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Standard-Redundanzkonfiguration
Die Standard-Redundanzkonfiguration eines Gehäuses hängt von der Zahl der enthaltenen Netzteileinheiten ab, wie in
der folgenden Tabelle dargestellt.
Tabelle 37. Standard-Redundanzkonfiguration
Konfiguration der
Netzteileinheiten
Standard-Redundanzregel Standardeinstellung für die dynamische
Zuschaltung von Netzteileinheiten
Sechs Netzteileinheiten Netzredundanz Deaktiviert
Drei Netzteileinheiten Keine Redundanz Deaktiviert
Netzredundanz
Im Modus Netzredundanz mit sechs Netzteileinheiten sind alle sechs Netzteileinheiten aktiv. Die drei Netzteileinheiten
links müssen mit einen Systemeingangsstromnetz verbunden sein, während die drei Netzteileinheiten rechts mit einem
anderen Stromnetz verbunden sein müssen.
VORSICHT: Um einen Systemfehler zu vermeiden und eine effiziente Netzredundanz zu gewährleisten, muss
sichergestellt werden, dass es einen ausgeglichenen Satz von Netzteileinheiten gibt, die mit separaten
Stromnetzen verkabelt sind.
Falls ein Netz ausfällt, springen die Netzteileinheiten des funktionierenden Stromnetzes ein, ohne dass Unterbrechungen
für Server oder Infrastruktur auftreten.
VORSICHT: Im Modus Netzredundanz muss ein ausgeglichener Satz von Netzteileinheiten (mindestens eine
Netzteileinheit pro Stromnetz) vorhanden sein. Wenn diese Bedingung nicht erfüllt wird, ist möglicherweise keine
Netzredundanz möglich.
Netzteil-Redundanz
Wenn Netzteilredundanz aktiviert ist, befindet sich eine Ersatz-Netzteileinheit im Gehäuse. Diese stellt sicher, dass der
Ausfall einer anderen Netzteileinheit nicht dazu führt, dass die Stromversorgung der Server oder des Gehäuses
unterbrochen wird. Der Netzteilredundanzmodus erfordert bis zu vier Netzteileinheiten. Weitere Netzteileinheiten, falls
vorhanden, werden zur Verbesserung der Energieeffizienz des Systems eingesetzt, falls dynamische Zuschaltung von
Netzteileinheiten (DPSE) aktiviert ist. Der Ausfall von Netzteilen nach Redundanzverlust kann ein Herunterfahren der
Server im Gehäuse bewirken.
Keine Redundanz
Es wird Strom bereitgestellt, der das zum Betreiben des Gehäuses erforderliche Maß übersteigt, sodass dem Gehäuse
selbst bei einem Ausfall weiterhin Strom zur Verfügung steht.
VORSICHT: Der „Keine Redundanz“-Modus verwendet optimale Netzteileinheiten, wenn DPSE entsprechend den
Erfordernissen des Gehäuses aktiviert ist. Der Ausfall einer einzigen Netzteileinheit kann in diesem Modus den
Strom- und Datenverlust von Servern zur Folge haben.
Strombudget für Hardwaremodule
Der CMC bietet einen Strombudgetdienst, mit dem Sie Strombudget, Redundanz sowie eine dynamische
Stromversorgung für das Gehäuse konfigurieren können.
Mit dem Stromverwaltungsdienst kann der Stromverbrauch optimiert werden; den verschiedenen Modulen kann je nach
Bedarf Strom neu zugewiesen werden.
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