User manual

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Programmierbeispiel: Flächenmodell
»Servoeinstellung« (Seite 84)
S1
S2
S3
Umk Mitte
+
Weg
0%
0%
0%
100%
100%
100%
100%
100%
100%
0%
0%
100%
100%
100%
100%
S4
S5
… können nun die Servos in „Drehrichtung“, „Neu-
tralstellung und „Servoweg“ an die Notwendigkeiten
des Modells angepasst werden.
„Notwendig“ in diesem Sinne sind alle Einstellungen,
welche zum Abgleichen der Servos und geringfügigen
Anpassen an das Modell dienen.
Hinweis:
Die in diesem Menü vorhandenen Einstellmöglichkeiten
für asymmetrische Servowege dienen NICHT zur Er-
zielung von Differenzierungen bei Querrudern und/oder
Wölbklappen. Dazu gibt es im Menü »Flächenmix«
besser geeignete Optionen, siehe die ersten beiden
Optionen in der nachfolgenden Abbildung.
Mit den bisherigen Einstellungen lassen sich bereits Flä-
chen- und Motormodelle letztere, wenn Sie im Menü
»Grundeinstellung« in der Zeile „Motor an K1“ die
Leerlauf-Steuerknüppelrichtung eingestellt haben im
Prinzip fl iegen.
„Feinheiten“ dagegen fehlen. Feinheiten, die auf Dauer
sicherlich mehr Spaß beim Fliegen bereiten. Deshalb
sollten Sie sich, wenn Sie Ihr Modell bereits sicher
iegen können, mit dem Menü …
»Flächenmix« (Seite 100 … 105)
QR
WK
QR
QR
Diff.
Diff.
SR
WK
0%
Bremse
Bremse
Bremse
HR
WK
QR
HR
HR
WK
WK
QR
HR
WK
Diff.–Red.
QR
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
0%
–––
–––
–––
–––
–––
–––
–––
–––
–––
–––
–––
… befassen.
Hinw
eis:
Abhängig v
on den im Menü »Grundeinstellung«
gemachten Angaben ist in diesem Menü ein unter-
schiedliches Angebot an Optionen zu sehen. In obiger
Abbildung ist das durch den Eintrag „2QR 2WK“ in der
Zeile „Querr./Wölb“ und von „kein(/inv)“ in der Zeile „Mo-
tor an K1“ erreichbare maximale Angebot dargestellt.
Vorerst von besonderem Interesse sind die Option „QR
- Diff.“, der Mischer „QR SR“ (Querruder Seiten-
ruder), gelegentlich auch Combi-Switch oder Combi-Mix
genannt sowie ggf. die Mischer „Bremse QR“ und
Bremse WK“.
Wie auf den Seiten 101 und 102 ausführlich beschrie-
ben, dient die Option „QR - Diff.(Querruderdifferenzie-
rung) zur Beseitigung des negativen Wendemoments.
Das nach unten ausschlagende Querruder erzeugt
während des Fluges im Regelfall einen höheren Wider-
stand als ein um den gleichen Weg nach oben aus-
schlagendes, wodurch das Modell zur falschen Seite
gezogen wird. Um dies zu verhindern, wird ein differen-
zierter Ausschlag eingestellt. Ein Wert zwischen 20 und
40 % ist hier selten verkehrt, die „richtige“ Einstellung
jedoch muss in aller Regel erfl ogen werden.
Ähnliches gilt, falls Ihr Modell auch 2 Wölbklappenser-
vos aufzuweisen hat, für die Option „WK - Diff.“ (Wölb-
klappendifferenzierung), sofern die Wölbklappen als
Querruder mit benutzt werden, z. B. über den Mischer
QR WK“.
Die Option „QR SR“ (Querruder Seitenruder)
dient ebenfalls ähnlichen Zwecken, aber auch zum
komfortableren Steuern eines Modells. Ein Wert um die
50 % ist anfangs ein praktikabler Wert. Diese Funktion
sollte aber spätestens dann, wenn Kunstfl ugambitionen
auftauchen, durch Zuordnen eines Schalters abschalt-
bar gemacht werden. (Der Autor dieser Zeilen schaltet
beispielsweise diesen Mischer „automatisch“ beim
Umschalten in die Flugphase «Speed» ab, indem er
den gleichen Schalter beiden Optionen entsprechend
zuweist.)
Eine Einstellung des Mischers „Bremse HR“ (Brem-
se Höhenruder) ist im Regelfall nur dann notwendig,
wenn sich beim Betätigen des Bremssystems die Flug-
geschwindigkeit des Modells zu sehr ändert. Vor allem
wenn es zu langsam wird besteht nämlich die Gefahr,
dass das Modell nach dem Einfahren des Bremssy-
stems, z. B. zur Verlängerung eines zu kurz geratenen
Landeanfl uges, durchsackt oder gar herunterfällt. In je-
dem Fall sollten Sie die Einstellung erst einmal in ausrei-
chender Höhe ausprobieren und fallweise nachstellen.
Wurden im Menü »Grundeinstellung« in der Zeile
„Querr./Wölb“ „2 QR“ oder „2 QR 2 WK“ ausgewählt …