User manual
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Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmodell
Wert wieder auf 0 % zurück.
Der Einstellbereich beträgt ±150 %. Die „üblichen“ Ein-
stellwerte liegen auch bei diesem Mischer im niedrigen
zweistelligen Bereich.
WK HR (Wölbklappe Höhenruder)
Beim Setzen von Wölbklappen, egal ob per »Pha-
sentrim« oder mittels einem dem Eingang „E6“ zuge-
wiesenen Geber, können als Nebeneffekte auf- oder
abkippende Momente um die Querachse entstehen.
Ebenso gut kann aber auch erwünscht sein, dass z. B.
das Modell beim leichten Hochstellen der Wölbklappen
auch eine etwas fl ottere Gangart an den Tag legt. Mit
diesem Mischer kann beides erreicht werden.
Über diesen Mischer wird beim Ausfahren der Wölbklap-
pen – abhängig vom eingestellten Wert – automatisch die
Stellung des Höhenruders nachgeführt.
Der Einstellbereich beträgt ±150 %. „Übliche“ Einstell-
werte liegen bei diesem Mischer im ein- bis niedrigen
zweistelligen Bereich.
Gleichzeitiges Drücken der Tasten oder der
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geänderten
Wert wieder auf 0 % zurück.
WK QR (Wölbklappe Querruder)
Um eine gleichmäßigere Auftriebsverteilung über die ge-
samte Spannweite zu erzielen, wird mit diesem Mischer
ein einstellbarer Anteil der Wölbklappensteuerung in die
Querruderkanäle 2 und 5 übertragen. Dadurch bewegen
sich die Querruder bei Wölbklappenausschlag sinn-
gemäß wie die Wölbklappen, normalerweise aber mit
geringerem Ausschlag.
Der Einstellbereich beträgt ±150 %. „Übliche“ Einstell-
werte liegen bei diesem Mischer um etwa 50 %.
Gleichzeitiges Drücken der Tasten oder der
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geänderten
Wert wieder auf 0 % zurück.
Hinweis:
Belassen Sie den Wert dieses Mischers auf 0 %, wenn
Sie im Menü »Gebereinstellung« sowohl dem Eingang
5 wie auch Eingang 6 einen Geber zur Regelung der
Wölbklappenpositionen zuweisen. Siehe dazu auch die
Anmerkungen auf Seite 101.
Diff.-Red. (Differenzierungsreduktion)
Weiter oben wurde bereits die Problematik bei der
Butterfl y-Konfi guration angesprochen: Nämlich, dass
bei Verwendung der Querruderdifferenzierung die
Querruderwirkung durch das extreme Hochstellen der
Querruder stark beeinträchtigt sein kann, weil einerseits
ein weiterer Ausschlag des einen Querruders nach
oben (fast) nicht mehr möglich ist und andererseits der
Ausschlag des nach unten laufenden Ruders durch die
eingestellte Differenzierung mehr oder weniger „behin-
dert“ wird. Damit aber ist letztlich die Querruderwirkung
insgesamt spürbar geringer als in der Normalstellung
der Ruder.
Um der reduzierten Querruder-Wirkung soweit wie mög-
lich entgegenzuwirken, sollten Sie unbedingt von der
Möglichkeit der automatischen „Reduzierung der Dif-
ferenzierung“ Gebrauch machen. Diese reduziert beim
Ausfahren des Bremssystems den Grad der Querruder-
differenzierung kontinuierlich und in einstellbarem Maße
bzw. hebt diese je nach Einstellung sogar auf.
Ein Wert von 0 % bedeutet, dass die senderseitig pro-
grammierte „Querruderdifferenzierung“ bestehen bleibt.
Ein Wert gleich dem eingestellten %-Wert der Querru-
derdifferenzierung bedeutet, dass diese bei maximaler
Butterfl yfunktion, d. h. bei voll ausgefahrenen Klappen,
völlig aufgehoben ist. Bei einem Reduktionswert größer
als die eingestellte Querruderdifferenzierung wird diese
bereits vor dem Vollausschlag des Bremssteuerknüp-
pels aufgehoben.
Der Einstellbereich beträgt 0 bis150 %.
Gleichzeitiges Drücken der Tasten oder der
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geänderten
Wert wieder auf 0 % zurück.










