Handbuch PowerXL™ DA1 Frequenzumrichter Installationshandbuch 11/16 MN04020005Z-DE
Alle Marken- und Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Titelhalter. Störfallservice Bitte rufen Sie Ihre lokale Vertretung an: http://www.eaton.eu/aftersales oder Hotline After Sales Service: +49 (0) 180 5 223822 (de, en) AfterSalesEGBonn@eaton.
Gefahr! Gefährliche elektrische Spannung! Vor Beginn der Installationsarbeiten • Gerät spannungsfrei schalten. • Gegen Wiedereinschalten sichern. • Spannungsfreiheit feststellen. • Erden und kurzschließen. • Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken. • Die für das Gerät angegebenen Montagehinweise (IL) sind zu beachten. • Nur entsprechend qualifiziertes Personal gemäß EN 50110-1/-2 (VDE 0105 Teil 100) darf Eingriffe an diesem Gerät/System vornehmen.
• Der Anwender muss in seiner Maschinenkonstruktion Maßnahmen berücksichtigen, die die Folgen bei Fehlfunktion oder Versagen des Antriebsreglers (Erhöhung der Motordrehzahl oder plötzliches Stehenbleiben des Motors) begrenzen, so dass keine Gefahren für Personen oder Sachen verursacht werden können, z. B.: – Weitere unabhängige Einrichtungen zur Überwachung sicherheitsrelevanter Größen (Drehzahl, Verfahrweg, Endlagen usw.).
Inhaltsverzeichnis 0 Zu diesem Handbuch ................................................................. 5 0.1 Zielgruppe .................................................................................... 5 0.2 Änderungsprotokoll ...................................................................... 5 0.3 0.3.1 0.3.2 0.3.3 Lesekonventionen........................................................................ Warnhinweise vor Sachschäden ..................................................
2 2.2.4 2.2.5 Total Harmonic Distortion (THD) .................................................. 41 Blindleistungs-Kompensationseinrichtungen ............................... 41 2.3 2.3.1 2.3.2 2.3.3 2.3.4 2.3.5 2.3.6 Sicherheit und Schalten ............................................................... Abschaltvorrichtung ..................................................................... Sicherungen .................................................................................
3.5.4 3.5.5 3.5.6 3.5.7 VAR-Schraube .............................................................................. Schirmung .................................................................................... EMC-Kabelhalterungen ................................................................ Installationsübersicht ................................................................... 3.6 3.6.1 3.6.2 Elektrische Installation .................................................................
6.3.2 6.3.3 6.3.4 Baugrößen FS4 bis FS7 in IP55 ................................................... 158 Baugröße FS8 in IP20 .................................................................. 159 Baugrößen FS2 und FS3 in IP66 .................................................. 160 6.4 Leitungsquerschnitte ................................................................... 161 6.5 Sicherungen ................................................................................. 164 6.6 Netzschütze .........
0 Zu diesem Handbuch 0.1 Zielgruppe 0 Zu diesem Handbuch In diesem Handbuch (11/16 MN04020005Z-DE) finden Sie spezielle Informationen, um einen Frequenzumrichter der Gerätereihe DA1 auszuwählen und anzuschließen. Es beschreibt alle Baugrößen der Gerätereihe DA1. Unterschiede und Besonderheiten der einzelnen Leistungs- und Baugrößen sind entsprechend vermerkt. Zubehör zur Anpassung der Frequenzumrichter DA1 auf Ihre Anforderungen ist entsprechend aufgeführt.
0 Zu diesem Handbuch 0.3 Lesekonventionen 0.3 Lesekonventionen In diesem Handbuch werden Symbole mit folgender Bedeutung verwendet: ▶ Zeigt Handlungsanweisungen an. 0.3.1 Warnhinweise vor Sachschäden ACHTUNG Warnt vor möglichen Sachschäden. 0.3.2 Warnhinweise vor Personenschäden VORSICHT WARNUNG GEFAHR → Weist auf nützliche Tipps hin. → In einigen Abbildungen sind zur besseren Veranschaulichung das Gehäuse des Frequenzumrichters sowie andere sicherheitsrelevante Teile weggelassen worden.
0 Zu diesem Handbuch 0.4 Weiterführende Dokumente 0.4 Weiterführende Dokumente → Weitere Informationen zu den hier beschriebenen Geräten finden Sie im Internet unter: www.eaton.eu/powerxl sowie www.eaton.de/EatonDE/ProdukteundLoesungen/Electrical/index.htm → Kundensupport → Download Center – Dokumentation Geben Sie dort im Suchfeld Schnellsuche den Dokumentnamen (beispielsweise „MN04020005“) ein. 0.5 Abkürzungen In diesem Handbuch werden folgende Abkürzungen eingesetzt.
0 Zu diesem Handbuch 0.6 Netzanschlussspannungen 0.6 Netzanschlussspannungen Die Angaben der Bemessungsbetriebsspannungen in den nachfolgenden Tabellen basieren auf den genormten Nennwerten in mittelpunktgeerdeten Sternnetzen. In ringförmigen Stromnetzen (z. B. in Europa) entspricht die Bemessungsspannung am Übergabepunkt der Energieversorgungsunternehmen (EVUs) dem Wert in den Verbrauchsnetzen (z. B. 230 V, 400 V). In sternförmigen Stromnetzen (z. B.
1 Gerätereihe DA1 1.1 Einleitung 1 Gerätereihe DA1 1.1 Einleitung Die PowerXL™ Frequenzumrichter der Reihe DA1 sind aufgrund ihrer umfangreichen Funktionalität und hohen Zuverlässigkeit besonders für anspruchsvolle Verwendungszwecke sowohl mit synchronen als auch mit asynchronen Drehstrommotoren geeignet. Die innovative Technologie und hohe Zuverlässigkeit des Frequenzumrichters DA1 erfüllt dabei wichtige Bedürfnisse des Maschinen- und Anlagenbaus zur Optimierung von Fertigungs- und Herstellungsprozessen.
1 Gerätereihe DA1 1.1 Einleitung DC- L1/L L2/N L3 REV PWR 0 FWD OFF ON COM 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 DC+ BR U 18 V W Schutzart IP20 Schutzart IP66 mit Bedienelementen Schutzart IP55 Schutzart IP20 (200 kW, 250 kW) DA1-…-A20C DA1-…-B6SC (DA1-…-B66C – ohne Bedienelemente) DA1-…-B55C DA1-…-B20C Abbildung 1: Ausprägungen und Gehäusevarianten 10 DA1 Frequenzumrichter 11/16 MN04020005Z-DE www.eaton.
1 Gerätereihe DA1 1.2 Systemübersicht 1.2 Systemübersicht ② ① DC- L1/L L2/N L3 ⑧ COM 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 DC+ BR U 18 V W ⑦ ④ ⑤ ⑥ OP ST PROFIBUS DP-V 1 Abbildung 2: Systemübersicht (Beispiel: Baugröße FS2, Schutzart IP20) a Frequenzumrichter DA1-… b Netzdrossel DX-LN…, Motordrossel DX-LM3-…, Sinusfilter DX-SIN3-… c Bremswiderstand DX-BR… d Feldbusanschaltung DX-NET… und Erweiterungsgruppe DXA-EXT… e Kommunikationsmodul DX-COM-STICK und Zubehör (z. B.
1 Gerätereihe DA1 1.3 Überprüfen der Lieferung 1.3 Überprüfen der Lieferung → Überprüfen Sie bitte vor dem Öffnen der Verpackung anhand des Typenschilds auf der Verpackung, ob es sich bei dem gelieferten Frequenzumrichter um den von Ihnen bestellten Typ handelt. TM Power XL Variable Frequency Drive DA1-124D3FB-A20C VFD DA1 1~/3~240V 4.3A 0.75kW /1HP FU DA1 1~/3~240V 4.3A 0.75kW /1HP VFD DA1 1~/3~240V 4.3A 0.75kW /1HP VFD DA1 1~/3~240V 4.3A 0.
1 Gerätereihe DA1 1.
1 Gerätereihe DA1 1.4 Bemessungsdaten 1.4 Bemessungsdaten 1.4.1 Bemessungsdaten auf dem Typenschild Die gerätespezifischen Bemessungsdaten eines Frequenzumrichters DA1 sind auf dem Typenschild des Geräts aufgeführt.
1 Gerätereihe DA1 1.
1 Gerätereihe DA1 1.4 Bemessungsdaten 1.4.2 Typenschlüssel Der Typenschlüssel bzw.
1 Gerätereihe DA1 1.
1 Gerätereihe DA1 1.4 Bemessungsdaten 1.4.
1 Gerätereihe DA1 1.
1 Gerätereihe DA1 1.
P1) (400 V, 50 Hz) P2) (440 - 480 V, 60 Hz) A kW HP DA1-34302FB-B55C 302 160 250 OLED – ✓ DA1-34370FB-B20C3) 370 200 300 OLED – DA1-34450FB-B20C3) 450 250 350 OLED – Schutzart Baugröße Brems-Chopper Funkentstörfilter Ie Lokale Bedienelemente Zugeordnete Motorleistung (Induktionsmotor)1 Anzeige (Bedieneinheit) Bemessungsstrom Typ Zwischenkreisdrossel 1 Gerätereihe DA1 1.
1 Gerätereihe DA1 1.
1 Gerätereihe DA1 1.5 Benennung 1.5 Benennung 1.5.1 Schutzart IP20 (FS2, FS3) Die folgende Zeichnung zeigt beispielhaft die Benennung für die Frequenzumrichter DA1 in der Baugröße FS2 in Schutzart IP20.
1 Gerätereihe DA1 1.5 Benennung 1.5.2 Schutzart IP20 (FS8) Die folgende Zeichnung zeigt beispielhaft die Benennung für die Frequenzumrichter DA1 in der Baugröße FS8 in Schutzart IP20.
1 Gerätereihe DA1 1.5 Benennung 1.5.3 Schutzart IP55 (FS4, FS5, FS6, FS7) Die folgende Zeichnung zeigt beispielhaft die Benennung für die Frequenzumrichter DA1 in der Baugröße FS4 in Schutzart IP55.
