Handbuch PowerXL™ DE1… – Drehzahlstarter Variable Speed Starter VSS DXE-EXT-SET – Konfigurationsmodul 04/17 MN040011DE
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Gefahr! Gefährliche elektrische Spannung! Vor Beginn der Installationsarbeiten • Gerät spannungsfrei schalten. • Gegen Wiedereinschalten sichern. • Spannungsfreiheit feststellen. • Erden und kurzschließen. • Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken. • Die für das Gerät angegebenen Montagehinweise (IL) sind zu beachten. • Nur entsprechend qualifiziertes Personal gemäß EN 50110-1/-2 (VDE 0105 Teil 100) darf Eingriffe an diesem Gerät/System vornehmen.
• Alle Arbeiten zum Transport, zur Installation, zur Inbetriebnahme und zur Instandhaltung dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden (IEC 60364 bzw. HD 384 oder DIN VDE 0100 und nationale Unfallverhütungsvorschriften beachten). • Anlagen, in die Frequenzumrichter eingebaut sind, müssen ggf. mit zusätzlichen Überwachungs- und Schutzeinrichtungen gemäß den jeweils gültigen Sicherheitsbestimmungen, z. B. Gesetz über technische Arbeitsmittel, Unfallverhütungsvorschriften usw.
Inhaltsverzeichnis 0 Zu diesem Handbuch ................................................................. 5 0.1 Zielgruppe .................................................................................... 5 0.2 Änderungsprotokoll ...................................................................... 5 0.3 Weitere Dokumente..................................................................... 6 0.4 0.4.1 0.4.2 0.4.3 Lesekonventionen..............................................................
2 2.4 EMV-Maßnahmen........................................................................ 31 2.5 2.5.1 2.5.2 2.5.3 Motorauswahl .............................................................................. Motoren parallelschalten.............................................................. Schaltungsarten beim Drehstrommotor ...................................... Anschluss von Ex-Motoren .......................................................... 3 Installation.....................................
6 Parameter ................................................................................... 79 6.1 6.1.1 6.1.2 6.1.3 Bedieneinheit DX-KEY-LED .......................................................... Tastenkombinationen................................................................... Parameterstruktur ........................................................................ Parameter einstellen .................................................................... 6.2 drivesConnect ................
10 Fehlermeldungen ....................................................................... 149 10.1 Fehlermeldung quittieren (Reset) ................................................ 150 10.2 Fehlerspeicher ............................................................................. 150 10.3 Fehlerliste .................................................................................... 152 11 Parameterliste ............................................................................
0 Zu diesem Handbuch 0.1 Zielgruppe 0 Zu diesem Handbuch In diesem Handbuch finden Sie spezielle Informationen, um einen Drehzahlstarter der Gerätereihe DE1… auszuwählen, anzuschließen und bei Bedarf mit Hilfe der Parameter auf Ihre Anforderungen einzustellen. Das Handbuch beschreibt alle Baugrößen der Gerätereihe DE1… sowie das optionale Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET. Unterschiede und Besonderheiten der einzelnen Leistungs- und Baugrößen sind entsprechend vermerkt.
0 Zu diesem Handbuch 0.3 Weitere Dokumente 0.
0 Zu diesem Handbuch 0.4 Lesekonventionen 0.4.3 Tipps → Weist auf nützliche Tipps hin. → In einigen Abbildungen sind zur besseren Veranschaulichung das Gehäuse des Drehzahlstarters sowie andere sicherheitsrelevante Teile weggelassen worden. Der Drehzahlstarter ist jedoch stets nur mit einem ordnungsgemäß angebrachten Gehäuse und allen notwendigen sicherheitsrelevanten Teilen zu betreiben. → Alle Angaben in diesem Handbuch beziehen sich auf die hier dokumentierten Hard- und Software-Versionen.
0 Zu diesem Handbuch 0.5 Abkürzungen 0.
0 Zu diesem Handbuch 0.6 Netzanschlussspannungen 0.6 Netzanschlussspannungen Die Angaben der Bemessungsbetriebsspannungen in den nachfolgenden Tabellen basieren auf den genormten Nennwerten in mittelpunktgeerdeten Sternnetzen. In ringförmigen Stromnetzen (z. B. in Europa) entspricht die Bemessungsspannung am Übergabepunkt der Energieversorgungsunternehmen (EVUs) dem Wert in den Verbrauchsnetzen (z. B. 230 V, 400 V). In sternförmigen Stromnetzen (z. B.
0 Zu diesem Handbuch 0.7 Maßeinheiten 10 DE1… Drehzahlstarter 04/17 MN040011DE www.eaton.
1 Gerätereihe DE1… 1.1 Einleitung 1 Gerätereihe DE1… 1.1 Einleitung Die PowerXL™ Drehzahlstarter der Reihe DE1… sind aufgrund ihrer einfachen Handhabung und hohen Zuverlässigkeit besonders für allgemeine Verwendungszwecke mit Drehstrommotoren geeignet. Der Drehzahlstarter DE1… schließt die Lücke zwischen den konventionellen Direktstartern und einem Frequenzumrichter.
1 Gerätereihe DE1… 1.2 Systemübersicht 1.2 Systemübersicht ① ⑦ L1/L L2/N L3 ⑥ 0 V +10 V 1 2 U ⑤ 3 4 V 13 14 W ③ Ready I O A ④ Ramp 3s 1s Fixed Freq. 5s STATUS 10s 0.
1 Gerätereihe DE1… 1.3 Überprüfen der Lieferung 1.3 Überprüfen der Lieferung → Überprüfen Sie bitte vor dem Öffnen der Verpackung anhand des Typenschilds auf der Verpackung, ob es sich bei dem gelieferten Drehzahlstarter um den von Ihnen bestellten Typ handelt. Die Drehzahlstarter der Reihe DE1… werden sorgfältig verpackt und zum Versand gegeben. Der Transport darf nur in der Originalverpackung und mit geeigneten Transportmitteln erfolgen.
1 Gerätereihe DE1… 1.4 Bemessungsdaten 1.4 Bemessungsdaten Die gerätespezifischen Bemessungsdaten des Drehzahlstarters DE1… sind auf dem Typenschild an der rechten Seite des Geräts aufgeführt.
1 Gerätereihe DE1… 1.4 Bemessungsdaten 1.4.
1 Gerätereihe DE1… 1.4 Bemessungsdaten 1.4.2 Typenschlüssel Der Typenschlüssel bzw.
1 Gerätereihe DE1… 1.5 Bezeichnung 1.5 Bezeichnung Die folgende Zeichnung zeigt beispielhaft die Bezeichnung für die Drehzahlstarter DE1… in der Baugröße 90 mm.
1 Gerätereihe DE1… 1.6 Spannungsklassen 1.
1 Gerätereihe DE1… 1.7 Auswahlkriterien 1.7 Auswahlkriterien Die Auswahl des Drehzahlstarters DE1… erfolgt gemäß der Versorgungsspannung ULN des speisenden Netzes und dem Bemessungsstrom des zugeordneten Motors. Dabei muss die Schaltungsart (Δ / ) des Motors passend zur Versorgungsspannung gewählt werden. Der Ausgangsbemessungsstrom Ie des Drehzahlstarters DE1… muss größer oder gleich dem Motornennstrom sein. L1/L L2/N L3 0 V +10 V 1 2 U 3 4 V 13 14 W P-08 P-07 230/400 V △ 3.2/1.
1 Gerätereihe DE1… 1.8 Bestimmungsgemäßer Einsatz 1.8 Bestimmungsgemäßer Einsatz Die Drehzahlstarter der Reihe DE1… sind keine Haushaltsgeräte, sondern als Komponenten ausschließlich für die Weiterverwendung zur gewerblichen Nutzung bestimmt. Die Drehzahlstarter der Reihe DE1… sind elektrische Betriebsmittel zur Steuerung von drehzahlveränderbaren Antrieben mit Drehstrommotoren und für den Einbau in eine Maschine oder zum Zusammenbau mit anderen Komponenten zu einer Maschine oder Anlage bestimmt.
1 Gerätereihe DE1… 1.9 Wartung und Inspektion 1.9 Wartung und Inspektion Bei Einhaltung der allgemeinen Bemessungsdaten und der technischen Daten der jeweiligen Leistungsgrößen sind die Drehzahlstarter der Reihe DE1… wartungsfrei. Äußere Einflüsse können allerdings Rückwirkungen auf die Funktion und Lebensdauer des Drehzahlstarters haben. Wir empfehlen daher, die Geräte regelmäßig zu kontrollieren und die folgenden Wartungsmaßnahmen in den angegebenen Intervallen durchzuführen.
