Datasheet
2 Fluke Corporation Druckmodule der Serie Fluke 750P
Schnelle und einfache Messungen
Fluke Druckmodule der Serie 750P sind sehr einfach zu
nutzen. Schließen Sie zur Druckmessung das Druck-
modul an eine Druckquelle oder Handpumpe an und
verbinden Sie dann das Druckmodulkabel mit dem
Kalibrator. Legen Sie Druck von der Druckquelle an, und
er wird auf der Digitalanzeige des Kalibrators angezeigt.
Der Druck kann auf Knopfdruck in bis zu 11 verschie-
denen technischen Einheiten angezeigt werden. Mit
dokumentierenden Prozesskalibratoren der Serie 750
können die Druckwerte mit einem Zeitstempel versehen
und für den späteren Abruf elektronisch gespeichert
werden. Dies spart Zeit, eliminiert Fehler und unterstützt
die Einhaltung von Qualitätsnormen und Richtlinien.
Betriebseigenschaften und Technologie
der Druckmodule
Fluke Druckmodule der Serie 750P verfügen über eine
hohe Genauigkeit, und die Spezifikationen gelten im
weiten Temperaturbereich von 0°C bis 50 °C. Ein Merk-
mal, durch das sie sich von anderen Druckkalibratoren
abheben. Viele Bereiche verfügen über Messunsicherhei-
ten von 0,04% und Referenzunsicherheiten von 0,01%
vom Bereichsende (siehe Spezifikationstabelle).
Die hohe Genauigkeit wird durch die innovative Anwen-
dung mathematischer Funktionen und Berechnungen
durch Mikroprozessor ermöglicht. Druckmodule von
Fluke verfügen über piezoresistive Siliziumsensoren, die
aus einer Widerstandsbrückenschaltung in einer Silizi-
ummembrane bestehen. Wenn an der Membrane Druck
angelegt wird, verändert sich die Verstimmung der
Brücke und wird als elektronisches Signal, das propor-
tional zum angelegten Druck ist, weiterverarbeitet. Die
Verstimmung der Brücke verläuft nicht linear und ist sehr
temperaturempfindlich. Da diese Effekte jedoch über der
Zeit und durch sich wiederholende Zustandsänderungen
stabil sind, können die Sensoren sorgfältig charakteri-
siert werden.
Während der Herstellung werden Druckmodule von
Fluke durch Messen von Temperatur und Druck an
mehreren Punkten charakterisiert. Zur Berechnung der
Koeffizienten eines Polynomausdrucks des Drucks wird
die geringste quadratische Regression verwendet. Die
für jedes einzelne Druckmodul spezifischen Koeffizienten
werden im Modulspeicher gespeichert.
Jedes Modul verfügt über einen Mikroprozessor, damit
die Messschaltung betreiben und digital mit einem
Kalibrator kommunizieren kann. Wenn die Module mit
dem Kalibrator verbunden sind, werden ihre Koeffizi-
enten vom Druckmodul an den Kalibrator hochgeladen.
Anschließend, nach der Druckmessung, werden die
Rohwerte des Sensors für Druck und Temperatur digital
in den Kalibrator geladen, der diese Rohwerte mit den
Koeffizienten umrechnet, um den Druck zu ermitteln und
anzuzeigen.
Diese innovative Technologie bietet etliche
Vorteile:
1. Die digitale Kommunikation beseitigt Fehler aufgrund
schlechter Verbindungen und elektrischer Störungen.
2. Die Module sind systembedingt im Bereich von 0 °C bis
50 °C temperaturkompensiert.
3. Die Module sind vollkommen austauschbar, da alle
Messungen im Druckmodul selbst stattfinden und dann
in digitalisierter Form an den Kalibrator weitergegeben
werden. Module werden unabhängig vom Kalibrator kali-
briert und können mit allen Kalibratoren der Serien 740,
750 oder den kompatiblen Kalibratoren der Serien 720
oder 710 verwendet werden. Jedes Modul verfügt über
eine eigene Seriennummer, um seine Rückführbarkeit zu
dokumentieren.
Schutz der Sensoren in gekapselten
Modulen
Viele dieser Module (siehe Tabelle) enthalten eine Edelstahl-
Membrane zur Kapselung, um den Sensor zu schützen. Bei
diesen Modulen kann jedes Medium, das Edelstahl nicht
schädigt, am Anschluss des Moduls für den höheren Druck
verwendet werden.
Robuste Konstruktion
Sollte ein Modul versehentlich fallen gelassen werden,
schützt eine Urethan-Ummantelung vor Stoß sowie vor
Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Die Druckanschlüsse sind
als ⅛"-NPT-Innengewinde ausgeführt. Der Lieferumfang
aller Druckmodule enthält außerdem Adapter mit Außenge-
winden für ¼" NPT, ¼" BSP/ISO und M20.
Einfache Einrichtung - bequemes Arbeiten
Das ein Meter lange Verbindungskabel zum Druckmodul
verkürzt notwendige Länge des Verbindungsschlauchs zur
Druckquelle. Der Remote-Druckkopf bietet ein zusätzliches
Plus an Sicherheit und Bequemlichkeit, da sich der Bediener
bei halb-ferngesteuerten Messungen nicht in der Nähe der
Druckquelle aufhalten muss.