1 Gerätereihe DA1 1.5 Benennung 1.5.4 Schutzart IP66 (FS2, FS3) Die folgende Zeichnung zeigt beispielhaft die Benennung für die Frequenzumrichter DA1 in der Baugröße FS2 in Schutzart IP66.
1 Gerätereihe DA1 1.6 Spannungsklassen 1.
1 Gerätereihe DA1 1.
1 Gerätereihe DA1 1.
1 Gerätereihe DA1 1.7 Auswahlkriterien 1.7 Auswahlkriterien Die Auswahl des Frequenzumrichters erfolgt gemäß der Versorgungsspannung ULN des speisenden Netzes und dem Bemessungsstrom des zugeordneten Motors. Dabei muss die Schaltungsart (Δ / ) des Motors passend zur Versorgungsspannung gewählt werden. Der Ausgangsbemessungsstrom Ie des Frequenzumrichters muss größer oder gleich dem Motorbemessungsstrom sein.
1 Gerätereihe DA1 1.7 Auswahlkriterien → Bei einer Parallelschaltung mehrerer Motoren am Ausgang des Frequenzumrichters addieren sich die Motorströme geometrisch – getrennt nach Wirk- und Blindstromanteil. Bemessen Sie den Frequenzumrichter daher so groß, dass der Gesamtstrom vom Frequenzumrichter geliefert werden kann. Gegebenenfalls müssen hier zur Dämpfung und Kompensation der abweichenden Stromwerte Motordrosseln oder Sinusfilter zwischen Frequenzumrichter und Motor installiert werden.
1 Gerätereihe DA1 1.8 Leistungsreduzierung (Derating) 1.8 Leistungsreduzierung (Derating) Eine Leistungsreduzierung des Frequenzumrichters DA1 bzw. eine Begrenzung des maximalen Dauerausgangsstromes (I2) ist generell nötig, wenn im Betrieb die • • • Umgebungstemperatur höher als 40 °C ist, eine Aufstellhöhe von 1.000 m überschritten wird, oder die wirksame Schaltfrequenz höher als der Minimalwert ist.
1 Gerätereihe DA1 1.8 Leistungsreduzierung (Derating) Beispiele für die Anwendung von Reduzierungsfaktoren 4 kW Motor (400 V, 8,5 A), Aufstellhöhe 2.000 m über dem Meeresspiegel, Umgebungstemperatur 42 °C, Schaltfrequenz 12 kHz. a) Ausgewählter Frequenzumrichter: DA1-349D5FB-A20C, Bemessungsstrom 9,5 A, Schaltfrequenz 8 kHz (Werkseinstellung). Erforderliche Reduktionsfaktoren: • • • für die Schaltfrequenz 12 kHz: 20 % für die Aufstellhöhe 2.000 m: 10 % (1 % pro 100 m über 1.000 m, 2.000 m - 1.000 m = 1.
1 Gerätereihe DA1 1.9 Bestimmungsgemäßer Einsatz 1.9 Bestimmungsgemäßer Einsatz Die Frequenzumrichter der Reihe DA1 sind elektrische Betriebsmittel zur Steuerung von drehzahlveränderbaren Antrieben mit Drehstrommotoren und für den Einbau in eine Maschine oder zum Zusammenbau mit anderen Komponenten zu einer Maschine oder Anlage bestimmt Die Frequenzumrichter der Reihe DA1 sind keine Haushaltsgeräte, sondern als Komponenten ausschließlich für die Weiterverwendung zur gewerblichen Nutzung bestimmt.
1 Gerätereihe DA1 1.10 Wartung und Inspektion 1.10 Wartung und Inspektion Bei Einhaltung der allgemeinen Bemessungsdaten und der technischen Daten der jeweiligen Leistungsgrößen sind die Frequenzumrichter der Reihe DA1 wartungsfrei. Äußere Einflüsse können allerdings Rückwirkungen auf die Funktion und Lebensdauer des Frequenzumrichters DA1 haben. Wir empfehlen daher, die Geräte regelmäßig zu kontrollieren und die folgenden Wartungsmaßnahmen in den angegebenen Intervallen durchzuführen.
1 Gerätereihe DA1 1.12 Zwischenkreiskondensatoren aufladen 1.12 Zwischenkreiskondensatoren aufladen Nach längeren Lagerzeiten oder längeren Stillstandzeiten (> 12 Monate) ohne Spannungsversorgung müssen die Kondensatoren im GleichspannungsZwischenkreis geführt aufgeladen werden, um Beschädigungen zu vermeiden. Dazu muss der Frequenzumrichter DA1 mit einem geregelten Gleichspannungs-Netzgerät über zwei Netzanschlussklemmen (z. B. L1 und L2) eingespeist werden.
2 Projektierung 2.1 Einleitung 2 Projektierung 2.1 Einleitung Dieses Kapitel beschreibt auszugsweise die wichtigsten Merkmale im Energiekreis eines Antriebssystems (PDS = Power Drive System), die Sie bei der Projektierung berücksichtigen sollten. Es enthält Anweisungen, die bei der Zuordnung der Motorleistung sowie bei der Auswahl der Schutz- und Schaltgeräte, bei der Auswahl der Kabel und der Kabelführung und dem Betrieb des Frequenzumrichters DA1 beachtet werden müssen.
2 Projektierung 2.
2 Projektierung 2.2 Elektrisches Netz 2.2 Elektrisches Netz 2.2.1 Netzanschluss und Netzform Die Frequenzumrichter der Reihe DA1 dürfen uneingeschränkt an allen sternpunktgeerdeten Wechselstromnetzen (TN-S, TN-C, TT – siehe hierzu IEC 60364) angeschlossen und betrieben werden.
2 Projektierung 2.2 Elektrisches Netz Die Geräte der Reihe DA1-35… (500 - 600 V) beinhalten keinen Funkentstörfilter und können an asymmetrisch geerdete oder an IT-Netze angeschlossen werden. 2.2.
2 Projektierung 2.2 Elektrisches Netz 2.2.4 Total Harmonic Distortion (THD) Der THD-Wert (THD = Total Harmonic Distortion, totale harmonische Verzerrung) ist in der Norm IEC/EN 61800-3 als Verhältnis des Effektivwertes aller Oberschwingungsanteile zum Effektivwert der Grundschwingung definiert. → Zur Reduzierung des THD-Wertes (bis zu 30 %) empfiehlt sich der Einsatz einer Netzdrossel DX-LN… (→ Abschnitt 2.4, „Netzdrosseln“, Seite 47).
2 Projektierung 2.3 Sicherheit und Schalten 2.3 Sicherheit und Schalten 2.3.1 Abschaltvorrichtung → Installieren Sie zwischen dem Netzanschluss und dem Frequenzumrichter DA1 eine handbetätigte Trennvorrichtung. Diese Trennvorrichtung muss so beschaffen sein, dass sie in geöffneter Position für Installations- und Wartungsarbeiten verriegelt werden kann.
2 Projektierung 2.3 Sicherheit und Schalten 2.3.3 Leitungsquerschnitte Die Netz- und Motorkabel müssen entsprechend den lokalen Vorschriften dimensioniert und für die entsprechenden Lastströme ausgelegt werden. Der Querschnitt der PE-Leiter muss gleich dem Querschnitt der Phasenleiter sein. Die mit gekennzeichneten Anschlussklemmen müssen mit dem Erdstromkreis verbunden werden. ACHTUNG Die vorgeschriebenen Mindestquerschnitte von PE-Leitern (EN 61800-5-1) müssen eingehalten werden.
2 Projektierung 2.3 Sicherheit und Schalten 2.3.4 Fehlerstromschutzschalter (RCD) Bei dreiphasig gespeisten (L1, L2, L3) Frequenzumrichtern DA1-3… dürfen ausschließlich allstromsensitive Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen vom Typ B verwendet werden. Bei einphasig gespeisten (L, N) Frequenzumrichtern DA1-12… dürfen Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen vom Typ A und Typ B verwendet werden.
2 Projektierung 2.3 Sicherheit und Schalten 2.3.5 Netzschütze Ein Netzschütz ermöglicht das betriebsmäßiges Ein- und Ausschalten der Versorgungsspannung des Frequenzumrichters sowie eine Abschaltung im Fehlerfall. Das Netzschütz wird gemäß dem netzseitigen Eingangsstrom ILN des Frequenzumrichters DA1, der Gebrauchskategorie AC-1 (IEC 60947) und gemäß der Umgebungstemperatur am Einsatzort ausgelegt.
2 Projektierung 2.3 Sicherheit und Schalten 2.3.6 Verwendung eines Bypass-Anschlusses WARNUNG Die Ausgangsklemmen U, V und W des Frequenzumrichters DA1 dürfen niemals an das Einspeisesystem (L1, L2, L3) angeschlossen werden. Eine Netzspannung an den Ausgangsklemmen kann zu einer Zerstörung des Frequenzumrichters führen. Falls ein Bypass erforderlich ist, sollten mechanisch verbundene Schalter oder Schütze bzw.
2 Projektierung 2.4 Netzdrosseln 2.4 Netzdrosseln Netzdrosseln reduzieren den Stromoberwellenanteil (THD) sowie die Netzrückwirkungen und verbessern den Leistungsfaktor. Der netzseitige Scheinstrom wird dadurch um bis zu etwa 30 % reduziert. Zum Frequenzumrichter hin dämpfen Netzdrosseln Störungen aus dem Versorgungsnetz. Die Spannungsfestigkeit des Frequenzumrichters wird dadurch erhöht und die Lebensdauer verlängert (Dioden des Netzgleichrichters, Zwischenkreiskondensatoren).
2 Projektierung 2.4 Netzdrosseln a 48 DA1 Frequenzumrichter Weitere Informationen und technische Daten zu den Netzdrosseln der Reihe DX-LN… entnehmen Sie bitte der Montageanweisung IL00906003Z. 11/16 MN04020005Z-DE www.eaton.
2 Projektierung 2.5 Funkentstörfilter 2.5 Funkentstörfilter Die Frequenzumrichter der Gerätereihen DA1-12…FB-…, DA1-32…FB-… und DA1-34…FB-… sind mit einem internen Funkentstörfilter ausgerüstet. In Kombination mit einer 360 Grad beidseitig geerdeten und abgeschirmten Motorleitung ermöglichen sie bei einer leitungsgebundenen Störaussendung die Einhaltung der sensiblen EMV-Grenzwerte der Kategorie C1 in 1. Umgebung (IEC/EN61800-3).
