User manual

181
Programmierbeispiel: Hubschraubermodell
Diesen weisen Sie im Menü …
»Gebereinstellung« (Seite 88 … 93)
… dem Eingang „Gyr“ zu:
+
Weg
frei
Geb. 7
+100%
+100%
+100%
+100%
+100%
+125%
Gyr
Gas
Lim
Geb. 8
Drehen Sie den Drehgeber solange, bis dessen Geber-
nummer im Displa
y erscheint und wechseln Sie dann
mit der Pfeiltaste der linken oder rechten 4-Wege-
Taste zum ASY-Feld in der Spalte „Weg“. Nach Drücken
der zentralen SET-Taste der rechten 4-Wege-Taste kann
im nun inversen Wertefeld die maximale Empfi ndlichkeit
des Gyros, z. B. 50 %, eingestellt werden:
+
Weg
frei
Geb. 7
+100%
+100%
+100%
+125%
Gyr
Gas
Lim
Geb. 8
+50% +50%
Damit hat man einen Festwert, solange der Drehgeber
am rechten Anschlag steht. Der r
ichtige Wert muss im
Fluge angepasst werden.
Weitere Einstellhinweise fi nden Sie auf Seite 110/111.
Weitere Einstellungen
Mit diesem Programmierbeispiel haben Sie einen Hub-
schrauber mit einer Grundabstimmung für das Schwe-
befl ugtraining und einfache Rundfl üge. Je nach Können
und fl iegerischer Erfahrung sind natürlich auch weitere
Funktionen aktivierbar. Will man mit verschiedenen
Drehzahlen und Trimmungen fl iegen, aktiviert man
eine so genannte „Flugphase“, die über einen zuge-
ordneten Schalter alternativ zur bisher beschriebenen
„Normalphase“ aufgerufen werden kann. Dazu rufen Sie
zunächst das Menü …
»Grundeinstellung« (Seite 74 … 82)
Pitch min
hinten
Uhren 00:00
Phase 2 Schwebe
Autorotat.
3
Rotor-Drehr.
rechts
7
–––
… auf und weisen der „Phase 2“ einen Schalter, z. B.
SW 7, und ggf.
einen anderen Namen zu.
Dazu sollten Sie noch wissen, dass die Flugphase
„Autorotation“ immer absoluten Vorrang vor anderen
Phasen besitzt. Aus jeder der beiden anderen Phasen
(der „Normalphase“ und der „Phase 2“) gelangen Sie
also sofort in die Autorotationsphase, wenn Sie den
entsprechenden Schalter umlegen.
Anschließend wechseln Sie wieder in das Menü »He-
limix«, schalten in die eben von Ihnen eingerichtete
„Phase 2“ und modifi zieren Ihre Einstellungen entspre-
chend. Da die mx-12 HoTT eine digitale Trimmung
besitzt, werden im Heli-Programm neben diesen
ugphasenabhängigen Menü-Einstellungen auch die
Trimmpositionen der Steuerfunktionen „Rollen“, „Nicken“
und „Heckrotor“ fl ugphasenabhängig abgespeichert,
siehe Seite 106.
Ist z. B. die Motorlaufzeit durch die Tank- oder Akku-
kapazität begrenzt, lassen Sie die Stoppuhr rückwärts
laufen. Geben Sie die maximal mögliche Motorlaufzeit
vor, z. B. „5 min“. Wie auf Seite 78/79 beschrieben,
beginnt dann der Tongenerator des Sender ab „30 s“
vor „null“ Warntöne abzugeben. Als Schalter weisen Sie
dieser Uhr beispielsweise den Geberschalter „G3“ zu,
indem Sie nach Aktivierung der Schalterzuordnung den
Gaslimitgeber von dessen Leerlaufposition in Richtung
Vollgas drehen:
Rotor-Drehr.
Taumelsch.
rechts
3Sv(2Roll)
Pitch min hinten
Uhren 5:00 G3
–––
M-Stopp +150%–100%
In der Grundanzeige drücken Sie zunächst bei angehal-
tener Stoppuhr gleichzeitig die
Tasten  oder 
der linken 4-Wege-Taste (CLEAR), damit die Stoppuhr
auf die „Timer“-Funktion umschaltet. Die Uhr startet
dann automatisch, wenn Sie den Gaslimitschieber in
Richtung Vollgas drehen und stoppt wieder, wenn Sie
den Gaslimiter in den Leerlaufbereich zurück drehen.
Erweiterungsvorschlag: Drehzahlregler
Irgendwann kommt möglicherweise auch der Wunsch
auf, einen Drehzahlregler in den Hubschrauber einzu-
bauen, z. B. mc-Heli-Control, um mit automatisch kon-
stant gehaltenen Drehzahlen zu fl iegen. Sinnvollerweise
koppelt man dabei die einzelnen Drehzahlen mit den
Flugphasen, sodass auch weitere, zusätzliche Anpas-
sungen möglich sind.
Zur senderseitigen Programmierung ist Voraussetzung,
dass der Drehzahlregler entsprechend der Hersteller-
anleitung eingebaut und programmiert wurde. Einen
praxisnahen Vorschlag unter Beibehaltung der Gaslimit-
erfunktion fi nden Sie ab Seite 109.