B E D I E N U N G S A N L E I T U N G Universal-Netzgerät 1...30 V/0...3 A ❑ Best.-Nr.: 11 66 61 Bausatz ❑ Best.-Nr.
Wichtig! Unbedingt lesen! Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch. Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung entstehen, erlischt der Garantieanspruch. Für Folgeschäden, die daraus resultieren, übernehmen wir keine Haftung. Inhaltsverzeichnis Seite Betriebsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Sicherheitshinweis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
durch Erweiterung bzw. Gehäuseeinbau betriebsbereit macht, gilt nach DIN VDE 0869 als Hersteller und ist verpflichtet, bei der Weitergabe des Gerätes alle Begleitpapiere mitzuliefern und auch seinen Namen und seine Anschrift anzugeben. Geräte, die aus Bausätzen selbst zusammengestellt werden, sind sicherheitstechnisch wie ein industrielles Produkt zu betrachten. Hinweis (Fertigbaustein) Dieses Gerät hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen.
mit gleichem Stromwert und Auslöse-Charakteristik (F 4 A) verwendet werden. • Wird das Gerät in ein Gehäuse eingebaut, so ist unbedingt auf ausreichende Luftzirkulation zu achten! • Ventilationsschlitze, bzw. Lüftungsschlitze verhindern einen übermäßigen Anstieg der Betriebstemperatur und dürfen nicht blockiert oder zugedeckt werden. Insbesonders leichte Materialien, wie brennbarer Stoff oder Papier, sind daher vom Gerät fernzuhalten.
• Die Baugruppen dürfen nur unter Aufsicht eines fachkundigen Erwachsenen oder eines Fachmannes in Betrieb genommen werden! • In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten. • In Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten ist das Betreiben von Baugruppen durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen.
Bestimmungsgemäße Verwendung Der bestimmungsgemäße Einsatz des Gerätes ist, eine stabilisierte Ausgangsspannung zu liefern. Die Ausgangsspannung und Stromstärke kann im Bereich von 1...30 Volt und 0...3 A stufenlos eingestellt werden. Ein anderer Einsatz als vorgegeben ist nicht zulässig! Sicherheitshinweis Beim Umgang mit Produkten, die mit elektrischer Spannung in Berührung kommen, müssen die gültigen VDE-Vorschriften beachtet werden, insbesondere VDE 0100, VDE 0550/0551, VDE 0700, VDE 0711 und VDE 0860.
unverzüglich aus dem Betrieb genommen werden, bis die defekte Leitung ausgewechselt worden ist. • Bei Einsatz von Bauelementen oder Baugruppen muß stets auf die strikte Einhaltung der in der zugehörigen Beschreibung genannten Kenndaten für elektrische Größen hingewiesen werden.
teil aufbauen. Das Gerät liefert eine zwischen 1,25...30 Volt einstellbare Ausgangsspannung und ist mit einer von 0...3 Ampere einstellbaren Strombegrenzung ausgestattet. Der Netzteil-Baustein ist Überlast- und kurzschlußfest. Der Artikel entspricht der EG-Richtlinie 89/336/EWG/Elektromagnetische Verträglichkeit. Eine jede Änderung der Schaltung bzw.
Abgreifen der Ausgangsspannung (Anschlußbuchsen) Die stabilisierte Ausgangsspannung wird an den mit "-u+" gekennzeichneten Anschlußklemmen entnommen. Achten Sie beim Anschluß eines Verbrauchers unbedingt auf die Polarität der Spannung! Eine Falschpolung kann die Zerstörung des angeschlossenen Verbrauchers (Baustein, Baugruppe) zur Folge haben! Anschluß eines Voltmeters Soll ein Voltmeter am Gerät angeschlossen werden, so ist dieses Meßgerät ebenfalls an den mit "-u+" bezeichneten Klemmen anzuschließen.
so muß anstelle des jetzt montierten Kühlkörpers, ein Kühlkörper mit einer Wärmeableitfähigkeit von ca. 0,6 °C/W montiert werden. IA [A] 3 2 1 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0 UA [V] Maximal entnehmebarer Strom in Abhängigkeit von der eingestellten Ausgangsspannung. Angaben beziehen sich auf eine Eingang-Wechselspannung von 25 V, Verlustleistung max. 20 W. Technische Daten Eingangsspannung . . . . . : max. 30 V ~ (AC) Ausgangsspannung . . . . : einstellbar von 1...
