User manual

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5.2. Menü „Texturierung“:
Sie können zu jedem Scan auch eine Farbtextur aufnehmen.
Da das SLS-2 eine Monochromkamera besitzt, werden mit
Hilfe des Farbprojektors nacheinander verschiedene Farben
projiziert und die jeweiligen Reflexionseigenschaften des
Objektes mit der Monochromkamera gemessen. DAVID
errechnet daraus eine echte Farbtextur.
Für die Texturaufnahme sind möglicherweise andere Beleuch-
tungsbedingungen ideal. Wenn das Menü „Texturierung“
geöffnet ist, können Sie Optimierungen vornehmen (Projektor-
Helligkeit, Belichtungszeit, Kameraeigenschaften), ohne die
Scaneinstellungen zu beeinflussen. Eine gute Textur ist wie
ein deutliches Foto: gleichmäßig ausgeleuchtet, nicht zu hell,
nicht zu dunkel. Die projizierten Farbstreifen sollten im Kamerabild als hellgraue (nicht zu dunkel, aber auch
nicht weiße) Streifen sichtbar sein.
Gegebenenfalls ist es sinnvoll, nicht den Projektor als Lichtquelle zu benutzen („Projektor-Helligkeit“
auf 0 stellen) sondern für diffuses Umgebungslicht im Raum zu sorgen. Dann kann mit der Monochrom-
kamera allerdings nur eine Graustufentextur aufgenommen werden.
Weißabgleich:
Immer wenn die Einstellungen geändert wurden, sollten Sie mit einem Klick den Weißabgleich neu
durchführen. Dabei kalibriert DAVID die Farbübertragungseigenschaften des gesamten Systems (Projektor,
Kamera), um später die Farben des Objekts korrekt messen zu können. Dafür muss im Kamerabild
ausschließlich ein großes weißes Objekt (z.B. die Kalibrierecke oder eine weiße Wand) sichtbar sein.
Z Mit dem Knopf „Textur aufnehmen“ wird der aktuelle Scan mit einer neuen Textur versehen.
Z Die Einstellungen hier werden separat gespeichert. Für folgende Scans müssen Sie nicht jedesmal
in das Menü „Texturierung“ wechseln, sondern können im Menü „Strukturiertes Licht“ (Abb. 5.1) den
Haken „Auto. Textur aufnehmen“ aktivieren.
Abb. 5.4: Menü „Texturierung“