1 Gerätereihe DE1… 1.11 Zwischenkreiskondensatoren aufladen 1.11 Zwischenkreiskondensatoren aufladen Der Zwischenkreis des Drehzahlstarters DE1…-12… ist mit Elektrolytkondensatoren aufgebaut. Nach längeren Lager- oder Stillstandszeiten (> 12 Monate) ohne Spannungsversorgung müssen die Zwischenkreiskondensatoren geführt aufgeladen werden, um Beschädigungen zu vermeiden.
2 Projektierung 2 Projektierung Dieses Kapitel enthält Anweisungen, die bei der Zuordnung der Motorleistung sowie bei der Auswahl der Schutz- und Schaltgeräte, bei der Auswahl der Kabel und der Kabelführung und dem Betrieb des Drehzahlstarters DE1… beachtet werden müssen. Die geltenden Gesetze und örtlichen Vorschriften sind bei der Planung und Ausführung der Installation zu beachten.
2 Projektierung 2.1 Einleitung 2.1 Einleitung Dieser Abschnitt beschreibt auszugsweise die wichtigsten Merkmale im Energiekreis eines Antriebssystems (PDS = Power Drive System), die Sie bei der Projektierung berücksichtigen sollten.
2 Projektierung 2.2 Elektrisches Netz 2.2 Elektrisches Netz 2.2.1 Netzanschluss und Netzform Die Drehzahlstarter der Reihe DE1… dürfen uneingeschränkt an allen sternpunktgeerdeten Wechselstromnetzen (TN-S, TN-C, TT, siehe hierzu IEC 60364) angeschlossen und betrieben werden.
2 Projektierung 2.2 Elektrisches Netz 2.2.
2 Projektierung 2.2 Elektrisches Netz 2.2.4 Blindleistungs-Kompensation → In Wechselstromnetzen mit nicht verdrosselten BlindstromKompensationseinrichtungen können Stromschwingungen (Oberwellen), Parallelresonanzen und nicht definierte Verhältnisse hervorgerufen werden. Berücksichtigen Sie bei der Projektierung für den Anschluss von Drehzahlstartern an Wechselstromnetzen mit nicht definierten Verhältnissen den Einsatz von Netzdrosseln, → Abschnitt 9.8, „Netzdrosseln DX-LN…“, Seite 142.
2 Projektierung 2.3 Sicherheit und Schalten 2.3 Sicherheit und Schalten 2.3.1 Abschaltvorrichtung → Installieren Sie zwischen dem Netzanschluss und dem Drehzahlstarter DE1… eine handbetätigte Trennvorrichtung. Diese Trennvorrichtung muss so beschaffen sein, dass sie in geöffneter Position für Installations- und Wartungsarbeiten verriegelt werden kann.
2 Projektierung 2.3 Sicherheit und Schalten Bei Ableitströmen über 3,5 mA muss gemäß den Anforderungen der Norm EN 61800-5-1 eine verstärkte Erdung (PE) angeschlossen werden. Der Kabelquerschnitt muss wenigstens 10 mm2 betragen oder aus zwei getrennt angeschlossenen Erdkabeln bestehen. In → Abschnitt 8.3, „Nenndaten“, Seite 117 sind die Ableitströme der einzelnen Leistungsgrößen angegeben. Die EMV-Anforderungen an die Motorkabel sind in → Abschnitt 3.3.6, „Motoranschluss“, Seite 50, beschrieben.
2 Projektierung 2.3 Sicherheit und Schalten 2.3.4 Netzschütze Ein Netzschütz ermöglicht das betriebsmäßige Ein- und Ausschalten der Versorgungsspannung des Drehzahlstarters sowie eine Abschaltung im Fehlerfall. Das Netzschütz wird gemäß dem netzseitigen Eingangsstrom ILN des Drehzahlstarters DE1…, der Gebrauchskategorie AC-1 (IEC 60947) und gemäß der Umgebungstemperatur am Einsatzort ausgelegt. Netzschütze und ihre Zuordnung zu den Drehzahlstartern der Reihe DE1… sind in → Abschnitt 9.
2 Projektierung 2.4 EMV-Maßnahmen 2.4 EMV-Maßnahmen In einem Antriebssystem mit veränderbarer Drehzahl (PDS) sollten Maßnahmen zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) bereits bei der Projektierung berücksichtigt werden, da erforderliche Änderungen bei der Montage und Installation bzw. Nachbesserungen am Aufstellort mit zusätzlichen und höheren Kosten verbunden sind. Technologisch und systembedingt fließen in einem frequenzgesteuerten Antriebssystem beim Betrieb hochfrequente Ableitströme.
2 Projektierung 2.4 EMV-Maßnahmen ② ① ≧ 100 mm (≧ 3.34“) Abbildung 17: Leitungsführung → b Verlegen Sie die Steuer- und Signalleitungen ② nicht in einem Kanal mit den Leistungsleitungen ①. Analoge Signalleitungen (Messwerte, Soll- und Korrekturwerte) müssen abgeschirmt verlegt werden. a b a Abbildung 18: Getrennte Leitungsverlegung a Leistungsleitung: Netzspannung, Motoranschluss b Steuer- und Signalleitungen, Feldbusanschaltungen 32 DE1… Drehzahlstarter 04/17 MN040011DE www.eaton.
2 Projektierung 2.5 Motorauswahl 2.5 Motorauswahl → Prüfen Sie, ob Ihr Drehzahlstarter DE1… und der zugeordnete dreiphasige Wechselstrommotor gemäß den Nenndaten-Tabellen in → Abschnitt 8.3, „Nenndaten“, Seite 117 miteinander kompatibel sind. 2.5.1 Motoren parallelschalten Die Drehzahlstarter der Reihe DE1… ermöglichen den parallelen Betrieb mehrerer Motoren. → Bei einem Anschluss mehrerer Motoren muss die Summe der Motorströme kleiner als der Bemessungsstrom des Drehzahlstarters DE1… sein.
2 Projektierung 2.5 Motorauswahl 2.5.2 Schaltungsarten beim Drehstrommotor Entsprechend den Bemessungsdaten auf dem Leistungsschild kann die Statorwicklung des Drehstrommotors in Stern- oder Dreieckschaltung geschaltet werden. 230/400 V △ 3.2/1.9 A cosϕ 0.
3 Installation 3.1 Einleitung 3 Installation 3.1 Einleitung Dieses Kapitel beschreibt die Montage und den elektrischen Anschluss der Drehzahlstarter DE1… → Decken oder kleben Sie während der Installation und Montage des Drehzahlstarters DE1… sämtliche Belüftungsschlitze ab, damit keine Fremdkörper eindringen können. → Führen Sie alle Arbeiten zur Installation nur mit dem angegebenen, fachgerechten Werkzeug und ohne Gewaltanwendung aus.
3 Installation 3.2 Montage 3.2.1 Einbaulage Die Drehzahlstarter DE1…-121D4… und DE1…-122D3… müssen senkrecht montiert werden (Geräte ohne internen Lüfter). Die maximal zulässige Neigung beträgt 5°. Alle anderen Leistungsgrößen der Reihe DE1… dürfen mit einer maximalen Neigung von 90° montiert werden. Eine hängende Montage ist nicht zulässig! ≦ 5° ≦ 5° ≦ 90° ≦ 90° ≦ 5° ≦ 90° Abbildung 22: Einbaulagen (links: Geräte DE1…-121D4… und DE1…-122D3…) 3.2.
3 Installation 3.2 Montage → Geräte mit hohen magnetischen Feldern (z. B. Drosseln oder Transformatoren) sollten nicht in unmittelbarer Nähe des Drehzahlstarters montiert werden. Der frontseitige Freiraum sollte 15 mm nicht unterschreiten.
3 Installation 3.2 Montage 3.2.3 Befestigung Der Drehzahlstarter DE1… kann in allen Baugrößen montiert werden: • • mit Schrauben, auf einer Montageschiene. 3.2.3.1 Befestigung mit Schrauben → Die Abmessungen, Gewichte und erforderlichen Befestigungsmaße der einzelnen Baugrößen (FS1, FS2) sind im Anhang aufgeführt. → Verwenden Sie Schrauben mit Unterlegscheibe und Federring mit dem zulässigen Anzugsmoment von 1 Nm zum Schutz der Gehäuse und zur sicheren Montage.
3 Installation 3.2 Montage 3.2.3.2 Befestigung auf einer Montageschiene 35 1.38” Alternativ zur Schraubbefestigung können die Drehzahlstarter DE1… auch auf einer Montageschiene gemäß IEC/EN 60715 montiert werden. 1 0.04” 0.29” 0.59” 7.5 15 mm in Abbildung 26: Montageschiene gemäß IEC/EN 60715 ▶ Setzen Sie dazu den Drehzahlstarter DE1… von oben auf die Montageschiene und drücken Sie ihn nach unten [1].
