Reference Guide

Verwalten eines Speicherarrays 127
Der Servicemodus dient zum Durchführen von Servicemaßnahmen wie
z.<:hs>B. dem Austausch eines RAID-Controllermoduls. Ein in den
Servicemodus versetztes RAID-Controllermodul ist für E/A-Operationen
nicht zugänglich. Wenn ein RAID-Controllermodul in den Servicemodus
versetzt wird, werden die zugehörigen Datenträgergruppen zum zweiten
RAID-Controllermodul verschoben. Der bevorzugte Pfad des RAID-
Controllermoduls bleibt dabei unverändert. Durch das Verschieben von
Datenträgergruppen kann die Leistung erheblich beeinträchtigt werden.
Sobald das bevorzugte RAID-Controllermodul wieder online ist, werden die
zugehörigen Datenträgergruppen automatisch dorthin zurückverschoben.
HINWEIS: Auf allen Hostsystemen muss ein Multipath-Treiber installiert sein.
Dies ist die einzige unterstützte Konfiguration. Ohne Multipath-Treiber kann das
Hostsystem nicht auf die virtuellen Laufwerke zugreifen.
Bevor Sie ein RAID-Controllermodul in den Servicemodus versetzen, müssen
Sie sich vergewissern, dass auf jedem Hostsystem, das die betreffenden
virtuellen Laufwerke nutzt, ein Multipath-Treiber installiert ist.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um den Betriebsmodus eines RAID-
Controllermoduls zu ändern:
set controller [(0 | 1)] availability=(online |
offline | serviceMode)
Ändern der Zugehörigkeiten des RAID-Controllermoduls
Mit dem Befehl set virtualDisk können Sie die Zugehörigkeit eines virtuellen
Laufwerks zu einem RAID-Controllermodul ändern. Der Befehl weist im
allgemeinen die folgende Syntax auf:
set (allVirtualDisks | virtualDisk
[NameVirtuellesLaufwerk] | virtualDisks
[NameVirtuellesLaufwerk1 ...
NameVirtuellesLaufwerkN] | virtualDisk <wwid>)
owner=(0 | 1)