Users Guide
ANMERKUNG: Falls es sich bei dem Server um einen Domain-Controller handelt: Starten Sie den Server im
Reparaturmodus für Verzeichnisdienste (DSRM, Directory Services Repair Mode).
Wenn der Server erfolgreich startet, liegt das Problem bei einem installierten Treiber, einer installierten Anwendung oder einem
installierten Service. Fahren Sie mit Schritt 4 fort.
3 Unter Windows Server stehen Ihnen die folgenden Recovery-Optionen zur Verfügung:
• Verwenden Sie den Befehl bootrec, um Startprobleme zu beheben. Weitere Informationen nden Sie unter https://
support.microsoft.com/en-in/kb/927392.
• Verwenden Sie das Tool chkdsk, um festzustellen, ob ein Festplattenproblem vorliegt. Weitere Informationen nden Sie unter
https://technet.microsoft.com/en-us/library/cc730714.aspx.
• Verwenden Sie DiskPart, um den Status von Laufwerkspartitionen zu überprüfen. Weitere Informationen nden Sie unter https://
technet.microsoft.com/en-in/library/bb490893.aspx.
• Verwenden Sie das Utility bcdedit, um die BCD (Boot Conguration Database) anzuzeigen oder zu ändern. Weitere Informationen
nden Sie unter https://technet.microsoft.com/en-us/library/cc731662.aspx.
ANMERKUNG: Weitere Befehle für die Recovery-Konsole nden Sie unter https://support.microsoft.com/en-us/kb/
326215.
ANMERKUNG: Weitere Anleitungen zur Fehlerbehebung nden Sie unter https://support.microsoft.com/en-us/kb/
325375.
4 Verwenden Sie im abgesicherten Modus oder in DSRM das Utility mscong, um Startanwendungen und nicht von Microsoft
bereitgestellte Services auf dem Server zu deaktivieren.
5 Starten Sie den Server im normalen Modus neu.
6 Wenn der Server startet: Verwenden Sie das Utility mscong, um den problematischen Service bzw. die problematische Anwendung
zu identizieren. Aktivieren Sie dazu jeweils immer einen Service oder eine Startanwendung und starten Sie den Server neu. Tun Sie
das so lange, bis der Serverstart fehlschlägt.
7 Wenn das Problem weiterhin besteht: Verwenden Sie die Linux-basierte OMSA-Live-CD von Dell, um das System zu starten, und
führen Sie Diagnosetests durch, um etwaige Hardwaredefekte zu identizieren.
Die OMSA-Live-CD kann auch zum Wiederherstellen von Daten eines Servers verwendet werden, dessen Betriebssystem nicht
startet.
Fehlermeldung „No boot device found“ (Kein Startgerät
gefunden) wird angezeigt
Beschreibung: Nach Abschluss der POST-Phase (Power-On Self Test) kann der Server kein startfähiges Gerät starten. Dieser Zustand
wird als No Boot (Kein Start) bezeichnet. Startfähige Geräte (RAID, USB-Stick, DVD oder ISO-Datei) stellen Dateien mit Anweisungen zum
Starten des Betriebssystems bereit. Wenn diese Dateien nicht gefunden werden, wird die Fehlermeldung
No boot device found (Kein
Startgerät gefunden) angezeigt. Dieses Problem kann auftreten, wenn die virtuellen Laufwerke aufgrund eines Problems mit einer
Festplatte oder dem PowerEdge-RAID-Controller (PERC) nicht online sind.
Info über diese Aufgabe
Workaround: Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor.
Schritte
1 Überprüfen Sie den Festplattenstatus im BIOS des PERC.
Die Fehlermeldung No boot device found (Kein Startgerät gefunden) wird angezeigt.
2 Drücken Sie während des POST-Prozesses Strg+R, um das Utility für die Konguration des PERC-BIOS zu önen.
3 Gehen Sie wie folgt vor, um zu überprüfen, ob die Festplatte Teil des RAID-Arrays ist:
a Drücken Sie Strg+N, um zum Bildschirm PD Mgmt (Verwaltung von physischen Laufwerken) zu wechseln.
b Überprüfen Sie, ob Festplatten oine sind oder fehlen.
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Beheben von Betriebssystemproblemen










