User manual

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Version C (Pin 2 mit Pin 1 gebrückt = Brücke J1 eingelötet):
Beim Einschalten brennt die Lampe immer mit maximaler
Helligkeit, und das Dimmen beginnt beim Minimum; bei jedem
weiteren Dimmen kehrt sich die Steuerrichtung um (also wieder
abwechselnd heller und dunkler wie bei Version B).
Bei Version A und C erfolgt das Einschalten übrigens „weich“,
d.h. die Lampe erreicht erst in knapp einer halben Sekunde ihre
volle Helligkeit.
Der Stromflußwinkel läßt sich mit der gezeigten Beschaltung
übrigens im Bereich von 45...152° verstellen, also nicht bis auf
Null (dann könnte man ja gleich ganz ausschalten), aber auch
nicht bis auf volle 180°, der fehlende Bereich macht leistungs-
mäßig immerhin 12 % aus, die das IC für seine eigene Stromver-
sorgung benötigt.
Das sind nicht etwa 12 % Verlust von der geschalteten Leistung,
sondern dieser Restbereich läßt sich eben nicht mehr zur
Ansteuerung der Lampe ausnutzen; dem Betrachter fällt das
allerdings nicht auf, er hält die verbleibenden 88 % für maximale
Helligkeit.
Am Anschluß 3 liegt der Integrations-Kondensator, mit dessen
Winkel ermittelt und gespeichert wird. Pin 4 ist der Synchronisa-
tions-Eingang, über den das IC die Phasenlage der Netzspannung
erfährt. Am Ausgang 8 kommt zum rechten Zeitpunkt der Trigger-
strom für den Triac heraus. Eingang 5 ist für die Erweiterung mit
elektronisch bedienten Nebenstellen vorgesehen, wovon wir
hier aber keinen Gebrauch machen.
Die Drossel im Lastkreis und der parallel zum Triac liegende Kon-
densator dienen zur Funkentstörung. Die Schaltung ist auf zwei
kleine Platinen aufgeteilt, damit läßt sie sich in ein handelsübli-
ches Gehäuse einbauen (z. B. Best.-Nr. 13 03 58).
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Bestückung