2 Projektierung 2.6 Bremswiderstände 2.6 Bremswiderstände Bei bestimmten Betriebszuständen kann es in Antriebsanwendungen zu einem generatorischen Betrieb des Motors kommen (Bremsbetrieb). Beispiele hierfür sind: • • • das Absenken bei Hebezeugen und Fördereinrichtungen, geführte Drehzahlreduzierungen bei großen Lastträgheitsmomenten (Schwungmassen), eine schnelle Drehzahlreduzierung bei dynamischen Fahrantrieben.
2 Projektierung 2.6 Bremswiderstände • • Low duty: geringe Last mit kurzer Bremsdauer und geringer Einschaltdauer (bis etwa 25 %), beispielsweise für horizontale Förder- und Transporteinrichtungen für Schütt- und Stückgut, Kranfahrwerke, Schiebetore und Strömungsmaschinen (Kreiselpumpen, Ventilatoren). High duty: hohe Last mit langer Bremsdauer und hoher Einschaltdauer (mindestens 30 %), beispielsweise für Aufzüge, Abwärtsförderer, Wickler, Zentrifugen, Schwungradantriebe und große Lüfter.
2 Projektierung 2.6 Bremswiderstände Der Widerstandswert RB muss mindestens so groß wie der minimal zulässige Widerstandswert Rmin des Bremstransistors sein. 52 → Verwenden Sie Bremswiderstände mit den empfohlenen Widerstandswerten RBrec, die den jeweiligen Leistungsgrößen des Frequenzumrichters DA1 zugeordnet sind. → Die den Frequenzumrichtern DA1 zugeordneten Bremswiderstände finden Sie im Kapitel zu den technischen Daten in → Abschnitt 6.9, „Bremswiderstände“, Seite 182.
2 Projektierung 2.7 Motordrosseln 2.7 Motordrosseln Der Einsatz einer Motordrossel wird empfohlen bei großen Leitungslängen und beim parallelen Anschluss mehrerer Motoren. Die Motordrossel wird im Ausgang des Frequenzumrichters angeordnet. Ihr Bemessungsstrom muss dabei immer gleich oder größer als der Bemessungsstrom des Frequenzumrichters sein. Bei den Frequenzumrichtern der Gerätereihe DA1 wird ab einer Motorleitungslänge von 50 Metern der Einsatz einer Motordrossel empfohlen.
2 Projektierung 2.8 Sinusfilter 2.8 Sinusfilter Der Sinusfilter DX-SIN3… entzieht der Frequenzumrichter-Ausgangsspannung (U2) hochfrequente Anteile. Die leitungs- und feldgebundene Störaussendung wird dadurch reduziert. Die Ausgangsspannung des Sinusfilters erreicht eine Sinusform mit einer geringen überlagerten Rippelspannung. Der Klirrfaktor des Sinusspannung beträgt typischerweise 5 bis 10 %. Die Geräuschentwicklung und Verluste im Motor werden dadurch reduziert. U2 Mains f2 le fPWM DX-SIN3...
2 Projektierung 2.9 Drehstrommotor 2.9 Drehstrommotor 2.9.1 Motorauswahl → Prüfen Sie, ob Ihr ausgewählter Frequenzumrichter DA1 und der zugeordnete dreiphasige Wechselstrommotor gemäß Spannung (Netz- und Motorspannung) und Bemessungsstrom miteinander kompatibel sind. Allgemeine Empfehlungen zur Motorauswahl: • • • • • • Verwenden Sie dreiphasig gespeiste Wechselstrommotoren mit Kurzschlussläufer und Oberflächenkühlung – auch Drehstrom-Asynchronmotor oder Normmotor genannt.
2 Projektierung 2.9 Drehstrommotor 2.9.2 Schaltungsarten beim Drehstrommotor Entsprechend der Netzspannung (ULN = Ausgangsspannung U2) und den Bemessungsdaten auf dem Typenschild (Leistungsschild) des Motors kann die Statorwicklung eines Drehstrommotors in Stern- oder Dreieckschaltung geschaltet werden. 230/400 V 3.2/1.9 A cosϕ 0.
2 Projektierung 2.9 Drehstrommotor 2.9.3 Parallelschaltung von Motoren Die Frequenzumrichter der Reihe DA1 ermöglichen in der U/f-Steuerung (Werkseinstellung, P4-01 = 2) den parallelen Betrieb mehrerer Motoren. → Bei einem parallelen Anschluss mehrerer Motoren muss die Summe der Motorströme kleiner als der Bemessungsstrom des Frequenzumrichters DA1 sein. Durch das Parallelschalten der Motoren verringert sich der Anschlusswiderstand am Ausgang des Frequenzumrichters.
2 Projektierung 2.9 Drehstrommotor ① a Motordrossel (DX-LM3…) oder Sinusfilter (DX-SIN3…) Q11, Q12, Q13, …: Motorschütze (Gebrauchskategorie AC-3) Q11 Q12 Q13 F1 F2 F3 U1 V1 W1 M1 M 3 ˜ U1 V1 W1 M2 M 3 ˜ U1 V1 W1 M3 F1, F2, F3, …: Motorschutzrelais (Bimetallrelais oder PKE) M 3 ˜ Abbildung 32: Beispiel: Parallelschalten mehrerer Motoren an einem Frequenzumrichter 58 DA1 Frequenzumrichter 11/16 MN04020005Z-DE www.eaton.
2 Projektierung 2.9 Drehstrommotor 2.9.4 Einphasen-Wechselstrommotoren Die Frequenzumrichter DA1 sind nicht für den Betrieb mit einphasigen Wechselstrommotoren (Induktionsmotoren), Einphasen-Asynchronmotoren (Kondensatormotoren, Spaltmotoren usw. zugelassen. 2.9.
2 Projektierung 2.10 STO-Funktion 2.10 STO-Funktion 2.10.1 Übersicht Die Funktion STO (STO = Safe Torque Off, deutsch: sicher abgeschaltetes Moment) ist im Standardfunktionsumfang des Frequenzumrichters DA1 enthalten. Sie erfüllt die in Teil 5-2 der Norm IEC 61800 definierten Anforderungen für drehzahlveränderbare Antriebssysteme und sorgt dafür, dass an der Motorwelle keine drehmomentbildende Energie mehr wirken kann und ein ungewollter Anlauf verhindert wird. Dieser Zustand wird antriebsintern überwacht.
2 Projektierung 2.10 STO-Funktion GEFAHR Die STO-Funktion ist eine elektronische Einrichtung, die keinen ausreichenden Schutz gegen elektrischen Schlag gewährleistet. Hierfür können zusätzliche Maßnahmen zur galvanischen Trennung erforderlich sein (z. B. Lasttrennschalter). 2.10.
2 Projektierung 2.10 STO-Funktion 2.10.4 STO-gerechte Installation GEFAHR Achten Sie auf korrekte Erdung und wählen Sie die Kabel nach der örtlichen Gesetzgebung oder den Vorschriften. Der Frequenzumrichter kann einen Ableitstrom von mehr als 3,5 mA AC bzw. 10 mA DC haben. Darüber hinaus muss das Erdungskabel für den maximalen Netzfehlerstrom ausgelegt sein, der in der Regel durch die Sicherungen oder MCB begrenzt wird.
2 Projektierung 2.10 STO-Funktion → Zusätzlich zu den Verdrahtungsrichtlinien für eine EMV-gerechte Installation (→ Abschnitt 3.5, „EMV-gerechte Installation“, Seite 83) müssen für die „STO-Verdrahtung“ die nachfolgenden Hinweise beachtet werden: • Die STO-gerechte Installation muss gegen Kurzschlüsse oder Fremdeinwirkung geschützt werden.
2 Projektierung 2.
2 Projektierung 2.10 STO-Funktion • • Die Ansprechzeit vom Zeitpunkt, ab dem die STO-Eingänge (Steuerklemmen 12 und 13) spannungsfrei werden, bis zu dem Zeitpunkt, ab dem sich der STO-Überwachungsstatus ändert, beträgt weniger als 20 ms. Die Ansprechzeit vom Erkennen eines Fehlers im STO-Kreis bis zur Anzeige Sto-F (Fehleranzeige, Digitalausgang) beträgt weniger als 20 ms. 2.10.
2 Projektierung 2.
2 Projektierung 2.10 STO-Funktion PNU P2-36 Modbus ID 258 Zugriffsrecht RUN/ STOP ro/rw RUN rw Name Wert Beschreibung WE Start Mode Edge-r Auto-0 … Auto-5 Bestimmt das Verhalten des Antriebs in Bezug auf die Freigabe und konfiguriert den automatischen Wiederanlauf nach einem Fehler. Auto-0 Mögliche Werte: • 0: Edge-r: Nach dem Einschalten der Versorgungsspannung oder nach einem RESET startet der Antrieb nicht, wenn das Freigabesignal weiterhin ansteht.
2 Projektierung 2.10 STO-Funktion 2.10.7 Fehlermeldungen Die nachfolgende Tabelle listet die zur STO-Funktion relevanten Fehlermeldungen, mögliche Ursachen und Abhilfemaßnamen. Tabelle 4: Anzeige1) Fehlermeldungen Fehlercode2) Bezeichnung Mögliche Ursachen und Abhilfemaßnahmen Modbus RTU [hex] PS-trP 05 Leistungsteil-Fehler • Fehlermeldung vom Ausgang des Leistungsteils • Überprüfen Sie die Verbindung zum Motor (Kurzschluss, Erdschluss). • Entfernen Sie die Leitung an den Klemmen U, V, W.
2 Projektierung 2.10 STO-Funktion 2.10.9 Regelmäßige Wartung Die STO-Funktion sollte immer in einem geplanten Wartungsprozess enthalten sein (mindestens einmal pro Jahr), damit die Funktion regelmäßig auf Unversehrtheit und Vollständigkeit hin getestet wird, insbesondere nach Änderungen im Sicherheitssystem oder nach Instandsetzungsarbeiten. Dabei sind am Frequenzumrichter die Installation und die Betriebsumgebung zu betrachten: • • • • • Die Umgebungstemperatur liegt im zulässigen Bereich.
