User manual

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Probleme dürfte es mit den beiden Transistoren geben, sofern
Sie sie so in die Bohrungen stecken, wie ihnen „die Beinchen ge-
wachsen“ sind (sie brauchen nur leicht auseinandergespreizt zu
werden).
Relais und Schraubklemmen müssen wegen ihrer relativ großen
Metallteile ausreichend heiß gelötet werden.
Kontrollieren Sie nach der Bestückung nochmals die Bestückung
und vergewissern Sie sich, daß sich keine abgeschnittenen Draht-
enden versteckt haben oder Lötkleckse entstanden sind auf dem
Bestückungsplan.
Als Stromversorgung eignet sich ein kleines Steckernetzteil. Zum
Test sollten Sie zunächst eine kurze Zeit einstellen, z.B. 2,2 s, wo-
bei alle Schalter auf OFF stehen (oberste Zeile in Tabelle Seite 13).
Ein kurzes Überbrücken am Triggereingang sorgt dann für die
gewünschten Ausgangsimpulse, was Sie an der LED verfolgen kön-
nen.
Technische Daten
Betriebsspannung . . . . . . . . . . . : 9 - 15 V=
Stromaufnahme (Ruhe) . . . . . . . : ca. 1 mA
Bei abgezogenem Relais . . . . . . : ca. 30 mA
Schaltleistung . . . . . . . . . . . . . . : max. 230 V~/500 VA
Steuer-Impuls . . . . . . . . . . . . . . . : Masse-Impuls
Einstellbarer Zeitbereich . . . . . . : 8,4 ms...19 Std. 30 Min.
Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . : 80 x 50 mm
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Das zeitbestimmende Element ist das RC-Glied R13/C3 mit der
Zeitkonstanten t; die Oszillatorfrequenz fosz beträgt ungefähr
1/3t.
Beispiel: Bei der gewählten Beschaltung ist R13 = 68 k = 68 •
103 und C3 = 47 nF = 47 • 10–9 F; die Zeitkonstante t ist also
68 • 47 • 103 • 10–9 s = 3,2 ms; mit 3 • t 10 ms ergibt sich aus
dem Kehrwert fosz 100 Hz.
Nachbau
Weil man die Platine beim Bestücken immer wieder hin- und her-
drehen muß, beginnt man konsequenterweise mit den dünnsten
Bauteilen. In diesem Fall sind das die beiden Dioden, von denen
D2 als Schutz gegen die Induktionsspannungen der Relaisspule
dient.
Weiter geht es mit den Widerständen, von denen der Pull-up (R2)
bzw. die Pull-downs (R1, R3…R6 und R9… R11) relativ unkritisch
sind. R13 geht (zusammen mit C3) in die Frequenzerzeugung ein
und sollte die angegebenen 68 k haben, damit die Zeiten der
Tabelle (siehe Seite 13) stimmen (dasselbe gilt für C3). Die ande-
ren vier keramischen Cs sind wiederum vollkommen unkritisch;
beim Elko C5 muß die richtige Polarität eingehalten werden!
Für den integrierten Schaltkreis IC1 spendieren wir eine Fassung,
deren Markierungskerbe zu C1 hin zeigt (wie auch beim IC selbst,
das erst ganz zum Schluß eingesetzt wird). Der Optokoppler wird
gegenüber IC1 um 180° verdreht eingelötet, d.h. seine Markie-
rungsnase zeigt zu R2 hin.
Beim DIP-Schalter S1 müssen Sie darauf achten, daß er exakt ein-
gelötet wird, andernfalls entsteht gegenüber der Tabelle von
Seite 13 ein großes Durcheinander!
Die Leuchtdiode LD1, die als optische Kontrolle für das Relais ge-
dacht ist, hat ihre Katode (das kürzere Bein) neben D2. Keine