User manual

Einleitung
devolo dLAN AVpro manager
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Die folgende Abbildung zeigt exemplarisch die Unterschiede zwischen einer
P2P- Netzwerkstruktur (links) und einer MDU-Netzwerkstruktur (rechts):
Sie können in Abhängigkeit von der Fähigkeit Ihrer dLAN-Geräte, bestimmte Ka-
belsysteme zu unterstützen, für die dLAN-Vernetzung physikalisch verschiedene
Kabelsysteme als Übertragungsmedien nutzen, nämlich Stromleitungen (Power-
Line ’PLC’), TV/SAT-Coaxverkabelungen (’Coax’) oder Telefon- bzw. Zweidraht-
verkabelungen.
Da diese verschiedenen Kabelsysteme konstruktionsbedingt unterschiedliche
Übertragungseigenschaften haben, sind sie zueinander nicht kompatibel.
a) Bei der dLAN-Vernetzung über das vorhandene Stromnetz (’PowerLine’)
wird der HomePlug AV’-Standard verwendet. Bei diesem Verfahren wird
durch das jeweilige dLAN-Gerät die Übertragungsleistung in den kritischen
Bereichen des mit anderen Diensten gemeinsam benutzten Frequenzbands
zwischen 1,8 ... 30,0 MHz (bzw. 1,8 ... 67,5 MHz beim dLAN 500 AVpro
UNI) mittels Notch-Filtern bedarfsgerecht gedämpft bzw. gesperrt, sodass
das dLAN andere Funkdienste (z. B. Amateurfunk) nicht stören kann. Zudem
werden Auswirkungen möglicher Störsignale auf die dLAN-Übertragung
vermieden, indem die dLAN-Kommunikation mittels einer Modulationsta-
belle so gesteuert wird, dass in den Frequenzbereichen der Störsignale keine
dLAN-Übertragung stattfindet. Bei Bedarf können zusätzlich Filter (z. B.
Sperrfilter) eingefügt werden.
Mittels PowerLine lassen sich je nach Leitungsqualität bzw. Dämpfungsfak-
tor per dLAN Entfernungen von bis zu 200 Metern überbrücken.
Q Die Geräte dLAN 200 AVpro Wireless N, dLAN 200 AVpro2, dLAN 200
AVpro WP, dLAN 200 AVpro mini und AVpro DINrail unterstützen per
PowerLine Übertragungsraten bis zu 200 Mbit/s.
Abb. 1
: P2P-Netzwerk MDU-Netzwerk