Reference Guide
Verwalten eines Speicherarrays 125
Beim Schreibtest wird ein write-Befehl, wie er über einen E/A-Datenpfad
übermittelt würde, an den Diagnosebereich eines bestimmten physischen
Datenträgers gesendet. Anschließend wird der Inhalt des Diagnosebereichs
ausgelesen und mit einem bestimmten Datenmuster verglichen. Wenn der
<:cs "Bold" 1>write<:/cs>-Befehl fehlschlägt oder die verglichenen Daten
nicht in Ordnung sind, wird das RAID-Controllermodul als fehlerhaft
betrachtet. Ihm wird der Status „Failed“ (Ausgefallen) zugewiesen, und es
wird offline genommen.
Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie bei der Erstinstallation alle
drei Tests durchführen. Die Tests sollten zudem nach jeder Änderung am
Speicherarray oder an Komponenten, die an diesen angeschlossen sind
(wie Hubs, Switches und Hostadapter) ausgeführt werden.
Eine spezielle Datenmusterdatei namens diagnosticsDataPattern.dpf
befindet sich im Verzeichnis Utility der Installations-CD. Sie können diese
Datei ändern. Beachten Sie jedoch, dass die Datei die folgenden
Eigenschaften haben muss, damit die Tests zu korrekten Resultaten führen:
• Die Werte in der Datei müssen im Hexadezimalformat (00 bis FF)
eingegeben und jeweils durch ein einzelnes Leerzeichen voneinander
getrennt werden.
• Die Datei darf maximal 64 Bytes groß sein. Kleinere Dateien können
verwendet werden; größere Dateien führen jedoch zu einem Fehler.
Als Testergebnis werden eine allgemeine Statusmeldung und eine Reihe
spezifischer Testresultate ausgegeben. Jedes Testergebnis schließt folgende
Informationen ein:
• Test (Lesen/Schreiben/Daten-Schleifentest)
• Port (Lesen/Schreiben)
• Level (intern/extern)
• Status (Erfolg/Fehler)
Beim Diagnosestart und beim Abschluss der Tests werden Ereignisse an das
zentrale Ereignisprotokoll (MEL) übermittelt. Diese Ereignisse geben
Aufschluss über den Erfolg der Diagnosetests und ggf. über Fehlerursachen.










