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durch Lichtbeugung an den Fangspiegelstreben verursacht werden. Wahrscheinlich wird das Teleskop
jedoch zu Anfang stark dejustiert sein - Sie sehen dann in der Mitte des Okulars bei hoher
Vergrößerung ein Bild wie bei Abbildung 9:
Abbildung 9
Wenn Sie jetzt den Hauptspiegel in der richtigen Richtung verstellen, wird der Kometenschweif am
Sternbildchen kürzer (Abbildung 10):
Abbildung 10
Wenn das Teleskop genau justiert ist, sehen Sie ein symetrisches Bild (Abbildung11):
Abbildung 11
Wichtig: Außerhalb der Bildmitte treten bei jedem Newton-Teleskop Verzerrungen an den
Sternpünktchen auf, die bei günstigen Okularen oft noch von Okularfehlern überlagert werden.
Deshalb muß unbedingt immer nach jeder Justageveränderung Polaris wieder in der Mitte des
Okulargesichtsfeldes zentriert werden, weil durch das Verstellen des Haupt – oder Fangspiegels
natürlich die Lage des Sterns im Gesichtsfeld verändert wird. Bei starker Luftunruhe (Seeing) kann
das Beugungsscheibchen ggf. nicht gut erkannt werden. In diesem Fall kollimieren Sie soweit möglich.
Es kann in solchen Nächten dann ggf. nicht bei hohen Vergrößerungen beobachtet werden. Nutzen
Sie die Beobachtungszeit dann für großflächige Objekte (Nebel, Sternhaufen) die auch mit niedriger
Vergrößerung gewinnbringend zu beobachten sind.










