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Dauerdruckfeuerlöscher:
Geringe Anschaffungskosten
Unmittelbare Einsatzbereitschaft, da der Behälter ständig unter Druck steht
Einfaches Gerät der Standardklasse mit Druckhebelventil, oft mit Manometer
ausgestattet (ermöglicht jederzeit optische Druckkontrolle)
Erfahrungsgemäß geringe Instandhaltungskosten nach zwei Jahren
Aufgrund der spätestens nach vier Jahren anfallenden, aufwändigen Behälterinnen-
prüfung kann eine Neuanschaffung dann wirtschaftlich günstiger sein.
Insbesondere nach einer nicht ordnungsgemäß durchgeführten Dichtigkeitskontrolle
nach einer Behälterinnenprüfung kann ein schleichender Druckverlust nicht
ausgeschlossen werden.
Sind Pulver-Dauerdruckfeuerlöscher an Fahrzeugen montiert, sorgt der beständige
Rütteleffekt für eine Verdichtung des Löschmittels. Im Ernstfall kann diese
Pulververdichtung dazu führen, dass nicht der komplette Löschmittelinhalt für die
Brandbekämpfung zur Verfügung steht.
Fazit:
Ginge es allein um den Anschaffungspreis, würde die Wahl vermutlich auf den Dauerdruck-
feuerlöscher fallen. Werden jedoch Folgekosten und Nachhaltigkeit betrachtet, hat der
Aufladefeuerlöscher klar die Nase vorn.
Müssen zugelassene Feuerlöschgeräte immer die Farbe Rot tragen?
Ja dies ist in der DIN EN3 festgelegt. Auch der Farbton RAL 3000, den der Behälter
tragen muss, wird in der DIN EN3 bzw. für fahrbare Geräte in der Norm EN 1866 eindeutig
für vorgeschriebene Feuerlöschgeräte benannt. Stand der Technik ist eine moderne,
widerstandsfähige Siebdruckbeschriftung. Manche Hersteller arbeiten noch mit Folien-
Abziehbildern.
Worauf sollte beim Kauf eines Feuerlöschers grundsätzlich geachtet
werden?
Feuerlöscher müssen nach DIN EN3 zugelassen sein. Auf dem Behälter muss
zusätzlich das CE-Zeichen vorhanden sein.
Zusätzliche Sicherheit gibt das GS-Zeichen.
Für Produktvergleiche gibt das Rating (Angabe z.B. 34A 183B) auf dem Beschriftungsbild
über die Leistung des Feuerlöschers Auskunft. Vor dem Kauf sollte immer auch die Frage
der Ersatzteilbevorratung gestellt werden. Vereinzelt werden NoName-Geräte angeboten,
die zwar nominell prüf- und nachfüllbar sind in der Praxis kann jedoch vielfach keine
durchgängige Ersatzteilversorgung nachgewiesen werden oder es fehlen Werkzeuge,
damit Servicetechniker überhaupt eine sachgemäße Instandhaltung durchführen können.