2 Projektierung 2.10 STO-Funktion Die im Frequenzumrichter DA1 integrierte STO-Funktion erfüllt die Definition von „Sicherer Halt“ gemäß IEC 61800-5-2 und entspricht einem nichtkontrollierten Halt gemäß Kategorie 0 (Not-Aus), der Norm IEC 60204-1. Dies bedeutet, dass der Motor ausläuft (austrudelt), wenn die STO-Funktion aktiviert wird. Das Verfahren zum Anhalten muss mit dem System, das der Motor antreibt, übereinstimmen.
3 Installation 3.1 Einleitung 3 Installation 3.1 Einleitung Dieses Kapitel beschreibt die Montage und den elektrischen Anschluss der Frequenzumrichter DA1. → Decken oder kleben Sie während der Installation und Montage des Frequenzumrichters sämtliche Belüftungsschlitze ab, damit keine Fremdkörper eindringen können. → Führen Sie sämtliche Arbeiten zur Installation nur mit dem angegebenen, fachgerechten Werkzeug und ohne Gewaltanwendung aus.
3 Installation 3.3 Montage 3.3 Montage Die hier beschriebenen Montagehinweise berücksichtigen den Einbau in ein geeignetes Gehäuse für die Geräte in Schutzart IP20 und IP55 in Übereinstimmung mit der Norm EN 60529 bzw. anderen maßgeblichen regional geltenden Bestimmungen. • • • • Die Gehäuse müssen aus wärmeleitfähigem Material gefertigt sein.
3 Installation 3.3 Montage 3.3.1 Einbaulage Die Frequenzumrichter der Gerätereihe DA1 werden senkrecht montiert. Die maximal zulässige Neigung beträgt 30°. ≦ 30º ≦ 30º ≦ 30º ≦ 30º Abbildung 37: Einbaulage 3.3.2 Maßnahmen zur Kühlung Zur Gewährleistung einer ausreichenden Luftzirkulation müssen in Abhängigkeit von der Baugröße (Leistungsgröße) genügend große thermische Freiräume am Frequenzumrichter eingehalten werden.
3 Installation 3.
3 Installation 3.3 Montage c c Bei senkrecht übereinander aufgebauten Frequenzumrichtern mit internem Lüfter muss zwischen den Geräten ein Luftleitblech angebracht werden. Es besteht andernfalls die Gefahr, dass – bedingt durch die geführte Luftströmung (Gerätelüfter) – das obere Gerät thermisch überlastet wird. Abbildung 40: Luftleitblech bei verstärkter Zirkulation durch Gerätelüfter DA1 Frequenzumrichter 11/16 MN04020005Z-DE www.eaton.
3 Installation 3.3 Montage 2 > 200 mm (> 7.87") 2 V c V = 13.75 m3/min V = 485.58 cfm 1 V c 1 Abbildung 41: Luftleitung bei Baugröße FS8 Über und vor einem Schaltschrank muss genügend Freiraum verbleiben, um eine ausreichende Kühlung sowie Platz für eventuelle Wartungsarbeiten zu gewährleisten. Die Menge an benötigter Kühlluft [1] und die erforderliche Kühllufttemperatur müssen gewährleisten, dass die maximal zulässige Umgebungstemperatur des Frequenzumrichters nicht überschritten wird.
3 Installation 3.3 Montage 3.3.3 Befestigung Die Frequenzumrichter DA1 können in allen Baugrößen mit Schrauben auf befestigt werden. In den Baugrößen FS2 bis FS3 der Schutzart IP20 ist auch eine befestigung auf einer Montageschiene möglich. → Montieren Sie den Frequenzumrichter DA1ausschließlich auf einem nichtbrennbaren Befestigungsuntergrund (z. B. auf einer Metallplatte). → Die Angaben zu den Abmessungen und Gewichten des Frequenzumrichters DA1 finden Sie in → Abschnitt 6.
3 Installation 3.3 Montage Tabelle 6: Montagemaße, Schrauben, Anzugmomente Baugröße Schutzart a1 FS IP NEMA mm in mm in Anzahl Größe Nm lb-in FS2 IP20 NEMA 0 75 2.95 215 8.46 4 M4 1 8.85 FS2 IP66 NEMA 4X 176 6.93 200 7.87 4 M4 1,2 - 1,5 10.62 - 13.27 FS3 IP20 NEMA 0 100 3.94 255 10.04 4 M4 1 8.85 FS3 IP66 NEMA 4X 198 7.78 252 9.9 4 M4 1,2 - 1,5 10.62 - 13.27 FS4 IP55 NEMA 12 110 4.33 428 16.85 4 M8 4 35.4 FS5 IP55 NEMA 12 175 6.
3 Installation 3.3 Montage ▶ Setzen Sie dazu den Frequenzumrichter von oben auf die Montageschiene [1] und drücken Sie ihn nach unten bis er einrastet [2]. 1 EMC VAR EMC VAR 2 Abbildung 44: Befestigung auf Montageschiene Demontage von Montageschiene ▶ Drücken Sie zur Demontage die durch Federkraft gehaltene Verriegelung [1] herunter [2]. Dazu ist an der unteren Kante des Geräts eine markierte Aussparung vorhanden. Zur Entriegelung empfiehlt sich ein Schraubendreher mit flacher Klinge (z. B.
3 Installation 3.3 Montage 3.3.4 Schaltschrankmontage Wird der Frequenzumrichter DA1 in einen Schaltschrank eingebaut, so ist darauf zu achten, dass dieser standsicher montiert wird. Am günstigsten ist die Aufstellung an einer rückseitigen Wand. Dabei sollten die Oberseite des Schranks an der Wand und die beiden vorderen Ecken am Boden befestigt sein. Bei einer freien Aufstellung ohne Wandanbindung müssen alle vier Ecken am Boden befestigt sein.
3 Installation 3.4 Schutzart IP66/NEMA4X 3.
3 Installation 3.4 Schutzart IP66/NEMA4X Bei der Variante DA1-…-A6SC kann der Haupttrennschalter in der Stellung OFF mit einem Standard-Vorhängeschloss verriegelt werden. OFF PWR ON REV PWR 0 FWD OFF ON ⌀ ⌀ = 5 mm → 2 x (⌀ = 0.20" → 2 x) Abbildung 49: DA1-…-A6SC mit Vorhängeschloss ▶ 82 Drücken Sie mittig auf den Schalter, um die Einhängöffnung für das Vorhängeschloss zu öffnen. DA1 Frequenzumrichter 11/16 MN04020005Z-DE www.eaton.
3 Installation 3.5 EMV-gerechte Installation 3.5 EMV-gerechte Installation Die Verantwortung zur Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte und die Sicherstellung der elektromagnetischen Verträglichkeit liegen beim Endanwender oder Betreiber der Anlage. Er muss Maßnahmen zur Minimierung oder Beseitigung einer Störaussendung (Emission) in der jeweiligen Umgebung treffen. Zum anderen muss er Möglichkeiten nutzen, um die Störfestigkeit (Immission) der Geräte oder Systeme zu erhöhen.
3 Installation 3.5 EMV-gerechte Installation → Führen Sie die Netz- und Motorleitungen im Schaltschrank möglichst dicht am Erdpotenzial. Freischwebende Leitungen wirken wie Antennen. → Falls Sie HF-führende Leitungen (z. B. abgeschirmte Motorleitungen) und entstörte Leitungen (z. B. Netzzuleitung, Steuerund Signalleitungen) parallel verlegen, sollte der Abstand mindestens 100 mm betragen, um ein Überstrahlen elektromagnetischer Energie zu verringern.
3 Installation 3.5 EMV-gerechte Installation 3.5.2 Erdung Im Schaltschrank sollte die Erdanbindung (PE) vom speisenden Netz an einem zentralen Erdungspunkt (Montageplatte, Systemerde) angeschlossen sein. Die Querschnittsfläche des PE-Leiters muss mindestens genauso groß wie die des ankommenden Netzversorgungsleiters sein. Jeder Frequenzumrichter muss einzeln und direkt am Einbauort mit der Erdanbindung des speisenden Netzes verbunden werden (Systemerdung).
3 Installation 3.5 EMV-gerechte Installation 3.5.3 Interne Filter (EMC- und VAR-Schraube) 3.5.3.1 EMC-Schraube Die Frequenzumrichter DA1 der Baugrößen FS2 und FS3 haben in der Schutzart IP20 an der linken Seite zwei Schrauben, die mit EMC und VAR gekennzeichnet sind. PH1 20 mm (0.79") M3 EMC L1/L VAR L2/N U L3 EMC VAR Abbildung 52: EMC- und VAR-Schraube ACHTUNG Die mit EMC gekennzeichnete Schraube darf nicht betätigt werden, solange der Frequenzumrichter am elektrischen Netz angeschlossen ist.
3 Installation 3.5 EMV-gerechte Installation 3.5.4 VAR-Schraube Die Frequenzumrichter der Gerätereihe DA1 sind mit einem Überspannungsfilter für die Eingangsversorgungsspannung ausgestattet, um die Geräte gegen Störimpulse der Netzspannung zu schützen. Die Störspannungsspitzen werden typischerweise von Blitzschlägen oder von Schaltvorgängen anderer Hochleistungsgeräte an derselben Versorgung hervorgerufen.
3 Installation 3.5 EMV-gerechte Installation 3.5.6 EMC-Kabelhalterungen Die Kabelhalterungen DX-EMC-MNT-… ermöglichen die Kabelführung und Kabelabfangung im Anschlussbereich des Frequenzumrichters DA1 in den Baugrößen FS2 und FS3 der Schutzart IP20. Die Kabelhalterungen werden auf der Netzanschlussseite (DX-EMC-MNT-…N) und der Motorseite (DX-EMC-MNT-…M) des Frequenzumrichters über den Befestigungslöchern montiert und am Erdanschluss des Frequenzumrichters angeschlossen.
