Langzeit-Timer Best.-Nr.: 11 59 75 Impressum Diese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic GmbH, Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau. Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. 100 % Recyclingpapier. Chlorfrei gebleicht.
Wichtig! Unbedingt lesen! Hinweis! Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch. Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung entstehen, erlischt der Garantieanspruch. Für Folgeschäden, die daraus resultieren, übernehmen wir keine Haftung. Derjenige, der einen Bausatz fertigstellt oder eine Baugruppe durch Erweiterung bzw.
• Bei Sicherungswechsel ist das Gerät vollständig von der Betriebsspannung zu trennen. • Die angeschlossenen Verbraucher sind entsprechend den VDEVorschriften mit dem Schutzleiter zu verbinden bzw. zu Erden. • Die Betriebslage des Gerätes ist beliebig. • Die zulässige Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) darf während des Betriebes 0°C und 40°C nicht unter-, bzw. überschreiten. • Das Gerät ist für den Gebrauch in trockenen und sauberen Räumen bestimmt.
• Bei Einsatz von Bauelementen oder Baugruppen muß stets auf die strikte Einhaltung der in der zugehörigen Beschreibung genannten Kenndaten für elektrische Größen hingewiesen werden.
einstellen – und zwar 1…24 stufig. Als Teilerfaktoren erhält man also Werte von 21…224 = 2…16,8 Mio. Der interne Oszillator erzeugt eine Frequenz von ziemlich genau 100 Hz, entsprechend einer Periodendauer von 10 ms. Bei unserer Anwendung wird jedoch nur eine Hälfte des Ausgangssignals genutzt, nämlich die LOW-Dauer. Für die Berechnung der Schaltzeiten müssen wir daher eine Basiszeit von 5 ms zugrundelegen, die wir mit 2…16,8 Mio malnehmen können.
Das zeitbestimmende Element ist das RC-Glied R13/C3 mit der Zeitkonstanten t; die Oszillatorfrequenz fosz beträgt ungefähr 1/3t. Beispiel: Bei der gewählten Beschaltung ist R13 = 68 kΩ = 68 • 103 Ω und C3 = 47 nF = 47 • 10–9 F; die Zeitkonstante t ist also 68 • 47 • 103 • 10–9 s = 3,2 ms; mit 3 • t ≈ 10 ms ergibt sich aus dem Kehrwert fosz ≈ 100 Hz. Nachbau Weil man die Platine beim Bestücken immer wieder hin- und herdrehen muß, beginnt man konsequenterweise mit den dünnsten Bauteilen.
Bedienung des Gerätes Anschluß Schließen Sie die Versorgungsspannung (9 - 15 V =) an den mit "+" und "-" bezeichneten Schraubklemmen polungsrichtig an. Schließen Sie den Start-Taster an den mit einem Tastersymbol gekennzeichneten Schraubklemmen an. Hier muß unbedingt ein Taster oder ein Wischkontakt verwendet werden! Schließen Sie an den mit "S C O" gekennzeichneten Schraubklemmen den Verbraucher an, der geschaltet werden soll. Beachten Sie hier die max.
Starten des Gerätes Durch Drücken des angeschlossenen Tasters wird das Gerät gestartet. Wird der Taster während der Ablaufzeit erneut betätigt, so wird die Schaltung nachgetriggert und die Gesamtschaltzeit verlängert sich nochmal um die eingestellte Schaltzeit.
Bei 90 % der reklamierten Bausätze handelt es sich um Lötfehler, kalte Lötstellen, falsches Lötzinn usw.. So manches zurückgesandte “Meisterstück” zeugte von nicht fachgerechtem Löten. Verwenden Sie deshalb beim Löten nur Elektronik-Lötzinn mit der Bezeichnung “SN 60 Pb” (60 % Zinn und 40 % Blei). Dieses Lötzinn hat eine Kolophoniumseele, welche als Flußmittel dient, um die Lötstelle während des Lötens vor dem Oxydieren zu schützen.
durch zu langes Löten werden Bauteile zerstört. Ebenso führt es zum Ablösen der Lötaugen oder Kupferbahnen. wurden. Das kann nicht nur zur Fehlfunktion, sondern auch zur Zerstörung von teuren Bauteilen führen. 5. Zum Löten wird die gut verzinnte Lötspitze so auf die Lötstelle gehalten, daß zugleich Bauteildraht und Leiterbahn berührt werden. 11. Beachten Sie bitte, daß unsachgemäße Lötstellen, falsche Anschlüsse, Fehlbedienung und Bestückungsfehler außerhalb unseres Einflußbereiches liegen.
