Manual

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(C15) wird durch die Feder zur Sperre (C25) nachgedrückt, setzt
sich mit ihrer Nase (C15a) hinter die Ausfräsung (C11a) des Ab-
zugsriegels und hält diesen fest.
Das Schloß bewegt sich unter dem Druck der Schließfeder (D41)
nach vorn. Bei diesem Vorlauf treibt die Federhülse (D39) über die
Schaltwalze, links (D26) bzw. rechts (D27), den Gurtschieber (D28)
um eine Gurtteilung zurück, wobei sich die nach oben ausweichende
Transportklinke (D29) hinter die nächste Patrone setzt. Der Gurt
selbst wird durch die Halteklinken (D35-3) festgehalten.
Der Verschlußkopf (B1) bzw. (B31) stößt die Patrone aus dem
Gurt mit seinen Ausstoßnasen (B 1 d) bzw. (B 31 d) und schiebt die
Patrone ins Patronenlager. Dabei stützt sich der Gurt am Patronen-
anschlag (C60) ab. Der Verschlußkopf läuft mit seinen Rollen (B2)
zum Verschlußkopf an die Verriegelungskurven (C55c) des Ver-
riegelungsstückes (C55) und dreht sich mit seinen Verriegelungs-
kämmen (B1a) bzw. (B31 a) in die Kämme des Verriegelungsstückes
ein. Das nachdrängende Verschlußstück (B12) bzw. (B 37) drückt
weiter mit seinen Schleuderkurven (B12a) bzw. (B37a) auf die
Rollen (B2) zum Verschlußkopf und vollendet damit die Verriege-
lung. Hierbei faßt der Auszieher (B4) hinter die Eindrehung des
Hülsenbodens. Beim Auftreffen des Verschlußstückes auf den Ver-
schlußkopf drückt das im Verschlußstück gelagerte Nachschlag-
stück (B15) bzw. (B39) über seine Feder (B 16) nach vorn und ver-
hindert so ein Zurückprallen und damit teilweises Entriegeln des
Verschlußkopfes.
3. Zünden der Patrone
a) Mechanische Zündung
Beim Verriegeln des Schlosses MZ mit dem Verriegelungsstück
(C55) tritt der Schlagbolzen (B11) durch die Stirnfläche des Ver-
schlußkopfes (B1) und zündet die Patrone mechanisch durch Ein-
dringen in das Zündhütchen.
b) Elektrische Zündung
Kurz vor Beendigung des Schloßvorlaufes läuft die in dem Ver-
schlußstück EZ (B 37) eingebaute Stromzuführung (B43) mit dem