Information
Prof. Dipl.-Ing. P. Pauli Gutachten vom 15.10.2016
Seite 3
5. Schirmdämpfungsmessung nach ASTM D-4935-2010 von 100 MHz – 3 GHz
Für diese Messungen wurden 2 koaxiale TEM-Messgefäße quasi wie eine Sende-
und Empfangsantenne an den Netzwerkanalysator angeschlossen. Bei einer S
21
–
Kalibrierung wurde die Anordnung ohne das Messobjekt, aber mit einem gleich
dicken, nicht schirmenden Ersatzobjekt zwischen den Messköpfen für die Transmis-
sionsdämpfung auf „0 dB“ geeicht. Dann wurde das spezielle eWall-Abschirmgewe-
be zwischen den Messköpfen platziert und die Reduzierung der hindurchtretenden
Leistung gemessen.
Netzwerkanalysator
Messobjekt
koaxiale TEM-Messköpfe
Bild 3 Messanordnung zur Ermittlung der Schirmdämpfung mit TEM-Messköpfen
Es wurden folgende Messgeräte verwendet:
Vektorieller Netzwerkanalysator Typ ZVRE (30 kHz – 8 GHz) Rohde & Schwarz
Koaxiale TEM-Mess-Sonden, (1 MHz – 4 GHz), Fa. Wandel & Goltermann (s. Foto)
Dokumentation: OfficeJet 500, Fa. Hewlett & Packard
Schirmt ein Messobjekt bei dieser Messung besonders gut, dann wird es auch ge-
genüber den beiden linearen vertikalen und horizontalen Polarisationen mindestens
entsprechend gut schirmen! Dies ist übrigens die einzige Methode, mit der man der-
art hohe Schirmdämpfungswerte (bis >120dB) mit vernünftigem Aufwand ermitteln
kann. Die Messresultate sind aus den Messkurven in der Anlage ersichtlich.
Neubiberg, 15.10.2016 Prof. Peter Pauli!