Achtung! Bevor Sie mit dem Nachbau beginnen, lesen Sie diese Bauanleitung erst einmal bis zum Ende in Ruhe durch, bevor Sie den Bausatz oder das Gerät in Betrieb nehmen (besonders den Abschnitt über die Fehlermöglichkeiten und deren Beseitigung!) und natürlich die Sicherheitshinweise.
anders und überspringen Sie nichts! Haken Sie jeden Schritt doppelt ab: einmal fürs Bauen, einmal fürs Prüfen. Nehmen Sie sich auf jeden Fall Zeit: Basteln ist keine Akkordarbeit, denn die hier aufgewendete Zeit ist um das dreifache geringer als jene bei der Fehlersuche. Eine häufige Ursache für eine Nichtfunktion ist ein Bestückungsfehler, z. B. verkehrt eingesetzte Bauteile wie ICs, Dioden und Elkos.
um die Lötstelle während des Lötens vor dem Oxydieren zu schützen. Andere Flußmittel wie Lötfett, Lötpaste oder Lötwasser dürfen auf keinen Fall verwendet werden, da sie säurehaltig sind. Diese Mittel können die Leiterplatte und ElektronikBauteile zerstören, außerdem leiten sie den Strom und verursachen dadurch Kriechströme und Kurzschlüsse. Ist bis hierher alles in Ordnung und läuft die Sache trotzdem noch nicht, dann ist wahrscheinlich ein Bauelement defekt.
eingelötet werden. Alle überstehenden Anschlußdrähte werden direkt über der Lötstelle abgeschnitten. Da es sich bei diesem Bausatz teilweise um sehr kleine, bzw. eng beieinanderliegende Lötpunkte handelt (Lötbrückengefahr), darf hier nur mit einem Lötkolben mit kleiner Lötspitze gelötet werden. Führen Sie die Lötvorgänge und den Aufbau sorgfältig aus. Lötanleitung Wenn Sie im Löten noch nicht so geübt sind, lesen Sie bitte zuerst diese Lötanleitung, bevor Sie zum Lötkolben greifen.
Gleichzeitig wird (nicht zuviel) Lötzinn zugeführt, das mit aufgeheizt wird. Sobald das Lötzinn zu fließen beginnt, nehmen Sie es von der Lötstelle fort. Dann warten Sie noch einen Augenblick, bis das zurückgebliebene Lot gut verlaufen ist und nehmen dann den Lötkolben von der Lötstelle ab. 6. Achten Sie darauf, daß das soeben gelötete Bauteil, nachdem Sie den Kolben abgenommen haben, ca. 5 Sek. nicht bewegt wird. Zurück bleibt dann eine silbrig glänzende, einwandfreie Lötstelle. 7.
1. Baustufe I: Montage der Bauelemente auf der Platine 1.1 Widerstände Biegen Sie die Anschlußdrähte der Widerstände entsprechend dem Rastermaß rechtwinklig um. Stecken Sie die Widerstände in die vorgesehenen Bohrungen (lt. Bestückungsplan). Damit die Bauteile beim Umdrehen der Platine nicht herausfallen können, biegen Sie die Anschlußdrähte der Widerstände ca. 45° auseinander, und verlöten diese dann sorgfältig mit den Leiterbahnen auf der Rückseite der Platine.
R8 R9 R10 R11 R12 R13 = = = = = = 120 4k 10 1k 270 8k R 7 k 5 R 2 braun, gelb, braun, braun, rot, grau, rot, violett, schwarz, grün, violett, rot, braun rot orange rot braun rot Achtung! Die Widerstände R3, R4 und R7 sind Hochlastwiderstände. Diese sind in ihrer Bauform wesentlich größer als die restlichen 1/4 WWiderstände! 1.2 Drahtbrücke Löten Sie die Drahtbrücke ein. Als Drahtbrücke verwenden Sie bitte das abgeschnittene Drahtende eines Widerstands.