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3 Elektrische Installation VORSICHT GEFAHR Verdrahtungsarbeiten dürfen erst dann durchgeführt werden, nachdem der Drehzahlstarter korrekt montiert und befestigt wurde. Unfallgefahr durch Stromschlag! Führen Sie (nur qualifiziertes Fachpersonal) die Verdrahtung nur spannungsfrei und gemäß den Sicherheitsvorschriften der Seiten I und II aus.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3.1 Isolationsprüfung Die Drehzahlstarter der Reihe DE1… werden geprüft ausgeliefert und erfordern keine zusätzlichen Prüfungen. Falls Isolationsprüfungen im Leistungskreis des PDS gefordert werden, müssen Sie die nachfolgend genannten Maßnahmen berücksichtigen. → Führen Sie geforderte Isolationsprüfungen durch, bevor Sie die Kabel am Drehzahlstarter DE1… anschließen.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3.2 Anschluss am Leistungsteil Der Anschluss am Leistungsteil erfolgt netzseitig über die Anschlussklemmen: • • L1/L, L2/N, PE für die einphasige Versorgungsspannung bei DE1-12… L1/L, L2/N, L3, PE für die dreiphasige Versorgungsspannung bei DE1-34…. Die Phasenfolge ist dabei nicht von Bedeutung.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation PE L1/1 L2/N L3 Abbildung 30: Verschlossene Anschlussklemmen (Beispiel: DE1-12…NN-…) Die in Abbildung 30 verschlossenen Anschlussklemmen (L3 und keine Funktion. → ) haben Wenn Sie für den betriebsmäßigen Einsatz bei einem Drehzahlstarter DE1…-…FN-… die EMV-Brücke entfernt haben (z. B. in einem IT-Netz), empfehlen wir, die nicht genutzten, offenen Leistungsklemmen abzudecken (z. B. mit Isolierband), um Irritationen zu vermeiden. 3.3.2.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3.2.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3.2.3 Anschlussquerschnitte und Abisolierlängen PE PE PE A1 DE1…-12… A1 A1 DE1…-34… Motorleitung Abbildung 31: Abisolierlängen im Leistungsteil Tabelle 6: Abisolierlängen, Leiterquerschnitte, Anzugsmoment Abisolierlänge A1 mm in klemmbarer Leiterquerschnitt mm2 AWG 8 0,3 1-6 18 - 6 maximales Anzugsmoment der Schrauben Nm lb-in 1,7 15,2 3.3.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation PZ2 Abbildung 32: PE-Leitung hinter der EMV-Brücke einstecken (Klemmwirkung von hinten nach vorne) 3.3.4 EMV-Brücken Der Drehzahlstarter DE1… wird in zwei Varianten gefertigt: • • DE1…-…FN-…: mit internem Funkentstörfilter, mit EMV-Brücken, DE1…-…NN-…: ohne internen Funkentstörfilter, ohne EMV-Brücken.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation ACHTUNG Die EMV-Brücken dürfen weder eingesetzt noch entfernt werden, wenn der Drehzahlstarter DE1… am elektrischen Netz angeschlossen ist.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3.5 Drehstromschienenblock Die Drehzahlstarter DE1…-34… können über die berührungs- und kurzschlusssicheren Drehstromschienenblöcke DIL12M-XDSB0/… auf der Netzseite angeschlossen werden. → Die Installation mit Drehstromschienenblock DIL12M-XDSB0/… ist nur beim Drehzahlstarter DE1…-34… zulässig. PK(Z)M 6 T2 L2 4 T3 3 5 T1 L3 DILM12-XEK 2 1 FAZ L1 DILM12-XDSB0/3...
3 Installation 3.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3.6 Motoranschluss Die Verbindung zwischen dem Drehzahlstarter DE1… und dem Motor sollte möglichst kurz sein. Für eine EMV-gerechte Installation sollte die Motoranschlussleitung abgeschirmt sein. ▶ Verbinden Sie den Schirm dabei beidseitig und großflächig (360 Grad Überdeckung) mit der Schutzerde (PE) . Die Erdanbindung des Leistungsschirms (PES) sollte dabei in unmittelbarer Nähe des Drehzahlstarters DE1…und direkt am Motorklemmkasten erfolgen.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation Die nachfolgende Abbildung zeigt beispielhaft den Aufbau einer vieradrigen, abgeschirmten Motorleitung (empfohlene Ausprägung).
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3.7 Installationen gemäß UL® Der Drehzahlstarter DE1… erfüllt die UL-Anforderungen in vollem Umfang, sofern folgende Bedingungen eingehalten werden: • • • • • • • • • Bei DE1…-12… ist die einphasige Versorgungsspannung an L1/L und L2/N angeschlossen. Der maximal zulässige Effektivwert darf 240 V RMS nicht überschreiten. Bei DE1…-34… ist die dreiphasige Versorgungsspannung an L1/L, L2/N und L3 angeschlossen. Die Phasenfolge ist dabei nicht von Bedeutung.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3.8 Anschluss am Steuerteil Der Anschluss am Steuerteil erfolgt über die folgenden Anschlussklemmen: • • • 0 V, +10 V: Ausgang der Steuerspannung, 1, 2, 3, 4: digitale und analoge Eingänge, Klemmen 13, 14: für einen potenzialfreien Relais-Ausgang.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation Bezeichnung Funktion Hinweis 13 Relaiskontakt2) 14 Relaiskontakt2) • potenzialfreier Relaiskontakt (Schließer), RUN • 230 V AC/30 V DC • max. Laststrom : 6 A (AC-1) / 5 A (DC-1) 1) Umschaltung als Digital-Eingang mit Parameter P-15 (→ Tabelle 22, Seite 95 und → Tabelle 30, Seite 106) 2) Bei Gerätetyp DE11-… parametrierbar 3.3.8.2 Anschluss der Steuerleitungen Der Anschluss der Steuerleitungen erfolgt ohne Abschirmung.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3.8.3 Anschlussquerschnitte und Abisolierlängen Die Anschlussquerschnitte und Abisolierlängen sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt. Tabelle 8: Anschlussleitungen an den Steuerklemmen M3 mm2 mm2 AWG mm in Nm lb-in mm 0,5 - 1,5 0,5 - 1 30 - 16 5 0.2 0,5 6 0,7 x 3 DE1… Drehzahlstarter 04/17 MN040011DE www.eaton.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3.8.4 Anschlussbeispiele Steuerteil Tabelle 9: Anschlussbeispiele mit Werkseinstellung Mode 0 (P-15) Beschreibung +10...+24 V DC Softstart-Funktion Zeitlich geführter Motorstart mit vorgewählter Drehrichtung.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation → Die Anschlussklemmen können in ihrer Funktion angepasst werden durch: • den Wahlschalter Mode des Konfigurationsmoduls DXE-EXT-SET, Parameter in der Parametrier-Software „drivesConnect“, Parameter über die externe Bedieneinheit DX-KEY-LED. • • 3.3.8.5 Analog-Eingang Steuerklemme 4 (AI1/DI4) ist für analoge sowie für digitale Eingangssignale vorgesehen. In der Werkseinstellung ist die Steuerklemme 4 als Analog-Eingang (AI1) für 0 - 10 V geschaltet.
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3.8.6 Digitale Eingänge Die Steuerklemmen 1, 2 und 3 sind als digitale Eingänge (DI1, DI2, DI3) in ihrer Funktion und Wirkungsweise identisch. Steuerklemme 4 ist in der Werkseinstellung als Analog-Eingang AI1 eingestellt und kann über den Parameter P-15 auch als Digital-Eingang DI4 aktiviert werden. X1 ① 3 4 ① 2 AI1 DI4 DI3 DI2 1 ① +10 V FWD 0V DI1 +10...
3 Installation 3.3 Elektrische Installation Tabelle 11: Anschlussbeispiele der digitalen Eingänge (Mode 0) Beschreibung Anschlussklemmen Werkseinstellung X1 Ansteuerung der digitalen Eingänge (DI1 - DI3) und Sollwertvorgabe (AI1) mit der internen Steuerspannung +10 V über Potenziometer R1 (0 - 10 V). AI1 DI4 DI3 3 4 f-REF 2 FF1 1 REV DI1 +10 V FWD 0V DI2 +10...
3 Installation 3.3 Elektrische Installation 3.3.8.7 Relais-Kontakt (RUN) Die Steuerklemmen 13 und 14 sind mit dem internen potenzialfreien RelaisKontakt (Schließer) des Drehzahlstarters DE1… verbunden. • Der Kontakt schließt, wenn ein Freigabesignal anliegt (FWD, REV, ENA) und keine Fehlermeldung ansteht. Der Kontakt öffnet sofort, wenn eine Fehlermeldung ansteht. Der Kontakt öffnet, wenn das Freigabesignal (FWD, REV, ENA) abgeschaltet wird und der Motor ungeführt ausläuft (Werkseinstellung P-05 = 0).
