Users Guide

104 Aktuelle Informationen
Informationen zum Betriebssystem
Nummerierung der NICs
Bei Linux-Betriebssystemen mit dem
udev
-Kernel-Gerätemanager erfolgt die
Nummerierung der NICs anders als bei früheren Linux-Versionen mit dem
devfs
-Gerätemanager. Wenngleich dadurch die Systemfunktion nicht
beeinträchtigt wird, werden unter Red Hat
®
Enterprise Linux
®
(Version 4
oder 5) und SUSE
®
Linux Enterprise Server 9 oder 10 die NICs in umgekehrter
Reihenfolge nummeriert: NIC1 wird als
eth1
statt
eth0
konfiguriert, und NIC2
wird als
eth0
statt
eth1
konfiguriert. Informationen zum Ändern der Standard-
Gerätenummerierung finden Sie im Whitepaper „Network Interface Card
Naming“ (Benennung von Netzwerkschnittstellenkarten), das unter
linux.dell.com
bereitgestellt ist.
Unterstützung optischer SATA-Laufwerke unter RHEL3 und SLES9
Optische SATA-Laufwerke werden unter RHEL 3 Update 8 und SLES 9 SP4
unterstützt. Ältere Versionen dieser Betriebssysteme bieten keine
Unterstützung optischer SATA-Laufwerke.
RHEL – Unzutreffende Prozessor-Informationen
Wenn ein Prozessor der Reihe Intel Xeon 54xx in einem System installiert
ist, auf dem RHEL Version 4 Update 5 läuft und bei dem im BIOS das
bedarfsorientiere Switching (Demand-Based Switching) aktiviert ist,
zeigen
cat/proc/cpuinfo
und
cat/sys/devices/system/cpu/cpuxx/cpufreq/scaling_
cur_freq
die Prozessortaktrate nicht korrekt an. (Dies hat keine
Auswirkungen auf die tatsächliche Prozessortaktrate.)
Wenn ein Prozessor der Reihe Intel Xeon 54
xx
in einem System installiert
ist, auf dem RHEL Version 3 Update 9 läuft, zeigt
/proc/cpuinfo
die Prozessortaktrate nicht korrekt an. (Dies hat keine Auswirkungen
auf die tatsächliche Prozessortaktrate.)
Dieses Verhalten wird in einem künftigen Update zu RHEL 4 korrigiert.