbol auswählen. - Dreh- / Drückknopf antippen. Es wird der aktuelle Code der Warnung angezeigt. Mit der Fehlerliste kann die Ursache der Warnung ermittelt und beseitigt werden. W = Warnung 42 = Fehlercode H = Heizung Ursache beseitigt / Rückkehr zur Einstellebene - Dreh- / Drückknopf antippen. Ursache nicht beseitigt / Rückkehr zur Einstellebene - Die Zurück-Taste drücken.
148 10. Einbaugeräte Wartung k Dieses Gerät ist wartungsfrei. Zur Reinigung der Front verwenden Sie einen nicht scheuernden, mit Wasser angefeuchteten Lappen. Sollte dies nicht ausreichend sein, verwenden Sie eine neutrale Seifenlösung. n m o Schemazeichnung FrostControl FrostControl FrostControl ist ein stromloses Sicherheits- bzw. Ablassventil. Es entleert bei Frostgefahr automatisch den Inhalt des Boilers über einen Entleerungsstutzen.
10. Einbaugeräte k Erst bei Temperaturen ab ca. 7° C am Ablassventil kann dieses mit dem Druckknopf (Stellung m) manuell geschlossen und der Boiler befüllt werden. Bei Temperaturen unter ca. 3° C am Ablassventil öffnet dieses automatisch, der Druckknopf springt heraus (Stellung n) und das Wasser des Boilers läuft über den Entleerungsstutzen (o) ab.
150 10. Einbaugeräte Wechselschalter Motor/Kabine Bedienteil für Vorwahluhr Wechselschalter Bedienelemente am Armaturenbrett 10.3 Webasto-Standheizung • Vor dem Einschalten des Heizgerätes ist die Fahrzeugheizung auf „warm“ zu stellen. • Das Heizgebläse des Fahrzeuges sollte bei Dauerbetrieb der Heizung auf eine möglichst niedrige Stufe gestellt werden. Dies garantiert einen optimalen Stromhaushalt. • Zum schnellen Aufheizen wird die Einstellung einer höheren Gebläsestufe empfohlen.
10. Einbaugeräte Über das Bedienteil kann die Vorwahluhr aktiviert werden. Die Funktionen der Vorwahluhr und weitere Hinweise zum Heizgerät entnehmen Sie bitte der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers. Dometic Kühlschrank 10.4 Kühlschrank Es werden Kühlschränke des Herstellers Dometic eingesetzt. Bei hohen Außentemperaturen ist die volle Kühlleistung nur durch ausreichende Belüftung zu gewährleisten.
152 10. Einbaugeräte 2 4 1 Kühlschrankverriegelung Kühlschranktürverriegelung Während der Fahrt muss die Kühlschranktür immer geschlossen und verriegelt sein. Öffnen: • Verriegelung seitlich bis zum Anschlag wegdrehen, bis die Kühlschranktür geöffnet werden kann. j Schließen: • Verriegelung bei geschlossener Kühlschranktür in Ausgangsposition drehen (siehe Abbildung). j 3 1 Bedienung Kühlschrank 6 5 7 Betriebsarten Der Kühlschrank kann auf drei Arten betrieben werden.
10. Einbaugeräte j • Stellen Sie den Energiewahlschalter auf Batteriebetrieb . • Der 12 V Betrieb funktioniert nur bei laufendem Fahrzeugmotor. • Der Kühlschrank arbeitet ohne thermostatische Regelung (Dauerbetrieb). Der 12 V Betrieb soll von daher nur der Wahrung einer einmal erreichten Temperatur dienen. • Zum Ausschalten Energiewahlschalter in 0-Stellung drehen . m 230 V Betrieb k • Stellen Sie den Energiewahlschalter auf Netzbetrieb .
154 10. Einbaugeräte • Waren, die leicht flüchtige, brennbare Gase abgeben können, dürfen nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. • Lagern Sie empfindliche Lebensmittel in direkter Nähe der Kühlrippen, oder möglichst weit unten, ein. Das Frosterfach ist für die Eiswürfelbereitung und für die kurzfristige Aufbewahrung gefrorener Lebensmittel geeignet. Es ist nicht zum Einfrieren von Lebensmitteln geeignet. Der Kühlschrank ist nicht für die fachgerechte Lagerung von Medikamenten vorgesehen.
10. Einbaugeräte 1 3 2 Kompressorkühlschrank Kompressorkühlschrank (nur K55) Bei dem Modell K55 sind abweichend von den vorherigen Beschreibungen die folgenden Punkte zu beachten: Kühlschranktürverriegelung Der Kühlschrank verfügt über einen Verriegelungsmechanismus , der auch als Transportsicherung dient. k Verstellen Sie den Verriegelungsmechanismus nur bei geöffneter Tür, bei geschlossener Tür wird das Gerät beschädigt.
