B E D I E N U N G S A N L E I T U N G Version 08/00 Elektronik - Tast - Dimmer Best.-Nr.
Wichtig! Unbedingt lesen! Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch. Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung entstehen, erlischt der Garantieanspruch. Für Folgeschäden, die daraus resultieren, übernehmen wir keine Haftung. Inhaltsverzeichnis Seite Betriebsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Sicherheitshinweis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hinweis Der Bausatz darf nur von einer mit der Materie vertrauten Fachkraft aufgebaut und in Betrieb genommen werden! Derjenige, der einen Bausatz fertigstellt oder eine Baugruppe durch Erweiterung bzw. Gehäuseeinbau betriebsbereit macht, gilt nach DIN VDE 0869 als Hersteller und ist verpflichtet, bei der Weitergabe des Gerätes alle Begleitpapiere mitzuliefern und auch seinen Namen und seine Anschrift anzugeben.
• In die Anschlußleitungen des Gerätes sind entsprechende Sicherungen einzufügen. • Die angeschlossenen Verbraucher sind entsprechend den VDEVorschriften mit dem Schutzleiter zu verbinden bzw. erden. • Das Gerät ist nicht geeignet zum Freischalten von Lichtstromkreisen. • Die zulässige Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) darf während des Betriebes 0° C und 40° C nicht unter-, bzw. überschreiten. • Das Gerät ist für den Gebrauch in trockenen und sauberen Räumen bestimmt.
• In Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten ist das Betreiben von Baugruppen durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen. • Betreiben Sie die Baugruppe nicht in einer Umgebung, in welcher brennbare Gase, Dämpfe oder Stäube vorhanden sind oder vorhanden sein können.
• Vor Öffnen eines Gerätes stets den Netzstecker ziehen oder sicherstellen, daß das Gerät stromlos ist. • Bauteile, Baugruppen oder Geräte dürfen nur in Betrieb genommen werden, wenn sie vorher berührungssicher in ein Gehäuse eingebaut wurden. Während des Einbaus müssen sie stromlos sein.
dungsfall, für den es verwendet werden soll, geeignet ist! Im Zweifelsfalle sind unbedingt Rückfragen bei Fachleuten, Sachverständigen oder den Herstellern der verwendeten Baugruppen notwendig! Bitte beachten Sie, daß Bedien- und Anschlußfehler außerhalb unseres Einflußbereiches liegen. Verständlicherweise können wir für Schäden, die daraus entstehen, keinerlei Haftung übernehmen.
Schaltungsbeschreibung Dies ist ein völlig anderer Dimmer als Sie ihn von der gängigen Tast-/Drehbedienung für den Unterputz-Einbau kennen. Dieser hier ersetzt nämlich herkömmliche Stromstoß-Relais, die von mehreren Stellen aus per Taster bedient werden und eine zentrale Lampe schalten.
an diesem Elko baut sich also die IC-Versorgungsspannung von rund 5 V auf. Die ankommenden positiven Halbwellen schließt D1 von vornherein kurz, weil sie in dieser Richtung stromdurchlässig ist wie eine normale Diode. Um noch einmal die Polaritätsverhältnisse eindeutig klarzustellen, halten wir folgendes fest: Am Anschluß 1 des ICs liegt die positive Versorgungsspannung von ca. 5 V, am Pin 7 die negative.
Version C (Pin 2 mit Pin 1 gebrückt): Beim Einschalten brennt die Lampe immer mit maximaler Helligkeit, und das Dimmen beginnt beim Minimum; bei jedem weiteren Dimmen kehrt sich die Steuerrichtung um (also wieder abwechselnd heller und dunkler wie bei Version B). Bei Version A und C erfolgt das Einschalten übrigens „weich“, d.h. die Lampe erreicht erst in knapp einer halben Sekunde ihre volle Helligkeit. Der Stromflußwinkel läßt sich mit der gezeigten Beschaltung übrigens im Bereich von 45...
Auf der Steuerplatine ist besonders auf die richtige Polung der drei Dioden und des Elkos zu achten. Sie dürfen auch nicht die beiden Kondensatoren C4 und C5 verwechseln, weil Sie sonst die Dimm-Funktion abwürgen. Das IC kommt nach dem Einlöten der Fassung an seinen Platz, auf dem es mit der Markierungskerbe zur Stiftleiste hin zeigt.
