Users Guide

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Weitere Informationen zu diesen Objekten finden Sie unter iDRAC-RACADM-CLI-Handbuch verfügbar unter https://
www.dell.com/idracmanuals.
Aktivieren oder Deaktivieren der HTTPS-Umleitung
Wenn Sie aufgrund des Zertifikatwarnungs-Problems beim Standard iDRAC-Zertifikat oder zur vorübergehenden Einstellung
für den Debug-Modus nicht möchten, dass die automatische HTTP-zu-HTTPS-Umleitung erfolgt, können Sie iDRAC so
konfigurieren, dass die Umleitung vom http-Port (Standardeinstellung 80) zum https-Port (Standardeinstellung 443) deaktiviert
ist. Standardmäßig ist dieser aktiviert. Sie müssen sich von iDRAC ab- und wieder anmelden, damit diese Einstellung wirksam
wird. Wenn Sie diese Funktion deaktivieren, wird eine Warnmeldung angezeigt.
Sie müssen über die Berechtigung zum Konfigurieren von iDRAC verfügen, damit Sie die HTTPS-Umleitung aktivieren oder
deaktivieren können.
Beim Aktivieren oder Deaktivieren dieser Funktion wird ein Ereignis in der Lifecycle Controller-Protokolldatei aufgezeichnet.
So deaktivieren Sie die HTTP-zu-HTTPS-Umleitung:
racadm set iDRAC.Webserver.HttpsRedirection Disabled
So aktivieren Sie die HTTP-zu-HTTPS-Umleitung:
racadm set iDRAC.Webserver.HttpsRedirection Enabled
So zeigen Sie den Status der HTTP-zu-HTTPS-Umleitung an:
racadm get iDRAC.Webserver.HttpsRedirection
Verwenden des VNC-Client für die Remote-Server-
Verwaltung
Sie nnen einen offenen Standard-VNC-Client zur Remote-Server-Verwaltung mithilfe von Desktop- und mobilen Geräten
wie Dell Wyse PocketCloud verwenden. Wenn Server in Rechenzentren nicht mehr funktionieren, sendet iDRAC oder das
Betriebssystem eine Warnung an die Konsole der Management Station. Die Konsole sendet dann eine E-Mail oder eine SMS
mit den erforderlichen Informationen an ein mobiles Gerät und startet die VNC Viewer-Anwendung auf der Management
Station. Der VNC Viewer kann eine Verbindung zum Betriebssystem/zu Hypervisor auf dem Server herstellen und Zugriff
auf Tastatur, Video und Maus des Host-Servers bereitstellen, um die erforderliche Fehlerbehebung durchzuführen. Aktivieren
Sie vor dem Ausführen des VNC-Client den VNC-Server und konfigurieren Sie in iDRAC die VNC-Servereinstellungen wie
Kennwort, VNC-Portnummer, SSL-Verschlüsselung und Zeitüberschreitungswert. Sie können diese Einstellungen über die
iDRAC-Webschnittstelle oder RACADM konfigurieren.
ANMERKUNG: Die VNC-Funktion ist lizenziert und ist im Rahmen der iDRAC Enterprise-Lizenz erhältlich.
Sie können zwischen vielen VNC-Anwendungen oder Desktop-Clients beispielsweise von RealVNC oder Dell Wyse PocketCloud
auswählen.
Zwei VNC-Clientsitzungen können gleichzeitig aktiviert werden. Die zweite befindet sich im schreibgeschützten Modus.
Wenn eine VNC-Sitzung aktiv ist, können Sie den virtuellen Datenträger nur über die Option Virtuelle Konsole starten starten,
und nicht über den Viewer der virtuellen Konsole.
Wenn die Videoverschlüsselung deaktiviert ist, beginnt der VNC-Client direkt mit RFB-Handshake, wobei SSL-Handshake nicht
erforderlich ist. Ist während des VNC-Client-Handshakes (RFB oder SSL) eine andere VNC-Sitzung aktiv oder eine Sitzung
der virtuellen Konsole geöffnet, so wird die neue VNC-Clientsitzung abgelehnt. Nach Abschluss des anfänglichen Handshakes
deaktiviert VNC-Server die virtuelle Konsole und lässt lediglich virtuelle Datenträger zu. Nach Beendigung der VNC-Sitzung
stellt VNC-Server den ursprünglichen Zustand der virtuellen Konsole (aktiviert oder deaktiviert) wieder her.
ANMERKUNG:
Wenn sie beim Starten einer VNC-Sitzung einen RFB-Protokollfehler erhalten, ändern Sie die VNC-Clienteinstellungen zu
hoher Qualität und starten Sie die Sitzung dann neu.
Wenn sich die iDRAC-NIC im freigegebenen Modus befindet und das Hostsystem aus- und wieder eingeschaltet wird,
geht die Netzwerkverbindung für einige Sekunden verloren. Wenn Sie während dieser Zeit eine Aktion auf dem aktiven
106 iDRAC konfigurieren