156 10. Einbaugeräte Betrieb Der Kühlschrank wird über 12V oder Netzanschluss betrieben. Anschalten • Schalten Sie den Kühlschrank ein, indem Sie den Temperaturregler nach rechts drehen (grüne Kontrollleuchte ist aktiv). l m Sie können die Temperatur stufenlos über den Temperaturregler einstellen.
10. Einbaugeräte • Die Steckdosen oberhalb des Kochers dürfen nicht während des Betriebes des Kochers benutzt werden. Abdeckkappen schließen. 1 Kocher oder sonstige Geräte, die Verbrennungsluft aus dem Innenraum entnehmen, dürfen niemals zum Beheizen des Fahrzeuges verwendet werden. Bei Missachtung besteht akute Lebensgefahr durch Sauerstoffmangel und das eventuell entstehende geruchlose Kohlenmonoxid. Der Kocher darf nicht bei geschlossener Glasabdeckung betrieben werden.
158 10. Einbaugeräte • Falls das Anzünden erfolglos ist, den Vorgang von Anfang an wiederholen. • Zum Abschalten der Gasflamme den Drehknopf auf „0“-Stellung zurückdrehen. • Gasabsperrventil des Gasherdes schließen. k Für den Umgang mit heißen Töpfen, Pfannen und ähnlichen Gegenständen Kochhandschuhe oder Topflappen benutzen. Verbrennungsgefahr! Gas wegen Explosionsgefahr niemals unverbrannt ausströmen lassen.
10. Einbaugeräte Einstellung der Lüftungseinrichtung Einstellen der Lüftungsrichtung Die Luftzufuhr in den Fahrzeug-Innenraum kann über die Stellung der Luftdüsen reguliert werden.
160 11. Zubehör Kapitel 11: Zubehör Zur Handhabung des Zubehörs beachten Sie bitte die ausführlichen Bedienungsanleitungen, Einbauanweisungen und Schaltpläne der Zubehör-Hersteller. Diese befinden sich in der Servicetasche. • Jede Änderung des werkseitigen Zustandes des Kastenwagens kann das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit gefährden. • Von HOBBY nicht freigegebenes Zubehör, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen.
11. Zubehör Gegenstand Gewicht [kg] Zusätzliches Seitenfenster (nicht nachrüstbar) auf Anfrage Wohnraum Einzelsitze anstelle Sitzbank (2. Reihe, nicht nachrüstbar) Polsterkombination nach Wunsch aus der VANTANA-Polsterkollektion Teppichboden Wohnraum und Fahrerhaus, herausnehmbar Schlafen Zusatzpolster für Kindernotbett in der Sitzgruppe Wasser/Gas/Elektrik Abwassertank beheizt TRUMA MonoControl CS (Crash-Sensor) TRUMA DuoControl inkl.
162 12. Wartung und Pflege Kapitel 12: Wartung und Pflege 12.1 Wartung Wartungsintervalle Für den Kastenwagen und die enthaltenen Installationen bestehen festgelegte Wartungsintervalle. Für die Wartungsintervalle gilt • Die erste Wartung 12 Monate nach der Erstzulassung bei einem HOBBY-Fachhändler durchführen lassen. • Alle weiteren Wartungen einmal jährlich bei einem HOBBYFachhändler durchführen lassen.
Wartung und Pflege 12.2 Bremsen Die Bauteile der Bremsanlage sind Bestandteil der EG-Betriebserlaubnis. Wenn Sie Bauteile der Bremsanlage verändern, erlischt die Betriebserlaubnis. Änderungen sind nur mit Herstellerfreigabe möglich. Lassen Sie die Bremsen in Ihrem eigenen Interesse regelmäßig durch Ihre Fiat- Werkstatt warten. Für die Wartung der Bremsanlage gilt • Füllstand der Bremsflüssigkeit regelmäßig kontrollieren. • Bremsanlage und Bremsschläuche regelmäßig auf Leckstellen kontrollieren.
164 12. Wartung und Pflege 12.3 Lüften 12.4 Pflege Eine ausreichende Be- und Entlüftung des Wageninneren ist für ein behagliches Raumklima unerläßlich. Zusätzlich werden Korrosionsschäden durch Schwitzwasser vermieden. Für die Pflege gilt • Kunststoffteile (z.B. Stoßstangen, Schürzen) mit bis zu 60°C heißem Wasser und milden Haushaltsreinigern reinigen. • Fettige oder ölige Oberflächen mit Spiritus reinigen.
