User manual

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Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermodell
Beispiel-Gaskurven unterschiedlicher Flugphasen:
S c h w e b e f l u g K u n s t f l u g 3 D - F l u g
1 2 3 4 5
S t e u e r w e g
1 2 3 4 5
S t e u e r w e g
1 2 3 4 5
S t e u e r w e g
A u s g a n g
+ 1 0 0 %
- 1 0 0 %
A u s g a n g
+ 1 0 0 %
- 1 0 0 %
A u s g a n g
+ 1 0 0 %
- 1 0 0 %
Hinweise zur Anwendung der „Gaslimit“-Funktion:
In jedem Fall sollten Sie von der Gaslimitfunktion Ge-
brauch machen (Menü »Gebereinstellung«, Seite
91). Damit ist am linken Anschlag des Gaslimit-Pro-
portionalgebers das Gasservo vollständig von der
Gaskurve getrennt; der Motor befi ndet sich im Leer-
lauf und reagiert nur noch auf die K1-Trimmung. Die-
se Möglichkeit gestattet Ihnen, aus jeder Flugpha-
se heraus den Motor anlassen und auch abstellen zu
können.
Nach dem Starten des Motors drehen Sie den Gasli-
miter langsam an den gegenüberliegenden Anschlag,
um das Gasservo wieder vollständig über den Gas-/
Pitchsteuerknüppel betätigen zu können. Damit das
Gasservo am oberen Anschlag nicht durch den Gas-
limiter begrenzt wird, sollten Sie in der Zeile „Lim“ des
Menüs »Gebereinstellung« den Geberweg auf der
Plus-Seite der Spalte „Weg“ auf +125 % stellen.
Da Elektroantriebe naturgemäß keiner Leerlaufein-
stellung bedürfen, ist im Rahmen der Grundeinstel-
lung eines elektrisch angetriebenen Helikopters le-
diglich darauf zu achten, dass der Regelbereich des
Gaslimiters den üblicherweise von -100 % bis +100 %
reichenden Einstellbereich des Motorstellers sicher
über- wie unterschreitet. Gegebenenfalls ist also in
der Zeile „Lim“ des Menüs »Gebereinstellung« die
„Weg“-Einstellung des Gaslimiters entsprechend an-
zupassen. Die Abstimmung der Gaskurve selbst hat
jedoch analog zum Verbrenner-Heli im Fluge zu er-
folgen.
Parallel zur Gas-Freigabe bzw. erneuten Limitierung
wird auch der Schaltpunkt des Geberschalters „G3“
über- bzw. unterschritten, mit dem Sie z. B. automa-
tisch die Stoppuhr zur Erfassung der Flugzeit starten
und stoppen können, siehe Seite 49.
Beim Autorotationsfl ug wird von diesem Mischer
automatisch auf einen einstellbaren Vorgabewert
umgeschaltet, siehe Seite 116.
Hubschrauber mit DrehzahlREGLER
Im Gegensatz zu Drehzahlstellern, welche analog zu
einem Vergaser nur eine Leistungsregelung vornehmen,
hält ein Drehzahlregler die Drehzahl des von ihm über-
wachten Systems konstant, indem dieser die Leistung
selbsttätig regelt. Im Falle eines Verbrenner-Helis steuert
der Regler also selbsttätig das Gasservo entsprechend
bzw. den Motorsteller eines Elektro-Helis in vergleich-
barer Weise. Drehzahlregler benötigen deshalb auch
keine klassische Gaskurve, sondern nur eine Drehzahl-
vorgabe. Eine Abweichung von der vorgegebenen Dreh-
zahl wird erst dann erfolgen, wenn die benötigte Leistung
die maximal verfügbare überschreitet.
Schließen Sie also Ihren Drehzahlregler anstelle des
Gasservos an Empfängerausgang 6 an und ändern Sie
die Gaskurve wie nachfolgend beschrieben, damit diese
die Aufgabe des „üblichen“ Gebers übernehmen kann.
Da also in diesem Fall die „Gaskurve“ nur den Drehzahl-
Sollwert des Motorkontrollers bestimmt und diese Soll-
Drehzahl üblicherweise über den gesamten Pitch-Ver-
stellbereich hinweg konstant bleiben soll, ist im Mischer
„K1 Gas“ eine horizontale Linie einzustellen jeder
(Pitch-) Eingangswert hat den gleichen („Gas“-) Aus-
gangswert zur Folge dessen „Höhe“ die Soll-Drehzahl
bestimmt.
Zunächst wird daher Stützpunkt „3“ gelöscht und an-
schließend werden die Stützpunkte „1“ (Eingang =
-100 %) und „5“ (Eingang = +100 %) auf den jeweils
gleichen Wert eingestellt, beispielsweise:
Eingang
Ausgang
Punkt
1
–100%
+30%
+30%
K1
normal
Gas
Der einzustellende Wert ist abhängig vom verwendeten
Drehzahlregler wie auch v
on der ge
wünschten Soll-
drehzahl und kann natürlich auch fl ugphasenspezifi sch
variiert werden.
Beim Autorotationsfl ug wird von diesem Mischer
automatisch auf einen einstellbaren Vorgabewert
umgeschaltet, siehe Seite 116.