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mit dem Pimpel den Schaltstift gegen die Achse. Die Schrauben-
feder (F1s) hält den Anker in der Ruhestellung.
Die Kappe (F4, Abb. 40) ist über den Hals (F1q) des Gehäuses
geschoben und schützt die Lötfahnen und den Sparschalter. Sie
liegt auf dem Bund (F11) und dem Filzring (F5) auf und wird durch
einen in die Nut (F1u) eingelegten Ring (F6) gehalten.
IV. Wirkungsweise (Zchng. 43—50)
A. Wirkungsweise des MG 151 und des Gurtes 151
1. Bewegungsvorgänge beim Durchladen
Das Schloß steht vorn und ist verriegelt. Der Gurt, dessen erste
beiden Glieder zusammenhängende Leerglieder sein müssen, wird
in den Gurtführungseinsatz (C 59) eingeführt und so weit vorgezo-
gen, bis die erste Patrone an den zwei Erhöhungen des Gurtschie-
bers (D 28) anliegt und von der Transportklinke (D 29) gehalten wird.
Das Durchladen der Waffe erfolgt durch die ED 151. Es kann
auch von Hand durchgeladen werden.
Beim selbsttätigen Durchladen greift der Durchladedaumen
(E5-28c) der ED 151 B am Aufzugsnocken (B12b bzw. B37b) des
Verschlußstückes an und zieht das Schloß MZ bzw. Schloß EZ nach
hinten. Nach beendeter Durchladung läuft der Durchladeschieber
der ED 151 B selbsttätig in die Ausgangsstellung zurück.
Das Durchladen von Hand erfolgt durch Ziehen am Aufzugsgriff
(D 49), der über die Kette (D 47-4), Aufzugskopf (D 47-1) und Bolzen
(D 40) zum Aufzugskopf die Federhülse (D 39) nach hinten nimmt.
Der untere Teil (D39a) des Nockens der Federhülse greift in den
Mitnehmernocken (B12c) bzw. (B37c) des Verschlußstückes und
nimmt das Schloß MZ bzw. Schloß EZ mit. Die Feder (D 48) zum
Aufzug bringt den Griff mit Kette, Aufzugskopf und Bolzen zum
Aufzugskopf wieder in die Ausgangsstellung zurück.
Beim Durchladen (also Rücklauf des Schlosses ohne Schuß)
bleibt der Lauf (A 1) bzw. (A 2) und zunächst auch der mit ihm ver-