Damit die Diode beim Umdrehen der Platine nicht herausfallen kann, biegen Sie die Anschlußdrähte ca. 45° auseinander, und verlöten diese bei kurzer Lötzeit mit den Leiterbahnen. Dann werden die überstehenden Drähte abgeschnitten. D1 = 1 N 5401 A Silizium-Leistungsdiode K 1.4 Kondensatoren Stecken Sie die Kondensatoren in die entsprechend gekennzeichneten Bohrungen, biegen Sie die Drähte etwas auseinander und verlöten diese sauber mit den Leiterbahnen.
- + 1.5 IC-Fassung Stecken Sie die Fassung für den integrierten Schaltkreis (IC) in die entsprechende Position auf der Bestückungsseite der Platine. Achtung! Beachten Sie die Einkerbung oder eine sonstige Kennzeichnung an einer Stirnseite der Fassung. Dies ist die Markierung (Anschluß 1) für das IC, welches später einzusetzen ist.
1.6 Leuchtdiode (LED) Jetzt löten Sie die 5-mm-LED polungsrichtig in die Schaltung ein. Die abgeflachte Seite am Gehäuse der Leuchtdiode und ein kürzeres Anschlußbeinchen kennzeichnet jeweils die Kathode. Betrachtet man eine LED gegen das Licht, so erkennt man die Kathode an der größeren Elektrode im Inneren der Leuchtdiode. Am Bestückungsaufdruck wird die Lage der Kathode durch einen dicken Strich im Gehäuseumriß der Leuchtdiode dargestellt.
Leuchtet dabei die LED, so ist die ÑKathodeì der LED richtigerweise mit Minus verbunden. Leuchtet die LED nicht, so ist diese in Sperrichtung angeschlossen (Kathode an Plus) und muß umgepolt werden. Rv + Rv 270 Ω 4,5 V LED LED wird in Sperrichtung angeschlossen und leuchtet demzufolge nicht. (Kathode an "+") + - 270 Ω 4,5 V LED LED mit Vorwiderstand in Durchlaßrichtung angeschlossen, sie leuchtet (Kathode an "-") 1.
1.8 Trimmpotentiometer Löten Sie die drei Trimmpotis in die Schaltung ein. POT4 = 10 kΩ (Spannung) POT5 = 500 Ω (Spannung Feineinstellung) POT6 = 500 Ω (Strom) Die Potentiometer POT1, POT2 und POT3 gehören nicht zum Lieferumfang des Bausatzes! 1.9 Feinsicherung In diesem Arbeitsgang wird die Feinsicherung (F 4 A) in die beiden Sicherungsclipse gedrückt. Danach wird beides zusammen in die entsprechenden Bohrungen gesteckt und die Anschlüsse des Sicherungshalters auf der Leiterbahnseite verlötet.
Bedingt durch die größere Massefläche von Leiterbahn und Anschlußklemme, muß hier die Lötstelle etwas länger als sonst aufgeheizt werden, bis das Zinn gut fließt und eine saubere Lötstelle bildet. ST1 = Anschlußklemme 2-polig, RM 7,5 ST2 = Anschlußklemme 2-polig, RM 10 ST3 = Anschlußklemme 2-polig, RM 10 1.11 Leistungstransistoren In diesem Arbeitsgang wird der Transistor T3 dem Bestückungsaufdruck entsprechend eingesetzt und auf der Leiterbahnseite verlötet.
Stecken Sie nun die gesamte Baugruppe (Kühlkörper, T1, T2) auf die Platine und verschrauben Sie den Kühlkörper mit der Platine. Verwenden Sie hierzu M3 x 6 mm Schrauben! Verlöten Sie die Anschlußbeinchen der Transistoren auf der Leiterbahnseite der Platine. T1 = BD 249 T2 = BD 249 T3 = BD 136 NPN-Leistungstransistor NPN-Leistungstransistor PNP-Leistungstransistor Kühlkörper BD 249 BD 136 Schraube T1, T2 Leiterplatte ECB B C E 1.
