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2017/11 – Änderungen vorbehalten
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Ventilinsel MPA-S
Merkmale – Pneumatik
Begriffe zum Proportional-Druckregelventil
Hysterese Linearitätsfehler
Zwischen dem eingegebenen
Sollwert und dem ausgegebenen
Druck besteht innerhalb einer To
leranz immer ein linearer Zusam
menhang. Dennoch macht es ei
nen Unterschied, ob der Sollwert
ansteigend oder abfallend einge
ben wird. Die Differenz der maxi
malen Abweichungen nennt man
Hysterese.
Der vollkommene lineare Verlauf
der Regelkennlinie des Ausgangs
drucks ist theoretisch. Die maxi
male prozentuale Abweichung
von dieser theoretischen Regel
kennlinie nennt man Linearitäts
fehler. Der Prozentwert bezieht
sich auf den maximalen Aus
gangsdruck (Full Scale).
Ansprechempfindlichkeit Wiederholgenauigkeit (Reproduzierbarkeit)
3,61 bar
3,60 bar
Wie feinfühlig man einen Druck
verändern, d.h. einstellen kann,
bestimmt die Ansprechempfind
lichkeit des Gerätes.
Die kleinste Sollwertdifferenz, die
zu einer Änderung des Ausgangs
druck führt, wird als Anspre
chempfindlichkeit bezeichnet.
Hier 0,01 bar.
Wiederholgenauigkeit ist die
Spanne, innerhalb derer die flui
dische Ausgangsgröße streut,
wenn dasselbe elektrische Ein
gangssignal, aus derselben Rich
tung kommend, wiederholt einge
stellt wird. Die Wiederholge
nauigkeit wird in % des maxima
len fluidischen Ausgangssignals
angegeben.
Nullpunktunterdrückung
1% Linearitäts
fehler FS
x mbar
In der Praxis besteht die Möglich
keit, dass am Sollwerteingang
des VPPM über den Sollwertge
ber eine Restspannung oder ein
Reststrom anliegt.
Damit das Ventil bei Sollwert Null
mit Sicherheit entlüftet, nutzt
man die Nullpunktunterdrückung.