Die Verdrahtung erfolgt exakt so, wie es im Schaltplan erkennbar ist und zusätzlich noch einmal auf das Gehäuse aufgedruckt wurde: Insgesamt führen nur drei Leitungen vom bzw. zum Gehäuse: Die Lampe an Klemme 1, die Phase Ph des Netzes an Klemme 7 und der Taster an Klemme 5. Der andere TasterAnschluß schaltet gegen die Phase, und die Lampe liegt mit ihrem zweiten Anschluß am Nulleiter.
Bei Netzausfällen von < 1 s bleibt der eingestellte Zustand erhalten. Bei Netzausfällen von mehr als einer Sekunde schaltet der Dimmer ab. Technische Daten Funktion ..................... : Elektron. Netzschalter mit Dimmer Eingang ...................... : Vorhandener Taster Anschluß .................... : Phase, Lampe, Taster Netzspannung ........... : 230 V / 50-60 Hz Lampenleistung ......... : 40 - 300 W (nur Glühlampen) Entstörung ................. : Grad N passendes Gehäuse ... : Best.-Nr.
Führen Sie die Lötungen und Verdrahtungen absolut sauber und gewissenhaft aus, verwenden Sie kein säurehaltiges Lötzinn, Lötfett o. ä. Vergewissern Sie sich, daß keine kalte Lötstelle vorhanden ist. Denn eine unsaubere Lötung oder schlechte Lötstelle, ein Wackelkontakt oder schlechter Aufbau bedeuten eine aufwendige und zeitraubende Fehlersuche und unter Umständen eine Zerstörung von Bauelementen, was oft eine Kettenreaktion nach sich zieht und der komplette Bausatz zerstört wird.
(nicht 10 nF). Dagegen hilft doppeltes und dreifaches Prüfen. Achten Sie auch darauf, daß alle IC-Beinchen wirklich in der Fassung stecken. Es passiert sehr leicht, daß sich eines beim Einstecken umbiegt. Ein kleiner Druck, und das IC muß fast von selbst in die Fassung springen. Tut es das nicht, ist sehr wahrscheinlich ein Beinchen verbogen. Stimmt hier alles, dann ist als nächstes eventuell die Schuld bei einer kalten Lötstelle zu suchen.
Beste, Sie ziehen einen Bekannten zu Rate, der in Elektronik ein bißchen versiert ist und eventuell nötige Meßgeräte besitzt. Sollten Sie diese Möglichkeit nicht haben, so schicken Sie den Bausatz bei Nichtfunktion gut verpackt und mit einer genauen Fehlerbeschreibung, sowie der zugehörigen Bauanleitung an unsere Service-Abteilung ein (nur eine exakte Fehlerangabe ermöglicht eine einwandfreie Reparatur!).
Lötanleitung Wenn Sie im Löten noch nicht so geübt sind, lesen Sie bitte zuerst diese Lötanleitung, bevor Sie zum Lötkolben greifen. Denn Löten will gelernt sein. 1. Verwenden Sie beim Löten von elektronischen Schaltungen grundsätzlich nie Lötwasser oder Lötfett. Diese enthalten eine Säure, die Bauteile und Leiterbahnen zerstört. 2. Als Lötmaterial darf nur Elektronikzinn SN 60 Pb (d. h. 60 % Zinn, 40 % Blei) mit einer Kolophoniumseele verwendet werden, die zugleich als Flußmittel dient. 3.
7. Voraussetzung für eine einwandfreie Lötstelle und gutes Löten ist eine saubere, nicht oxydierte Lötspitze. Denn mit einer schmutzigen Lötspitze ist es absolut unmöglich, sauber zu löten. Nehmen Sie daher nach jedem Löten überflüssiges Lötzinn und Schmutz mit einem feuchten Schwamm oder einem Silikon-Abstreifer ab. 8. Nach dem Löten werden die Anschlußdrähte direkt über der Lötstelle mit einem Seitenschneider abgeschnitten. 9.
biegen Sie die Anschlußdrähte der Widerstände ca. 45° auseinander, und verlöten diese dann sorgfältig mit den Leiterbahnen auf der Rückseite der Platine. Anschließend werden die überstehenden Drähte abgeschnitten. Beachten Sie bitte, daß diese Schaltung mit zwei verschiedenen Arten von Widerständen bestückt wird. Die allgemein üblichen Widerstände sind Kohleschicht-Widerstände. Diese haben eine Toleranz von 5% und sind durch einen goldfarbenen „Toleranzring“ gekennzeichnet.