3 Installation 3.5 EMV-gerechte Installation 3.5.7 Installationsübersicht ~ AC ① PE ② ⑥ B A B DC- L1/L L2/N L3 A 1 2 3 4 5 6 7 ③ 8 9 10 11 12 13 COM 14 15 16 17 18 DC+ BR U V PES W ⑤ B A PES ④ PES ≧ 100 mm (≧ 3.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6 Elektrische Installation VORSICHT GEFAHR Verdrahtungsarbeiten dürfen erst dann durchgeführt werden, nachdem der Frequenzumrichter korrekt montiert und befestigt wurde. Unfallgefahr durch Stromschlag! Führen Sie die Verdrahtung nur spannungsfrei aus. ACHTUNG Brandgefahr! Verwenden Sie nur solche Kabel, Schutzschalter und Schütze, die den angegebenen zulässigen Stromnennwert aufweisen.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.1 Anschluss am Leistungsteil Der Anschluss am Leistungsteil erfolgt generell über die Anschlussklemmen: L1/L, L2/N, L3, PE für die netzseitige Versorgungsspannung. Die Phasenfolge ist dabei nicht von Bedeutung. DC+ (bzw. +), DC- (bzw. -), PE für die Zwischenkreiskopplung bzw. bei einer Versorgung mit Gleichspannung U, V, W, PE für die Zuleitung zum Motor BR, DC+ (bzw. +), PE für einen externen Bremswiderstand DC+ (bzw. +) oder DC- (bzw.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.1.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.1.2 Anschluss bei den Baugrößen FS4 bis FS7 in IP55 Bei den Gehäusen der Schutzart IP55 (Baugrößen FS4 bis FS7) liegt der Anschlussbereich hinter der unteren Gehäuseabdeckung. Baugrößen FS4 und FS5 COM 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 L1 L2 L3 +DC BR -DC U V W 2 1 5.8 x 1 mm 2 Nm (17.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation → Die obere Kante dieser Abdeckung ist unter der oberen Gehäuseabdeckung von unten eingesteckt. Die Anschlussleitungen werden von unten zugeführt. Dazu muss in diesen Baugrößen (FS4 bis FS7) die Abdeckplatte an der Unterseite (über dem Gerätelüfter) entfernt werden. 1 2 PZ 2 1 Nm (8.85 lb-in) Abbildung 58: Abdeckplatte entfernen Schrauben (6 Stück/8Stück) entfernen [1] und Abdeckplatte abnehmen [2].
3 Installation 3.6 Elektrische Installation → Tabelle 9: Die Klemmen +DC bzw. -DC haben die gleiche Funktion wie die Klemmen DC+ bzw. DC-.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.1.3 Anschlussbolzen bei Baugröße FS8 (IP20) Bei den Frequenzumrichtern DA1 der Baugröße FS8 ist der Anschlussbereich im Leistungsteil durch eine Abdeckplatte an der unteren Gehäuseseite abgedeckt. Zum Öffnen müssen 6 Schrauben entfernt werden [1].
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.1.4 Anschlussklemmen bei Baugröße FS2 und FS3 in IP66 1 Der Anschlussbereich bei den Baugrößen FS2 und FS3 in der Schutzart IP66 liegt hinter der unteren Gehäuseabdeckung. Zum Öffnen dieser Abdeckung müssen die beiden Verriegelungen durch eine Linksdrehung (90 Grad) in die senkrechte Stellung gebracht werden [1]. 90° Die Gehäuseabdeckung kann dann nach vorne abgehoben werden [2].
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.1.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.1.6 Anschluss der Motorleitung Die abgeschirmte Leitung zwischen Frequenzumrichter und Motor sollte möglichst kurz sein. COM Abbildung 65: Anschluss auf Motorseite ▶ ▶ Verbinden Sie den Schirm dabei beidseitig und großflächig (360 Grad Überdeckung) mit der Schutzerde (PE) . Die Erdanbindung des Leitungsschirms (PES) sollte dabei in unmittelbarer Nähe des Frequenzumrichters und direkt am Motorklemmkasten erfolgen.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation Für die Motorleitung empfehlen sich grundsätzlich abgeschirmte, vieradrige Kabel. Die grün-gelbe Leitung dieses Kabels verbindet dabei die Schutzleiteranschlüsse von Motor und Frequenzumrichter und minimiert dadurch die Belastung des Schirmgeflechts aufgrund hoher Ausgleichsströme. Die nachfolgende Abbildung zeigt den Aufbau einer vieradrigen, abgeschirmten Motorleitung (empfohlene Ausprägung).
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.1.7 Kabelverschraubungen bei IP55 und IP66 Bei Applikationsanforderungen im Innenbereich von Gebäuden und Anlagen – außerhalb eines Schaltschranks – bieten die Frequenzumrichter DA1 in den Schutzarten IP55 und IP66 eine optimale Anbindung über Kabelverschraubungen.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation Tabelle 14: Durchführungsöffnungen (FS2, FS3) Baugröße Steuerteil Leistungsteil Metrische Verschraubung für Lochgröße FS2 2 x 21 mm 1 x 25,5 mm 2 x 21 mm 1 x 25,5 mm 3 x 21 mm M20 bei 21 mm M25 bei 25,5 mm M20 bei 21 mm M25 bei 25,5 mm FS3 → 1 x 21 mm 1 x 25,5 mm (offen) Achten Sie darauf, dass die Kabelverschraubung mindestens die Schutzart IP66 aufweist.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation In der Schutzart IP55 (Baugrößen FS4 bis FS7) haben die Abdeckplatten (→ Abbildung 72) drei Fixierpunkte für individuelle Durchmesser der Kabeldurchführungen. Für eine EMV-gerechte Installation muss der Metallbolzen dieser Abdeckplatte mit dem PE-/Erdanschluss des Gehäuses verbunden werden.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.2 Anschluss am Steuerteil Der Anschluss am Steuerteil erfolgt über die steckbaren Anschlussklemmen: • • • • • Klemmen 1, 5, 7, 9: für die interne Spannungsversorgung, Klemmen 2, 3, 4, 6, 10: für digitale und analoge Eingangssignale, Klemmen 8, 11: für ein digitales bzw. analoges Ausgangssignal, Klemmen 14, 15, 16, 17, 18: für potenzialfreie Relais-Ausgänge, Klemmen 12, 13: für die STO-Eingänge. Die 13- und 5-polige Steuerklemmenleisten sind steckbar.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.2.2 Anschlussdaten und Funktionen Die werkseitig eingestellten Funktionen sowie die elektrischen Anschlussdaten der Steuerklemmen sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.2.3 STO-Klemmen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Abbildung 75: STO-Steuerklemmen (direkte Freigabe) → Die Steuerklemme 12 (STO+) muss immer mit +24 V und die Steuerklemme 13 (STO-) immer mit 0 V (Bezugspunkt von +24 V) verbunden sein! Ohne den Anschluss einer Steuerspannung (24 V DC) an die Steuerklemmen 12 und 13 bleiben das Steuerteil und der Wechselrichter gesperrt. Es wird die Meldung InHibit (Inhibit = Sperre) angezeigt. 3.6.2.
15 mm (0.59’’) 3 Installation 3.6 Elektrische Installation PES Abbildung 77: Verhindern eines Aufflechtens der Schirmung Alternativ kann zur großflächigen Kabelschelle das Schirmgeflecht am Ende auch verdrillt und mit einem Kabelschuh an der Schutzerde angebunden werden. Um EMV-Störungen zu vermeiden, sollte der verdrillte Schirmanschluss möglichst kurz ausgeführt werden. Am anderen Ende der Steuerleitung sollte ein Aufflechten – beispielsweise durch eine Gummitülle – verhindert werden.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.2.5 Digitale Eingangssignale Die Steuerklemmen 2, 3, 4, 6 und 10 sind als digitale Eingänge (DI1 bis DI5) in ihrer Funktion und Wirkungsweise identisch.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.2.6 Analoge Eingangssignale In Abhängigkeit von den Parametern P1-12 und P1-13 können die Steuerklemmen 6 (AI1) und 10 (AI2) mit analogen Signalen beschaltet werden (→ Abbildung 78): • • • • 0 - +10 V 0 - 10 V mit Skalierung und Drehrichtungswechsel 0 - 20 mA 4 - 20 mA oder 20 - 4 mA mit Drahtbruchüberwachung (< 3 mA) → Die Steuerklemmen 7 und 9 sind für alle analogen und digitalen Signale das gemeinsame Bezugspotenzial 0 V. 3.6.2.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.2.8 Digitaler Ausgang (Transistor) Die Steuerklemmen 8 und 11 (→ Abbildung 78) sind im Lieferzustand als Analogausgang (AO) eingestellt. Die Funktion als Digitalausgang (DO) kann mittels der Parameter P2-11 und P2-13 eingestellt werden. Die Transistor-Ausgänge DO1 (Klemme 8) und DO2 (Klemme 11) schalten die geräteinterne Steuerspannung (+24 V) als digitales Signal. Der maximal zulässige Laststrom beträgt 20 mA.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation Wir empfehlen, angeschlossene Verbraucher wie folgt zu beschalten: Drive relay output K... I K1 250 V ∼ ≦ 6 A, AC-1 30 V ⎓ ≦ 5 A, DC-1 K2 14 15 16 K24 K23 K12 K14 K11 (-) 17 Error 18 Varistor AC DC Run AC RC filter AC Diode (+) DC Abbildung 81: Anschlussbeispiele mit Schutzbeschaltung 3.6.2.10 Externe Steuerspannung Das Steuerteil des Frequenzumrichters DA1 kann über ein externes Netzteil mit 24 V DC versorgt werden.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.2.11 RJ45-Schnittstelle Die RJ45-Schnittstelle des DA1 ermöglicht eine direkte Verbindung zu Kommunikationsbaugruppen und Feldbusanschaltungen. Die interne RS485-Anschaltung überträgt die Feldbussysteme OP-Bus, Modbus RTU und CANopen.
3 Installation 3.6 Elektrische Installation 3.6.2.12 IP66, Steuerklemmen (DA1-…-A6SC) Beim Frequenzumrichter DA1 in der Schutzklasse IP66 mit lokalen Bedienelementen (DA1-…A6SC) sind die Steuerklemmen teilweise verdrahtet.
3 Installation 3.7 Blockschaltbilder 3.7 Blockschaltbilder Die nachfolgenden Blockschaltbilder zeigen alle Anschlussklemmen des Frequenzumrichters DA1 und deren Funktion in der Werkseinstellung. → 114 Eine externe 24V-Versorgung kann an Steuerklemme 1 (+24 V) und 7 bzw. 9 (0 V) angeschlossen werden. DA1 Frequenzumrichter 11/16 MN04020005Z-DE www.eaton.
