Users Guide
Tabelle 32. Details für Speicherorte (fortgesetzt)
Textfeld Beschreibung
Wenn es sich beim Speicherort um ein NTFS-Volume (New Technology File System) unter Windows 8, 8.1
oder Windows Server 2012, 2012 R2 handelt, ist die Dateigröße auf 256 TB beschränkt.
ANMERKUNG: Damit Rapid Recovery das Betriebssystem validieren kann, muss Windows
Management Instrumentation (WMI) auf dem vorgesehenen Speicherort installiert sein.
Write Caching
Policy
Die Schreib-Caching-Richtlinie steuert, wie der Windows Cache-Manager im Repository verwendet wird. Sie
ermöglicht die Optimierung der Repository-Leistung bei unterschiedlichen Konfigurationen.
Legen Sie den Wert auf eine der folgenden Optionen fest:
● Ein
● Aus
● Sync
Bei Auswahl der Standardeinstellung Ein steuert Windows das Caching. Dies ist geeignet für Windows 10
und für Versionen von Windows Server 2012 und höher.
ANMERKUNG: Wenn die Schreib-Caching-Richtlinie auf Ein festgelegt wird, kann die Leistung
gesteigert werden. Wenn Sie Windows Server 2008 SP2 oder Windows Server 2008 R2 SP2
verwenden, ist die empfohlene Einstellung „Aus“.
Wenn Sie „Aus“ festlegen, wird das Ablegen im Cache-Speicher durch Rapid Recovery gesteuert.
Bei Auswahl von Sync steuert Windows das Caching sowie die synchrone Eingabe/Ausgabe.
Bytes per Sector Geben Sie die Anzahl an Bytes an, die jeder Sektor enthalten soll. Der Standardwert ist 512.
Average Bytes per
Record
Geben Sie die durchschnittliche Anzahl an Bytes pro Datensatz an. Der Standardwert ist 8192.
6. Wenn Sie optional die Repository-Optimierungsaufgabe für das ausgewählte Repository durchführen möchten, wählen Sie Run
Repository Optimization Job for Repository [Repository name] (Optimierungsaufgabe für Repository [Repository-Name]
durchführen).
Dell empfiehlt das Durchführen der Repository-Optimierungsaufgabe beim Hinzufügen von Speicherorten zu einem vorhandenen
Repository. Diese Aufgabe optimiert den freien Speicherplatz durch Anwendung von Deduplizierung auf die im Repository
gespeicherten Daten.
Basierend auf Faktoren wie Größe Ihres Repositorys, Menge der Daten im Repository, verfügbare Netzwerkbandbreite und
bestehende Belastung am Eingang und Ausgang Ihres Systems kann die Durchführung der Repository-Optimierungsaufgabe
beträchtliche Zeit und Bandbreite in Ihrer Umgebung in Anspruch nehmen.
Weitere Informationen zum Repository-Optimierungs-Job finden Sie unter Der Repository Optimierungs-Job auf Seite 73.
7. Klicken Sie auf Speichern.
Das Dialogfeld wird geschlossen und der Speicherort wird aktualisiert. In der Repository-Übersichtstabelle wird der erstellte
Speicherort angezeigt, wenn Sie die Details des Repositorys erweitern.
Informationen über das Überprüfen der Integrität von DVM-Repositories
Im Rapid Recovery Core können Benutzer verschiedene Aufbewahrungsrichtlinien für Quell- und Ziel-Cores festlegen. Damit die
Replikation mit unterschiedlichen Aufbewahrungsrichtlinien korrekt funktioniert, muss der Ziel-Core über die gleiche (oder höhere)
Softwareversion verfügen wie der Quell-Core.
ANMERKUNG:
Die Cores müssen in der Versionsnummer die gleichen 3 Nummern aufweisen (z. B. beginnen beide mit 6.0.1.xxxx
oder 5.4.3.xxxx). Die Buildnummer (dargestellt durch xxxx) kann nur dann eine andere sein, wenn der Ziel-Core neuer ist.
Administratoren können jetzt das Rollup auf den Ziel-Core in einer anderen Geschwindigkeit als auf dem Quell-Core konfigurieren. Ebenso
können Sie jetzt eine benutzerdefinierte Aufbewahrungsrichtlinie für alle replizierten Maschinen definieren. Sie können beispielsweise das
Rollup der Wiederherstellungspunkte im Ziel-Core mit schnellerer Geschwindigkeit und weniger Granularität als auf dem Quell-Core
durchführen und somit Speicherplatz sparen. Oder Sie können das Rollup der Wiederherstellungspunkte für ausgewählte replizierte
Maschinen bei einer niedrigeren Geschwindigkeit im Ziel-Core durchführen, wodurch mehr Granularität aufrechterhalten wird, was für
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Arbeiten mit dem DL Appliance Core










