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Metallbrandfeuerlöscher Brandklasse D
Ist eine Sonderform des Pulverfeuerlöschers, der den Brand mit einem
Spezialpulver umschließt und durch ein Applikatorrohr mit Brause löscht.
Eignet sich für alle metallverarbeitenden Betriebe. Auch für Lithium-Ionen
Akkus geeignet.
Gemäß neuer Arbeitsstättenrichtlinie ASR A 2.2 sollten auch mögliche Folgeschäden durch
die Löschmittel berücksichtigt werden. Zur Minderung von Folgeschäden haben sich -
sofern geeignet- oben genannte Feuerlöscher mit Wasser, Wasser mit Zusätzen bzw. mit
Schaum erwiesen.
Die Löschleistung (Rating) eines Feuerlöschers
abzulöschende Normobjekte
Die Löschleistung eines nach EN3 zugelassenen Gerätes wird z.B. auf einem Pulverfeuer-
löscher z.B. wie folgt angegeben: 27A 233B C. Die Ziffern vor der Brandklassenangabe
stellt die Löschleistung dar und wird wie folgt gemessen:
Brandklasse A
Normobjekt: Holzstoß mit fester Breite bzw. Höhe, aber variabler Länge. Die Länge wird in
Dezimeter gemessen. Das Prüfobjekt „27A“ entspricht einem Holzstoß von 2,70m Länge.
Der schvorgang darf nach einer Vorbrenndauer von insgesamt 8 Minuten begonnen
werden. Ist er erfolgreich, wird die erreichte Leistung (z.B. 27A) auf dem Beschriftungsbild
des Gerätes ausgewiesen. Folgende Prüfobjekte sind möglich:
3A
13A
34A
5A
21A
43A
8A
27A
55A
Brandklasse B
Runde Stahlwannen in verschiedenen Größen (z.B. 233B = Wanne mit Ø 3m x 0,20m
Höhe), die mit einer bestimmten Stoffmenge gefüllt werden. Aus dieser Menge ergibt sich
die Bezeichnung des jeweiligen Prüfobjektes (z.B. 233B=233l). Bei der Stoffmenge handelt
es sich um ein Gemisch aus 1/3 Wasser und 2/3 Heptan. Vor dem Ablöschen ist eine
Vorbrenndauer von 60 Sekunden einzuhalten. Folgende Prüfobjekte sind möglich:
21B
70B
144B
34B
89B
183B
55B
113B
233B