3 Installation 3.4 RJ45-Schnittstelle 3.4 RJ45-Schnittstelle Die frontseitig angeordnete RJ45-Schnittstelle ermöglicht eine direkte Verbindung zu Kommunikations- und Anschaltbaugruppen (→ Abbildung 46, Seite 62). L1/L L2/N L3 X1 PIN 8 PIN 7 RS485 RJ45 0 V +10 V 1 2 U 3 4 V 13 14 W Abbildung 45: RJ45-Schnittstelle Die interne RS485-Anschaltung überträgt Modbus RTU. → Die Drehzahlstarter DE1… haben keinen internen Busabschlusswiderstand.
3 Installation 3.4 RJ45-Schnittstelle DX-KEY-LED DE1… FS1 45 mm (1.77") L1/L L2/N L3 FS2 90 mm (3.54") L1/L L2/N L3 l∼3m (l ∼ 9.84 ft) → IL04012020Z IL 0 V +10 V 1 DX-COM-STICK 2 U 3 4 V 0 V +10 V 1 13 14 W 2 U → 3 4 V 13 14 W IL040005ZU IL DX-NET-SWD3 → IL04012021Z IL Ready DX-NET-SW D3 I A O drivesConnect Parameter Editor Drive Control / Monitor Function Block Editor Scope / Data Logger DX-CBL-1M5 → Ready IL → → IL040008ZU MN MN04012009Z...
3 Installation 3.5 LED-Anzeigen 3.5 LED-Anzeigen Die Betriebszustände des Drehzahlstarters DE1… werden mit drei Leuchtdioden (LEDs) angezeigt. Run Status Fault Code 1 pulse - overload 2 pulses - external fault 3 pulses - over voltage 4 pulses - over current 5 pulses - over temperature Abbildung 47: LED-Anzeigen mit Fehler-Codes (Gehäuseaufdruck) Die drei LEDs Run, Status und Fault Code zeigen folgendes Verhalten: LED Run: • • • • Betriebsmeldung.
3 Installation 3.
3 Installation 3.6 Blockschaltbilder 3.6 Blockschaltbilder Die nachfolgenden Blockschaltbilder zeigen alle Anschlussklemmen des Drehzahlstarters DE1 und deren Funktion in der Werkseinstellung. 3.6.1 DE1…-12…FN-… 1 AC 200/240 V 50/60 Hz L1/L L2/N PE L3 DE1… X1 6 A, 250 V AC 5 A, 30 V DC 0V +10 V 1 AI1 DI4 DI3 DI2 2 3 13 4 14 RUN f-REF W FF1 V FWD U REV +10 V < 20 mA DI1 +10...
3 Installation 3.6 Blockschaltbilder 3.6.3 DE1…-34…FN-… 3 AC 380/480 V 50/60 Hz L1/L L2/N L3 PE DE1… X1 6 A, 250 V AC 5 A, 30 V DC 0V +10 V 1 AI1 DI4 DI3 DI2 2 3 13 4 14 RUN f-REF W FF1 V FWD U REV +10 V < 20 mA DI1 +10...+24 V DC Mode 0 PES R1 4K7 M 3~ + P - 51 P - 52 P - 53 P - 54 PDE11 → MN → MN Abbildung 50: Blockschaltbild DE1-34…FN-… Drehzahlstarter mit dreiphasiger Netzversorgungsspannung und internem Funkentstörfilter 3.6.
4 Betrieb 4.1 Checkliste zur Inbetriebnahme 4 Betrieb 4.1 Checkliste zur Inbetriebnahme Bevor Sie den Drehzahlstarter in Betrieb nehmen, sollten Sie die Punkte der folgenden Checkliste überprüfen: Tabelle 13: Checkliste zur Inbetriebnahme Nr. Tätigkeit Notizraum für Bemerkungen des Lesers 1 Die Montage und Verdrahtung sind gemäß der Montageanweisung erfolgt (→ IL040005ZU).
4 Betrieb 4.2 Warnhinweise zum Betrieb 4.2 Warnhinweise zum Betrieb Beachten Sie bitte folgende Hinweise. GEFAHR GEFAHR GEFAHR GEFAHR Die Inbetriebnahme darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal vorgenommen werden. Gefährliche elektrische Spannung! Die Sicherheitsvorschriften der Seiten I und II müssen berücksichtigt werden. Die Bauteile im Leistungsteil des Drehzahlstarters DE1 stehen unter Spannung, solange die Versorgungsspannung (Netzspannung) angeschlossen ist.
4 Betrieb 4.2 Warnhinweise zum Betrieb ACHTUNG Ein Tipp-Betrieb über das Netzschütz ist nicht zulässig. Auf der Motorseite dürfen Schütze und Schaltgeräte (Reparaturund Wartungsschalter) nicht im Betrieb des Motors geöffnet werden. Ein Tipp-Betrieb des Motors über Schütze und Schaltgeräte im Ausgang des Drehzahlstarters DE1… ist nicht zulässig. ACHTUNG Stellen Sie sicher, dass durch den Start des Motors keine Gefährdungen entstehen.
4 Betrieb 4.3 Inbetriebnahme mit Werkseinstellung 4.
5 Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET 5.1 Bezeichnung am DXE-EXT-SET 5 Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET Ramp 3s 1s Fixed Freq. 5s STATUS 10s 0.1s 15s 180s 120s 1 2 30s 60Hz min 60s max 3 50Hz 4 0 SET 5 9 8 6 7 25% Mode 100% I Motor DXE-EXT-S ET Abbildung 52: Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET Das Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET ermöglicht eine einfache Änderung der Grundeinstellungen des Drehzahlstarters DE1…, ohne eine Bedieneinheit oder einen PC einsetzen zu müssen.
5 Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET 5.2 Montage/Demontage auf Drehzahlstarter DE1… 5.2 Montage/Demontage auf Drehzahlstarter DE1… Das Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET wird in die RJ45-Buchse und die beiden Rastöffnungen für die Befestigungs-Clips des Drehzahlstarters DE1… eingesteckt. → Montage und Demontage des Konfigurationsmoduls DXE-EXT-SET erfolgen von Hand, ohne Werkzeug. Führen Sie die erforderlichen Montagehandhabungen und Einstellungen ohne Gewaltanwendung aus.
5 Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET 5.3 Beschreibung und Handhabungen 5.3 Beschreibung und Handhabungen Die Einstellungen der Potenziometer und Drehschalter am Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET erfordern einen Schraubendreher mit Flachklinge (0,4 x 2,5 mm). Ramp 3s 1s Fixed Freq. 5s STATUS 10s 0.
5 Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET 5.3 Beschreibung und Handhabungen Die nachfolgende Auflistung beschreibt die Handhabung und Funktionen der Bedien- und Anzeigeelemente des Konfigurationsmoduls DXE-EXT-SET im eingesteckten und betriebsbereiten Zustand des Drehzahlstarters DE1… (LED Run leuchtet).
5 Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET 5.3 Beschreibung und Handhabungen Element Verhalten Beschreibung Potenziometer Fixed. Freq. Mit dem Potenziometer Fixed Freq. kann der Frequenzsollwert zwischen den beiden Grenzwerten f-min (P-02) und f-max (P-01) stufenlos eingestellt werden. Das Potenziometer ist aktiv, wenn die SET-Taste betätigt (< 1 Sekunde) wurde. Die STATUS-LED blinkt dabei mit einer Frequenz von 4 Hz. Das Potenziometer Fixed Freq.
5 Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET 5.
5 Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET 5.3 Beschreibung und Handhabungen 40 Hz P-22 f-Fix4 H H 50 Hz P-23 Mode 3 eine Drehrichtung (FWD) Frequenzsollwert über Potenziometer (0 - +10 V) oder über die Festfrequenz (FF1 = 20 Hz). An Eingang DI3 kann eine externe Fehlermeldung (EXTFLT) angeschlossen werden (siehe Mode 1). Mode 4 digitaler Sollwert (1), eine Drehrichtung (FWD). Der Frequenzsollwert kann als Festfrequenz (FF1 = 20 Hz) oder als digitaler Sollwert vorgegeben werden.
5 Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET 5.
6 Parameter 6 Parameter Nachfolgend werden die Parameter und Funktionen des Drehzahlstarters DE1… beschrieben. Die Parameter können über die frontseitig angeordnete RJ45-Schnittstelle aufgerufen werden und erfordern zur Anzeige und Einstellung optional erhältliche Umsetzer: • Bedieneinheit DX-KEY-LED (ab Version 1.
6 Parameter 6.1 Bedieneinheit DX-KEY-LED 6.1 Bedieneinheit DX-KEY-LED Die optionale Bedieneinheit DX-KEY-LED (ab Version 1.2) des Drehzahlstarters DE1… ermöglicht eine einfache Parametrierung. Sie wird mit einem 3 m langen Verbindungskabel (Patch-Kabel mit RJ45-Stecker) ausgeliefert.