1.2 Dioden Biegen Sie die Anschlußdrähte der Dioden entsprechend dem Rastermaß rechtwinklig um und stecken Sie die Dioden in die vorgesehenen Bohrungen (lt. Bestückungsdruck). Achten Sie hierbei unbedingt darauf, daß die Dioden richtig gepolt eingebaut werden! Beachten Sie die Lage des Kathodenstriches! Damit die Dioden beim Umdrehen der Platine nicht herausfallen können, biegen Sie die Anschlußdrähte ca. 45° auseinander, und verlöten diese bei kurzer Lötzeit mit den Leiterbahnen.
„+“, andere aber „-“. Maßgeblich ist die Polaritätsangabe, die vom Hersteller auf den Elkos aufgedruckt ist. C 1 = 0,1 µF = 100 nF oder 0,15 µF = 150 nF 250 V~ Folien-Kondensator C 2 = 0,1 µF = 100 nF oder 0,15 µF = 150 nF 250 V~ Folien-Kondensator C 3 =100 µF C 4 = 6,8 nF = Elko 6800 pF Folien-Kond. C 5 = 0,1 µF = 100 nF =100 000 pF = 104 Keramik-Kond. - C 6 = 0,1 µF = 100 nF =100 000 pF = 104 Keramik-Kond. + 1.
Um zu verhindern, daß beim Umdrehen der Platine (zum Löten) die Fassung wieder herausfällt, werden zwei schräg gegenüberliegende Pins der Fassung umgebogen und danach alle Anschlußbeinchen verlötet. 1 x Fassung 8-pol. 1.5 Feinsicherung In diesem Arbeitsgang wird die Feinsicherung in die beiden Sicherungsclipse gedrückt. Danach wird beides zusammen in die entsprechende Position gesteckt und die Anschlüsse der Sicherungshalter auf der Platinenunterseite verlötet. F1 = M T 1,6 A 1.
1 x Anschlußklemme 3-polig 1 x Anschlußklemme 2-polig 1.7 Entstördrossel Jetzt wird die Entstördrossel in die Printplatte gesteckt und auf der Leiterbahnseite verlötet. L1 = Ringkern-Drossel 40 µH / 3 A 1.8 Triac In diesem Arbeitsgang wird der Triac zusammen mit dem Kühlkörper entsprechend eingesetzt und auf der Platine verschraubt. Beachten Sie dabei die Lage: Orientieren Sie sich hierbei an der beschrifteten Seite des Triacs. Die Beschriftung muß zur Diode D3 zeigen.
TC1 = BT 136/600 D oder 137/600 D 1 x Kühlkörper 1 x Schraube M 3 1 x Mutter M 3 Kühlkörper Leiterplatte A1 A2 G 1.9 Stiftleiste Bestücken Sie die Basisplatine (Platine mit IC) mit der abgewinkelten Stiftleiste. Achten Sie darauf, daß der Plastikkörper dieser Stiftleiste plan auf der Platine aufliegt. Danach werden die Anschlußstifte der Stiftleiste auf der Lötseite der Platine sauber verlötet. 1 x Stiftleiste 5-polig, abgewinkelt STIFTLEISTE PLATINE (LÖTSEITE) 1.
1.11 Integrierte Schaltung (IC) Zum Schluß wird der integrierte Schaltkreis polungsrichtig in die vorgesehene Fassung gesteckt. Achtung! Integrierte Schaltungen sind sehr empfindlich gegen falsche Polung! Achten Sie deshalb auf die entsprechende Kennzeichnung der ICs (Kerbe oder Punkt). Integrierte Schaltungen dürfen grundsätzlich nicht bei anliegender Betriebsspannung gewechselt oder in die Fassung gesteckt werden! IC1 = SLB 0587 Dimmer-IC (Kerbe oder Punkt muß zur Stiftleiste zeigen).
