User manual
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2. Baustufe II:
Stückprüfung/Anschluß/Inbetriebnahme
2.1 Stückprüfung durch denjenigen, der das Gerät fertiggestellt
hat!
Nach Fertigstellung des Gerätes muß als erstes eine Stückprü-
fung durchgeführt werden. Sinn dieser Stückprüfung ist es,
Gefahren durch Materialschäden und durch unsachgemäßen
Zusammenbau zu erkennen.
Sichtprüfung
Bei der Sichtprüfung darf das Gerät nicht mit seiner Strom-
versorgung (Netz) verbunden sein.
Kontrollieren Sie nochmal, ob alle Bauteile richtig eingesetzt
und gepolt sind. Sehen Sie auf der Lötseite (Leiterbahnseite)
nach, ob durch Lötzinnreste Leiterbahnen überbrückt wur-
den, da dies zu Kurzschlüssen und zur Zerstörung von Bau-
teilen führen kann.
Ferner ist zu kontrollieren, ob abgeschnittene Drahtenden
auf oder unter der Platine liegen, da dies ebenfalls zu Kurz-
schlüssen führen kann.
Etwaige Mängel sind zu beseitigen!
Anschluß/Inbetriebnahme
2.2 Nachdem die Stückprüfung durchgeführt wurde kann ein
erster Funktionstest durchgeführt werden.
Hinweis
Diese Schaltung wird am 230 V Stromnetz betrieben, gehen
Sie daher mit äußerster Vorsicht vor! Alle Teile der Schaltung
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an diesem Elko baut sich also die IC-Versorgungsspannung von
rund 5 V auf. Die ankommenden positiven Halbwellen schließt
D1 von vornherein kurz, weil sie in dieser Richtung stromdurch-
lässig ist wie eine normale Diode.
Um noch einmal die Polaritätsverhältnisse eindeutig klarzustellen,
halten wir folgendes fest: Am Anschluß 1 des ICs liegt die positi-
ve Versorgungsspannung von ca. 5 V, am Pin 7 die negative.
Diese Speisespannung entsteht durch Gleichrichtung der negati-
ven Halbwellen der Netzwechselspannung, die kapazitiv einge-
speist werden und den Elko C 3 aufladen.
Anschluß 6 ist der Bedien-Eingang, an den der Taster ange-
schlossen wird; der schaltet gegen die Phase der Netzspannung,
überbrückt also im Schaltbild die beiden oberen Anschlußklem-
men. Mit einem kurzen Drücken schaltet man die Lampe ein
bzw. aus, und wenn man den Taster länger als 0,4 s betätigt, geht
das Dimmen los. Wie sich das im einzelnen abspielt, legen Sie
durch die Beschaltung des freien Programmier-Eingangs Pin 2
fest (Lötbrücke):
Version A (Pin 2 mit Pin 7 brücken):
Beim Einschalten brennt die Lampe immer mit maximaler Hellig-
keit, und das Dimmen beginnt beim Minimum; jedes weitere
Dimmen erfolgt in derselben Richtung (also z. B. heller werdend
bis zum Maximum, erst dann wieder auf Abdunkeln umschalten
und umgekehrt).
Version B (Pin 2 bleibt offen):
Beim Einschalten brennt die Lampe mit derselben Helligkeit, die
zum Zeitpunkt des Ausschaltens eingestellt war, und das
Dimmen beginnt bei diesem Wert; bei jedem weiteren Dimmen
kehrt sich die Steuerrichtung um (also abwechselnd heller und
dunkler werdend).