B E D I E N U N G S A N L E I T U N G LCD-TemperaturSchaltstufe Best.-Nr.: 19 10 27 Lieferung ohne LCD-Temp.-Schaltmodul Impressum Diese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic GmbH, Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau. Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.
Wichtig! Unbedingt lesen! Hinweis Bei Schäden die durch Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung entstehen, erlischt der Garantieanspruch. Für Folgeschäden, die daraus resultieren, übernehmen wir keine Haftung. Derjenige, der einen Bausatz fertigstellt oder eine Baugruppe durch Erweiterung bzw. Gehäuseeinbau betriebsbereit macht, gilt nach DIN VDE 0869 als Hersteller und ist verpflichtet, bei der Weitergabe des Gerätes alle Begleitpapiere mitzuliefern und auch seinen Namen und Anschrift anzugeben.
• Die zulässige Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) darf während des Betriebes 0° C und 40° C nicht unter-, bzw. überschreiten. • Das Gerät ist für den Gebrauch in trockenen und sauberen Räumen bestimmt. • Bei Bildung von Kondenswasser muß eine Akklimatisierungszeit von bis zu 2 Stunden abgewartet werden. • Das Gerät ist von Blumenvasen, Badewannen, Waschtischen, Flüssigkeiten usw. fernzuhalten.
Gehäuse eingebaut wurden. Während des Einbaus müssen sie stromlos sein. • Werkzeuge dürfen an Geräten, Bauteilen oder Baugruppen nur benutzt werden, wenn sichergestellt ist, daß die Geräte von der Versorgungsspannung getrennt sind und elektrische Ladungen, die in den im Gerät befindlichen Bauteilen gespeichert sind, vorher entladen wurden.
Produktbeschreibung In Verbindung mit dem LCD-Temperatur-Modul Best.-Nr. 19 57 15 läßt sich mit diesem Schaltzusatz ein präziser digitaler Temperaturschalter erstellen. Es können zwei Grenzwerte in 1°C-Schritten eingegeben werden. Bei Erreichen der eingestellten Max.- bzw. Min.-Temperatur werden ein Schaltausgang und ein Alarmausgang aktiviert. Zusätzlich kann die Max.- und Min.-Temperatur durch einen Speicher abgerufen werden.
bei 110 (der größtmöglichen Temperatur) und das Minimum bei –10 (der kleinstmöglichen). • Haben Sie die (rechte) MAX-Anzeigetaste S6 angewählt, führt der erste Druck auf die (linke) MAX-Setztaste S3 sofort zum Sprung von 110 (höher geht es nicht) auf –10 und klappert von dort in Ein-Grad-Schritten weiter nach oben.
lassen, indem Sie ihn mit der betreffenden Anzeigetaste abrufen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, daß sich S7 (MEMORY) in der unteren Stellung befunden hat. Um das Modul mit dem Batteriehalter bündig auf der Platine aufsitzen zu lassen, müssen Sie die Zuleitung zum Meßfühler ablöten, das Kabel herausziehen und es direkt durch den Batterieschacht zur Modul-Platine führen (Polung beliebig).
mit dem Öffner von Rel1 eine Heizung zu schalten (sie geht an, wenn das Maximum nicht überschritten ist) und mit dem Schließer von Rel2 einen Frostschutz anzusprechen. Beachten Sie bitte, daß sich der Meßbereich des Moduls zwar von –10…+110°C erstreckt (das gilt für den Fühler); das Gerät selbst darf man allerdings nur in einem Temperaturbereich von –5… +50°C betreiben. Technische Daten Betriebsspannung Schaltleistung . . . Ausgänge . . . . . . Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Stimmt hier alles, dann ist als nächstes eventuell die Schuld bei einer kalten Lötstelle zu suchen. Diese unangenehmen Begleiter des Bastlerlebens treten dann auf, wenn entweder die Lötstelle nicht richtig erwärmt wurde, so daß das Zinn mit den Leitungen keinen richtigen Kontakt hat, oder wenn man beim Abkühlen die Verbindung gerade im Moment des Erstarrens bewegt hat. Derartige Fehler erkennt man meistens am matten Aussehen der Oberfläche der Lötstelle.
40 % Blei) mit einer Kolophoniumseele verwendet werden, die zugleich als Flußmittel dient. 3. Verwenden Sie einen kleinen Lötkolben mit max. 30 Watt Heizleistung. Die Lötspitze sollte zunderfrei sein, damit die Wärme gut abgeleitet werden kann. Das heißt: Die Wärme vom Lötkolben muß gut an die zu lötende Stelle geleitet werden. 4. Die Lötung selbst soll zügig vorgenommen werden, denn durch zu langes Löten werden Bauteile zerstört. Ebenso führt es zum Ablösen der Lötaugen oder Kupferbahnen. 5.
ringe. Zum Ablesen des Farbcodes wird der Widerstand so gehalten, daß sich der goldfarbige Toleranzring auf der rechten Seite des Widerstandskörpers befindet. Die Farbringe werden dann von links nach rechts abgelesen! len können, biegen Sie die Anschlußdrähte der Dioden ca. 45° auseinander, und verlöten diese bei kurzer Lötzeit mit den Leiterbahnen. Dann werden die überstehenden Drähte abgeschnitten.
1.5 Leuchtdioden (LEDs) Dazu gehen Sie wie folgt vor: Jetzt löten Sie die LEDs (lt. Abb.) polungsrichtig in die Schaltung ein. Das kürzere Anschlußbeinchen kennzeichnet die Kathode. Betrachtet man eine Leuchtdiode gegen das Licht, so erkennt man die Kathode an der größeren Elektrode im Inneren der LED. Am Bestückungsaufdruck wird die Lage der Kathode durch einen dicken Strich am Gehäuseumriss der Leuchtdiode dargestellt. Man schließt die LED über einen Widerstand von ca.