6 Parameter 6.1 Bedieneinheit DX-KEY-LED Tabelle 16: Beschreibung der Bedieneinheit DX-KEY-LED Element der Bedieneinheit Erklärung 7-Segment-LED-Anzeige sechsstellig mit Dezimalpunkten START-Taste Motorstart mit der vorgewählten Drehrichtung (FWD, REV): • siehe Parameter P-12 (z. B. P-12 = 1) • Freigabesignal (+10 - 24 V) an DI1 (FWD) oder DI2 (REV) Hinweis: Mit P-24 = 2 oder 3 ist die START-Taste gesperrt.
6 Parameter 6.1 Bedieneinheit DX-KEY-LED 7-Segment-LED-Anzeige Die Anzeigeeinheit besteht aus einer sechsstelligen 7-Segment-LED-Anzeige mit fünf Dezimalpunkten. Die LED-Segmente leuchten rot. Abbildung 58: 7-Segment-LED-Anzeige → Bei Motorüberlast (siehe Parameter P-08) blinken die fünf Dezimalpunkte. → Bei einer Parametersperre (siehe Parameter P-39) wird im linken Segment ein L(Lock, Sperre) angezeigt.
6 Parameter 6.1 Bedieneinheit DX-KEY-LED 6.1.2 Parameterstruktur In Verbindung mit der Bedieneinheit DX-KEY-LED sind die Parameter im Drehzahlstarter DE1…, bildlich gesprochen, seriell in einem geschlossenen Kreis angeordnet. Die Anwahl erfolgt mit Betätigung der OK-Taste (2 Sekunden lang gedrückt halten), beginnend mit P-01. Mit den beiden Pfeiltasten (UP, DOWN) können schrittweise alle Parameter bis P-14 angewählt werden.
6 Parameter 6.1 Bedieneinheit DX-KEY-LED 6.1.3 Parameter einstellen Die nachfolgende Tabelle 18 zeigt beispielhaft die Handhabungen an der externen Bedieneinheit DX-KEY-LED zum Auswählen und Einstellen des Parameters P-02 (f-min), wenn für einen Antrieb eine minimale Drehzahl (Frequenz) festgelegt werden soll. Tabelle 18: Beispiel zum Einstellen eines Parameters Reihenfolge Befehle Anzeige Beschreibung 0 StoP Stopp-Zustand: Der Drehzahlstarter DE1… ist betriebsbereit.
6 Parameter 6.2 drivesConnect 6.2 drivesConnect Abbildung 60: Themenbereiche von drivesConnect im Startfenster Die Parametriersoftware drivesConnect ermöglicht über einen PC die schnelle Parametrierung, Bedienung und Diagnose sowie die Dokumentation (Ausdruck und Speicherung der Parameterlisten) und den Datentransfer mit einem Drehzahlstarter DE1… Sie kann über das Internet (www.eaton.eu) heruntergeladen und installiert werden.
6 Parameter 6.3 Modbus RTU und CANopen 6.3 Modbus RTU und CANopen Modbus RTU ermöglicht eine zyklische Parametrierung und Steuerung des Drehzahlstarters DE1… über ein zentral gesteuertes Bussystem. Die Einbindung in das Bussystem erfolgt über die frontseitig angeordnete RJ45-Schnittstelle des DE1… mit dem Verbindungskabel DX-CBL-RJ45-… (Patch-Kabel) und dem Splitter DX-SPL-RJ45-… (T-Steckverbinder). → 86 Weitere Informationen zum Thema Modbus RTU bzw.
6 Parameter 6.4 SmartWire-DT 6.4 SmartWire-DT Der Drehzahlstarter DE1… kann über das zentral gesteuerte Verdrahtungssystem SmartWire-DT zyklisch parametriert und gesteuert werden. Das System SmartWire-DT erfordert eine spezielle, 8-polige Verbindungsleitung und zugehörige Stecker. Die Anschaltung des Drehzahlstarters DE1… an das SmartWire-DT-Verdrahtungssystem erfordert die optional erhältliche Anschaltbaugruppe DX-NETSWD3.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung 6.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung Panel Code P-04 Modbus ID 132 Zugriffsrecht RUN, STOP ro/rw RUN rw Name Wert WE Beschreibung t-dec 0.1 - 300 s 5.0 s Einstellung der Verzögerungszeit in Sekunden. Die mit P-04 eingestellte Zeit ist die Zeit zum Verzögern von der mit P-09 eingestellten Nennfrequenz des Motors zum Stillstand. P-05 133 RUN rw Stopp Modus 0; 1 1 Bestimmt das Verhalten des Antriebs, wenn das Freigabesignal weggenommen wird. 0: Auslauf.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung In Bezug auf die Nennfrequenz des Motors (P-09) können für eine maximale Ausgangsfrequenz P-01die Beschleunigungszeit t1 und Verzögerungszeit t2 wie folgt berechnet werden: t1 = P-01 x P-03 P-09 t2 = , P-01 x P-04 P-09 Bei einer vorgegebenen Beschleunigungszeit t1 bzw. Verzögerungszeit t2 können für eine höhere Ausgangsfrequenz (P-01) die erforderlichen Einstellwerte für P-03 (t-acc) bzw.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung 6.5.2 Motordaten P-08 P-07 230/400 V 3.2/1.9 A cosϕ 0.79 0.75 kW 1410 min -1 50 Hz P-10 P-09 Abbildung 63: Motorparameter vom Leistungsschild → In der Werkseinstellung sind die Motordaten (P-07, P-08, P-09) – in Abhängigkeit von der Leistungsgröße – auf die Bemessungsdaten des Drehzahlstarters DE1… eingestellt. → Parameter P-10 ist in der Werkseinstellung auf 0, den frequenzgesteuerten U/f-Modus eingestellt.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung Tabelle 20: Parameter P-07, P-08, P-09, P-10 Panel Code P-07 Modbus ID 135 Zugriffsrecht RUN, STOP ro/rw STOP rw Name Wert WE Beschreibung Motor Nennspannung 50 - 500 V 220 V, 230 V, 380 V, 400 V, 460 V Definiert die Nennspannung des Motors. Ist die Ausgangsfrequenz höher als die Nennfrequenz des Motors (P-09), bleibt die Ausgangsspannung auf dem mit P-07 eingestellten Wert.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung 6.5.3 Motorschutz 6.5.3.1 Überlastschutz (I x t) Zum Schutz des Motors vor thermischer Überlast wird beim Drehzahlstarter DE1… ein thermisches Motormodell mit I x t-Charakteristik berechnet, basierend auf dem Wert von Parameter P-08. Wenn der Motornennstrom geringer ist als der Bemessungsstrom des DE1…, muss dieser geringere Wert in Parameter P-08 eingegeben oder mit Potenziometer I-Motor über das Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET eingestellt werden.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung Tabelle 21: Parameter P-33 Panel Code P-33 Modbus ID 161 Zugriffsrecht RUN, STOP ro/rw STOP rw Name Wert WE Beschreibung Thermischer Speicher Motor 0; 1 0 Bei freigegebener Funktion wird das berechnete thermische Abbild des Motors beim Abschalten der Versorgungsspannung automatisch gespeichert. Der gespeicherte Wert wird beim Wiedereinschalten benutzt.
6 Parameter 6.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung 6.5.4 U/f-Kennlinie Der Wechselrichter im Drehzahlstarter DE1… arbeitet mit einer sinusbewerteten Pulsweitenmodulation (PWM). Die Ansteuerung der IGBTs erfolgt dabei durch zwei auf der U/f-Steuerung basierende Steuerverfahren mit folgenden Merkmalen: U/f (P-10 = 0) • • • Frequenzsteuerung (Hz). Paralleler Anschluss mehrerer Motoren. Großer Leistungsunterschied zwischen Drehzahlstarter DE1… und Motor (PDE1… >> PMotor). Schalten im Ausgang.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung U/f-Steuermodus Die Spannungs-/Frequenz-Steuerung (U/f-Kennlinie) kennzeichnet das Steuerverfahren des Drehzahlstarters DE1…, bei dem die Motorspannung in einem bestimmten Verhältnis zur Frequenz gesteuert wird. Ist das Spannungs-/Frequenz-Verhältnis konstant, spricht man von einer linearen U/fKennlinie. In einer Standardanwendung entsprechen die Eckwerte ① der U/f-Kennlinie (z. B.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung Energieoptimierung Mit Parameter P-06 = 1 wird der Energieoptimierer des Drehzahlstarters DE1… aktiviert und dadurch die Ausgangsspannung automatisch und lastabhängig verändert. Bei Teillast werden mit dieser Funktion die Ausgangsspannung und so die Verluste im Motor reduziert. Der Energieverbrauch verringert sich.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung 6.5.5 Gleichstrombremsung Bei der Gleichstrombremsung (DC-Bremsung) werden die Ständerwicklungen des angeschlossenen Drehstrommotors vom Drehzahlstarter DE1… aus mit Gleichstrom gespeist. Dadurch können sich bereits drehende Motoren (beispielsweise Pumpen oder Lüfter) vor einem Start abgebremst werden oder abgebremste Motoren (beispielsweise Transporteinrichtungen oder Wickler) für eine bestimmte Zeit in einer Stoppposition gehalten werden.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung 6.5.6 Konfiguration der Steuerklemmen Die Funktion der Steuerklemmen 1 bis 4 kann mit Parameter P-15 konfiguriert werden. Dabei wird der Zugriff auf die Steuersignale und Sollwerte, auch in Kombination mit einer externen Bedieneinheit, Modbus RTU oder SmartWire-DT, in Parameter P-12 eingestellt (Prozessdatenzugriff).