Wartung und Pflege - Alkohole - Scharfe oder lösungsmittelhaltige Reiniger - Reiniger aus der chemischen Gruppe wie Ketone, Ester und aromatische Lösungsmittel - Aromatische Kohlenwasserstoffe (z. B. alle Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge) Der direkte Kontakt mit Kunststoffen wie PVC, Weich- PVC und ähnlichen (z. B. Aufkleber) ist unbedingt zu vermeiden.
166 12. Wartung und Pflege Acrylfenster, elektrische Anbauteile, Steckverbinder, Dichtungen, Lüftungsgitter, Serviceklappen, Abgaskamine oder Dachhauben gerichtet werden. Das Fahrzeug kann beschädigt werden, oder Wasser dringt in den Innenraum ein. Zum Wachsen der Oberflächen gilt • Die Lackoberflächen gelegentlich mit Wachs nachbehandeln. Dabei die Anwendungshinweise der Wachshersteller beachten.
Wartung und Pflege Innenreinigung Um Feuchtigkeitsprobleme zu mindern bei der Innenreinigung sparsam mit Wasser umgehen. Für die Sitz-, Polsterbezüge und Gardinen gilt • Sitzbezüge mit einer weichen Bürste oder einem Staubsauger reinigen. • Stark verschmutzte Polsterbezüge, Tagesdecken und Gardinen reinigen lassen, nicht selber waschen! • Falls erforderlich, vorsichtig mit dem Schaum eines Feinwaschmittels reinigen.
168 12. Wartung und Pflege Schokolade oder Kaffee sollte lediglich mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Für den Teppichboden gilt • Mit einem Staubsauger oder einer Bürste reinigen. • Falls erforderlich mit Teppichschaum behandeln oder shamponieren. Für den PVC-Belag gilt Sand und Staub auf einem PVC-Belag, der regelmäßig betreten wird, können die Oberfläche schädigen. Reinigen Sie den Boden bei Gebrauch täglich mit einem Staubsauger oder Besen.
Wartung und Pflege Für die Spüle und Kocher gilt • Edelstahlteile mit haushaltsüblichen Mitteln oder speziellen Edelstahlpflegemitteln reinigen. Für Einbaugeräte gilt • Rückraum des Kühlschrankes regelmäßig aussaugen und säubern. Auch die Lüftungsgitter sauber halten. Dichtgummi der Tür einmal jährlich mit etwas Talkum geschmeidig halten und auf Risse in der Dehnfalte prüfen.
170 12. Wartung und Pflege • Die Außenhaut mit Wachs oder einem speziellen Lackpflegemittel nachbehandeln. • Die Metallteile des Chassis mit einem Schutzmittel vor Korrosion schützen. • Unterboden auf Beschädigungen prüfen und bei entsprechender Feststellung einen Vertragshändler aufsuchen. • Sicherstellen, dass kein Wasser in die Bodenentlüftungen, Heizung und Kühlschranklüfter (Winterabdeckungen* montieren) eintreten kann.
Wartung und Pflege 12.6 Winterbetrieb Vorbereitungen Durch die gesamte Fahrzeugkonzeption ist Ihr Kastenwagen bedingt wintertauglich. Für echtes Wintercamping empfehlen wir, Ihren Kastenwagen nach Ihrem persönlichen Empfinden zu optimieren. Ihr zuständiger Vertragspartner berät Sie gerne. Zu den Vorbereitungen gilt • Fahrzeug auf Lack- und Rostschäden überprüfen und ggf. ausbessern. • Sicherstellen, dass kein Wasser in die Be- und Entlüftungen und in die Heizung eindringen kann.
172 12. Wartung und Pflege • Auch bei Abwesenheit und nachts den Innenraum nicht auskühlen und die Heizung mit geringer Leistung weiterlaufen lassen. Während der Schlafphase Fahrzeug unbedingt weiter beheizen. • Der Gasverbrauch ist im Winter wesentlich höher als im Sommer. Der Vorrat von zwei 11 kg Flaschen geht nach einer knappen Woche zur Neige. • Bei längeren Aufenthalten lohnt es sich ein Vorzelt aufzustellen. Es dient als Klima- und Schmutzschleuse.
Wartung und Pflege • Im Fahrerhaus Wintermatten für Seiten- und Windschutzscheibe anbringen (kein Lieferumfang). • Trennmatte zwischen Fahrerkabine und Wohnbereich anbringen (kein Lieferumfang). • Außentür möglichst wenig und nur kurz öffnen. • Bei Wintercamping eventuell ein kleines Vorzelt als Kälteschutz anbauen.
