User manual
Dies ist eine Publikation der Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Str. 1, D-92240 Hirschau
(www.conrad.com).
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roverlmung, oder die Erfassung in elektronischen Datenverarbeitungsanlagen, bedürfen der schrift-
lichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Die Publikation
entspricht dem technischen Stand bei Drucklegung.
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Entsorgung
Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß den geltenden gesetzlichen
Bestimmungen.
Technische Daten
Betriebsspannung ........................6 - 15 V/DC (stabilisiert)
Stromaufnahme ...........................ca. 15 mA
Abmessungen (L x B x H) ............60 x 45 x 20 mm (fertig aufgebauter Bausatz)
Schaltungsbeschreibung
Das Herz der Schaltung bildet das Timer-IC „NE 555“, das als Multivibrator geschaltet ist. Als frequenzbe-
stimmende Elemente dienen R1, R2 sowie der Elko C1. Mit dem Trimmpotentiometer P1 erfolgt die Ein-
stellung der Geschwindigkeit des Lauichts. Da das Timer-IC „NE 555“ sehr leicht zum Schwingen neigt,
wurde der Kondensator C2 zur Schwingungsunterdrückung eingesetzt. Der Ausgang Pin 3 steuert direkt
den Zählerbaustein 4017 an.
Sofern der Rücksetzeingang (Reset) auf „Low“ (0 V) liegt, schaltet dieser bei jeder positiven Flanke („Low-
High“-Übergang) am Takteingang (Pin 14) den zugehörigen Ausgang auf „High“ (+UB), wobei alle nicht
betroffenen Ausgänge auf „Low“ verbleiben.
Erkennt der Reset-Eingang zwischenzeitlich „High“, kehrt der Baustein unverzüglich zur Zahl „Null“ zurück.
In diesem Zustand ist der Null-Ausgang „High“ und alle übrigen Ausgänge (außer „Carry Out“) liegen auf
„Low“. Nachdem der Reset-Eingang „Low“ erkennt, beginnt der erneute Umlauf des Lauichts.
Ein Kreisläufer entsteht, wenn ein Zählerausgang mit dem Reset-Eingang verbunden wird. Der Ausgang 6
(Pin 5) veranlasst also den Zählerbaustein zum Rücksetzen.
Da der Ausgang des CMOS-Bausteins 4017 nicht in der Lage ist, die angeschlossenen LEDs mit genügend
Strom zu speisen, wurde der invertierende Puffer 4049 als LED-Treiber eingesetzt.
Den Strom durch die LEDs begrenzt der Widerstand R3. Da immer nur eine LED eingeschaltet ist, ist nur ein
Widerstand für alle LEDs erforderlich.
Anschluss / Inbetriebnahme
Nachdem die Platine bestückt und auf eventuelle Fehler (schlechte Lötstellen, Zinnbrücken) untersucht wur-
de, kann ein erster Funktionstest durchgeführt werden. Gehen Sie wie folgt vor:
• Drehen Sie den Einstellregler des Trimmpotentiometers etwa in die Mittelstellung.
• Platzieren Sie die Platine so, dass die Kontakte auf der Unterseite keinen Kontakt zu metallischen Ober-
ächen haben, legen Sie sie z.B. auf eine Zeitschrift oder ein Buch. Andernfalls kann es zu einem Kurz-
schluss kommen!
• Schließen Sie an die mit „+“ und „-“ gekennzeichneten Klemmen die Betriebsspannung (6 - 15 V/DC)
polungsrichtig an. Bei Falschpolung wird das Produkt zerstört, Verlust von Gewährleistung/Garantie!
Achtung!
Das LED-Lauicht darf nur mit einer stabilisierten Gleichspannung von 6 - 15 V/DC betrieben
werden, beispielsweise ein geeignetes Steckernetzteil.
• Die sechs LEDs müssen nun nacheinander aueuchten.
• Durch Verdrehen des Trimmpotentiometers lässt sich die Geschindigkeit des Lauichts einstellen.
Sollte der Funktionstest nicht erfolgreich sein, so trennen Sie das LED-Lauicht von der Be-
triebsspannung. Gehen Sie dann wie in nachfolgender Checkliste beschrieben vor.
Checkliste zur Fehlersuche
• Ist die Betriebsspannung richtig gepolt?
• Liegt die Betriebsspannung zwischen 6 und 15 V/DC?
• Sind die Widerstände wertmäßig richtig eingelötet?
• Sind die Elektrolyt-Kondensatoren (Elkos) richtig gepolt eingelötet worden? Vergleichen Sie die auf dem
Elko aufgedruckte Polaritätsangabe mit dem auf der Platine aufgebrachten Bestückungsaufdruck bzw.
mit dem Bestückungsplan. Beachten Sie, dass je nach Fabrikat des Elkos „+“ oder „-“ auf dem Bauteil
gekennzeichnet sein kann!
• Sind die drei ICs polungsrichtig in der Fassung?
• Sind alle IC-Beinchen in der Fassung?
• Wurde versehentlich IC2 und IC3 vertauscht?
• Sind die LEDs richtig herum eingelötet?
• Ist eine kalte Lötstelle vorhanden? Prüfen Sie jede Lötstelle gründlich! Prüfen Sie mit einer Pinzette, ob
Bauteile wackeln. Kommt Ihnen eine Lötstelle verdächtig vor, dann löten Sie diese sicherheitshalber noch
einmal nach.
• Bendet sich eine Lötbrücke oder ein Kurzschluss auf der Lötseite? Vergleichen Sie Leiterbahnverbindun-
gen, die eventuell wie eine ungewollte Lötbrücke aussehen, mit dem Leiterbahnbild des Bestückungsauf-
drucks und dem Schaltplan, bevor Sie eine Leiterbahnverbindung (vermeintliche Lötbrücke) unterbrechen!
Um Leiterbahnverbindungen oder -unterbrechungen leichter feststellen zu können, halten Sie die Platine
gegen ein helles Licht.
• Prüfen Sie, ob jeder Lötpunkt gelötet ist; oft kommt es vor, dass Lötstellen übersehen werden.
• Denken Sie daran, dass eine mit Lötwasser, Lötfett oder ähnlichen Flussmitteln oder mit ungeeignetem
Lötzinn gelötete Platine nicht funktionieren kann. Diese Mittel sind leitend und verursachen dadurch
Kriechströme und Kurzschlüsse.
Tipps aus der Praxis
• Für den Betrieb des LED-Lauichts kann beispielsweise ein Steckernetzteil mit einer Ausgangsspannung
von 12 V/DC verwendet werden. Wollen Sie den Stecker nicht abschneiden, so können Sie beispielsweise
eine passende Buchse verwenden, die über ein Stück Kabel mit den beiden Lötstiften des LED-Lauichts
verbunden wird.
Das LED-Lauicht kann auch über einen 9 V-Block betrieben werden.
Achten Sie beim Anschluss unbedingt auf die richtige Polarität, verwenden Sie ggf. ein geeignetes Mess-
gerät. Bei Falschpolung wird das LED-Lauicht zerstört, Verlust von Gewährleistung/Garantie!
• Die LEDs müssen nicht in der Platine eingelötet werden, Sie können diese auch über ein Verlänge-
rungskabel betreiben (max. Kabellänge ca. 30 cm). Achten Sie hierbei unbedingt darauf, dass die An-
schlussbeinchen der LEDs entsprechend isoliert werden,damit kein Kurzschluss entsteht. Verwenden Sie
beispielsweise einen Schrumpfschlauch, der über die Anschlussbeinchen gesteckt wird oder ein Stück
Isolierband.