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung → Das optionale Konfigurationsmodul DXE-EXT-SET kann nur in der Parametereinstellung P-12 = 0 angewendet werden. Die Funktion der Steuerklemmen (P-15) wird dabei durch den Wahlschalter „Mode“ eingestellt.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung Tabelle 26: Parameter „Steuerklemmen konfigurieren“ Panel Code P-12 Modbus ID 140 Zugriffsrecht RUN, STOP ro/rw RUN rw Name Wert WE Beschreibung ProcessDataAccess 0, 1, …, 13 0 Lokale Einstellung der Befehls- und Sollwertquelle 0: Klemmenbetrieb. Der Antrieb reagiert direkt auf Signale an den Steuerklemmen. 1: Der Antrieb kann in einer Drehrichtung über eine externe Bedieneinheit gesteuert werden.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung 6.5.6.1 Steuerklemmen und Bedieneinheit In Verbindung mit einer optionalen externen Bedieneinheit (DXE-KEY-LED) kann die Start-Stopp-Steuerung des Antriebs über die START- und STOPTaste vorgegeben und die Drehzahl bzw. der Frequenzsollwert über die beiden Pfeil-Tasten eingestellt werden. In der Werkseinstellung wird der hier eingestellte digitale Frequenzsollwert nicht gespeichert. Er wird mit jedem StoppBefehl automatisch auf null zurückgesetzt, → Abschnitt 6.5.6.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung In beiden Einstellungen (P-12 = 1, P-12 = 2) können die Steuerklemmen mit P-15 wie folgt konfiguriert werden: Tabelle 27: Konfiguration mit externer Bedieneinheit P-15 (Mode) DI1 DI2 DI3 AI1/DI4 0 FWD REV f-Fix1 n. F. REF – bei DE11 1 FWD REV EXTFLT n. F. REF – bei DE11 2 FWD REV Select f-Fix Bit0 Select f-Fix Bit1 3 FWD f-Fix1 EXTFLT n. F.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung 6.5.6.3 SmartWire-DT In Verbindung mit SmartWire-DT können die Steuerklemmen in Parameter P-15 wie nachfolgend aufgeführt konfiguriert werden. → Der Prozessdatenzugriff über SmartWire-DT (P-12 = 9, 10, 11, 13) erfordert ein SmartWire-DT Modul DX-NET-SWD3. → Weitere Informationen und technische Daten zu SmartWire-DT und zum Anschaltmodul DX-NET-SWD3 entnehmen Sie bitte dem Handbuch MN04012009Z.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung P-12 = 10 (Steuerung), Sollwert über Steuerklemmen Tabelle 29: Konfiguration mit SWD und P-12 (= 10) P-15 (Mode) DI1 DI2 DI3 AI1/DI4 0 START n. F. f-Fix1 f-REF 1 START n. F. EXTFLT f-REF 2 START P-01 Select f-Fix Bit0 Select f-Fix Bit1 3 START f-Fix1 EXTFLT f-REF 4 START UP f-Fix1 DOWN 5 START UP EXTFLT DOWN 6 START n. F. UP DOWN 7 START Select f-Fix Bit0 EXTFLT Select f-Fix Bit1 8 START n. F. f-Fix1 f-REF 9 START n.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung 6.5.6.4 Digital-Sollwert Reset-Modus Tabelle 31: Parameter P-24 Panel Code P-24 Zugriffsrecht RUN, STOP ro/rw RUN rw Name Wert WE Beschreibung Digital Sollwert ResetModus 0, 1, 2, 3 0 Bestimmt das Verhalten des Antriebs bei START und Steuerung über die Bedieneinheit oder bei Steuerung über UP und DOWN Befehle an den Klemmen. 0: Start mit min. Drehzahl 1: Start mit der Drehzahl vor dem letzten Abschalten 2: Start mit min.
6 Parameter 6.5 Parameterbeschreibung 6.5.6.5 Analog-Eingang (AI1/DI4) Steuerklemme 4 ist in der Werkseinstellung als Analog-Eingang AI1 (0 - +10 V) konfiguriert. Bezugspotenzial ist Steuerklemme 0 V.
6 Parameter 6.
6 Parameter 6.6 Parametersperre 6.6 Parametersperre Die Parameter des Drehzahlstarters DE1… können vor einer Fehlbedienung geschützt werden. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass nur berechtigte Personen Änderungen vornehmen können. Mit P-39 = 1wird der Zugriff auf alle Parameter gesperrt (ro = read only). Ausnahme: Der Zugriff auf Parameter P-14 ist immer aktiv. Die Zugriffsquelle auf die Parameter ist in P-41 definiert.
6 Parameter 6.7 Werkseinstellung Tabelle 33: Parametersperre Panel Code P-14 Modbus ID 142 Zugriffsrecht RUN, STOP ro/rw RUN rw Name Wert WE Beschreibung Kennwort 0 - 65535 0 Eingabe des Kennworts für den Zugang zum erweiterten Parametersatz. Der einzugebende Wert wird durch P-38 bestimmt (Werkseinstellung: 101). Der erweiterte Parametersatz ist damit zugänglich.
6 Parameter 6.8 Betriebsdatenanzeige 6.8 Betriebsdatenanzeige Die Betriebsdaten des Drehzahlstarters können im erweiterten Parametersatz (P-14 = 101 → Seite 83) angezeigt werden: • • externe Bedieneinheit DX-KEY-LED: bei P00 die OK-Taste betätigen. Parametriersoftware drivesConnect: Verzeichnis „Monitor“ öffnen Die gemessenen bzw. berechneten Betriebsdaten sind als P00-01 bis P00-20 aufgelistet.
7 Bussysteme Modbus RTU und CANopen 7.1 Modbus RTU 7 Bussysteme Modbus RTU und CANopen 7.1 Modbus RTU → Das Bussystem Modbus RTU im Zusammenhang mit dem Drehzahlstarter DE1… wird ausführlich in einem separaten Handbuch beschrieben: MN040018: „Modbus RTU – Kommunikationshandbuch für Frequenzumrichter DA1, DC1, DE1“ → Weitere Informationen zum Thema Modbus finden Sie im Internet unter: www.modbus.org 7.
7 Bussysteme Modbus RTU und CANopen 7.2 CANopen 114 DE1… Drehzahlstarter 04/17 MN040011DE www.eaton.
8 Technische Daten 8.1 Leistungsmerkmale 8 Technische Daten Die folgenden Tabellen zeigen die Leistungsmerkmale des Drehzahlstarters DE1… in den einzelnen Leistungsgrößen mit der zugeordneten Motorleistung. → Die Zuordnung der Motorleistung erfolgt gemäß dem Bemessungsstrom. → Die Motorleistung kennzeichnet die abgegebene Wirkleistung an der Antriebswelle eines normalen, vierpoligen, innen- oder außenbelüfteten Drehstrom-Asynchronmotors mit 1500 min-1 (bei 50 Hz) und 1800 min-1 (bei 60 Hz) Umdrehungen.
8 Technische Daten 8.2 Allgemeine Bemessungsdaten 8.
8 Technische Daten 8.3 Nenndaten 8.3 Nenndaten 8.3.
8 Technische Daten 8.
8 Technische Daten 8.
8 Technische Daten 8.
8 Technische Daten 8.3 Nenndaten 8.3.
8 Technische Daten 8.
8 Technische Daten 8.
8 Technische Daten 8.
8 Technische Daten 8.
8 Technische Daten 8.
8 Technische Daten 8.4 Abmessungen b2 8.
8 Technische Daten 8.4 Abmessungen 128 DE1… Drehzahlstarter 04/17 MN040011DE www.eaton.
9 Zubehör 9.1 Externe Bedieneinheit DX-KEY-LED 9 Zubehör 9.1 Externe Bedieneinheit DX-KEY-LED Abbildung 74: DX-KEY-LED mit RJ45-Kabel (3 m) Die Bedieneinheit DX-KEY-LED ermöglicht die Parametrierung, Betriebsdatenanzeige und externe Steuerung beim Drehzahlstarter DE1… Im Lieferumfang von DX-KEY-LED ist eine 3 m lange Anschlussleitung mit RJ45-Stecker enthalten. Die maximal zulässige Leitungslänge beträgt 100 m. DX-KEY-LED ist zur Montage in einer Schaltschranktür vorgesehen.
