Reference Guide

Konfigurieren eines Speicherarrays 61
Der Befehl ähnelt dem zuvor beschriebenen Befehl create virtualDisk, bei
dem der Benutzer die Zuordnung der physischen Datenträger übernimmt.
Bei dieser Version des Befehls müssen lediglich Anzahl und Typ der in der
Datenträgergruppe zu verwendenden physischen Datenträger angegeben
werden. Die Eingabe einer Liste mit physischen Datenträgern ist nicht
erforderlich. Alle anderen Parameter gelten unverändert. Die Funktion des
Gehäuseausfallschutzes unterscheidet sich abhängig davon, ob MD Storage
Manager oder ein Benutzer die physischen Datenträger zuweist. (Dieser
Unterschied wird im Abschnitt „Gehäuseausfallschutz“ auf Seite 62 erklärt.)
Anwendungsbeispiel: Erstellen virtueller Laufwerke mit Zuweisung physischer
Datenträger durch die Software
client>smcli 123.45.67.89 -c "create virtualDisk
physicalDiskCount=3 raidLevel=5 userLabel=
\"Engineering_1"\ capacity=20 GB owner=0
segmentSize=64;"
Der Befehl in diesem Beispiel erstellt dasselbe virtuelle Laufwerk wie
der Befehl create virtualDisk im vorhergehenden Beispiel. In diesem Fall
weiß der Benutzer jedoch nicht, welche physischen Datenträger der
Datenträgergruppe zugeordnet werden.
Erstellen virtueller Laufwerke in einer bestehenden Datenträgergruppe
Um ein virtuelles Laufwerk zu einer bestehenden Datenträgergruppe
hinzuzufügen, verwenden Sie folgenden Befehl:
create virtualDisk DiskGroup=
NummerDatenträgergruppe userLabel=
"NameVirtuellesLaufwerk" [freeCapacityArea=
IndexnummerFreieKapazität | capacity=
KapazitätVirtuellesLaufwerk | owner=(0 | 1) |
segmentSize=WertSegmentgröße]
ANMERKUNG: Die Parameter freeCapacityArea, capacity, owner und
segmentSize sind optional. Sie können einen oder alle optionalen Parameter nach
Bedarf nutzen, um Ihre Konfiguration einzurichten. Die Verwendung dieser
Parameter ist jedoch nicht obligatorisch.