1.7 Drucktaster 2. Baustufe II : Nun werden die Drucktaster in die Frontplatine gesteckt und die Anschlüsse auf der Lötseite verlötet. Montage der Bauelemente auf der Basisplatine S2 S3 S4 S5 S6 = = = = = Drucktaster Drucktaster Drucktaster Drucktaster Drucktaster rot gelb grau grau gelb 1.8 Stiftleisten Bestücken Sie jetzt die Frontplatine mit der 3-plg. und der 5-plg. abgewinkelten Stiftleiste, die abgewinkelte Seite der Anschlußstifte wird in die Bohrungen der Frontplatine gesteckt und verlötet.
Bohrungen (lt. Bestückungsdruck) gesteckt. Achten Sie hierbei unbedingt darauf, daß die Dioden richtig gepolt (Lage des Kathodenstriches) eingebaut werden. T1 = BC 547, 548, 549 A, B oder C T2 = BC 547, 548, 549 A, B oder C T4 = BC 547, 548, 549 A, B oder C B Damit die Bauteile beim Umdrehen der Platine nicht herausfallen können, biegen Sie die Anschlußdrähte der Dioden ca. 45° auseinander, und verlöten diese bei kurzer Lötzeit mit den Leiterbahnen. Dann werden die überstehenden Drähte abgeschnitten.
2.5 Lötstifte Die Bohrungen, in denen die beiden Lötstifte eingesetzt werden, sind mit einem kleinen Quadrat umrandet. Drücken Sie die Lötstifte (für den eventuellen Anschluß einer Piezo-Scheibe) von der Bestückungsseite mit Hilfe einer Flachzange in die Bohrungen. Anschließend werden die Lötstifte auf der Leiterbahnseite verlötet. RL1 = Rel. 12 V 1 x U RL2 = Rel. 12 V 1 x U 2 x Lötstift 2.8 Spannungsregler 2.
2.9 Netztransformator Nun wird die Platine mit dem Netztrafo bestückt und seine Anschlußbeinchen auf der Lötseite der Platine verlötet. Lötseite (Leiterbahnseite) nach, ob durch Lötzinnreste Leiterbahnen überbrückt wurden, da dies zu Kurzschlüssen und zur Zerstörung von Bauteilen führen kann. Ferner ist zu kontrollieren, ob abgeschnittene Drahtenden auf oder unter der Platine liegen, da dies ebenfalls zu Kurzschlüssen führen kann.
Schaltplan 32 Bestückungsplan Basisplatine 33
Bestückungplan Frontplatine Anschlußbelegung Temperaturmodul Digitales Temperaturmodul mit Minimax-Einstellung Das für den Betrieb dieser Schaltung erforderliche Temperaturmodul ist als Zubehör unter der Best.-Nr. 19 57 15 erhältlich. Es besitzt eine 11 mm hohe Flüssigkristallanzeige und bietet eine Reihe von Einstell- und Anzeige-Möglichkeiten. 1. Bezugspotential (Masse, GND): Batterie-Minuspol 2.
7. Rücksetzen (Reset): Löschen der eingestellten Grenzwerte und der beiden Speicher für die Maximal- bzw. Minimaltemperatur. 8. Grenzwert plus: Erhöhen des Grenzwertes um jeweils 1°C; wird die Taste länger als 2 s gedrückt, erfolgt das Verstellen schnell weiterzählend. 9. Grenzwert minus: Erniedrigen des Grenzwertes um jeweils 1°C; Schnellverstellung wie unter 8. 10.
3.2 Um das Modul bündig auf der Platine aufsitzen zu lassen, müssen Sie den Batteriehalter abschrauben und die Zuleitung zum Meßfühler ablöten, das Kabel herausziehen und es direkt durch den Batterieschacht zur Modul-Platine führen (Polung beliebig). Beachten Sie jedoch, daß die Relais bei Netzausfall außer Betrieb sind. Außerdem muß der Batteriehalter unterhalb der Lötaugen einen Ausschnitt für die Verbindungen zur Anzeigeplatine erhalten (17-plg. Stiftleiste). 3.
Der Kathodenring von D 7 muß von D 8 weg zeigen. Der Kathodenring von D 8 muß zu D 7 zeigen. q Ist die Brücke auf der Frontplatine (neben S 2) eingelötet? q Sind die Elektrolyt-Kondensatoren richtig gepolt? Vergleichen Sie die auf den Elkos aufgedruckte Polaritätsangabe noch einmal mit dem auf der Platine aufgebrachten Bestückungsaufdruck bzw. mit dem Bestückungsplan in der Bauanleitung.
Die Schaltung darf nur in Betrieb genommen werden, wenn diese absolut berührungssicher und unter Berücksichtigung der VDE-Bestimmungen in ein Gehäuse eingebaut ist.
sem Produkt. Wir behalten uns eine Reparatur, Nachbesserung, Ersatzteillieferung oder Rückerstattung des Kaufpreises vor. • bei Defekten, die durch überbrückte Sicherungen oder durch Einsatz falscher Sicherungen entstehen Bei folgenden Kriterien erfolgt keine Reparatur bzw. es erlischt der Garantieanspruch: In all diesen Fällen erfolgt die Rücksendung des Bausatzes zu Ihren Lasten. • wenn zum Löten säurehaltiges Lötzinn, Lötfett oder säurehaltiges Flußmittel u. ä.
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