9 Zubehör 9.1 Externe Bedieneinheit DX-KEY-LED → Ausführliche Hinweise zur Installation des externen Keypads finden Sie in der Montageanweisung IL04012020Z. In einem PowerXL-Netzwerk mit maximal 63 Teilnehmern (OP-Bus) können maximal zwei Bedieneinheiten angeschlossen werden.
9 Zubehör 9.1 Externe Bedieneinheit DX-KEY-LED Port-Adresse einstellen Die Port-Adresse der Bedieneinheit kann über die Tastenkombination OK + STOP + ▼ eingestellt werden. Anzeige: Port-1 Über die Pfeiltasten wird die Port-Adresse (Port-1 oder Port-2) zugewiesen. Ein erneutes Betätigen der Tastenkombination OK + STOP + ▼ speichert die Einstellungen in der Bedieneinheit. Teilnehmeradresse einstellen → Die Einstellung der Teilnehmeradressen ist nur in einer direkten (Punkt-zu-Punkt-) Verbindung möglich.
9 Zubehör 9.2 Kommunikationsstick DX-COM-STICK 9.2 Kommunikationsstick DX-COM-STICK Der Kommunikationsstick DX-COM-STICK ermöglicht eine einfache Parameterübertragung: • • • Kopieren aller Parameter innerhalb einer Gerätereihe (DE1, DC1, DA1) der gleichen Leistungsgröße, Kopieren aller Parameter – außer den leistungsbezogenen Parametern – innerhalb einer Gerätereihe (DE1, DC1, DA1) bei unterschiedlichen Leistungsgrößen, Bluetooth-Online-Verbindung aller Parameter mit einem PC.
9 Zubehör 9.2 Kommunikationsstick DX-COM-STICK Die Speicherung der Parameter wird über die Pfeil-Tasten des Kommunikationssticks DX-COM-STICK gesteuert: Die Parameter werden vom Kommunikationsstick DX-COM-STICK in das angeschlossene Gerät kopiert (⑥). Die Parameter werden vom angeschlossenen Gerät auf den Kommunikationsstick DX-COM-STICK kopiert (⑤).
9 Zubehör 9.3 SmartWire-DT DX-NET-SWD3 9.3 SmartWire-DT DX-NET-SWD3 Ready I A O Abbildung 79: DX-NET-SWD3 Das Optionsmodul DX-NET-SWD3 ermöglicht die Anschaltung eines Drehzahlstarters DE1… an SmartWire-DT. In Verbindung mit den SmartWire-DT Gateways wird so eine direkte Kommunikation über beispielsweise PROFIBUS DP oder PROFINET mit dem Profidrive-Profil ermöglicht.
9 Zubehör 9.4 PC-Kabel DX-CBL-PC1M5 9.4 PC-Kabel DX-CBL-PC1M5 L1/L L2/N L3 L1/L L2/N L3 drivesConnect USB 0 V +10 V 1 0 V +10 V 1 2 3 4 2 U U V 3 4 13 14 13 14 W V W RJ45 Abbildung 81: DX-CBL-PC-1M5 Die PC-Anschaltung DX-CBL-PC-1M5 ermöglicht eine kabelgebundene, galvanisch getrennte Kommunikation zwischen dem Drehzahlstarter DE1… und einem PC mit Windows-Betriebssystem (Punkt-zu-Punkt-Verbindung), auf dem die Parametriesoftware drivesConnect installiert ist.
9 Zubehör 9.5 Anschaltbaugruppe DX-COM-PCKIT 9.5 Anschaltbaugruppe DX-COM-PCKIT Die Anschaltbaugruppe DX-COM-PCKIT ermöglicht eine kabelgebundene, galvanisch getrennte Kommunikation zwischen einer Master-Steuerung (Host computer) und mehreren (maximal 63) PowerXL-Geräten. USB 6 5 4 3 2 1 PWR RxD TxD SW Abbildung 82: Serial DX-COM-PCKIT DX-COM-PCKIT ist für den Einbau in einen Schaltschrank vorgesehen.
9 Zubehör 9.5 Anschaltbaugruppe DX-COM-PCKIT DX-COM-PCKIT hat mehrere Schnittstellen in unterschiedlichen Ausprägungen. Für eine direkte PC-Anschaltung sind im Lieferumfang enthalten: • • ein etwa 80 cm langes Kabel mit USB-Schnittstelle (Typ A und Typ B), ein etwa 80 cm langes Kabel mit RS485- und RJ45-Stecker. → Weitere Informationen zu DX-COM-PCKIT finden Sie in der Montageanweisung IL04012022Z. DE1… Drehzahlstarter 04/17 MN040011DE www.eaton.
9 Zubehör 9.6 Kabel und Schutzeinrichtungen 9.6 Kabel und Schutzeinrichtungen Die Netz- und Motorkabel müssen entsprechend den lokalen Vorschriften dimensioniert werden. Sie müssen für die entsprechenden Lastströme ausgelegt sein. Die Nennströme sind auf Seite 117 ff. angegeben. Es müssen Stromkabel mit Isolierungen entsprechend den vorgegebenen Netzspannungen verwendet werden. Die Leitfähigkeit der PE-Leiter muss gleich der Leitfähigkeit der Phasenleiter sein (gleicher Querschnitt).
9 Zubehör 9.
9 Zubehör 9.6 Kabel und Schutzeinrichtungen Tabelle 38: Zugeordnete Schutzgeräte für Geräte DE1…-12… Eingangsstrom1) ILN Gerätetyp Sicherungen (IEC) Sicherungen (UL), Branch-Protection, AWG wiring required SCCR 14 kA A A 1-phasig 2-phasig 230 V AC 230 V AC A SCCR 100 kA 1-polig 2-polig 277 V AC 480 Y/277 V AC Type J: CC or T Bussmann Bestellnr.
9 Zubehör 9.7 Netzschütze DIL… 9.7 Netzschütze DIL… → Die hier aufgeführten Netzschütze berücksichtigen den eingangsseitigen Netzbemessungsstrom ILN des Drehzahlstarters DE1… ohne Netzdrossel. Die Auswahl erfolgt nach dem thermischen Strom → Ith = Ie (AC-1) bei der angegebenen Umgebungstemperatur. ACHTUNG Der Tipp-Betrieb über das Netzschütz ist nicht zulässig (Pausenzeit ≧ 30 s zwischen Aus- und Einschalten).
9 Zubehör 9.8 Netzdrosseln DX-LN… 9.8 Netzdrosseln DX-LN… Die Zuordnung der Netzdrosseln erfolgt gemäß den Nenneingangsströmen des Drehzahlstarters DE1… Abbildung 85: Netzdrosseln DEX-LN… → Arbeitet der Drehzahlstarter DE1… an seiner Bemessungsstromgrenze, so wird, bedingt durch die Netzdrossel bei einem uk-Wert von etwa 4 %, die maximal mögliche Ausgangsspannung des Drehzahlstarters (U2) auf etwa 96 % der Netzspannung (ULN) herabgesetzt.
9 Zubehör 9.
9 Zubehör 9.9 Externe EMV-Filter 9.9 Externe EMV-Filter Die Funkentstörfilter DX-EMC… ermöglichen den Einsatz des Drehzahlstarters DE1… in anderen EMV-Funkstörklassen in 1. und 2. Umgebung (IEC/EN 61800-3) und den Betrieb mit größeren Motorleitungslängen. Abbildung 86: Funkentstörfilter DX-EMC12… und DX-EMC34… Die externen Funkentstörfilter DX-EMC… sollten hochkant, an der linken Seite des Drehzahlstarters DE1… montiert werden.
9 Zubehör 9.9 Externe EMV-Filter 8 mm (0.31") 3 4 PE 2 1 L1/L L2/N L3 Abbildung 88: Anpassung der konfektionierten Anschlussleitungen Die Gabel-Kabelschuhe müssen unmittelbar an ihrem Anschlussende abgetrennt werden [1]. Ein Kürzen der Anschlussleitungen sollte dabei vermieden werden. Für den direkten Anschluss in die Leistungsklemmen des DE1… (L/l1,L2/N, L3, PE) [4] müssen die abgeschnittenen Kabelenden auf einer Länge von 8 mm ab isoliert werden [2].
9 Zubehör 9.10 Motordrosseln DX-LM3… 9.10 Motordrosseln DX-LM3… Der Einsatz einer Motordrossel wird empfohlen bei großen Leitungslängen und bei einem parallelen Anschluss mehrerer Motoren. Die Motordrossel wird im Ausgang des Drehzahlstarters DE1… angeordnet. Ihr Bemessungsstrom muss stets gleich oder größer als der Bemessungsstrom des Drehzahlstarters sein.
