Users Guide

Sie können den Zeitplan für die Definition von Spitzen- und Nebenzeiten mithilfe der verfügbaren Wochentag- und Wochenende-Punkte
anpassen. Wenn beispielsweise Ihre geschützten Maschinen meistens an Werktagen in Verwendung sind, könnten Sie festlegen, das
Intervall für die Wochentag-Periode auf bis zu 20 Minuten zu verringern, was alle 60 Minuten zu drei Snapshots führt. Sie können auch
das Intervall an Wochenenden von 60 Minuten auf 180 Minuten vergrößern, sodass alle drei Stunden Snapshots erstellt werden, wenn das
Datenverkehrsaufkommen gering ist.
Sie können den Standardzeitplan auch ändern, um täglich Haupt- und Nebenzeiten festzulegen. Ändern Sie dazu die Standardstart- und -
endzeit in einen kleineren Bereich (z. B. 00:00 bis 16:59) und legen Sie ein geeignetes Intervall fest (z. B. 20 Minuten). In diesen
Spitzennutzungszeiten werden häufig Sicherungen erstellt. Fügen Sie dann einen zusätzlichen Werktag-Zeitraum für den verbleibenden
Zeitraum hinzu (17:00 bis 23:59) und geben Sie ein geeignetes (größeres) Intervall an (z. B. 180 Minuten). Diese Einstellungen legen einen
Zeitraum mit geringer Auslastung jeden Tag von 17:00 bis Mitternacht fest. Diese Anpassung führt dazu, dass Snapshots dann von 17:00
bis 23:59 alle 3 Stunden und von Mitternacht bis 16:59 alle 20 Minuten erstellt werden.
Wenn Sie über das Dialogfeld „Schutzzeitplan“ einen Schutzzeitplan ändern oder erstellen, gibt Ihnen Rapid Recovery die Möglichkeit,
diesen Zeitplan als wiederverwendbare Vorlage zu speichern, die Sie dann auf anderen geschützten Maschinen anwenden können.
Zu weitere Optionen der Schutzassistenten gehören die Festlegung einer täglichen Schutzzeit. Zum festgelegten Zeitpunkt
(Standardeinstellung: 12:00 Uhr) wird dann täglich eine einzelne Sicherung durchgeführt.
Wenn Sie Maschinen mit dem Assistenten schützen, können Sie den Schutz zunächst vorübergehend deaktivieren, der den
Schutzzeitplan festlegt, ohne die Maschinen zu schützen. Wenn der Schutz der Maschinen gemäß dem eingerichteten Schutzzeitplan
gestartet werden kann, müssen Sie den Schutz explizit wieder aktivieren. Weitere Informationen zum erneuten Aktivieren der
Schutzfunktion finden Sie unter Vorübergehendes Deaktivieren und erneutes Aktivieren der Schutzfunktion auf Seite 142. Wenn eine
Maschine sofort geschützt werden soll, können Sie ggf. einen Snapshot erzwingen. Weitere Informationen finden Sie unter Erzwingen
eines Snapshots auf Seite 253.
Schützen einer Maschine
Wenn Sie die Rapid Recovery Agenten-Software auf der zu schützenden Maschine bereits installiert, die Maschine aber noch nicht neu
gestartet haben, starten Sie sie jetzt neu.
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie der Schutz der Daten für eine einzelne Maschine gestartet wird, die Sie im Assistenten zum
Schützen einer Maschine angeben.
ANMERKUNG:
Vorausgesetzt, Sie verwenden agentenlosen Schutz auf einem VMware- oder ESXi-Host, muss auf der zu
schützenden Maschine die Rapid Recovery Agenten-Software installiert werden, um geschützt zu sein. Sie können die Agenten-
Software installieren, bevor Sie die nachstehend beschriebenen Schritte ausführen, oder die Software im Rahmen der Durchführung
des Assistenten zum Schützen einer Maschine auf der Zielmaschine bereitstellen.
Weitere Informationen zu agentenlosen Schutz und seinen Einschränkungen finden Sie unter Grundlegendes zu Rapid Snap for Virtual
auf Seite 177.
Weitere Informationen zur Installation der Agenten-Software finden Sie im Abschnitt "Installieren der Rapid Recovery Agenten-
Software" im Installations- und Aktualisierungshandbuch Dell Datensicherung | Rapid Recovery License Portal. Wenn die Agenten-
Software nicht installiert wurde, bevor eine Maschine geschützt wird, können Sie im Assistenten nicht bestimmte Volumes
auswählen, die geschützt werden sollen. In diesem Fall werden standardmäßig alle Volumes auf der Agenten-Maschine unter Schutz
gestellt. Rapid Recovery unterstützt den Schutz und die Wiederherstellung von Maschinen, die mit EISA-Partitionen konfiguriert
wurden. Die Unterstützung gilt auch für Windows 8 und 8.1, sowie Windows 2012- und 2012 R2-Maschinen, die Windows RE
(Windows Wiederherstellungsumgebung) verwenden.
Informationen zum Schützen mehrerer Maschinen gleichzeitig finden Sie unter So schützen Sie mehrere Maschinen auf Seite 158.
Wenn Sie eine Maschine unter Schutz stellen, müssen Sie Verbindungsinformationen wie IP-Adresse und Port festlegen und
Anmeldeinformationen für die zu schützende Maschine angeben. Optional können Sie einen Anzeigenamen eingeben, der in der Core-
Konsole anstelle der IP-Adresse angezeigt wird. Wenn Sie diese Änderung vornehmen, wird für die geschützte Maschine bei Anzeige der
Details in der Core-Konsole keine IP-Adresse angezeigt. Sie legen auch den Schutzzeitplan für die Maschine fest.
Diese Vorgehensweise zum Schutz umfasst optionale Schritte, die Sie durchführen können, wenn Sie eine erweiterte Konfiguration
auswählen. Zu den erweiterten Optionen zählen Repository-Funktionen und Verschlüsselung. Sie können beispielsweise ein vorhandenes
Rapid Recovery-Repository zum Speichern von Snapshots angeben oder ein neues Repository erstellen. Sie können auch einen
vorhandenen Verschlüsselungsschlüssel angeben (oder einen neuen Verschlüsselungsschlüssel hinzufügen), um die Daten der jeweiligen
Maschine, die im Core gespeichert werden, zu verschlüsseln. Weitere Informationen über Verschlüsselungsschlüssel finden Sie unter
Grundlegende Informationen zu Verschlüsselungsschlüsseln auf Seite 15.
Der Workflow des Schutzassistenten kann abhängig von der jeweiligen Umgebung geringfügig abweichen. Wenn beispielsweise die Rapid
Recovery Agenten-Software auf der zu schützenden Maschine installiert ist, werden Sie im Assistenten nicht aufgefordert, die Software
zu installieren. Ebenso werden Sie nicht aufgefordert, ein Repository zu erstellen, wenn im Core bereits ein Repository vorhanden ist.
Schutz von Arbeitsstationen und Servern
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