Schaltplan Si1 Tc1 1,6 A A1 BT 136/ 600D D3 A2 C1 150 nF 1N4148 L1 C4 6,8 nF R2 C2 D1 ZPD5V6 1,5 MΩ R1 1 kΩ 100 nF 3 C6 100 nF 4 2 IC 1 1 5 R5 1 MΩ R4 470 kΩ R3 7 SLB 0587 6 R6 120 kΩ 8 C5 R7 + 47 Ω 100 nF 330 kΩ D2 C3 100 µF 1N4148 26
Bestückungspläne 27
2. Baustufe II: Stückprüfung/Anschluß/Inbetriebnahme 2.1 Stückprüfung durch denjenigen, der das Gerät fertiggestellt hat! Nach Fertigstellung des Gerätes muß als erstes eine Stückprüfung durchgeführt werden. Sinn dieser Stückprüfung ist es, Gefahren durch Materialschäden und durch unsachgemäßen Zusammenbau zu erkennen. Sichtprüfung Bei der Sichtprüfung darf das Gerät nicht mit seiner Stromversorgung (Netz) verbunden sein. Kontrollieren Sie nochmal, ob alle Bauteile richtig eingesetzt und gepolt sind.
sind galvanisch (direkt) mit dem Netz verbunden. Eine Berührung von spannungsführenden Teilen ist lebensgefährlich. Die Schaltung darf grundsätzlich erst dann in Betrieb genommen und mit dem 230 V Stromnetz verbunden werden, wenn sie berührungssicher in ein geschlossenes Gehäuse eingebaut ist! Auf die Einhaltung der VDE-Bestimmungen ist zu achten! 2.3 Die Verdrahtung erfolgt exakt so, wie es im nachfolgenden Verdrahtungsplan erkennbar ist und auch auf dem passenden Gehäuse (Best.-Nr.
Fehlfunktion zu erkennen sein, so schalten Sie sofort die Betriebsspannung ab (Netzstecker ziehen oder Haussicherung ausschalten!) und prüfen die komplette Platine noch einmal nach folgender Checkliste.
❑ Ist der Elektrolyt-Kondensator richtig gepolt eingebaut? Vergleichen Sie die auf dem Elko aufgedruckte Polaritätsangabe noch einmal mit dem auf der Platine aufgebrachten Bestückungsaufdruck bzw. mit dem Bestückungsplan in der Bauanleitung. Beachten Sie, daß je nach Fabrikat des Elko „+“ oder „-“ auf dem Bauteil gekennzeichnet sein kann! ❑ Ist der Triac TC1 richtig herum eingelötet? Orientieren Sie sich hierbei an der beschrifteten Seite des Triacs.
Kommt Ihnen eine Lötstelle verdächtig vor, dann löten Sie sie sicherheitshalber noch einmal nach! ❑ Prüfen Sie auch, ob jeder Lötpunkt gelötet ist; oft kommt es vor, daß Lötstellen beim Löten übersehen werden. ❑ Denken Sie auch daran, daß eine mit Lötwasser, Lötfett oder ähnlichen Flußmitteln oder mit ungeeignetem Lötzinn gelötete Platine nicht funktionieren kann. Diese Mittel sind leitend und verursachen dadurch Kriechströme und Kurzschlüsse.
aus Sicherheitsgründen ein Trenntrafo zwischengeschaltet oder die Spannung über ein geeignetes Netzteil (das den Sicherheitsbestimmungen entspricht) zugeführt werden. Die Inbetriebnahme darf nur erfolgen, wenn die Schaltung absolut berührungssicher in ein Gehäuse eingebaut ist. Störung Ist anzunehmen, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern.
Sollte das Gerät einmal ausfallen, bitten wir zuerst die eingebaute Sicherung zu überprüfen und gegebenenfalls durch eine Neue zu ersetzen. Hierzu muß das Gerät unbedingt von der Versorgungsspannung getrennt werden. Bei einem Sicherungswechsel darf nur eine Sicherung mit gleichem Stromwert und Auslöse-Charakteristik (M T 1,6 A) verwendet werden. Garantie Auf dieses Gerät gewähren wir 1 Jahr Garantie.
• wenn zum Löten säurehaltiges Lötzinn, Lötfett oder säurehaltiges Flußmittel u. ä. verwendet wurde, • wenn der Bausatz unsachgemäß gelötet und aufgebaut wurde. Das gleiche gilt auch • bei Veränderung und Reparaturversuchen am Gerät • bei eigenmächtiger Abänderung der Schaltung • bei der Konstruktion nicht vorgesehene, unsachgemäße Auslagerung von Bauteilen, Freiverdrahtung von Bauteilen wie Schalter, Potis, Buchsen usw.
Impressum Diese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic GmbH, Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau. Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. 100 % Recyclingpapier. Chlorfrei gebleicht. Diese Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Drucklegung.