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unternehmenseigenes Rechenzentrum oder auf einen Remote-Notfallwiederherstellungsstandort
(selbstverwalteter Zielkern) konfigurieren. Außerdem können Sie eine ausgehende Replikation auch auf
einen MSP-Standort (Managed Service Provider) eines Drittanbieters oder auf einen Cloud-Anbieter, der
externe Backups und einen Notfall-Wiederherstellungs-Service bereitstellt, konfigurieren. Bei der
Replikation auf einen Zielkern eines Drittanbieters können Sie integrierte Arbeitsabläufe verwenden, über
die Sie Verbindungen anfordern und automatische Rückmeldungen erhalten können.
Replikation wird auf Basis jeder geschützten Maschine verwaltet. Jede Maschine (oder alle Maschinen),
die auf einem Quellkern geschützt oder repliziert sind, können für die Replikation auf einen Zielkern
konfiguriert werden.
Die Replikation ist selbstoptimierend mit einem einzigartigen Read-Match-Write (RMW)-Algorithmus, der
eng mit der Deduplizierung verknüpft ist. Bei der RMW-Replikation gleicht der Quell- und Zielreplikation-
Service die Schlüssel vor der Datenübertragung ab und repliziert dann nur die komprimierten –
verschlüsselten – deduplizierten Daten über das WAN, was eine 10-fache Reduzierung der
Bandbreitenanforderungen bedeutet.
Die Replikation beginnt mit dem Seeding: Die anfängliche Übertragung von deduplizierten Basisabbildern
und inkrementellen Snapshots der geschützten Maschinen, die sich auf Hunderte oder Tausende
Gigabytes von Daten summieren können. Die erste Replikation kann mithilfe externer Medien auf dem
Zielkern platziert werden. Üblicherweise ist das bei großen Datensätzen oder Standorten mit langsamer
Verbindung nützlich. Die Daten im Seeding-Archiv sind komprimiert, verschlüsselt und dedupliziert. Wenn
die Gesamtgröße des Archivs den auf dem Wechseldatenträger verfügbaren Speicherplatz überschreitet,
kann sich das Archiv, je nach verfügbarem Speicherplatz auf dem Datenträger, über mehrere Geräte
erstrecken. Während des Seeding-Vorgangs werden die inkrementellen Wiederherstellungspunkte am
Zielstandort repliziert. Nachdem der Zielkern das Seeding-Archiv konsumiert, werden die neu replizierten
inkrementellen Wiederherstellungspunkte automatisch synchronisiert.
Wiederherstellung
Eine Wiederherstellung kann am lokalen Standort oder dem replizierten Remote-Standort durchgeführt
werden. Nachdem sich die Bereitstellung in einem stabilen Zustand mit lokalem Schutz und optionaler
Replikation befindet, ermöglicht Ihnen der DL1000-Kern Wiederherstellungsvorgänge mithilfe von
Verified Recovery, Universal Recovery oder Live Recovery.
Recovery-as-a-Service (RaaS)
Anbieter von verwalteten Diensten (MSPs) können DL1000 vollständig als Plattform für die Bereitstellung
der Wiederherstellung als Service (RaaS, Recovery-as-a-Service) nutzen. RaaS ermöglicht eine
vollständige Wiederherstellung in der Cloud (Recovery-in-the-Cloud), indem die physischen und
virtuellen Server des Kunden zusammen repliziert werden. Die Clouds des Dienstanbieters werden als
virtuelle Maschinen zur Unterstützung von Wiederherstellungstests oder tatsächlichen
Wiederherstellungsvorgängen verwendet. Kunden, die eine Wiederherstellung in der Cloud durchführen
möchten, können die Replikation auf ihren geschützten Maschinen auf den lokalen Kernen zu einem
AppAssure-Dienstanbieter konfigurieren. In einem Notfall können die MSPs sofort virtuelle Maschinen für
den Kunden bereitstellen.
DL1000 kann keine mehrere Mandanten verwalten. Die MSPs können das DL1000 an mehreren
Standorten verwenden und eine mandantenfähige Umgebung an deren Ende erstellen.
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