Datasheet
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Kompressor:
Wird bei den Stationen eine Druckluftquelle benötigt, kommt eine Mem-
branpumpe zum Einsatz.
Eine solche Membranpumpe besteht aus zwei Kammern, die durch
eine Membran voneinander getrennt sind (vgl. Abbildung 1). In einer
dieser beiden Kammern wird ein Kolben durch einen Exzenter hin und
her bewegt, wodurch das Volumen in der anderen Kammer verkleinert
beziehungsweise vergrößert wird. Bewegt sich der Kolben nach rechts,
wird die Membran nach hinten gezogen, wodurch in der zweiten Kammer
Luft über das Einlassventil angesaugt wird. Bewegt sich der Kolben nach
links, drückt die Membran die Luft über das Auslassventil aus dem Pumpenkopf
hinaus. Der hier verwendete Kompressor wird mit einer Nennspannung von 9
VDC betrieben und erzeugt einen Überdruck von 0,7 bar. Die maximale Strom-
aufnahme des Kompressors beträgt 200 mA.
3/2-Wege-Magnetventil:
Zur Steuerung der Pneumatikzylinder kommen 3/2-Wege-Magnetventile zum
Einsatz. Diese Schaltventile verfügen über drei Anschlüsse und zwei Schaltzu-
stände. Die Schaltvorgänge werden dabei von einer Spule (a), die gegen eine
Feder (c) arbeitet, durchgeführt. Wenn eine Spannung an die Spule angelegt
wird, bewegt sich der verschiebbar gelagerte Kern (b) der Spule, auf Grund der
Lorentzkraft, gegen die Feder und öffnet dadurch das Ventil. Unter Öffnen versteht
man, in diesem Fall, dass der Druckluftanschluss (aktuelle Bezeichnung: 1, alte
Bezeichnung: P) mit dem Zylinderanschluss (2, früher
A) verbunden wird. Fällt diese Spannung ab, drückt die
Feder den Kern wieder zurück und verschließt das Ventil
wieder. In dieser Stellung ist der Zylinderanschluss (2,
früher A) mit der Entlüftung (3, früher R) verbunden. Die
Abbildung zeigt eine schematische Darstellung des
3/2-Wege-Magnetventils.
Ein/Auslassventil
Kolben
Kurbeltrieb
Deckel
Membran
Abbildung 1










