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Strombegrenzung bei Blade-Servern
Bevor ein Server hochfährt, teilt iDRAC7 dem CMC seine Stromanforderung mit. Sie liegt höher als der eigentliche
Strom, den der Blade-Server verbrauchen kann und wird auf der Basis von eingeschränkten Hardware-
Bestandsinformationen berechnet. Basierend auf der vom Server tatsächlich verbrauchten Energie kann ein kleinerer
Strombereich angefordert werden, nachdem der Server hochgefahren wurde. Wenn sich der Stromverbrauch im Laufe
der Zeit erhöht und sich der Stromverbrauch des Servers der maximalen Zuweisung nähert, kann der iDRAC7 eine
Erhöhung des maximalen potenziellen Stromverbrauchs anfordern und erhöht auf diese Weise den Power-Envelope.
iDRAC7 erhöht seine Anforderung hinsichtlich der maximalen potenziellen Leistungsaufnahme nur für den CMC. Fällt der
Verbrauch ab, fordert er keine geringere potenzielle Mindestenergie an. iDRAC7 fordert mehr Strom an, wenn der
Stromverbrauch über den vom CMC zugewiesenen Stromwert hinausgeht.
Nach dem Einschalten und Initialisieren des Systems berechnet iDRAC7 eine neue Stromanforderung, die auf der
tatsächlichen Blade-Konfiguration basiert. Das Blade wird auch dann mit Strom versorgt, wenn der CMC keine neue
Stromanforderung erfüllen kann.
CMC fordert sämtliche ungenutzte Energie von Servern niedrigerer Priorität zurück und ordnet die zurückgeforderte
Energie einem Infrastrukturmodul höherer Priorität oder einem Server zu.
Wenn nicht genügend Energie zugewiesen ist, startet der Blade-Server nicht. Wenn dem Blade ausreichend Energie
zugewiesen wurde, schaltet das iDRAC die Systemversorgung ein.
Strombegrenzungsrichtlinie anzeigen und konfigurieren
Wenn die Strombegrenzungsrichtlinie aktiviert ist, werden benutzerdefinierte Strombegrenzungen für das System
durchgesetzt. Ist diese Option nicht aktiviert, wird die Hardware-Stromschutzrichtlinie verwendet, die standardmäßig
implementiert ist. Diese Stromschutzrichtlinie ist unabhängig von der benutzerdefinierten Richtlinie. Die Systemleistung
wird dynamisch angepasst, um die Leistungsaufnahme am festgelegten Schwellenwert zu halten.
Die tatsächliche Leistungsaufnahme kann bei niedriger Auslastung geringer sein und den Schwellenwert für einen
Augenblick überschreiten, bis Leistungsanpassungen abgeschlossen sind. Beispiel: Eine gegebene Systemkonfiguration
sieht 700 W für den höchsten potenziellen Stromverbrauch und 500 W für den geringsten potenziellen Stromverbrauch
vor. Sie können einen Strombudgetschwellenwert festlegen und aktivieren, um den Verbrauch von derzeit 650 W auf
525 W zu senken. Ab diesem Punkt wird die Leistung des Systems dynamisch angepasst, um den Stromverbrauch unter
dem benutzerspezifizierten Schwellenwert von 525 W zu halten.
Wenn der Wert für die Strombegrenzung auf einen Wert unterhalb des empfohlenen Schwellenwerts gesetzt ist, ist
iDRAC7 möglicherweise nicht in der Lage, die angeforderte Strombegrenzung aufrecht zu erhalten.
Sie können den Wert in Watt, BTU/h oder als Prozentsatz (%) der empfohlenen maximalen Strombegrenzung angeben.
Bei einer Stromobergrenze in BTU/h wird bei der Umrechung in Watt auf die nächste Ganzzahl aufgerundet. Bei der
Rückumwandlung der Stromobergrenze von Watt in BTU/h erfolgt die Aufrundung in gleicher Weise. Folglich kann sich
der geschriebene Wert nominal vom angezeigten Wert unterscheiden. Beispiel: Ein auf 600 BTU/h eingestellter
Schwellenwert wird als 601 BTU/h angezeigt.
Strombegrenzungsrichtlinie über die Web-Schnittstelle konfigurieren
So zeigen Sie die Stromrichtlinien an:
1. Gehen Sie in der iDRAC7-Web-Schnittstelle zu ÜbersichtServerStrom/Thermisch Stromkonfiguration
Stromkonfiguration . Daraufhin wird die Seite Stromkonfiguration angezeigt.
Die Seite Stromkonfiguration wird angezeigt. Die aktuelle Strombegrenzungsrichtlinie wird im Abschnitt Aktive
Strombegrenzungsrichtlinie angezeigt.
2. Wählen Sie die Option Aktivieren unter iDRAC-Strombegrenzungsrichtlinie aus.
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