3 Installation 3.7 Blockschaltbilder 3.7.1 DA1-12… Netzspannung ULN: 1-phasig, 200 (-10 %) - 240 (+10 %) V, 50/60 Hz Motorspannung U2: 3-phasig, U2 = ULN, 0 - 50/60 Hz (max.
3 Installation 3.7 Blockschaltbilder 3.7.2 DA1-32…-A20C, DA1-34…-A20C Netzspannung ULN: DA1-32…: 3-phasig, 200 (-10 %) - 240 (+10 %) V, 50/60 Hz DA1-34…: 3-phasig, 380 (-10 %) - 480 (+10 %) V, 50/60 Hz Motorspannung U2: 3-phasig, U2 = ULN, 0 - 50/60 Hz (max.
3 Installation 3.7 Blockschaltbilder 3.7.3 DA1-32…-B55C, DA1-34…-B55C in FS4 Netzspannung ULN: DA1-32…: 3-phasig, 200 (-10 %) - 240 (+10 %) V, 50/60 Hz DA1-34…: 3-phasig, 380 (-10 %) - 480 (+10 %) V, 50/60 Hz Motorspannung U2: 3-phasig, U2 = ULN, 0 - 50/60 Hz (max. 500 Hz) Baugröße: FS4 in Schutzart IP55 5 6 0V 7 0V DI3 f-Soll 0…+10 V DI2 10 AI1 (DI4) 4 10 V 3 +10 V Out < 10 mA FF1/FF2 2 FF2 REV 1 DI5 (AI2) FWD 13 DI1 12 +24 V Out < 100 mA L2 L3 STO- L1 PE STO+ DA1-34...
3 Installation 3.7 Blockschaltbilder 3.7.4 DA1-32…-B55C, DA1-34…-B55C in FS5, FS6, FS7 Netzspannung ULN: DA1-32…: 3-phasig, 200 (-10 %) - 240 (+10 %) V, 50/60 Hz DA1-34…: 3-phasig, 380 (-10 %) - 480 (+10 %) V, 50/60 Hz Motorspannung U2: 3-phasig, U2 = ULN, 0 - 50/60 Hz (max.
3 Installation 3.7 Blockschaltbilder 3.7.5 DA1-34370…, DA1-34450… Netzspannung ULN: 3-phasig, 380 (-10 %) - 480 (+10 %) V, 50/60 Hz Motorspannung U2: 3-phasig, U2 = ULN, 0 - 50/60 Hz (max. 500 Hz) Baugröße: FS8 in Schutzart IP20 ① M 3~ 5 6 0V 7 0V f-Soll 0…+10 V DI3 10 AI1 (DI4) 4 10 V 3 +10 V Out < 10 mA 2 FF2 FF1/FF2 1 DI5 (AI2) REV 13 DI2 ③ 12 +24 V Out < 100 mA L2 L3 STO- L1 STO+ PE FWD R1 uK > 1 % DI1 ② 24 V DA1-34...
3 Installation 3.7 Blockschaltbilder 3.7.6 DA1-35…-A20C Netzspannung ULN: 3-phasig, 500 (-10 %) - 600 (+10 %) V, 50/60 Hz Motorspannung U2: 3-phasig, U2 = ULN, 0 - 50/60 Hz (max.
3 Installation 3.7 Blockschaltbilder 3.7.7 DA1-35…-B55C in FS4 Netzspannung ULN: 3-phasig, 500 (-10 %) - 600 (+10 %) V, 50/60 Hz Motorspannung U2: 3-phasig, U2 = ULN, 0 - 50/60 Hz (max. 500 Hz) Baugröße: FS4 in Schutzart IP55 5 6 0V 7 0V DI3 f-Soll 0…+10 V DI2 10 AI1 (DI4) 4 10 V 3 +10 V Out < 10 mA FF1/FF2 2 FF2 REV 1 DI5 (AI2) FWD 13 DI1 12 +24 V Out < 100 mA L2 L3 STO- L1 PE STO+ DA1-35...
3 Installation 3.7 Blockschaltbilder 3.7.8 DA1-35…-B55C in FS5, FS6 Netzspannung ULN: 3-phasig, 500 (-10 %) - 600 (+10 %) V, 50/60 Hz Motorspannung U2: 3-phasig, U2 = ULN, 0 - 50/60 Hz (max.
3 Installation 3.7 Blockschaltbilder 3.7.9 DA1-12…-B6SC Netzspannung ULN: 1-phasig, 200 (-10 %) - 240 (+10%) V, 50/60 Hz Motorspannung U2: 3-phasig, U2 = ULN, 0 - 50/60 Hz (max.
3 Installation 3.7 Blockschaltbilder 3.7.10 DA1-32…-B6SC, DA1-34…-B6SC Netzspannung ULN: DA1-32…: 3-phasig, 200 (-10 %) - 240 (+10 %) V, 50/60 Hz DA1-34…: 3-phasig, 380 (-10 %) - 480 (+10 %) V, 50/60 Hz Motorspannung U2: 3-phasig, U2 = ULN, 0 - 50/60 Hz (max. 500 Hz) Baugröße: FS2 und FS3 in Schutzart IP66 DA1-32... 3 AC 200 - 240 V 50/60 Hz DA1-34...
3 Installation 3.7 Blockschaltbilder 3.7.11 DA1-35…-B6SC Netzspannung ULN: 3-phasig, 500 (-10 %) - 600 (+10 %) V, 50/60 Hz Motorspannung U2: 3-phasig, U2 = ULN, 0 - 50/60 Hz (max.
3 Installation 3.8 Prüfung der Isolation 3.8 Prüfung der Isolation Die Frequenzumrichter der Reihe DA1 werden geprüft ausgeliefert und erfordern keine zusätzlichen Prüfungen. VORSICHT VORSICHT An den Steuer- und Anschlussklemmen des Frequenzumrichters dürfen mit einem Isolationsprüfgerät keine Prüfungen des Isolationswiderstands durchgeführt werden.
3 Installation 3.9 Schutz gegen elektrischen Schlag 3.9 Schutz gegen elektrischen Schlag Sicherstellung des Schutzes gegen elektrischen Schlag bei Einsatz von DA1 Frequenzumrichtern, nach IEC/EN 61800-5-1 Herstellererklärung für die Erstprüfung nach IEC/HD 60364-6 (DIN VDE 0100-600 (VDE 0100-600)) und für die wiederkehrende Prüfung nach EN 50110-1 (DIN VDE 0105-100 (VDE 0105-100)) Der Fehlerschutz nach IEC/HD 60364-4-41 (DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410)) für die ausgangsseitigen Stromkreise des o. g.
3 Installation 3.9 Schutz gegen elektrischen Schlag 128 DA1 Frequenzumrichter 11/16 MN04020005Z-DE www.eaton.
4 Betrieb 4.1 Checkliste zur Inbetriebnahme 4 Betrieb 4.1 Checkliste zur Inbetriebnahme Bevor Sie den Frequenzumrichter in Betrieb nehmen, sollten Sie die folgenden Punkte anhand dieser Checkliste prüfen: Nr. Tätigkeit Bemerkung 1 Die Montage und Verdrahtung sind gemäß der Montageanweisung erfolgt (→ IL04020015Z, IL04020011Z, IL04020012Z, IL04020010Z).
4 Betrieb 4.2 Warnhinweise zum Betrieb 4.2 Warnhinweise zum Betrieb Beachten Sie bitte folgende Hinweise. GEFAHR GEFAHR GEFAHR GEFAHR Die Inbetriebnahme darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal vorgenommen werden. Gefährliche elektrische Spannung! Die Sicherheitsvorschriften der Seiten I und II müssen berücksichtigt werden. Die Bauteile im Leistungsteil des Frequenzumrichters stehen unter Spannung, solange die Versorgungsspannung (Netzspannung) angeschlossen ist.
4 Betrieb 4.3 Inbetriebnahme über Steuerklemmen (Werkseinstellung) ACHTUNG Auf der Netzseite dürfen Schütze und Schaltgeräte nicht während des Motorbetriebs geöffnet werden. Ein Tipp-Betrieb über das Netzschütz ist nicht zulässig. Auf der Motorseite dürfen Schütze und Schaltgeräte (Reparaturund Wartungsschalter) nicht im Betrieb des Motors geöffnet werden. Ein Tipp-Betrieb des Motors über Schütze und Schaltgeräte im Ausgang des Frequenzumrichters ist nicht zulässig.
4 Betrieb 4.3 Inbetriebnahme über Steuerklemmen (Werkseinstellung) Anschlussbeispiel für Drehstrommotor Anschlussbeispiel für Drehstrommotor L1 L2 L3 PE Klemme Bezeichnung L1/L einphasiger Netzanschluss (DA1-12…) PE REV N FWD L +24 V L2/N 1 2 3 L1/L L2/N L3 12 13 M 3~ 6 7 0V 5 W f-Soll 0...
4 Betrieb 4.3 Inbetriebnahme über Steuerklemmen (Werkseinstellung) Die Startfreigabe erfolgt durch Ansteuerung eines der digitalen Eingänge mit +24 V: • • Klemme 2: FWD = Rechtsdrehfeld (Forward Run) Klemme 3: REV = Linksdrehfeld (Reverse Run) Die Steuerbefehle FWD und REV sind gegeneinander verriegelt (exklusives Oder) und erfordern eine ansteigende Spannungsflanke. Bei einer Startfreigabe mit Linksdrehfeld (REV) wird die Frequenz mit einem Minuszeichen angezeigt.
4 Betrieb 4.4 Handhabung der Bedieneinheit 4.4 Handhabung der Bedieneinheit Über die Bedieneinheit können die Parameter des Frequenzumrichters DA1 konfiguriert und sein Betrieb überwacht werden. → Die Konfiguration der einzelnen Parameter ist im Handbuch MN04020006Z, „Frequenzumrichter DA1 – Parameterhandbuch“, beschrieben. 4.4.1 Elemente der Bedieneinheit Die folgende Abbildung zeigt die Elemente der integrierten Bedieneinheit des Frequenzumrichters DA1.
