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E/A-Schnittstellen und Anschlüsse B-3
DELL CONFIDENTIAL - Preliminary 8/21/15
FILE LOCATION: C:\Nalina\My work\2015\Q3FY16\Edoc posting\8-21-2015\Emerald\Twr\Ug\Ger-
Die neue und die neuzugewiesene COM-Schnittstelle teilen sich dieselbe Unterbre-
chungsaufforderung (IRQ), wie nachstehend gezeigt:
COM1, COM3: IRQ4 (gemeinsame Einstellung)
COM2, COM4: IRQ3 (gemeinsame Einstellung)
Diese COM-Anschlüsse besitzen folgende E/A-Adreßeinstellungen:
COM1: 3F8h
COM2: 2F8h
COM3: 3E8h
COM4: 2E8h
Beispiel: Beim Einbau einer internen Modemkarte mit einer als COM1 konfigurierten
Schnittstelle erkennt das System COM1 als Adresse auf der Modemkarte und stellt
die interne serielle Schnittstelle, die bisher COM1 war, auf COM3 um, die den gle-
ichen IRQ belegt. (Zu beachten ist, daß die COM-Schnittstellen mit dem gleichen IRQ
nur wechselweise, nicht jedoch gleichzeitig angesprochen werden können.) Wenn
eine oder mehrere Erweiterungskarten mit seriellen Schnittstellen COM1 und COM3
installiert werden, wird die entsprechende interne serielle Schnittstelle deaktiviert.
Ehe eine Karte eingebaut wird, die eine Umstellung der COM-Schnittstellen erfordert,
ist in den Software-Handbüchern nachzulesen, ob die Karte die neue COM-
Konfiguration auch unterstützt.
Autokonfiguration kann vermieden werden, indem Sie über Brücken auf der betref-
fenden Erweiterungskarte die Schnittstellenadresse auf eine freie COM-Kennung
ändern. Alternativ lassen sich die internen Schnittstellen im Setup-Programm auch
deaktivieren. Weitere Informationen über die voreingestellte E/A-Schnittstellena-
dresse und zulässige IRQ-Einstellungen siehe die Dokumentation zur Erweiterung-
skarte. Dort befinden sich auch Hilfen zur Neuadressierung und Änderung der
IRQ-Einstellung.
Die interne parallele Schnittstelle hat über das Setup-Programm eine Autokonfiguri-
erungsfunktion. Ist diese aktiviert und wird eine Erweiterungskarte mit einer als LPT1
(IRQ7, E/A-Adresse 378h) konfigurierten Schnittstelle eingebaut, stellt das System
automatisch die interne parallele Schnittstelle auf ihre Sekundäradresse um
(IRQ5, E/A-Adresse 278h). Ist diese ebenfalls belegt, wird die interne Schnittstelle
deaktiviert.
Allgemeine Informationen darüber, wie das Betriebssystem serielle und parallele
Schnittstellen behandelt, und detaillierte Erklärungen der betreffenden Befehle, siehe
das Handbuch zum Betriebssystem.