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Verzonung zur Isolierung von Einheiten und Verbesserung der Sicherheit
Aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, die Anzahl der Einheiten zu begrenzen, die von Servern erkannt
werden oder auf die Server zugreifen können. Zudem können einige Konfigurationen zur Leistungsver-
besserung und SAN-Konfigurationen dazu führen, dass eine Einheit mehrere Male von demselben Server
erkannt wird. Sind z. B. zwei Hostbusadapter von demselben Server an ein Ultrium-Bandlaufwerk im
Kassettenarchiv angeschlossen, wird das Laufwerk als zwei logische Einheiten erkannt und dargestellt. Es
sind also zwei Gerätedateien für eine einzige physische Einheit vorhanden. Mit der Verzonung können
diese Probleme behoben werden.
Mit der Verzonung kann das SAN so in logische Gruppierungen von Einheiten partitioniert werden, dass
jede Gruppe von der anderen isoliert ist und nur auf die Einheiten in der eigenen Gruppe zugreifen
kann. Es gibt die Hardwareverzonung und die Softwareverzonung. Die Hardwareverzonung basiert auf
der physischen Fabric-Port-Nummer. Die Softwareverzonung wird mit einem weltweiten Knotennamen
(World Wide Node Name, WWNN) oder einem weltweiten Port-Namen (World Wide Port Name,
WWPN) definiert. Zwar kann die Verzonung ohne Ausfall des Systems rekonfiguriert werden, bestimmte
Zonenkonfigurationen können jedoch kompliziert werden. Der Vorteil der Implementierung weltweiter
Knotennamen durch das Kassettenarchiv besteht darin, dass die Gefahr von Verzonungsfehlern vermie-
den werden kann, da keine Änderung der Verzonungskonfiguration erforderlich ist, wenn ein Laufwerk
gewartet oder ausgetauscht werden muss.
Gemeinsame Nutzung auf einem SAN
Mit SAN-Komponenten wurden die Möglichkeiten zum Anschluss mehrerer Systeme und mehrerer Lauf-
werke erhöht. Nicht alle Softwareprodukte und Systeme können Laufwerke gemeinsam benutzen. Bevor
Sie ein Laufwerk installieren, das von zwei Systemen gemeinsam benutzt werden soll, müssen Sie über-
prüfen, ob diese Systeme und die zugehörigen Softwareprodukte die gemeinsame Benutzung unterstüt-
zen. Unterstützt die Software die gemeinsame Benutzung nicht, berücksichtigen Sie, dass Fibre-Channel-
Switches eine Verzonungsfunktion haben, um eine SAN-Partition zu erstellen. Unterstützen Systeme die
gemeinsame Benutzung nicht, benutzen Sie die Verzonungsfunktion, um zu vermeiden, dass die Systeme
dasselbe Laufwerk gemeinsam benutzen. Verzonte Partitionen können entfernt werden, wenn ein Up-
grade für die Software- und Systemversion vorgenommen wird.
Installationsplanung 37