174 13. Entsorgung und Umweltschutz Kapitel 13: Entsorgung und Umweltschutz 13.1 Umwelt und mobiles Reisen Umweltgerechte Nutzung Reisemobilisten, Kastenwagenfahrer und Wohnwagenfahrer tragen naturgemäß eine besondere Verantwortung für die Umwelt. Deshalb sollte die Nutzung des Fahrzeuges immer umweltschonend erfolgen.
13. Entsorgung und Umweltschutz Für Abwasser gilt: • Abwasser an Bord nur in eingebauten Abwassertanks oder notfalls in dafür geeigneten Behältern sammeln! • Abwasser niemals ins Grüne oder in Gullys ablassen! Straßenentwässerungen laufen meist nicht über Kläranlagen. • Abwassertank so oft wie möglich entleeren, auch wenn er nicht vollständig gefüllt ist (Hygiene). Abwassertank nach Möglichkeit bei jeder Entleerung mit Frischwasser ausspülen.
176 13. Entsorgung und Umweltschutz Entsorgung • Fäkalientank nie zu voll werden lassen. Spätestens wenn die Füllstandsanzeige aufleuchtet, den Tank unverzüglich entleeren. • Fäkalien niemals in Gullys ablassen! Straßenentwässerungen laufen meist nicht über Kläranlagen. Fäkalientank nur an den extra dafür vorgesehenen Entsorgungsstellen entleeren, jedoch niemals in der freien Natur! Für Abfälle gilt: • Müll trennen und recycelbare Stoffe der Wiederverwertung zuführen.
13. Entsorgung und Umweltschutz • Fahrzeugmotor im Stand nicht unnötig laufen lassen. Ein kalter Motor setzt im Leerlauf besonders viele Schadstoffe frei. Die Betriebstemperatur des Motors wird am schnellsten während der Fahrt erreicht. Ein schonender Umgang mit der Umwelt geschieht nicht nur im Interesse der Natur, sondern auch im Interesse aller Reisemobil-, Kastenwagen- und Wohnwagenfahrer! 13.
178 14. Technische Daten Kapitel 14: Technische Daten 14.1 Fahrgestelldaten Hobby Modell Basisfahrzeug Motorisierung3) Serie Baureihe Typ K55 Vantana K1 Ducato Light 115 Multijet (85 kW) Euro 5b+ Hochdach L2H2 Boss C042A/C G2000 (Art. 114097) 4 K60 Vantana K1 Ducato Light 115 Multijet (85 kW) Euro 5b+ Hochdach L4H2 Boss C042A/C G2000 (Art. 115148) 4 K60 T Vantana K1 Ducato Light 115 Multijet (85 kW) Euro 5b+ Hochdach L4H2 Boss C042A/C G2000 (Art.
14. Technische Daten t.z.G. zul. Achslast zul. Achslast [kg] vorne hinten Anhängel. ungebr.2) Anhängel. gebr.2) max. zul. Stützlast 2) 20004) 100 5300 100 5300 100 3300 1750 1900 750 3300 1750 1900 750 3300 1750 1900 750 3500 1850 2000 750 3500 1850 2000 750 20004) 20004) 20004) 20004) max. ZugGes. gesamtgew.
180 14. Technische Daten 14.2 Auflastmöglichkeiten Hobby Modell Baureihe Typ Basisfahrzeug Sitzplätze t.z.G. zul. Achslast zul. Achslast [kg] vorne hinten K55 Vantana K1 Ducato Light 4 3500 1850 K60 Vantana K1 Ducato Light 4 3500 1850 Anhängel. 3) ungebr. Anhängel. 3) gebr. max zul. 3) Stützlast max. Zuggesamtgew.
14. Technische Daten Ges.
182 14. Technische Daten 14.3 Fahrzeuggewichte Modell Baureihe Gewicht Basisfahrz. Fahrer Diesel [kg] Leergewicht [kg] Grundausstattung Masse im fahrbereiten Zustand t.z.G.
14.
184 14. Technische Daten 14.4 Reifen und Felgen Lightchassis Serie zul. Achslast vorne zul. Achslast hinten Reifengröße Stahlfelge Sonderwunsch Hobby Modell Baureihe t.z.G.
14. Technische Daten Reifen und Felgen für aufgelastete Kastenwagen Maxichassis (Auflastung) t.z.G. [kg] zul. Achslast vorne zul. Achslast hinten Reifengröße Stahlfelge ww.
186 14. Technische Daten 14.
Index 14.
188 14.
Index 14.
Hobby-Wohnwagenwerk Ing. Harald Striewski GmbH Harald-Striewski-Straße 15 D-24787 Fockbek/Rendsburg www.hobby-caravan.