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Scheibe (K1-9) befindlichen Mischungsbolzen (K1-10) heraus. Bei
einem Mischungsverhältnis z. B. von 1:1 drückt man jeden zweiten,
von 1:2 jeden dritten Mischungsbolzen (K1-10) heraus. Jede
Trichterseite wird mit einer Munitionsart gefüllt. Durch Drehen der
Handkurbel (K4) nach rechts dreht sich die Gurtwalze (K1-7) mit
einer Untersetzung von 1:6 nach links. Die Patronen der linken
Trichterseite fallen in die Ausfräsungen der Gurtwalze (K1-7) und
werden weiter befördert. Erreicht beim Drehen ein herausgedrückter
Mischungsbolzen (K1-10) der Mischungsscheibe (K1-9) die Schub-
stange (K1-17), dann wird diese mitgenommen. Der lange Schieber-
hebel (K1-35), der sich mit seiner Bohrung im Mitnehmerzapfen
(K1-33) der Schubstange (K1-17) und mit seinem Lagerbolzen im
Absperrschieber (K1-36) befindet, bewegt den Absperrschieber
(K1-36) nach rechts. Eine Patrone der rechten Trichterseite kann
jetzt in die Gurtwalze (K1-7) einfallen. Die Schubstange (K1-17)
wird so weit mitgenommen, bis durch den Radius der Mischungs-
scheibe (K1-9) der Mischungsbolzen (K 1-10) von der Schubstange
(K1-17) abgleitet. Die' Zugfeder (K1-11) holt die Schubstange
(K1-17) in ihre Ausgangsstellung zurück. Der Absperrschieber
(K 1-36) tritt wieder in seine alte Lage und sperrt die nächstfolgenden
Patrone der rechten Trichterseite. Die federnde Patronenklammer
(K1-29) hält die Patrone an der Gurtwalze (K1-7) fest. Mit der
Schweifung der Hülse stützt sich die Patrone dabei unten auf der
Patronengleitbahn (K1-23) ab.
Der Leergurt wird auf dem Arbeitsplatz zusammengesetzt und
über die Rampe (K1-25).von links in das Gerät eingelegt. Der Leer-
gurt wird so weit durchgezogen, daß die erste Patrone in das
dritte Gurtglied eingewalzt wird. Es ist darauf zu achten, daß auch
bei Einzelzerfallgurt die beiden ersten Gurtglieder fest zusammen-
hängen, also mit Gurtstift gesichert sind. Durch Drehen der Hand-
kurbel (K4) wird dann der Gurt gefüllt. (Die Patronen der linken
Trichterseite sind zweckmäßig von Hand zu lockern.)
r das Gurten nur einer Munitionsart werden die Trichtereinsätze
(K2-2 und K2-3) aus dem Trichter (K2) herausgenommen. Die
Schieberraste (K1-38) am rechten unteren Verbindungssteg (K1-31)
wird durch Drehen der Einfräsung dem unteren Verbindungssteg