User manual

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Z Falls die automatische Ausrichtung falsche Lösungen findet, sollten Sie „Kontaktpaar auswählen“
aktivieren. Dann helfen Sie DAVID, indem Sie beim Auswählen der Scans an bestimmte, markante
Stellen klicken, die aneinander ausgerichtet werden sollen (z.B. Nasenspitze). Relevant ist dabei der
Bereich innerhalb des roten Kreises am Mauszeiger. Wenn Sie das Kontaktpaar sehr genau anklicken
können und möchten, zoomen Sie vorher mit der Maus nah heran. Wenn sie den Kontaktbereich nur grob
anklicken möchten, zoomen Sie vorher hinaus.
Z Nach einigen Registrierungsschritten kann es hilfreich sein, zwei oder mehr ausgerichtete Scans
vorübergehend zu gruppieren. Wählen Sie einfach zwei oder mehr Scans in der „Scanliste” (setzen Sie
die Haken der jeweiligen Scans), klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie „Gruppiere
selektierte Scans”. Dies ermöglicht Ihnen, Scans (temporär) zu gruppieren und so zu verwenden, als
wären sie ein einziger Scan. In unserem Beispiel (Büssing-Büste, Abb. 6.2) könnten wir Scans 1 und 4
kurz vor der Ausrichtung des 5. kombinieren. Auf diese Weise wird der 5. Scan an beiden gleichzeitig
ausgerichtet, was zu mehr Überlappung und somit besserem Ergebnis führen kann. Um die Gruppierung
aufzuheben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag in der Liste, und wählen Sie
„Hebe Gruppierung auf”.
6.3. Fusion mehrerer Scans
Z Schalten Sie zunächst alle Scans sichtbar
, die Sie fusionieren möchten. Nur die sichtbaren Scans
werden auch fusioniert.
Z Probieren Sie zunächst eine geringe „Auflösung“. Hohe Werte führen zu sehr langer Rechenzeit und
hohem Speicherbedarf.
Z Die Option „Verfeinerung“ kann in einigen Fällen die Genauigkeit und Schärfe verbessern, aber
verursacht oft Störungen. Bitte je nach Objekt ausprobieren.
Z Klicken Sie auf „Fusioniere“ um die Fusion zu starten. Dies ist ein sehr rechenaufwändiger Prozess
und wird einige Sekunden bis Minuten in Anspruch nehmen. Die sichtbaren Scans werden zu einem
geschlossenen Dreiecksnetz verschmolzen, Löcher werden (optional) geschlossen, kleinere Artefakte
entfernt und, falls die Scans Texturen haben, eine gemeinsame Textur generiert (Beispiel siehe Abb. 6.5)
Z Anschließend können Sie Ihr fusioniertes 3D-Objekt über den „Speichern“-Button im OBJ-, STL-
oder PLY-Format speichern.