Users Guide

Anforderungen nach Daten, die noch nicht wiederhergestellt wurden, werden sofort beantwortet. Dabei erkennt das anfordernde
Programm oder System nicht, dass die Blöcke gerade wiederhergestellt wurden.
Wiederherstellen von Daten aus Wiederherstellungspunkten
Rapid Recovery schützt Ihre Daten auf Windows- und Linux-Computern. Sicherungen von geschützten Agenten-Computern werden im
Rapid Recovery Core als Wiederherstellungspunkte gespeichert. Von diesen Wiederherstellungspunkten aus können Sie eine
Wiederherstellung Ihre Daten auf eine von drei Methoden vornehmen.
Von der Rapid Recovery Core Console können Sie ganze Volumes von einem systemfremden Wiederherstellungspunkt wiederherstellen,
wobei die Volumes auf dem Ziel-Computer ersetzt werden. Dies ist für Windows- und Linux-Computer möglich. Weitere Informationen
finden Sie unter Wiederherstellen von Volumes über einen Wiederherstellungspunkt auf Seite 257.
Sie können ein Volume, das das Betriebssystem enthält, nicht direkt aus einem Wiederherstellungspunkt wiederherstellen, da die Maschine,
auf der die Wiederherstellung erfolgt, bei der Wiederherstellung das Betriebssystem und die Treiber benötigt. Wenn Sie ein System-
Volume (z. B. das Laufwerk C: der Agent-Maschine) aus einem Wiederherstellungspunkt wiederherstellen möchten, müssen Sie eine
BMR-Wiederherstellung (Bare Metal Restore) durchführen. Dabei wird ein startfähiges Image aus dem Wiederherstellungspunkt erstellt,
das Betriebssystem und Konfigurationsdateien sowie Daten enthält. Anschließend wird die Zielmaschine mit dem startfähigen Image
gestartet, um die eigentliche Wiederherstellung durchzuführen. Das Startimage hängt vom Betriebssystem der Maschine ab, die
wiederhergestellt werden soll (Windows oder Linux). Informationen zum Wiederherstellen eines Wiederherstellungspunkts für ein System-
Volume auf einem Windows-Computer finden Sie unter Durchführen einer Bare-Metal-Wiederherstellung für Windows-Maschinen auf
Seite 263. Informationen zum Wiederherstellen eines Wiederherstellungspunkts für ein System-Volume auf einem Linux-Computer finden
Sie unter Durchführen einer Bare-Metal-Wiederherstellung für Windows-Maschinen auf Seite 263.
Anstatt ganze Volumes wiederherzustellen, können Sie einen Wiederherstellungspunkt für eine Windows-Maschine bereitstellen sowie
einzelne Ordner und Dateien durchsuchen, um nur bestimmte Dateien wiederherzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter
Wiederherstellen von Verzeichnissen oder Dateien mit Windows-Explorer auf Seite 260. Informationen zum Beibehalten der ursprünglichen
Dateiberechtigungen beim Wiederherstellen einzelner Dateien (z. B. beim Wiederherstellen eines Benutzerordners auf einem Dateiserver)
finden Sie unter Wiederherstellen von Verzeichnissen oder Dateien mit Windows-Explorer und Beibehalten der Berechtigungen auf Seite
260.
In diesem Abschnitt wird die Wiederherstellung von Daten auf physischen Maschinen behandelt. Weitere Information zum Exportieren
geschützter Daten von Windows-Computern in Virtual Machines finden Sie unter VM Export auf Seite 188.
ANMERKUNG:
Bei der Wiederherstellung von Daten auf Windows-Maschinen müssen Sie darauf achten, dass die Deduplizierung
auch im Core-Server aktiviert ist, wenn für das wiederhergestellte Volume die Windows-Datendeduplizierung aktiviert ist. Rapid
Recovery unterstützt Windows 8, Windows 8.1, Windows 10, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 für normale
Übertragungen (Basisimage und inkrementell) sowie für Datenwiederherstellung, BMR-Wiederherstellung und virtuelle Exporte.
Weitere Informationen zu den verschiedenartigen Volumes, die für Sicherung und Wiederherstellung unterstützt bzw. nicht
unterstützt werden, finden Sie unter Unterstützung für dynamische und Basis-Volumes auf Seite 126.
Wiederherstellen von Volumes über einen Wiederherstellungspunkt
Sie können die Volumes über die im Rapid Recovery Core gespeicherten Wiederherstellungspunkte auf einer geschützten Maschine
wiederherstellen.
ANMERKUNG: In früheren Versionen wurde dieser Prozess als Durchführung eines Rollbacks bezeichnet.
ANMERKUNG: Rapid Recovery unterstützt den Schutz und die Wiederherstellung von Maschinen, die mit EISA-Partitionen
konfiguriert wurden. Der Support wird auch auf Maschinen erweitert, die die Windows Recovery Environment (Windows RE)
verwenden und auf denen Windows 8, Windows 8.1, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 ausgeführt wird.
Sie können eine Wiederherstellung von einem beliebigen Speicherort auf der Rapid Recovery Core Console beginnen, indem Sie in der
Schaltflächenleiste von Rapid Recovery auf das Symbol "Restore" (Wiederherstellen) klicken. Wenn Sie einen Wiederherstellungsvorgang
auf diese Weise beginnen, müssen Sie angeben, welche der auf dem Core geschützten Maschinen wiederhergestellt werden sollen.
Führen Sie anschließend einen Drill-Down zum Volume aus, das Sie wiederherstellen möchten.
Alternativ können Sie zur Seite "Recovery Points" für eine bestimmte Maschine wechseln, klicken Sie in das Dropdown-Menü für einen
bestimmten Wiederherstellungspunkt, und wählen Sie anschließend Restore (Wiederherstellen) aus. Wenn Sie eine Wiederherstellung auf
diese Weise beginnen, führen Sie diese Prozedur ab Schritt 5 aus.
Wenn Sie eine Wiederherstellung von einem Wiederherstellungspunkt auf ein System-Volume oder von einem Wiederherstellungspunkt
über eine Boot-CD durchführen möchten, müssen Sie eine Bare-Metal-Wiederherstellung (BMR, Bare Metal Restore) durchführen.
Informationen über BMR finden Sie unter Grundlegende Informationen zu Bare Metal Restore für Windows-Maschinen auf Seite 262 und
Wiederherstellen von Daten
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