4 Betrieb 4.4 Handhabung der Bedieneinheit Tabelle 19: Die Elemente der Bedieneinheit – Tasten Taste Befehl Erklärung OK • Navigieren im Parametermodus • Öffnen bzw.
4 Betrieb 4.4 Handhabung der Bedieneinheit 4.4.2 Parameter einstellen Tabelle 20: Ändern von Parametern Befehle Beschreibung Taste OK zwei Sekunden lang gedrückt halten, um in die Parameterebene zu gelangen. → Der zuletzt benutzte Parameter wird angezeigt. Parameter mit den Tasten ▲ bzw.▼ auswählen. Taste OK drücken. Der Wert des ausgewählten Parameters kann geändert werden. Ändern der Parameterwerte mit den Tasten ▲ bzw.▼. Taste OK drücken, um die Änderung des Parameterwertes zu bestätigen.
5 Fehlermeldungen 5.1 Einleitung 5 Fehlermeldungen 5.1 Einleitung Die Frequenzumrichter der Reihe DA1 besitzen intern mehrere Überwachungsfunktionen. Bei erkannten Abweichungen vom ordnungsgemäßen Betriebszustand wird eine Fehlermeldung angezeigt; in der Werkseinstellung öffnet der Relaiskontakt (Steuerklemmen 14 und 15). 5.1.1 Fehlermeldungen Die letzten vier Fehlermeldungen werden in der Reihenfolge ihres Auftretens (der jüngste Fehler an erster Stelle) gespeichert.
5 Fehlermeldungen 5.1 Einleitung 5.1.3 Fehlerliste Die nachfolgende Tabelle listet die Fehlercodes, ihre möglichen Ursachen und weist auf Korrekturmaßnahmen hin. Tabelle 22: Liste der Fehlermeldungen 138 Meldung Fehler-Nr. [dez] Mögliche Ursache und Abhilfe Stop – Starbereit. Der Antrieb ist nicht freigegeben. Es liegt keine Fehlermeldung vor. no-F(t 00 Wird bei P0-13 angezeigt, wenn keine Meldung im Fehlerregister steht.
5 Fehlermeldungen 5.1 Einleitung Meldung Fehler-Nr. [dez] Mögliche Ursache und Abhilfe PS-trp 05 Überstrom (Hardware) • Verdrahtung zum Motor und Motor selbst auf Kurz- und Erdschluss hin prüfen. • Motorleitung am Frequenzumrichter abklemmen und danach wieder einschalten. Falls die Fehlermeldung weiterhin erscheint, muss das Gerät ausgetauscht werden. Vor der Inbetriebnahme des neuen Gerätes ist das System auf einen Erd- bzw.
5 Fehlermeldungen 5.1 Einleitung 140 Meldung Fehler-Nr. [dez] Mögliche Ursache und Abhilfe E-trip 11 Externer Fehler (an Digital-Eingang 5, Klemme 10, bei den Einstellungen P1-13 = 6/7/16/17). An diesem Eingang muss zum Betrieb des Frequenzumrichters ein High-Signal anliegen. • Prüfen, ob der Motor zu heiß ist, falls ein Thermistor an Klemme 10 angeschlossen ist. SC-ObS 12 Kommunikationsfehler mit einer externen Bedieneinheit oder einem PC. • Anschlüsse prüfen.
5 Fehlermeldungen 5.1 Einleitung Meldung Fehler-Nr. [dez] Mögliche Ursache und Abhilfe OVt-F 26 Fehler am Ausgang des Gerätes • Kontakt mit der nächsten Eaton Vertriebsniederlassung aufnehmen. Sto-F 29 Interner Fehler des STO-Schaltkreises • Kontakt mit der nächsten Eaton Vertriebsniederlassung aufnehmen. Enc-01 30 Keine Kommunikation zwischen dem Encoder-Modul und dem Frequenzumrichter. • Prüfen, ob das Modul richtig eingesteckt und befestigt ist.
5 Fehlermeldungen 5.1 Einleitung 142 Meldung Fehler-Nr. [dez] Mögliche Ursache und Abhilfe Sc-FO2 51 Ein gültiges CANopen-Telegramm wurde nicht innerhalb der mit P5-06 spezifizierten Zeit empfangen. • Prüfen, ob der Netzwerk-Master ordnungsgemäß arbeitet. • Verbindungsleitungen prüfen. • Wert von P5-06 auf einen akzeptablen Wert erhöhen. Sc-FO3 52 Kommunikation des Gerätes mit der eingesteckten Feldbus-Option unterbrochen. • Überprüfen, ob das Modul ordnungsgemäß montiert ist.
6 Technische Daten 6.1 Allgemeine Bemessungsdaten 6 Technische Daten 6.1 Allgemeine Bemessungsdaten Technische Daten Symbol Einheit Wert Allgemeines Normen und Bestimmungen EMV: EN 61800-3:2004+A1-2012 Funkstörung: EN 55011: 2010 Sicherheit: EN 61800-5: 2007 Schutzart: EN 60529: 1992 Hinweis: Die Geräte der Reihe DA1-35… sind von der Konformitätserklärung zur EU-EMV-Richtlinie ausgeschlossen.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.2 Spezifische Bemessungsdaten 6.2 Spezifische Bemessungsdaten 6.2.
6 Technische Daten 6.2 Spezifische Bemessungsdaten 6.2.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.2 Spezifische Bemessungsdaten 6.2.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.2 Spezifische Bemessungsdaten 6.2.4 Gerätereihe DA1-35… → Die Geräte der Reihe DA1-35… sind von der Konformitätserklärung ausgeschlossen. Zur Einhaltung sind zusätzliche Funkentstörfilter erforderlich.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.3 Abmessungen und Baugrößen 6.3 Abmessungen und Baugrößen b2 6.3.
6 Technische Daten 6.3 Abmessungen und Baugrößen b2 6.3.2 Baugrößen FS4 bis FS7 in IP55 ⌀ ⌀1 b1 b ⌀2 a1 a c1 c Abbildung 98: Baugrößen FS4 bis FS7 in IP55 (NEMA 12) Tabelle 24: Abmessungen und Gewichte bei Baugrößen FS4 bis FS7 in IP55 (NEMA 12) Baugröße a [mm] (in) a1 [mm] (in) b [mm] (in) b1 [mm] (in) b2 [mm] (in) c [mm] (in) c1 [mm] (in) ⌀1 [mm] (in) ⌀2 [mm] (in) m [kg] (lbs) FS4 173 (6.8) 110 (175) 450 (17.7) 433 (17.1) 9 (0.35) 240 (9.7) 2 (0.79) 8 (0.32) 15 (0.
6 Technische Daten 6.3 Abmessungen und Baugrößen 30 mm (1.18") 6.3.3 Baugröße FS8 in IP20 30 mm (1.18") ⌀ 15 mm (⌀ 0.59") 942 mm (37.09") 1006 mm (39.61") ⌀ 35 mm (⌀ 1.38") 2 mm (0.08") COM 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 3 mm (0.12") 11 mm (0.43") 31 mm (1.22") 130 kg (286.6 lbs) 420 mm (16.54") 482 mm (18.98") Abbildung 99: 481 mm (18.
6 Technische Daten 6.3 Abmessungen und Baugrößen 6.3.4 Baugrößen FS2 und FS3 in IP66 b1 ⌀1 0 REV ⌀2 FWD a1 PWR OFF b2 b1 b ON a1 a b1 c a1 Abbildung 100: Baugrößen FS2 und FS3 in IP66 (NEMA 4X) Tabelle 26: Abmessungen und Gewichte bei Baugrößen FS2 und FS3 in IP66 (NEMA 4X) Baugröße a [mm] (in) a1 [mm] (in) b [mm] (in) b1 [mm] (in) b2 [mm] (in) c [mm] (in) c1 [mm] (in) ⌀1 [mm] (in) ⌀2 [mm] (in) m [kg] (lbs) FS2 188 (7.4) 176 (6.93) 257 (10.12) 200 (7.87) 20 (0.79) 239 (9.
6 Technische Daten 6.4 Leitungsquerschnitte 6.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.5 Sicherungen 6.5 Sicherungen Die nachfolgend aufgeführten Eaton Leistungs-/Schutzschalter und Schmelzsicherungen sind Beispiele und können ohne zusätzliche Maßnahmen verwendet werden. Beim Einsatz anderer Leistungs-/Schutzschalter und Schmelzsicherungen muss deren Schutzcharakteristik und Betriebsspannung berücksichtigt werden.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.5 Sicherungen Tabelle 32: Zugeordnete Sicherungen – Spannungsklasse 400 V Gerätetyp Eingangsstrom Sicherung oder Leitungsschutzschalter ILN IEC (Type B oder gG) UL (Class CC or J) A A A Eaton-Typ Eaton-Typ Spannungsklasse: 400 V Netzspannung (50/60 Hz) ULN 380 (-10%) - 480 (+10 %) V Ue 400 V AC, 3-phasig / U2 400 V AC, 3-phasig ①, max.
6 Technische Daten 6.5 Sicherungen Tabelle 33: Zugeordnete Sicherungen – Spannungsklasse 575 V Gerätetyp Eingangsstrom Sicherung oder Leitungsschutzschalter ILN IEC (Type B oder gG) UL (Class CC or J) A A A Eaton-Typ Eaton-Typ Spannungsklasse: 575 V Netzspannung (50/60 Hz) ULN 500 (-10%) - 600 (+10 %) V Ue 575 V AC, 3-phasig / U2 575 V AC, 3-phasig ②, ③ ⑥, max.
6 Technische Daten 6.6 Netzschütze 6.6 Netzschütze P1DILEM DILEM A1 1 3 5 2 4 6 14 A2 13 P1DILEM Abbildung 101: Netzschütz bei einphasigem Anschluss (DA1-12…) Tabelle 34: Netzschütze – DA1 Spannungsklasse 230 V (1-phasig) Gerätetyp Eingangsstrom Netzschütz (thermischer AC-1-Strom) ILN Typ max. 50 oC und IEC A Typ max.
6 Technische Daten 6.6 Netzschütze Tabelle 35: Netzschütze – DA1 Spannungsklasse 230 V (3-phasig) Gerätetyp Eingangsstrom Netzschütz (thermischer AC-1-Strom) ILN Typ max. 50 oC und IEC A Typ max.
