Users Guide

VORSICHT: Rapid Recovery unterstützt keine BMR-Wiederherstellungen von Linux-Maschinen mit ext2-
Startpartitionen. Bei einer BMR-Wiederherstellung auf eine Maschine mit einer derartigen Partition führt dazu, dass die
Maschine nicht gestartet wird. Wenn Sie später in der Lage sein möchten, auf einer Linux-Maschine mit einer ext2-
Startpartition eine BMR-Wiederherstellung durchzuführen, müssen die ext2-Partitionen vor dem Schützen und Sichern
der Maschine in ext3 oder ext4 konvertiert werden.
Informationen über den Schutz von Linux-Computern mit Rapid Recovery
Die Rapid Recovery Agentensoftware ist kompatibel mit mehreren Linux-basierten Betriebssystemen (Weitere Details finden Sie unter den
Systemanforderungen im Rapid Recovery Installations- und Aktualisierungshandbuch oder unter den Rapid Recovery Versionshinweisen).
Der Rapid Recovery Kern kann nur auf Windows-Computern installiert werden. Obwohl Sie geschützte Linux-Computer in der Rapid
Recovery Kern-Konsole verwalten können, weichen die Schritte einiger Verfahren für Linux-Computer von denen für Windows ab.
Darüber hinaus können Sie einige Aktionen mit dem Befehlszeilenprogramm local_mount direkt auf einem geschützten Linux-Computer
durchführen.
ANMERKUNG: Das Dienstprogramm local_mount hieß früher aamount.
Über die Verwaltung von Exchange- und SQL-Servern in Rapid Recovery Core
In der Rapid Recovery Core Console werden spezielle Optionen für Exchange-Server und SQL-Server angezeigt, wenn eine Instanz der
Software und zugehörige Dateien auf geschützten Servern festgestellt werden. In diesen Fällen sind zusätzliche Optionen verfügbar,
wenn Sie die geschützte Maschine in der Core Console auswählen.
Wenn Sie zum Beispiel einen geschützten Exchange-Server im linken Navigationsmenü auswählen, umfassen die Menüoptionen, die für
diese geschützte Maschine angezeigt werden, die Dropdown-Menüoption Exchange.
Wenn Sie einen geschützten SQL-Server im linken Navigationsmenü auswählen, umfassen die Menüoptionen, die für diese geschützte
Maschine angezeigt werden, die Dropdown-Menüoption SQL.
Obwohl diese Optionen möglicherweise unterschiedlich funktionieren, gibt es einige Gemeinsamkeiten. Die Funktionen, die Sie für
geschützte Exchange- und SQL-Server (und für keine anderen geschützten Maschinen) ausführen können, umfassen:
Kürzung des Serverprotokolls erzwingen. Sowohl SQL-Server als auch Exchange-Server enthalten Serverprotokolle. Beim Kürzen
von SQL-Protokollen wird der verfügbare Speicherplatz auf dem Server ermittelt. Beim Kürzen von Exchange-Serverprotokollen wird
der verfügbare Speicherplatz ermittelt und mehr Speicherplatz auf dem Server freigegeben.
Anmeldeinformationen für den jeweiligen Server festlegen. Bei Exchange-Servern können Sie Anmeldeinformationen für die
geschützte Maschine auf der Seite „Zusammenfassung“ für den geschützten Server festlegen. Bei SQL-Servern können Sie
Anmeldeinformationen für eine einzelne geschützte SQL-Servermaschine oder Standardanmeldeinformationen für alle geschützten
SQL-Server festlegen.
Anzeigen des Status von Wiederherstellungspunkt-Überprüfungen von Exchange- oder SQL-Servern. Von einem
geschützten SQL- oder Exchange-Server erfasste Wiederherstellungspunkte verfügen über entsprechende Farb-Statusanzeigen.
Diese Farben zeigen den Erfolg oder das Fehlschlagen der verschiedenen für SQL-Server oder Exchange-Server relevanten
Überprüfungen an.
Dieser Abschnitt umfasst spezielle Themen für die Verwaltung von Maschinen mit Exchange Server oder SQL Server.
Grundlegende Informationen zu Statusanzeigen für Wiederherstellungspunkte auf Seite 249
Einstellungen und Funktionen für geschützte Exchange-Server auf Seite 172
Einstellungen und Funktionen für geschützte SQL-Server auf Seite 175
Schützen von Server-Clustern
In Rapid Recovery basiert der Schutz von Server-Clustern auf den geschützten Rapid Recovery-Maschinen, die auf den einzelnen
Cluster-Knoten installiert sind (d. h. auf den einzelnen Maschinen im Cluster), und dem Rapid Recovery Core, der diese Maschinen so
schützt, als ob es sich um eine einzige Maschine handeln würde.
Sie können einen Rapid Recovery Core problemlos zum Schützen und Verwalten eines Clusters konfigurieren. In der Core Console ist ein
Cluster als separate Einheit organisiert, die einen „Container“ bildet, in dem die zugehörigen Knoten enthalten sind. Im linken
Navigationsbereich werden beispielsweise unter dem Menü Geschützte Maschinen die geschützten Cluster aufgelistet. Direkt unter
jedem Cluster werden die zugehörigen Knoten oder Agent-Maschinen angezeigt. Dabei handelt es sich jeweils um eine geschützte
Maschine, auf der die Rapid Recovery Agentensoftware installiert ist. Wenn Sie auf das Cluster klicken, wird die Seite Zusammenfassung
für das Cluster in der Core Console angezeigt.
Schutz von Arbeitsstationen und Servern
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