Users Guide
● Starten einer Wiederherstellung über die Befehlszeile mit dem Dienstprogramm „aamount“. Weitere Informationen finden Sie unter
Starten einer BMR-Wiederherstellung für Linux-Maschinen über die Befehlszeile auf Seite 283.
Verwalten von Linux-Partitionen
Bei der Durchführung einer BMR-Wiederherstellung muss das Ziellaufwerk, auf dem die Daten wiederhergestellt werden, identische
Partitionen wie im wiederhergestellten Wiederherstellungspunkt aufweisen. Sie müssen ggf. Partitionen erstellen, damit diese Anforderung
erfüllt wird.
Sie können die Wiederherstellung in der Befehlszeile mit dem Dienstprogramm „aamount“ oder in der Rapid Recovery Core Console
starten. Bei einer Wiederherstellung mit der Benutzeroberfläche müssen Sie die Partitionen zuerst mounten.
Das Verwalten der Linux-Partitionen ist ein Schritt in Durchführen einer BMR-Wiederherstellung für Linux-Maschinen auf Seite 277.
Sie können die folgenden Aufgaben durchführen:
Erstellen von Partitionen auf dem Ziellaufwerk
Bei der Durchführung einer BMR-Wiederherstellung ist das Ziellaufwerk oftmals ein neues Volume, das u. U. nur eine Partition umfasst.
Das Laufwerk auf der Zielmaschine muss über eine identische Partitionstabelle wie im Wiederherstellungspunkt verfügen (einschließlich
Volume-Größe). Wenn das Ziellaufwerk keine identischen Partitionen aufweist, müssen Sie sie erstellen, bevor die BMR-Wiederherstellung
durchgeführt wird. Mit dem Dienstprogramm „fdisk“ können Sie auf dem Ziellaufwerk Partitionen erstellen, die mit den Partitionen des
Quelllaufwerks identisch sind.
VORSICHT: Das folgende Verfahren dient nur als Beispiel. Kundenumgebungen können unterschiedlich sein. Sie sollten
die Befehle ändern, die Sie für die Anpassung der Einzelheiten an Ihre Umgebung verwenden.
Diese Aufgabe ist ein Schritt in Durchführen einer BMR-Wiederherstellung für Linux-Maschinen auf Seite 277. Dieser ist Bestandteil des
Prozesses zum Verwalten von Linux-Partitionen auf Seite 280.
1. Optional können Sie das Dienstprogramm „Screen“ verwenden. Dieses Dienstprogramm startet standardmäßig und bleibt aktiv, bis Sie
die Maschine neu starten.
ANMERKUNG:
Falls Sie explizit schließen und es erneut öffnen möchten, siehe Starten des Dienstprogramms „Screen“ auf Seite
283.
2. Geben Sie in der Befehlszeile den folgenden Befehl ein und drücken Sie die Eingabetaste, um die vorhandenen Festplattenpartitionen
mit Administratorberechtigungen anzuzeigen:
sudo fdisk -l
Eine Liste aller Volumes wird angezeigt.
Im folgenden Beispiel wird davon ausgegangen, dass das Volume /dev/sda partitioniert werden soll. Ändern Sie den Befehl
entsprechend, wenn ein anderes Volume verwendet werden soll (bei älteren Laufwerken wir u. U. /dev/hda angezeigt).
3. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um eine neue Startpartition zu erstellen, und drücken Sie die Eingabetaste:
sudo fdisk /dev/sda
4. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um eine neue Startpartition zu erstellen, und drücken Sie die Eingabetaste:
n
5. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um eine neue Primärpartition zu erstellen, und drücken Sie die Eingabetaste:
p
6. Geben Sie die Partitionsnummer ein, um die Partitionsnummer anzugeben, und drücken Sie die Eingabetaste. Um beispielsweise die
Partition 1 anzugeben, geben Sie 1 ein und drücken Sie die Eingabetaste.
7. Drücken Sie die Eingabetaste, um den ersten Sektor zu verwenden (2048).
8. Weisen Sie der Startpartition die gewünschte Größe zu. Geben Sie dazu das Pluszeichen sowie die gewünschte Größe ein und
drücken Sie die Eingabetaste.
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Wiederherstellen von Daten










