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Produktinformation Kohlenmonoxid-Messgeräte
GREISINGER electronic GmbH | D - 93128 Regenstauf | Hans-Sachs-Straße 26
Tel.: 09402 / 9383-0 | Fax: 09402 / 9383-33 | eMail: info @ greisinger.de
GREISINGER
electronic GmbH
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Ähnlich wie beim Alkoholgehalt im Blut
wird auch CO abgebaut. Etwa alle 4 bis
5 Stunden wird der Gehalt im Blut halbiert.
Durch das Kohlenmonoxid der aus-
geatmeten Luft kann die Kohlenmonoxid-
sättigung im Blut abgeschätzt werden, die
ansonsten nur durch eine aufwändige
Blutentnahme und Analyse zu bestimmen
wäre.
Die übliche Größe ›Kohlenoxyhämoglobin‹
kann in % direkt angezeigt werden:
Eine Anzeige von 5% bedeutet, dass 5 %
der roten Blutkörperchen nicht mehr zum
Sauerstofftransport zur Verfügung stehen.
Mit dieser Anzeige können
Vergiftungsfälle bei Feuerwehren und
Bränden schnell und einfach erkannt
werden, aber auch Zigarettenkonsum
kann abgeschätzt werden. Neben anderen
Giftstoffen im Zigarettenrauch ist das
Kohlenmonoxid ein oft vergessener, aber
messbarer Schadstoff.
Sehr interessant ist auch die Überprüfung
von Tauchgasen. Mit dem optionalen
T-Stück und dem Durchfluss-Adapter
kann direkt an der Flasche gemessen
werden, ob sich CO im Flaschengas
befindet. Dieses wäre ein lebensge-
fährliches Risiko beim Tauchen.
CO kommt meist durch zwei Ursachen in
die Tauchgasflasche: Einerseits können
bei Verbrennungsmotor-betriebenen
Kompressorstationen, wie sie in vielen
entlegenen Tauchbasen üblich sind,
versehentlich Abgase mitkomprimiert
werden. Andererseits können bei ver-
schlissenen Kompressoren (Kolbenringe
etc.) durch die Reibungshitze kleinere
Mengen Öl verbrennen, wodurch sehr
schnell kritische CO-Konzentrationen
erreicht werden.
Unzählige weitere Anwendungsgebiete
gibt es überall dort, wo Verbrennungs-
motoren zum Einsatz kommen. So gibt es
für Kleinmotoren, wie sie in Rasenmähern,
Motorsensen, Motorsägen, Go-Karts und
im Modellbau verwendet werden, keine mit
dem streng geregelten KFZ-Bereich
vergleichbaren Abgasvorschriften.
GREISINGER GCO 100 im Einsatz
Entsprechend hoch sind die CO-Emis-
sionen. Besonders schlecht ist dabei das
Abgasverhalten von Zweitaktmotoren.
Dadurch, dass CO etwas leichter ist als
Luft, werden von den Anwendern
permanent gefährliche Konzentrationen
eingeatmet. Die Konzentrationen bewegen
sich dabei erschreckend oft im gesund-
heitsgefährdenden Bereich, selbst wenn
sich der Anwender nicht direkt im Abgas-
strom bewegt. Gesundheitliche Folgen
werden meist unterschätzt, vor allem bei
langzeitigem Betrieb. Auch eine schlechte
Wartung der Motoren macht sich schnell
bemerkbar. Betroffen vom ständigen
Einatmen sind viele Hobbies und Berufe.
Eine Überwachung der Arbeits-
platz-Grenzwerte, wie sie die Berufs-
genossenschaften vorgeben, wird in vielen
Bereichen nicht praktiziert. Eine Kontrolle
der Umgebungsluft ist daher jedem
verantwortungsbewussten Arbeitgeber
bzw. Personalverantwortlichen zu
empfehlen. Auch eine nachträgliche Über-
prüfung des bereits ins Blut aufge-
nommenen Kohlenmonoxids durch
Feststellung des %COHb-Wertes kann in
vielen Fällen sinnvoll sein.
Betroffene Berufsgruppen sind unter an-
derem Straßen-, Wald- und Bauarbeiter,
Tankstellen- und Reparaturwerk-
stätten-Personal usw.