9 Zubehör 9.
9 Zubehör 9.10 Motordrosseln DX-LM3… 148 DE1… Drehzahlstarter 04/17 MN040011DE www.eaton.
10 Fehlermeldungen 10 Fehlermeldungen Der Drehzahlstarter DE1… besitzt intern mehrere Überwachungsfunktionen. Bei einer erkannten Abweichung vom ordnungsgemäßen Betriebszustand zeigt er eine Fehlermeldung an: • • • • Antrieb stoppt, LED Status leuchtet rot, LED Fault Code blinkt rot (siehe Fehlerliste), Relaiskontakt (Steuerklemme 13/14) öffnet.
10 Fehlermeldungen 10.1 Fehlermeldung quittieren (Reset) Bei einem internen Kommunikationsfehler (CPU-Fehler) des Drehzahlstarters DE1… verlischt die grüne LED Run und die beiden LEDs Status und Fault Code leuchten kontinuierlich rot. → Der Drehzahlstarter DE1… ist defekt und muss ausgetauscht werden. 10.1 Fehlermeldung quittieren (Reset) → Die Werkseinstellung des Drehzahlstarters DE1… ist Auto-0 (P-30).
10 Fehlermeldungen 10.2 Fehlerspeicher Das nachfolgende Beispiel zeigt einen Aufruf des Fehlerspeichers mit der Bedieneinheit DX-KEY-LED: Anzeige Erläuterung Betriebszustand Stopp. OK-Taste für 2 Sekunden betätigen. Es wird der zuletzt aufgerufene Parameter angezeigt (z. B. P-00) Die letzte Anzeigestelle blinkt dabei. Mit den Pfeiltasten ▲ (UP) oder ▼ (DOWN) den Fehlerspeicher P-13 anwählen und mit Drücken der OK-Taste bestätigen.
10 Fehlermeldungen 10.3 Fehlerliste 10.
10 Fehlermeldungen 10.
10 Fehlermeldungen 10.3 Fehlerliste 154 DE1… Drehzahlstarter 04/17 MN040011DE www.eaton.
11 Parameterliste 11 Parameterliste Nachfolgend finden Sie eine Übersicht aller Parameter des Drehzahlstarters DE1… mit einer Kurzbeschreibung.
11 Parameterliste Modbus ID RUN, STOP ro/rw P-05 133 RUN rw Name Wert WE Beschreibung Stopp Modus 0; 1 1 Bestimmt das Verhalten des Antriebs, wenn das Freigabesignal weggenommen wird. Seite Parameter Zugriffsrecht 89 0: Auslauf. Wenn das Freigabesignal weggenommen wird, wird der Ausgang des Gerätes sofort gesperrt und der Motor trudelt aus. 1: Rampe. Wenn das Freigabesignal weggenommen wird, fährt der Antrieb mit der mit P-04 eingestellten Verzögerungsrampe zum Stillstand.
11 Parameterliste Modbus ID RUN, STOP ro/rw P-12 140 RUN rw Name Wert WE Beschreibung Lokale Prozessdaten Quelle 0 - 13 0 Lokale Einstellung der Befehls- und Sollwertquelle Seite Parameter Zugriffsrecht 100f f. 0: Klemmenbetrieb. Der Antrieb reagiert direkt auf Signale an den Steuerklemmen. 1: Der Antrieb kann in einer Drehrichtung über eine externe Bedieneinheit gesteuert werden. 2: Der Antrieb kann in beiden Drehrichtungen über eine externe Bedieneinheit gesteuert werden.
11 Parameterliste Name Wert WE Beschreibung Seite ro/rw RUN, STOP Parameter Modbus ID Zugriffsrecht Erweiterter Parameterbereich (Zugriffscode: P-14 = 101 in der Werkseinstellung) P-15 143 STOP rw DI Konfiguration Auswahl 0-9 0 Funktion der Steuerklemmen Mit P12 = 0 können die Steuerklemmen DI1 bis DI4 auf folgende Funktionen eingestellt werden: Mode DI1 DI2 DI3 0 FWD REV Select REF/f-Fix1 REF 1 FWD REV EXTFLT REF 2 FWD REV Select f-Fix Bit0 Select f-Fix Bit1 3 FWD Selec
11 Parameterliste Beschreibung P-21 149 STOP rw f-Fix2 P-02 - P-01 30 Hz Einstellung Festfrequenz 2 Wert kann zwischen f-min und f-max eingestellt werden. Vorwahl über einen digitalen Steuerbefehl. 101 P-22 150 STOP rw f-Fix3 P-02 - P-01 40 Hz Einstellung Festfrequenz 3 Wert kann zwischen f-min und f-max eingestellt werden. Vorwahl über einen digitalen Steuerbefehl.
11 Parameterliste Modbus ID RUN, STOP ro/rw P-30 158 STOP rw Name Wert WE Beschreibung Start Modus EdgE-r, Auto-0 Auto-9 Auto-0 Bestimmt das Verhalten des Antriebs in Bezug auf die Freigabe und konfiguriert den automatischen Wiederanlauf nach einem Fehler. Seite Parameter Zugriffsrecht – Edge-r: Nach dem Einschalten der Versorgungsspannung oder nach einem RESET wird der Antrieb nicht starten, wenn das Freigabesignal weiterhin ansteht. Zum Start ist eine ansteigende Flanke erforderlich.
11 Parameterliste Modbus ID RUN, STOP ro/rw P-35 163 RUN rw Name Wert WE Beschreibung RS485-0 Baudrate 0, 1, …, 4 4 RS485-Baudrate Seite Parameter Zugriffsrecht – 0: 960 Bit/s 1: 19.2 kBit/s 2: 38.4 kBit/s 3: 57.6 kBit/s 4: 115.2 kBit/s P-36 164 RUN rw Modbus RTU0 COM Timeout 0, 1, …, 8 0 Modbus RTU0 COM Timeout – Zeit zwischen einem Kommunikationsverlust und der daraus resultierenden Abschaltung. Die Einstellung „0“ deaktiviert die Abschaltung.
11 Parameterliste Name Wert WE Beschreibung Seite ro/rw RUN, STOP Parameter Modbus ID Zugriffsrecht P-42 f-SkipBand1 Bandbreite der Ausblendfrequenz Definiert die Größe des Frequenzbereichs um f-Skip1, in dem der Antrieb nicht stationär betrieben wird, um mechanische Resonanzen der Anwendung zu vermeiden. P-43 f-Skip1 Definiert den Mittelpunkt des mit f-SkipBand1 festgelegten Frequenzbandes, in dem der Antrieb nicht stationär betrieben wird.
11 Parameterliste Name Wert WE Beschreibung CAN0 Baudrate 0-3 2 CANopen-Baudrate Seite ro/rw RUN, STOP Modbus ID Parameter Zugriffsrecht Nur bei Drehzahlstarter DE11-… P-50 RUN rw Mögliche Werte: 0: 125 kBit/s 1: 250 kBit/s 2: 500 kBit/s 3: 1000 kBit/s P-51 RUN rw RO1 Funktion 0-9 0 Auswahl der Funktion des Ausgangsrelais RO1 0: RUN, Freigabe (FWD/REV) 1: READY, DE11 betriebsbereit 2: Drehzahl = Drehzahlsollwert 3: Fehlermeldung (DE11 nicht betriebsbereit) 4: Drehzahl > RO1 Obere Gre
11 Parameterliste Anzeigeparameter, Monitor Erweiterter Parameterbereich (Zugriffscode: P-14 = 101 in der Werkseinstellung) Tabelle 47: Anzeigeparameter, Monitor Display Name Wert Beschreibung P0-01 Analogeingang1 0,0 - 100 % Analogeingang 1 Höhe des Signals an Analogeingang 1 unter Berücksichtigung von Skalierung und Offset P0-02 – – – P0-03 Frequenzsollwert 0,0 - 300 Hz Frequenzsollwert in Hz. Wird in U/min umgerechnet, wenn Motordaten vorliegen.
11 Parameterliste Display Name Wert Beschreibung P0-15 DC-Link0 Protokoll 000 Verlauf Zwischenkreisspannung DC-Link1 Protokoll Zeigt die letzten 8 Werte der Zwischenkreisspannung vor einer Fehlerabschaltung.
11 Parameterliste 166 DE1… Drehzahlstarter 04/17 MN040011DE www.eaton.
Stichwortverzeichnis A Abisolierlänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45, 55 Abkürzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Ableitströme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 Abschaltvorrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Analog-Eingang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 Analog-Eingang, Skalierung . . . . . . . . . . . . . .
L Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 LED-Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 Leistungsklemmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Leistungsmerkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 Leistungsschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Leistungsteil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 Leistungsteil, anschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
V Verlustleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118, 121, 124 Versorgungsspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19, 40 Verzögerungszeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 W Warnhinweise, zum Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . 68 Wartung (Wartungsmaßnahmen) . . . . . . . . . . . . 21 Wartungsintervalle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Wechselstromnetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Werkseinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . .