Operation Manual

Eine Befreiungsaktion läuft in folgender Reihenfolge ab:
1. Der Befreier nennt das Land, das er befreien will und das
Land, von dem aus er eingreifen will.
Vergißt er dies, so verliert er 3 Armeen.
2. Der Befreier würfelt mit den roten Würfeln; er kann pro
Wurf höchstens 3 Würfel einsetzen, d. h. er kann mit
höchstens 3 Armeen eingreifen. Jeder Würfel stehtr
eine Armee. Bei jeder
Befreiungsaktion
muß eine Armee
zurückbleiben, eine Verteidigungsarmee, die nicht ein-
greifen kann.
Beispiele: Hat ein Spieler 4 Armeen in einem Land, so
kann er von diesem Land aus mit l, 2 oder
3 Armeen eingreifen.
Hat er dagegen nur 3 Armeen in einem Land,
so kann er von diesem Land aus nur mit l oder
2 Armeen vorgehen.
Ein Spieler wird nach Möglichkeit immer mit einer mög-
lichst großen Zahl von Armeen eingreifen, um seine
Chancen zu erhöhen.
Beispiel: Hat ein Spieler 10 Armeen in einem Land, so
kann er auch bei Verlust einiger Armeen mehr-
mals mit 3 Armeen eingreifen.
3. Die Besatzungsmacht würfelt mit den blauen Würfeln;
sie kann pro Wurf höchstens 2 Würfel einsetzen, d. h. sie
kann mit höchstens 2 Armeen verteidigen. Alle Armeen
der Besatzungsmacht gelten als reine Besatzungsarmeen
und sind somit unbeschränkt einsetzbar.
Beispiel: Die Besatzungsmacht hat 2 Armeen auf
ihrem Land stehen. Sie darf mit 2 Würfeln
verteidigen.
4. Die Würfel von Befreier und Besatzungsmacht werden
miteinander verglichen.
Die gewürfelten Augen werden nicht addiert, sondern ein-
zeln verglichen. Man beginnt immer mit der höchsten
Augenzahl.
Ausgangsort und Ziel
der Befreiungsaktion
nennen.
Befreier - rote Würfel
A = Befreiungsarmeen
B = Besatzungsarmeen
Mehrere Befreiungs-
aktionen
hintereinander -
im gleichen Spielzug
Würfel vergleichen