IC1 = LM 723 oder UA 723 Spannungsregler 3...37 V (Kerbe oder Punkt muß zu C2 zeigen). frei 1 B 2 Strombegr. E 3 14 frei 13 Frequenzkomp.
Schaltplan 26
Bestückungsplan 27
2. Baustufe II: Stückprüfung/Anschluß/Inbetriebnahme 2.1 Stückprüfung durch denjenigen, der das Gerät fertiggestellt hat! Nach Fertigstellung des Gerätes muß als erstes eine Stückprüfung durchgeführt werden. Sinn dieser Stückprüfung ist es, Gefahren durch Materialschäden und durch unsachgemäßen Zusammenbau zu erkennen. Sichtprüfung Bei der Sichtprüfung darf das Gerät nicht mit seiner Stromversorgung (Netz) verbunden sein. Kontrollieren Sie nochmal, ob alle Bauteile richtig eingesetzt und gepolt sind.
2.3 Zur Erstinbetriebnahme (Funktionstest) verwenden Sie bitte ein separates Netzteil, welches die entsprechenden VDEBestimmungen erfüllt. Speisen Sie hierzu an der Eingangsklemme ST2 eine Gleichspannung von ca. 30 Volt ein. Auf eine bestimmte Polarität der Eingangsspannung braucht nicht geachtet zu werden. 2.4 Schließen Sie an der mit einem Amperemeter-Symbol gekennzeichneten Klemme ST1 ein Amperemeter mit einem max. Meßbereich von mindestens 3 Ampere an. 2.
Checkliste zur Fehlersuche Haken Sie jeden Prüfungsschritt ab! ❑ Ist die Betriebsspannung an den richtigen Anschlußklemmen angeschlossen? ❑ Ist die Sicherung F1 in Ordnung? Prüfen Sie die Sicherung mit einem Durchgangsprüfer. ❑ Liegt die Betriebsspannung bei eingeschaltetem Gerät noch im Bereich von 20 - 30 Volt? ❑ Betriebsspannung wieder ausschalten. ❑ Sind die Widerstände wertmäßig richtig eingelötet? Überprüfen Sie die Werte noch einmal nach 1.1 der Bauanleitung.
❑ Ist der Transistor T3 richtig herum eingelötet? Ist die Beschriftung lesbar? Die metallene Rückseite von T3 muß auf der Platine aufliegen. ❑ Ist der Brückengleichrichter B1 richtig gepolt eingelötet? Vergleichen Sie den Platinenaufdruck mit den am Gleichrichter aufgedruckten Polaritätsangaben! ❑ Sind die Elektrolyt-Kondensatoren richtig gepolt eingebaut? Vergleichen Sie die auf den Elkos aufgedruckte Polaritätsangabe noch einmal mit dem auf der Platine aufgebrachten Bestückungsaufdruck bzw.
Um Leiterbahnverbindungen oder -unterbrechungen leichter feststellen zu können, halten Sie die gelötete Printplatte gegen das Licht und suchen von der Lötseite her nach diesen unangenehmen Begleiterscheinungen.
Störung Ist anzunehmen, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Das trifft zu: • wenn das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist • wenn das Gerät nicht mehr funktionsfähig ist • wenn Teile des Gerätes lose oder locker sind • wenn die Verbindungsleitungen sichtbare Schäden aufweisen.
Bei einem Sicherungswechsel darf nur eine Sicherung mit gleichem Stromwert und Auslöse-Charakteristik (F 4 A) verwendet werden. Garantie Auf dieses Gerät gewähren wir 1 Jahr Garantie. Die Garantie umfaßt die kostenlose Behebung der Mängel, die nachweisbar auf die Verwendung nicht einwandfreien Materials oder Fabrikationsfehler zurückzuführen sind.
Das gleiche gilt auch • bei Veränderung und Reparaturversuchen am Gerät • bei eigenmächtiger Abänderung der Schaltung • bei der Konstruktion nicht vorgesehene, unsachgemäße Auslagerung von Bauteilen, Freiverdrahtung von Bauteilen wie Schalter, Potis, Buchsen usw.
Impressum Diese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic GmbH, Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau. Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. 100 % Recyclingpapier. Chlorfrei gebleicht. Diese Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Drucklegung.