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äußeren Ende ihres Einlagestückes (B43-1) auf den Hebel (C63-3)
der VEZ 151 A auf. Gleichzeitig hat sich der Verschlußkopf EZ (B31)
mit dem im Verschlußkopfstengel (B31g) liegenden Druckkontakt
(B35) so weit gegen das Verschlußstück EZ verdreht, daß das
innere Ende des Einlagestückes (B43-1) der Stromzuführung (B43)
mit der Hülse (B35-5) der Kontaktfeder (B35-1) in Berührung
kommt. Da die Kontaktfeder (B35-1) des Druckkontaktes (B35)
ständig auf dem Kontaktbolzen (B32-1) des Zündstiftes (B32) auf-
liegt, ist eine leitende Verbindung vom Hebel (C63-3) der VEZ 151 A
über das Einlagestück (B43-1) der Stromzuführung (B43) zum
Druckkontakt (B35) und zum Kontaktbolzen (B32-1) des Zündstiftes
(B32) hergestellt. Der Zündstrom fließt nun von dem isolierten
Kontakt der VEZ 151 A über den Kontaktbolzen durch das Zünd-
hütchen und über das Patronenlager zum Waffengehäuse, das mit
dem zweiten Kontakt der VEZ 151 A verbunden ist. Dabei kommt
die Patrone zur Entzündung.
Der Zündweg (Weg des Schlosses EZ vom Beginn der
Kontaktgabe bis zur Beendigung des Vorlaufes) beträgt
3—3,5 mm und ist nicht einstellbar.
4. Bewegungsvorgänge nach dem Schuß
Durch den Rückstoß werden der Lauf (A1) bzw. (A2) und das
Schloß, die durch das Verriegelungsstück (C55) verbunden sind,
zurückgetrieben, bis die Rollen (B2) zum Verschlußkopf in die
Steuerkurven des Steuerrings (C57) einlaufen. Bis dahin bleiben
die Teile voll verriegelt. Inzwischen hat das Geschoß den Lauf
verlassen und die Pulvergase haben sich durch die Laufmündung
entspannt.
In den Steuerkurven wird der Verschlußkopf In waagerechte
Stellung gedreht und dadurch die Verriegelungskämme (B1a) bzw.
(B31a) des Verschlußkopfes außer Eingriff mit den Kämmen des
Verriegelungsstückes gebracht. Durch das Verdrehen des Ver-
schlußkopfes erfährt das Verschlußstück über seine Schleuder-
kurven (B12a) bzw. (B37a) eine Beschleunigung nach hinten.
Nach vollendeter Entriegelung reißt das schneller gewordene Ver-
schlußstück den Verschlußkopf über seine Warzen (B1e) bzw.
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