R R R R R R R R R R 7 = 8 = 9 = 10 = 11 = 12 = 13 = 14 = 15 = 16 = 4k7 10 k 10 k 10 k 10 k 1k 68 k 10 k 2k2 4k7 gelb, braun, braun, braun, braun, braun, blau, braun, rot, gelb, violett, schwarz, schwarz, schwarz, schwarz, schwarz, grau, schwarz, rot, violett, rot orange orange orange orange rot orange orange rot rot 1.3 Kondensatoren Stecken Sie die Kondensatoren in die entsprechend gekennzeichneten Bohrungen, biegen Sie die Drähte etwas auseinander und verlöten diese sauber mit den Leiterbahnen.
Achtung! Beachten Sie die Einkerbung oder eine sonstige Kennzeichnung an einer Stirnseite der Fassung. Dies ist die Markierung (Anschluß 1) für das IC, welches später einzusetzen ist. Die Fassung muß so eingesetzt werden, daß diese Markierung mit der Markierung am Bestückungsaufdruck übereinstimmt! Achten Sie auf kurze Lötzeit, damit die Transistoren nicht durch Überhitzung zerstört werden.
che Kennzeichnungsmerkmale benutzen), so kann diese auch durch Probieren ermittelt werden. Dazu gehen Sie wie folgt vor: 1 x Anschlußklemme 3-polig 2 x Anschlußklemme 2-polig Man schließt die LED über einen Widerstand von ca. 270 R (bei Low-Current-LED 4 k 7) an eine Betriebsspannung von ca. 5 V (4,5 V oder 9 V-Batterie) an. Leuchtet dabei die LED, so ist die „Kathode“ der LED richtigerweise mit Minus verbunden.
1.10 Optokoppler Stecken Sie den Optokoppler OK 1 in die entsprechende Position auf der Bestückungsseite der Platine. Achtung! Integrierte Schaltungen sind sehr empfindlich gegen falsche Polung! Achten Sie deshalb auf die entsprechende Kennzeichnung des ICs (Kerbe oder Punkt). Achtung! Das Bauteil IC 1 ist ein besonders empfindliches CMOS-IC, das bereits durch statische Aufladung zerstört werden kann. Beachten Sie die Einkerbung oder eine sonstige Kennzeichnung an einer Stirnseite des Optokopplers.
Schaltplan 28 Bestückungsplan 29
2. Baustufe II : Lebensgefahr Stückprüfung/Anschluß/Inbetriebnahme Verwenden Sie ein Netzgerät als Spannungsquelle, so muß dies unbedingt den VDE-Vorschriften entsprechen! 2.1 Stückprüfung durch denjenigen, der das Gerät fertiggestellt hat! Sichtprüfung Bei der Sichtprüfung darf das Gerät nicht mit seiner Stromversorgung (Netzteil) verbunden sein. Kontrollieren Sie nochmal, ob alle Bauteile richtig eingesetzt und gepolt sind.
die Schaltung, obwohl sie einfach im Nachbau ist, bei Nichtfunktion nur von einem Fachmann geprüft werden, da dieser mit den einschlägigen Sicherheitsbestimmmgen hinreichend vertraut ist. 2.7 Sollte das Relais wider Erwarten nicht oder ständig anziehen, oder sonst eine Fehlfunktion zu erkennen sein, so schalten Sie sofort die Betriebsspannung ab und prüfen die komplette Platine noch einmal nach folgender Checkliste. LED.
len zu können, halten Sie die gelötete Printplatte gegen das Licht und suchen von der Lötseite her nach diesen unangenehmen Begleiterscheinungen. ❑ Ist eine kalte Lötstelle vorhanden? Prüfen Sie bitte jede Lötstelle gründlich! Prüfen Sie mit einer Pinzette, ob Bauteile wackeln! Kommt Ihnen eine Lötstelle verdächtig vor, dann löten Sie diese sicherheitshalber noch einmal nach! ❑ Prüfen Sie auch, ob jeder Lötpunkt gelötet ist; oft kommt es vor, daß Lötstellen beim Löten übersehen werden.
tung für Schäden oder Folgeschäden im Zusammenhang mit diesem Produkt. Wir behalten uns eine Reparatur, Nachbesserung, Ersatzteillieferung oder Rückerstattung des Kaufpreises vor. In all diesen Fällen erfolgt die Rücksendung des Bausatzes zu Ihren Lasten. Bei folgenden Kriterien erfolgt keine Reparatur bzw. es erlischt der Garantieanspruch: • wenn zum Löten säurehaltiges Lötzinn, Lötfett oder säurehaltiges Flußmittel u. ä. verwendet wurde, • wenn der Bausatz unsachgemäß gelötet und aufgebaut wurde.
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