User manual

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Programmierbeispiel: Flächenmodell
Steueranord
Leitwerk
Motor an K1
1
normal
kein
Querr./Wölb
2QR
Mod.Name
… und sollen die Querruder mit dem Gas-/Bremsknüp-
pel (K1) zum Bremsen hochgestellt werden, dann ist
in der Zeile „Bremse QR“ ein entsprechender Wert
einzustellen:
QR
QR
Diff.
SR
0%
Bremse
Bremse
HR
QR
HR QR
0%
0%
–––
–––
–––
–––
–––0%
0%
Im Prinzip das Gleiche gilt bei der Wahl von „2 QR
2 WK“ für die dann auch zur V
erfügung stehende Zeile
Bremse WK“. Hier wird allerdings der Wert so
gewählt, dass sich beim Betätigen des Bremsknüppels
die Wölbklappen soweit wie möglich nach unten bewe-
gen. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass die Servos
dabei keinesfalls mechanisch anlaufen. Setzen Sie ggf.
bei den davon betroffenen Servos in der Zeile „TRA-
VEL-“ bzw. „TRAVEL+“ der Display-Seite „RX SERVO“
des »Telemetrie«-Menüs entsprechende Wegbegren-
zungen.
Werden, wie vorhin beschrieben, die Querruder zum
Bremsen hochgestellt oder wird gar ein Butterfl y-System
verwendet, dann sollte immer unter „Diff. - Red.“ („Diffe-
renzierungsreduktion“, siehe Seite 105) ein Wert einge-
tragen sein mit 100 % ist man auf der sicheren Seite!
Durch diesen Eintrag wird nur beim Betätigen des
Bremsknüppels eine eingestellte Querruderdifferen-
zierung anteilig ausgeblendet, um den Ausschlag der
hochgestellten Querruder nach unten zu vergrößern und
damit deren Querruderwirkung deutlich zu verbessern.
Ist der Tragfl ügel zusätzlich zu den zwei getrennt an-
gesteuerten Querrudern auch noch mit zwei Wölbklap-
penservos ausgerüstet, dann dient die Option „QR
WK (Querruder Wölbklappe) zum Übertragen des
Querruderausschlages auf die Wölbklappe mehr als
etwa 50 % des mechanischen der Querruder sollte eine
Wölbklappe aber nicht mitlaufen.
Hinweis:
Sollten Sie nur 1 Wölbklappenservo eingebaut haben,
dann belassen Sie diesen Mischer bei 0 %.
In umgekehrter Richtung wirkt der Mischer „WK QR
(Wölbklappe Querruder). Je nach Auslegung des
Modells werden hier Werte zwischen etwa 50 % und
100 % sinnvoll sein. Betätigt werden Wölbklappen über
einen dem Eingang „E6“ zugewiesenen Geber oder
Schalter. Vorzugsweise aber mit einem Proportional-
Drehgeber CTRL 7 oder 8.
Hinweis:
Um die Wölbklappenstellungen mit dem ausgewählten
Geber feinfühliger steuern zu können, sollten Sie unbe-
dingt dessen „Weg“ im Menü »Gebereinstellung« auf
etwa 25 % reduzieren.
Die restlichen Optionen im Menü »Flächenmix« dienen
zum weiteren Justieren von Mehrklappen-Tragfl ügelsy-
stemen und sind weitgehend selbsterklärend.
Wurden die modellspezifi schen Einstellungen soweit
vorgenommen, kann an den ersten Start gedacht wer-
den. Natürlich sollten Sie zunächst „Trockenübungen“
durchführen, d. h., alle Einstellungen nochmals sorgfältig
am Boden überprüfen. Eine fehlerhafte Programmierung
kann nicht nur das Modell beschädigen! Fragen Sie im
Zweifel einen erfahrenen Modellpiloten um Rat.
Sollten Sie während der Erprobung feststellen, dass
die eine oder andere Einstellung zur Anpassung von
Ruderwirkungen an die eigenen Steuergewohnheiten
gemacht werden muss, sind die Steuerausschläge also
insgesamt zu groß oder zu klein, dann sollten Sie diese
im Menü …
»D/R Expo« (Seite 94)
122%
100%
111%
+11%
0%
QR
HR
SR
DUAL EXPO
3
3
–––
+22%
… den eigenen Erfordernissen und Gewohnheiten
entsprechend anpassen.
Mit Dual Rate wird das Verhältnis von Knüppelweg zu
Steuerweg eingestellt, siehe Seite 94. Sind dagegen die
Maximalausschläge in Ordnung, lediglich die Reakti-
onen um die Mittelstellung für feinfühligeres Steuern zu
giftig, dann tritt (zusätzlich) die „Exponential“-Funktion
in Aktion. Wird auch ein Schalter zugewiesen, kann
während des Fluges sogar zwischen 2 Dual-Rate-/Expo-
Einstellungen umgeschaltet werden.