6 Technische Daten 6.6 Netzschütze Tabelle 36: Netzschütze – DA1 Spannungsklasse 400 V Gerätetyp Eingangsstrom Netzschütz (thermischer AC-1-Strom) ILN Typ max. 50 oC und IEC A Typ max.
6 Technische Daten 6.6 Netzschütze Tabelle 37: Netzschütze – DA1 Spannungsklasse 575 V Gerätetyp Eingangsstrom Netzschütz (thermischer AC-1-Strom) ILN Typ max. 50 oC und IEC A Typ max.
6 Technische Daten 6.7 Netzdrosseln 6.7 Netzdrosseln DX-LN1… Abbildung 102: Netzdrosseln DEX-LN1… (1-phasig) Tabelle 38: Zugeordnete Netzdrosseln – DA1 Spannungsklasse 230 V (1-phasig) Gerätetyp Eingangsstrom Netzdrossel ULN max. 240 V +10% 50/60 Hz ±10 % ILN max.
6 Technische Daten 6.7 Netzdrosseln DX-LN3… Abbildung 103: Netzdrosseln DEX-LN3… (3-phasig) Tabelle 39: Zugeordnete Netzdrosseln – DA1 Spannungsklasse 230 V (3-phasig) Gerätetyp Eingangsstrom Netzdrossel ULN max. 500 V +10%, 50/60 Hz ±10 % ILN max. 40 oC A Typ max.
6 Technische Daten 6.7 Netzdrosseln Tabelle 40: Zugeordnete Netzdrosseln – DA1 Spannungsklasse 400 V (3-phasig) Gerätetyp Eingangsstrom Netzdrossel ULN max. 500 V +10%, 50/60 Hz ±10 % ILN max. 40 oC A Typ max.
6 Technische Daten 6.7 Netzdrosseln Tabelle 41: Zugeordnete Netzdrosseln – DA1 Spannungsklasse 500 V (3-phasig) Gerätetyp Eingangsstrom Netzdrossel ULN max. 500 V +10%, 50/60 Hz ±10 % ILN max. 40 oC A Typ max.
6 Technische Daten 6.8 Funkentstörfilter 6.8 Funkentstörfilter L0AD LINE Abbildung 104: Externe Funkentstörfilter DX-EMC…-FS… (Unterbaufilter mit konfektionierten Anschlussleitungen) und DX-EMC… (Nebenbaufilter) Die externen Funkentstörfilter DX-EMC… sollten immer in unmittelbarer Nähe des zugehörigen Frequenzumrichters montiert werden.
6 Technische Daten 6.8 Funkentstörfilter Spannungsklasse: 230 V Netzspannung (50/60 Hz) ULN 200 (-10%) - 240 (+10 %) V Ue 230 V AC, 1-phasig / U2 230 V AC, 3-phasig Tabelle 42: Zugeordnete Funkentstörfilter (1-phasig) Gerätetyp Baugröße Eingangsstrom Funkentstörfilter ULN: max. 250 V +0 %, 50/60 Hz ±10 %, maximale Umgebungstemperatur: 50 oC Typ Bemessungsstrom Ableitstrom (IEC38 +10 %) max.
6 Technische Daten 6.8 Funkentstörfilter Spannungsklasse: 230 V Netzspannung (50/60 Hz) ULN 200 (-10%) - 240 (+10 %) V Ue 230 V AC, 3-phasig / U2 230 V AC, 3-phasig Tabelle 43: Zugeordnete Funkentstörfilter (3-phasig) Gerätetyp Baugröße Eingangsstrom Funkentstörfilter ULN: max.
6 Technische Daten 6.8 Funkentstörfilter Gerätetyp Baugröße Eingangsstrom Funkentstörfilter ULN: max. 520 V +0 %, 50/60 Hz ±10 %, maximale Umgebungstemperatur: 50 oC Typ DA1-32061FB-B55C1) DA1-32072FB-B55C1) DA1-32110FB-B55C1) DA1-32150FB-B55C1) DA1-32180FB-B55C1) DA1-32202FB-B55C1) DA1-32248FB-B55C1) FS5 FS5 FS6 FS6 FS6 FS7 FS7 Bemessungsstrom Ableitstrom (IEC38 +10 %) max.
6 Technische Daten 6.8 Funkentstörfilter Spannungsklasse: 400 V Netzspannung (50/60 Hz) ULN 380 (-10%) - 480 (+10 %) V Ue 400 V AC, 3-phasig / U2 400 V AC, 3-phasig Tabelle 44: Zugeordnete Funkentstörfilter (3-phasig) Gerätetyp Baugröße Eingangsstrom Funkentstörfilter ULN: max.
6 Technische Daten 6.8 Funkentstörfilter Gerätetyp Baugröße Eingangsstrom Funkentstörfilter ULN: max.
6 Technische Daten 6.9 Bremswiderstände 1 2 T1 T2 6.9 Bremswiderstände Abbildung 105:Beispiele für Bauformen des Bremswiderstands DX-BR… ACHTUNG Der vorgegebene minimale Widerstandswert RBmin darf nicht unterschritten werden. VORSICHT Bremswiderstände werden im Betrieb sehr heiß! Die nachfolgenden Tabellen weisen beispielhaft die Zuordnung von Bremswiderständen der Reihe DX-BR… zu den einzelnen Frequenzumrichtern DA1 aus.
6 Technische Daten 6.9 Bremswiderstände → Alle Bremswiderstände sind zum Schutz gegen thermische Überlast mit einem Temperaturschalter ausgestattet. Dieser potenzialfreie Kontakt (Öffner) kann direkt in Ansteuerung des Frequenzumrichters DA1 eingebunden werden und als externe Fehlermeldung wirken (Steuerklemme 10, DI5, Parameter P9-08 = 5). 1 T1 RB 2 ϑ T2 Ausnahme: Die Widerstände DX-BR3-100 und DX-BR5-33 haben keinen Schutzschalter.
184 RBrec Ω RBmin Ω Widerstandswert kW Pmax PDB ED tBrems Ω kW % s 25 25 25 35 50 100 2,2 1,5 0,75 DX-BR3-100 DX-BR3-100 DX-BR3-100 100 100 100 0,2 0,2 0,2 9 13 27 11 16 32 DX-BR042-720 DX-BR050-600 DX-BR100-240 DA1 Frequenzumrichter 11/16 MN04020005Z-DE www.eaton.
185 RBrec Ω RBmin Ω Widerstandswert kW Pmax PDB ED tBrems Ω kW % s DA1 Frequenzumrichter FS4 FS4 FS5 FS5 FS6 FS6 FS6 FS6 FS7 FS7 FS7 DA1-34039FB-B55C DA1-34046FB-B55C DA1-34061FB-B55C DA1-34072FB-B55C DA1-34090FB-B55C DA1-34110FB-B55C DA1-34150FB-B55C DA1-34180FB-B55C DA1-34202FB-B55C DA1-34240FB-B55C DA1-34302FB-B55C FS3 DA1-34024FB-A20C FS4 FS3 DA1-34018FB-A20C DA1-34030FB-B55C FS3 DA1-34014FB-A20C FS4 FS2 DA1-349D5FB-A20C DA1-34024FB-B55C FS2 FS2 DA1-34
186 FS8 DA1-34450FB-B20C 2 2 2 Ω Ω 2 RBrec RBmin Widerstandswert 250 200 kW Pmax PDB ED tBrems DX-BR006-33K3 DX-BR006-33K3 6 6 Ω 33,3 33,3 kW 13 17 % 16 20 s DX-BR002-102K4 DX-BR002-102K4 2 2 Ω RB Typ Typ RB Bremswiderstand (High duty) Bremswiderstand (Low duty) 2 // DX-BR… = 2 Stück dieses Typs parallelgeschaltet | 2 & DX-BR… = 2 Stück dieses Typs in Reihe geschaltet 2 // 2 & DX-BR… = 4 Stück dieses Typs, davon jeweils 2 parallel und diese beiden Parallelschaltungen
187 RBrec Ω RBmin Ω Widerstandswert kW Pmax PDB ED tBrems Ω kW % s DA1 Frequenzumrichter 11/16 MN04020005Z-DE www.eaton.
6 Technische Daten 6.10 Motordrosseln 6.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.11 Sinusfilter 6.11 Sinusfilter Abbildung 107: → Sinusfilter DX-SIN3… Die Sinusfilter DX-SIN3… dürfen nur mit fest eingestellten Schaltfrequenzen betrieben werden. Dazu muss die Schaltfrequenz (P2-24) auf den im Parameter P6-02 (Auto-Temperatur-Management) eingestellten Wert gesetzt werden (P2-24 = P6-02).
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.12 Allpolige Sinusfilter 6.12 Allpolige Sinusfilter → Allpolige Sinusfilter DX-SIN3-…-A für Motorströme bis 180 A auf Anfrage. Allpolige Sinusfilter ermöglichen eine Reduktion von Gegentakt- und Gleichtaktstörungen am Frequenzumrichterausgang beim Einsatz extrem großer Motorleitungslängen. Die durch die Gleichtaktspannung bedingten Lagerströme zwischen dem Sternpunkt der Motorwicklungen und dem Erdpotenzial können dadurch eliminiert werden.
6 Technische Daten 6.
6 Technische Daten 6.12 Allpolige Sinusfilter 194 DA1 Frequenzumrichter 11/16 MN04020005Z-DE www.eaton.
7 Zubehör 7.1 Zubehörliste 7 Zubehör 7.1 Zubehörliste Typ Beschreibung Dokument DX-KEY-....
7 Zubehör 7.1 Zubehörliste 196 DA1 Frequenzumrichter 11/16 MN04020005Z-DE www.eaton.
Stichwortverzeichnis A Abdeckplatte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Abgeschirmte Leitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 Abgeschirmte Motorleitung . . . . . . . . . . . . . . . . 100 Abisolierlängen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Abkürzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Ableitströme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44, 83 Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
L Lagertemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Lastgruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182 LED-Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134 Leistungsmerkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Leistungsreduzierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Leistungsschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
W Wärmeverluste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74, 76 Warnhinweise vor Personenschäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 vor Sachschäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 zum Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35, 69 Wechselstrommotoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 Wechselstromnetze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39, 40 Wirkungsgradklassen . . . . . . .